Ich brettere an der Langenhorner Chaussee mit bestem Wissen und Gewissen und voller Überzeugung mit dem Tempo durch, das ich drauf habe. Es ist klar erkennbar, dass der Radweg mit der Einmündung nix zu tun hat (ich kann zum Beispiel nicht links abbiegen). Also würde ich bei einem Strafzettel zum Anwalt gehen.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Für wen soll der Radler da anhalten? Da gibt es nichts "Entsprechendes", was eine "entsprechende Bedeutung" hervorrufen könnte.
Wa machst Du, wenn diese Ampel rot zeigt?
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Es gibt aber an diesem Radweg weder eine Einmündung noch eine Markierung für den Fußgängerverkehr.
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»Diese Broschüre wurde erarbeitet in Zusammenhang mit ... dem ADFC Niedersachsen, Hinüberstraße ...«
Selten passte ein Straßenname so wie dieser.
Zu dem ersten Zitat:
Wenn du auf einem Radweg geradeaus fährst, dann hast du Vorrang vor den
Autos, die rechts einbiegen, oder welchen, die nach links abbiegen wollen.
Die Autofahrer achten aber nicht immer auf Radfahrer oder können dich manchmal
einfach nicht sehen, weil du im „Toten Winkel“ bist. Dorthin kann ein
Autofahrer nämlich nicht gucken.Ich wette, es gibt Kinder, die würden das auch praktizieren bezüglich von rechts kommender Autos, die in ihre Straße einbiegen wollen ...
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Oh! Bei mir um die Ecke!
Mit Plossi!
Fünf Tage vor der Bundestagswahl! 
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Holperschwellen hätten vermutlich geholfen, um Tempo 30 durchzusetzen.
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Und auch in Gütersloh die geballte Dummheit in den Kommentaren. »Autoverkehrsflächen« ... »Fahrräder behindern den Verkehr« ...
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Ich würde in beiden Fällen nicht anhalten.
1) Radweg nimmt nicht an der Einmündung teil - es gibt schlicht niemanden, dem ich Vorrang gewähren müsste.
2) Querende Fußgänger haben zwei Meter Platz, um wegen durchfahrender Radfahrer zu warten.Und ja, ich bin über einen Automobilclub rechtsschutzversichert.

Wenn die Polizei bei 2) das anders sieht, könnte man sagen:
»Sie gehen davon aus, dass der Radweg denselben Regeln unterliegt wie die Fahrbahn? Dann verpassen Sie bitte jedem Fußgänger einen Strafzettel, der bei grüner Ampel den Radweg überquert, denn das würden Sie ja auch machen, wenn er bei Rot die Fahrbahn überquert. - - - Ach, das ist eine Druckknopfampel, und wie soll der Fußgänger sonst da hinkommen, um Grün anzufordern? Tja, dann regeln Sie das mit der Stadtverwaltung, das ist nicht mein Problem. Und wenn Sie mit derselben pragmatischen Fürsorge an die Bedürfnisse der Radfahrer rangehen ...«

