Beiträge von Fahrbahnradler
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P.S. Müssten nicht eigentlich Rechtsabbieger auf dem Radweg an der Fahrbahnampel halten bei rot?
Ich erkenne auf dem dritten Bild unter der "Fahrbahnampel" mit dem grünen Rechtspfeil eine rote Fahrradampel. Die steht nicht gerade direkt an dem roten Teppich über die Fahrbahn, sondern ein gutes Stück weiter in der Kurve. Ab wann kann ich da eigentlich erkennen, für wen diese Ampel gelten soll?
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Gibt's weitere Interessenten? Ich würde ab Norderstedt-Mitte oder Poppenbüttel fahren.
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Tag des Fahrrads: Die 5 größten Irrtümer über die Straßenverkehrs-Ordnung
»1. Irrtum
Annahme: Ein Radweg teilt immer die Vorfahrt der Hauptfahrbahn.
Richtig ist: Nur der straßenbegleitende Radweg teilt die Vorfahrtsrechte der Hauptfahrbahn. Ist der Radweg abgesetzt - d.h. über 5 Meter von der Fahrbahn weg oder z.B. durch Hecken visuell von der Fahrbahn getrennt -, dann gilt dies nicht. Wichtig wird dies bei Einmündungen und Kreuzungen. Also Vorsicht, Radfahrer: Hier haben sie keine Vorfahrt. Ist ein Gehweg für Radfahrer frei gegeben, dann gilt dort: Im Kreuzungsbereich lieber absteigen und sich wie die Fußgänger verhalten.«Jetzt muss man also auch noch ein Maßband dabei haben und benutzen, bevor man die Einmündung überquert: Ist der Abstand 4,95 oder vielleicht doch schon 5,01 Meter? Zählt ein Parkstreifen mit oder nicht? Woher weiß das der durchschnittliche Radfahrer?
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Solange die Autoindustrie sich damit rühmt, wie toll geräuschgedämmt ihre Karossen sind ...

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vorgeschrieben:
»eine Klingel, die nicht zu leise sein sollte«Das nehme ich doch mal wörtlich. Wo gibt es die nächste Sturmklingel?
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Ah, Denkmalschutz! Das erklärt alles - vor allem in Hamburg!
Neuestes Beispiel:
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Apropos Fahrradstadt Hamburg: ich war heute mit dem City-Crosser unterwegs, dieses Rad ist ein ganzes Stück kürzer als mein Cityrad mit, nun ja, Damen- und Rentnerrahmen. Nicht einmal mit diesem Rad schaffe ich es, in die ganzen neugebauten Lifte an den U-Bahnen reinzukommen, ohne den Lenker einzuschlagen. 30 cm länger, und nicht nur die Fahrräder würden besser reinpassen (und seitlich mehr Platz für andere Leute lassen), sondern auch Menschen mit Zwillingskinderwagen (hintereinander) und vielleicht auch mal zwei Rollatoren hintereinander. Ich verstehe ja, dass an bestimmten Stellen Länge und Breite der Aufzugschächte baulich begrenzt sind, aber doch nicht in »freier Wildbahn«, außen an die U-Bahn-Viadukte angebaut ...
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»Holle hatte eine Aufstockung der Carsharing-Flotte Norderstedts von jetzt fünf Wagen (Greenwheels) auf künftig 50 Autos vorgeschlagen, allesamt Elektromobile oder zumindest mit Hybridtechnik. Die Stadtverwaltung hat sich bei potenziellen Betreibern umgehört. Greenwheels wäre bereit, die Flotte auszubauen – wenn die Stadt das entstehende Defizit trage. Derzeit sind die Carsharing-Wagen im Schnitt zu elf Prozent ausgelastet – der Betrieb trägt sich gerade so.«
Da ich häufig in Norderstedt buche (weil das Auto am Langenhorner Markt belegt ist), höre ich das gerne. Dann würde man auch eine »kritische Masse« erreichen, so dass die Dinger überhaupt wahrgenommen werden. Aber am Busnetz und der Fahrradinfrastruktur darf Norderstedt gerne auch noch arbeiten. Und etwas mehr Geld an den HVV abdrücken, damit die U-Bahn öfter fährt.
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In der Schweiz wurde eine Petition an die ÖBB gestartet: Für mehr Fahrradplätze in den Nachtzügen. Dies betrifft auch:
Hamburg-Berlin-Basel-Zürich
Hamburg-Nürnberg-Wien
Hamburg-Nürnberg-München-Innsbruck
Düsseldorf-Nürnberg-Wien
Düsseldorf-Nürnberg-München-InnsbruckWir fordern mehr Velotransportplätze während der Sommerzeit, ein einfacheres Buchungssystem und damit eine höhere Attraktivität für Nachtzugreisen.
Derzeit gibt nur 9 Veloplätze pro Zug während der Zeit vom 6. April bis zum 10. Oktober. Das muss sich ändern!
Wichtig: Wir wollen die ÖBB unterstützen, das Angebot punktuell zu verbessern. Sonst verlieren sie Kunden, die aufgrund des Fahrradtransportes auf das Flugzeug umsteigen - das gilt es zu verhindern.
Unterstützen Sie deshalb unsere Nachtzugkampagne!
Es gibt mehrere Möglichkeiten:Variante 1)
Kommen Sie nach Zürich - nehmen Sie wenn möglich ihr Fahrrad mit.
Wir machen ein Gruppenfoto mit Velos vor dem Nightjet und wollen so unserer Forderung Nachdruck verleihen.
