Ich finde es unbegreiflich, dass die Polizei eine Stunde lang nicht auftaucht, wenn man sagt: ich komme nicht an die Steckdose, weil die Station zugeparkt ist (die Rechtslage wurde ja erklärt: diese Plätze sind zu behandeln wie Behindertenparkplätze, also bei Kenntnisnahme unverzüglich freizuschleppen).
Als ich gestern beim Gassigehen war, wurde vor meiner Nase einem (falsch parkenden) Autofahrer der linke Außenspiegel abgefahren, der Täter fuhr ungerührt weiter, obwohl sein eigener rechter Außenspiegel in hohem Bogen über die Straße flog. Ich habe 110 angerufen, einen Unfall mit Fahrerflucht gemeldet - und nach 10 Minuten war die Streife da. Warum also nicht an der Ladestation?
Beiträge von Fahrbahnradler
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Andere räumen schneller ab ...
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Wie der Lateiner sagt:
semper aliquid haeret
Es bleibt immer etwas hängen. -
Hier mal die Ansichten eines Experten:
makro: Sie fordern massive Investitionen in die Bahn, die Einrichtung tausender neuer Haltepunkte: Wovon soll das alles bezahlt werden?
Monheim: Das ist bezahlbar, wenn man erst mal die ganzen Subventionen für den Autoverkehr einspart. Nehmen sie nur die acht Milliarden Euro, die jedes Jahr in die Dieselsubvention gesteckt werden. Und eine ähnliche Größenordnung geht in die Dienstwagensubvention. Und dann muss man endlich anfangen, beim Straßenbau zu sparen. Denn wir haben ja zu viel Autoverkehr. Wer den verringern will, muss aufhören, dauernd in Kapazitätserweiterungen des Autosystems zu investieren. Das Geld für Verkehrsinvestitionen muss umgeschichtet werden. Übrigens auch auf Radverkehrsinvestitionen, damit endlich alle Bundesstraßen und Landesstraßen Radwege kriegen, alle Bahnhöfe Radstationen und ein bundesweites Netz von Radschnellwegen entstehen kann. Denn nur gemeinsam mit Bus, Bahnen und Radverkehr ist die Verkehrswende zu schaffen.
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Malte, hier schreibt ein Leidensgenosse:
Wer kennt nicht den erst langsamer werdenden und dann spontan rechts auf den Baumarktparkplatz abbiegenden Kombi, der bei den nachfolgenden Fahrzeugen Vollbremsungen auslöst? Und der dabei oft noch fast einen Fahrradfahrer plättet, der wegen des fehlenden Blinksignals nicht mit diesem Manöver gerechnet hat?
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Zur ERA 2010 fällt mir Mephisto ein:
»Grau, teurer Freund, ist alle Theorie«
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Ihr rennt bei mir offene Scheunentore ein. Manche wissen ja, wo ich beruflich herkomme: ich habe seit 1996 Nachtzüge betreut. Bis Ende 2016:
Bei meinem Münchner Kollegen war die ZEIT an Bord:Hintergründe und weitere Infos gibt es hier:
Zum Thema Buchung bei den Nightjets: Das sollte eigentlich besser laufen. Hat das Reisebüro via DB oder via ÖBB gebucht? Der Leiter Personenverkehr bei den ÖBB schrieb mir im Oktober dazu folgendes:
Zitat von Kurt BauerInhaber einer DB BahnCard 25, 50, 100 erhalten für alle ÖBB Nightjet-Verbindungen ab/in bzw. nach Deutschland Ermäßigungen. Halbtax-Abos der SBB werden in den Zügen aus und in die Schweiz weiterhin als Rabattkarte anerkannt. DB-Sparpreise werden auf den Nightjet in Deutschland vrsl. noch bis 9. 6. 2018 gültig sein. Danach werden auf den Zügen nur mehr Globalpreise und Pässe anerkannt. Es gibt aber eine verbesserte Verkaufbarkeit von Vor- und Nachläufen auf http://www.bahn.de/, sodass deutsche Kunden hier weiterhin günstige Fahrscheine für Nightjetverbindungen auch online kaufen können.
Bis zum 9.6.2018 sollte also alles möglich sein. Das Reisebüro soll mal nachhaken - oder bucht woanders, zum Beispiel bei Gleisnost in Freiburg im Breisgau.

