Beiträge von Fahrbahnradler

    Ich würde ja gerne mit dem "gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" herumwedeln.

    Oder man sucht sich eine passende Gruppierung (Oppositionspartei aus der Bürgerschaft, Fahrradclub, Fußgängerverein ...) und lädt zu gemeinsamem Radeln ein. Spezielle Einladungen an diesen Schreiber vom Abendblatt, der Radwege so toll findet, und an die Polizeispitze.

    Schick, danke!

    (Auch wenn ich Schwierigkeiten habe, mich in eines dieser Milieus einzusortieren ...)

    Seltsam aber dieses hier:
    "In welchen Bereichen könnte die Politik Ihrer Meinung nach mehr für den Radverkehr tun?“
    (Seite 67 und 143).
    Obwohl an anderer Stelle die (zu) hohe Geschwindigkeit von Autos als ein Auslöser von Unsicherheit und Gefahr genannt ist, fehlt an dieser Stelle folgende Maßnahme:
    »Flächendeckend Tempo 30« oder zumindest: Durchsetzen von Tempolimits

    Sehe ich das richtig, dass hier auf beiden Seiten Zeichen 237 steht?
    links [Zeichen 237][Zusatzzeichen 1000-31] und rechts [Zeichen 237]

    Ja selbstverständlich! Und das wird an gewissen Seitenstraßen auch signalisiert!

    Wenn ich richtig sehe, zieht sich das bis zur Poppenbütteler Hauptstraße, wo es abrupt endet - man darf also nicht mehr über die Furt, um links in diese Straße auf den rechtsseitigen Radweg einzubiegen.


    (Und in der nächsten Broschüre für Schüler erklärt die Verkehrswacht, wie gefährlich das Radeln auf der linken Seite ist ...)


    Blöd ist aber, dass der Herr nun nicht "in Berlin" hinten auf der Bank sitzt, sondern weiterhin fleißig in Hamburg Wahlkampf machen wird. Ok, seine dusseligen Statements zu PArkplätzen werden bald nicht mehr in den Regionalausschüssen von ihm vorgetragen - wohl aber wird er weiterhin Pressemitteilungen dazu verfassen und "seinen Wahlkreis" mit Parkplätzen zu halten versuchen...

    Dazu die Mottenpest von heute:

    Künftig versucht er also im Bundestag, seine Themen durchzusetzen. Alle 14 Tage ist Sitzungswoche in Berlin. Am Dienstag ist bereits die erste Fraktionssitzung. „Das geht alles ratzfatz“, sagt er. Am liebsten würde er auch im Bundestag wieder Verkehrspolitik machen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt er.

    Ganz aus Hamburg weg ist er mit dem neuen Amt jedoch nicht. Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender wird er bleiben.
    – Quelle: ©2017

    Er kann gerne auf Bundesebene gegen »Busbeschleunigung« wettern - also gegen die Privilegien für Flixbus & Co ... :D

    Ich habe mal drei Sekunden gestöbert und etwas aus dem Mai 2014 gefunden:


    »"Ich will hier rein", hat er sich schon gesagt. Und so fuhr der junge Mann im Frühjahr 2005 mit seinem Fahrrad an den Leinpfad, klingelte an der Tür der CDU-Zentrale und bat um ein Eintrittsformular. Da war er 19 Jahre alt, und Hamburgs Christdemokraten erlebten gerade die erfolgreichste Zeit ihrer Geschichte: Dank Ole von Beust regierten sie mit absoluter Mehrheit im Rathaus.«

    »Manche nennen ihn das größte Talent der Partei, manche die größte Heißdüse, doch das eine schließt das andere ja nicht aus.«

    »Er geht der SPD im Rathaus gehörig auf die Nerven. Mit einem Thema, dessen Potenzial andere unterschätzt haben: dem Busbeschleunigungsprogramm. Dessen Ablehnung hat er zu seinem Mantra gemacht – und die CDU-Oberen auf ihn aufmerksam.«

    »"Mit acht, neun Jahren habe ich angefangen, Zeitung zu lesen. Erst den Sportteil, aber dann auch Politik", erzählt er.«
    [Ich habe mit fünf angefangen, Zeitung zu lesen - und was ist aus mir geworden???]

    »Nach dem Abitur macht er Zivildienst im Alten- und Pflegeheim ("Das hat einen viel größeren Nutzen für die Gesellschaft")«
    [okay, da setzt er einen Pluspunkt gegenüber den Hindukusch-Verteidigern]

    »Da ist der Fahrrad fahrende Nicht-Autobesitzer eben Überzeugungstäter.«
    [ach nee ...]

    Und zum krönenden Abschluss:
    »"Kann sein, dass ich Politiker werde", sagt er. "Aber auf gar keinen Fall werde ich mich beruflich von der Politik abhängig machen." Das Gegenteil, unabhängig, will er sein.«

    Nein, nicht »Partei Die Linke«, sondern »Fraktion Die Linke im Bundestag«. Das ist der entscheidende Unterschied. Juristisch verantwortlich sind nicht Katja Kipping & Bernd Riexinger, sondern Heike Hänsel & Jan Korte.
    Ich habe die Broschüre heute per Post bekommen, zusammen mit der Broschüre zum Thema Bahn.
    Einige der Publikationen erscheinen regelmäßig, andere werden in Abständen aktualisiert.


    Was ja aber auch eher so nicht ganz optimal ist, denn wenn sich irgendwo vor mir eine Tür einen Spalt weit öffnet, rechne ich ja damit, dass sie gleich sperrangelweit offensteht und ich den Abflug mache.

    Deswegen hältst Du ja auch mindestens einen Meter Abstand und fährst nicht wie die Idioten, die mit dem rechten Lenkerende schwarze Striemen an den Außenspiegeln hinterlassen wollen. ;)

    Klar. Und wenn das Fenster nicht offen ist (wer lässt das Fenster denn offen, wenn er den Wagen verlässt?), kann er nicht den Kopf durchstrecken. Man sieht ihn durch die hintere Seitenscheibe gucken, und der Kopf bleibt in dieser Blickrichtung, während er die Tür öffnet - und dabei geht sein Blick dann zwischen Türrahmen und B-Säule hindurch.

    Man soll beim "Dutch reach" die Welt ja nicht nur durch die Seitenscheibe betrachten und dann die Tür weit aufstoßen, sondern sie langsam öffnen und dabei durch den sich öffnenden Spalt zwischen Tür und B-Säule gucken.

    Madrid hat nicht nur erfolgreichere Fußballvereine als Hamburg, sondern auch eine vernünftigere Stadtregierung - sie stellt ihren Plan zur Verbesserung der Luftqualität vor:


    Ins Zentrum dürfen nur noch Anwohner-Kfz.
    Tempo 70 auf den beiden Autobahnringen M-30 und M-40.
    Umgestaltung der riesigen Straßenzüge: Busspuren, Radspuren, Abschaffung von Parkplätzen und Spuren für Privatautos.