Sie können gerne im Pyjama kommen, mit einem selbstgemalten Schild, zum Beispiel mit dem Text:
„Auch wir wollen mit!“
„Nightjet, nimm uns mit!“
„Mein Velo träumt vom Nachzugreisen!“
… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wann und wo:
Montag, 12. Juni um 19:15 Uhr, Hauptbahnhof Zürich beim Gruppentreffpunkt (bitte pünktlich sein).
Mitnehmen: Gute Laune, Velo (fakultativ), Pyjama (fakultativ), Schild mit einem originellen Spruch (fakultativ)
Dauer: bis ca. 20:00 Uhr
Anmelden ab sofort bis spätestens am Sonntag, 11. Juni um 18 Uhr an dcostantino@umverkehr.ch?subject=Nachtzugaktion&body=Guten%20Tag%0A%0AIch%20melde%20mich%20an%20f%C3%BCr%20die%20Nachtzugaktion%20vom%20Montag%2C%2012.%20Juni%202017.%0A%0AMit%20freundlichen%20Gr%C3%BCssen%2C%0A%0AVorname%2C%20Name[/email], Betreff: NachtzugaktionVariante 2)
Sie machen ein Bild mit sich, ihrem Fahrrad und einem Schild mit der Forderung nach mehr Velotransportplätzen im Nachtzug beim Bahnhof ihrer Nähe. Bitte schicken sie uns ihr Bild bis spätestens am Sonntag, 11. Juni um 18 Uhr per Email an dcostantino@umverkehr.ch?subject=Bild%20Aktion%3A%20Mehr%20Platz%20f%C3%BCr%20Velos%20im%20Nachtzug&body=Guten%20Tag%0A%0AAngeh%C3%A4ngt%20finden%20Sie%20ein%20Bild%20meiner%2Funserer%20Aktion%20zu%20Velotransportpl%C3%A4tzen%20im%20Nachtzug.%0A%0AMit%20freundlichen%20Gr%C3%BCssen%2C%0A%0AName%2C%20Vorname%2C%20Ort[/email]
Wir werden die eingegangen Bilder auf unserer Webseite aufschalten und sie per Medienmitteilung verbreiten.
[/quote]Und als Zusatz-Info: am 11.6. und am 12.6. dreht die ARD im Bahnhof Altona zum Thema Nachtzüge; am 12.6. ist die Kamera im Nachtzug Hamburg-Berlin-Zürich dabei.
Also wer da zufällig in der Nähe ist und ein Fahrrad hat ... -
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Unser Deutschlehrer hat uns schon in den Siebzigern Fünfen angedroht, falls wir in Aufsätzen uns auf den »Zeitgeist« berufen würden, um irgendwas zu erklären. Wir sollten lieber nach Interessen gucken. Und es hat nun mal kein fairer Wettbewerb stattgefunden, bzw.: die Bürger konnten sich nicht frei entscheiden, ob sie die Tram oder was anderes nehmen wollten, weil die Autoindustrie dafür gesorgt hat, dass die Tram ins Hintertreffen geriet.
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Dennis Thering wird zitiert: »Statt einer "teuren Radverkehrskoordinatorin" brauche Hamburg eine "Task-Force Unfallbekämpfung".«
Und diese Task Force macht was? Jeden Falschparker abschleppen? Jeden, der keinen Schulterblick macht, aus dem Auto holen? Jeden Engüberholer mit Fahrverbot belegen? Rechtsabbieger-Rot bei Radweg-Grün einführen? Radwege auf 2,50 Meter verbreitern und mit Absperrgittern zum Fußweg versehen, damit keine Fußgänger auf den Radweg latschen können (da man ja verunfallten Kindern unterstellt, sie seien unaufmerksam gewesen)?
Dennis Thering nach Ochsenzoll einweisen? -
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Außerdem würde ich die Rotampeln gerne sehen, die den Radfahrern zur Last gelegt wurden. Waren das - wie üblich - welche ohne Gelbphase? Oder vielleicht auch welche, an denen unklar war, ob sie für die Radfahrer gelten? Soll es ja geben ...
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Erstmal wundere ich mich wieder über diese kreuzdämliche Autokorrektur. Man schreibt "Winterhuder". Automatisch, ohne anzufragen, macht das System "Winterthurer" draus. Man ändert das auf "Winterhuder". Damit sollte es eigentlich gelernt und gut sein. Aber nein, beim nächsten Mal verlegt das System Hamburg schon wieder in die Schweiz.
Und ich befürchte, dass dann die Autofraktion entweder sagt: "Totaler Fehlschlag, macht den Stadtpark wieder für die Autos auf" oder aber "der Winterhuder Markt [ha! jetzt geht es!] braucht zwei freie Rechtsabbieger" oder beides zugleich ...
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Ja, man musste dann linksherum um den Kreisel fahren. Das hieß: wer aus Westen kam und nach Norden wollte (und vorher rechtsherum 270 Grad fuhr), musste auf einem Zweirichtungsradweg 90 Grad linksherum. Also an der Einmündung direkt neben dem Zebrastreifen, wo alle Autofahrer nur nach links guckten, ob im Kreisel eine Lücke frei ist, musste der Radfahrer eine Spitzkehre schlagen (Winkel nach links etwa 120 Grad), um von rechts zu kommen und hatte dabei Vorrang. Selbst ohne Autos war das eine artistische Übung, denn der Haken musste ja angezeigt werden, es musste gebremst werden, und die vom Zebrastreifen kommenden Fußgänger hatten Vorrang vor den Radfahrern.
Insgesamt fuhr man dann zwei Kreiseleinfahrten und zwei Kreiselausfahrten linksseitig.