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Und wenn der LKW-Fahrer ihn einen halben Meter nach Verlassen des Hochbords auf der Fahrbahn umgebracht hat, wird man das als "Fahrbahnunfall" zählen, oder?
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Darf ich mal nachfragen? Denn sagt folgendes:
Darf ich mein Fahrrad mit dem Bayern-Ticket kostenlos mitnehmen?
Für die Mitnahme von Fahrrädern ist grundsätzlich eine Fahrradtageskarte pro Fahrrad zu erwerben. Diese Verpflichtung entfällt bei Strecken, auf denen für Inhaber von Fahrkarten des DB-Tarifs besondere Bestimmungen zur kostenlosen Mitnahme von Fahrrädern gelten. Informationen dazu finden Sie hier
Ich finde es immerhin schon fortschrittlich, dass man Hunde jetzt wie »1 Reisender« auf dem Ticket eintragen kann und nicht etwa ein Ticket zu 50 % einer Flexpreises für das Tier kaufen muss (womit 1 Hund teurer wäre als 5 Erwachsene) -
Können denn da überhaupt Fußgänger kreuzen?
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Putzig. Ich lese keine Ausnahmen von den Sperrzeiten für Feiertage. Wollen die allen Ernstes am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag morgens um sieben Uhr die Fahrradmitnahme unterbinden?
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»65 Prozent aller verfügbaren Flächen sind für Autos reserviert. Allein für Parkplätze gehen 25 Prozent drauf. Für Parks 2,5 Prozent.«
»Das Standardwerk zum Thema Parkplatzwahnsinn stammt von dem kalifornischen Professor für Stadtplanung Donald Shoup und heißt "The High Cost of Free Parking". Shoup rechnet darin vor, welche immensen volkswirtschaftlichen Kosten wir einer historischen Fehleinschätzung verdanken: "Im Endeffekt handeln Stadtplaner, als bestünde ein Anspruch auf kostenlose Parkplätze." Für bezahlbaren Wohnraum beispielsweise gelte das Gleiche meist nicht, so Shoup.«
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Apropos Dummheit:
"Wir haben die Arbeiten nicht miteinander in Zusammenhang gebracht und sind nicht davon ausgegangen, dass die Folgen der Baustelle an der Langenhorner Chaussee so stark in Norderstedt zu spüren sind", sagt Norderstedts Baudezernent Thomas Bosse.
Man sollte ihn zum Sandschippen abkommandieren."Jetzt gibt es keine Chance mehr, zum Herold-Center zu kommen, wenn man nicht gegen Verkehrsregeln verstoßen oder einen Riesenumweg in Kauf nehmen will", sagt Klaus Kapinos.
Doch (aber nicht weitersagen): von der Ohechaussee links auf den Parkplatz von ALDI abbiegen, durchfahren, unter dem Haus am Ende auch durch - und man steht an der Ochsenzoller Straße und kann legal links abbiegen.
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Non. Pourquoi?

Was die Volkswagen-Werbekampagnen und das Thema nationale Empfindlichkeiten und politische Korrektheit betrifft, gibt es ein wunderschönes Vorbild.
Es begann mit diesem Spot:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Es folgt ein Shitstorm: darf ein Weißer Jamaica-Patois benutzen? (Es stellte sich heraus, dass sein Schwager oder so Jamaikaner ist ...)
Auf der Insel sah man das lockerer und drehte selber einen Spot:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
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Zu 2): ich ärgere mich auch immer, wenn da »übersehen« steht statt »missachtete« oder Ähnlichem. Allerdings besagt »übersehen«, dass der Autofahrer den Radfahrer hätte sehen müssen, weil er da war und weil er sichtbar war.
Das Problem des Begriffs »übersehen« liegt meines Erachtens in der impliziten Entschuldigung »kann ja mal passieren«, »Flüchtigkeitsfehler«, »leichte Fahrlässigkeit«, was diesen autofreundlichen Standardformulierungen in Polizeimeldungen »von der Sonne geblendet« oder dem Begriff »Verkehrssünder« (»Wir sind alle kleine Sünderlein / 's war immer so ...«) entspricht (der Absolution fähige Sünder sind nur Autofahrer, nie Radfahrer, denn die sind »Kampf-...«).Zweitens: Wenn Abbiegeunfälle als Radwegunfälle gezählt würden (weil sie passiert sind, weil der Autofahrer nicht auf den Radfahrer, der dem Verlauf Radweg-Radfurt-Radweg folgen wollte, geachtet hat [oder ihn bewusst missachtet hat nach dem Motto »ich hab den Dickeren und ich bin schneller«]), wäre man auch schon ein Stück weiter in der Statistik.
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Nein, ich kam aus dem Salomon-Heine-Weg und habe formvollendet auf der Fahrradfurt die Kreuzung absolviert.