Die ÖBB sind durchaus offen für Erweiterungen des Netzes. In drei Jahren bekommen die rund 90 neue Wagen für den Italienverkehr geliefert und können dann eine etwa gleichgroße Stückzahl auf anderen Strecken einsetzen. Ich predige allen: Schreibt die an und erwähnt gegebenenfalls und passenderweise auch den Wunsch, Fahrräder mitzunehmen. Das haben die noch nicht so richtig auf dem Zettel.
Noch ein Artikel dazu:
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Im Original steht »Velowege«. Das ist in der Schweiz, so wie ich es mitbekommen habe, der Oberbegriff für Sonderpisten inclusive Fahrradspuren.
Das angesprochene Problem besteht darin, dass »immer da, wo es eng wird«, die Sonderspuren wegfallen. Kurz vor der Kreuzung, der Einmündung oder dem Kreisverkehr sollen die Radfahrer sich in den Autostau einfädeln, anstatt nach vorne durchfahren zu können.»Wo besteht denn Ihrer Meinung nach der grösste Handlungsbedarf? An Kreuzungen. Eigentlich überall, wo es einen Kampf um Fläche gibt, stehen die Velos in Zürich immer hinten an. Dem liegt ein veraltetes Mischverkehr-Konzept zugrunde, von dem man zu lange nicht los gekommen ist.«
»Der Masterplan Velo ist auf das Jahr 2025 ausgelegt. Ist das nicht etwas langfristig geplant? Zehn Jahre für den Bau von zusätzlichen Fahrradstreifen? Und das Ziel, den Veloverkehr zu fördern ist ja nichts Neues, sondern schon lange ein Ziel der Stadtregierung. Warum dauert das so lange, bis Zürich velofreundlich wird?«
»Wo eine einfache Markierung von Radstreifen möglich ist, sind diese vorhanden. Die noch vorhandenen Lücken im Veloroutennetz bedingen aufwändigere Bauprojekte.« -
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Lufthansa fliegt 4x am Tag Frankfurt-Friedrichshafen und zurück. Direktverbindungen nach Hamburg mit Intersky und VLM waren glaube ich einmal morgens, einmal abends. Leider sind die pleitegegangen. Oder vielleicht ist es auch gut so (nicht für mich persönlich). Lufthansa hat nun das fast vollständige Monopol in Deutschland, das macht sich auch in den Preisen deutlich bemerkbar, weswegen zumindest ich seltener fliege.
Wäre wenn dann über Augsburg und Ankunft 09:55 (Auf der Strecke Kempten-Hergatz werd ich Seekrank). Da bin ich dann aber insgesamt über 14 Stunden unterwegs, auch wenn ich die Hälfte davon schlafe. Sollte ich vielleicht trotzdem mal probieren. Trotz Einzelkabine schlägt das die Lufthansa im Moment preislich bei Weitem.
Rückfahrt wäre nicht so toll, 23:30 in Augsburg. Viel zu spät.Danke, da bist Du genau bei dem Thema, weshalb ich am Montag in Bonn war: Welche Alternativen muss es geben, damit man nicht (mehr [so viel]) fliegt. Preis, Komfort, Zuverlässigkeit, einfaches Buchen ...
Beim Streckenausbau wirst Du nicht mehr viel rausholen können, vielleicht 20 Minuten zwischen Hamburg und Hannover, 10 Minuten verschenkte Fahrzeit zwischen Hannover und Würzburg (der Fahrplan wurde etwas gelockert, um die Verspätungen zu verringern), dann 20 Minuten zwischen Würzburg und Nürnberg und dann natürlich die noch aus "Kini's Zeiten" stammende Streckenführung südlich von Augsburg und München ...Ich fahre am Freitag nach Südfrankreich. 21 Stunden für 1.315 km Luftlinie inclusive 3 Stunden nächtliches Warten in Bern, denn es gibt ja keinen Nachtzug mehr von Strasbourg (oder gar Frankfurt) nach Port Bou* bzw., was jetzt locker zu schaffen wäre, von Frankfurt nach Barcelona*. Mein einziger Trost: Mit dem Flugzeug hätte ich es nicht schneller geschafft, denn bei Variante A (Bremen - Paris CDG am Freitag, Paris Orly - Perpignan am Samstag) wäre ich nicht rechtzeitig nach Bremen gekommen, und bei Variante B (Hamburg - Montpellier am Freitagabend) wäre ich dort gestrandet.
* Wir arbeiten dran. Natürlich mit großem Fahrradabteil.

Dann probier ruhig mal den Nachtzug!

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Wangen i.A.
Wo kommst Du denn da runter? Friedrichshafen oder Memmingen alias München-West? Und wie häufig gehen die Flieger?
Wäre denn die Variante "nach Feierabend und ggf. Abendessen um 20:29 in den Schlafwagen, Augsburg oder München in den Regionalzug umsteigen und 09:26 oder 10:06 ankommen" eine Alternative? -
Ich gehöre zu den Leuten, die häufiger mal Flugzeuge benutzen.Eigentlich würde ich aber aus Umweltgründen lieber mit den Bahn fahren. Aber die ist mir zu langsam und unbequem. Reine Fahrzeit 8½ Stunden, dann muss ich noch zur Bahn hin und am Zielort weiter, insgesamt so 9½ Stunden (wenn alles klappt!) unterwegs, 3 bis 4 mal Umsteigen. Flieger mit Umstieg in Frankfurt bin ich 5½ Stunden von Tür zu Tür unterwegs, und gäbe es mal wieder Direktflüge nur 4-4½. Für 4 Stunden Zeitersparnis pro Strecke verpeste ich dann halt die Umwelt.Ich finde Mobilität, auch über längere Strecken, wichtig. Aber wir müssen Mobilität so gestalten, dass die Umweltkosten dafür möglichst gering sind bei kleinstmöglicher Reisezeit.
Lösen kann man das nur über Reisezeit vs. Kosten. Es sollte nicht die Länge von Strecken besteuert werden, sondern Umweltschäden die dadurch verursacht werden sowie der Flächenverbrauch. Auch nicht exponentiell sondern linear.
Die Alternativen müssen gestärkt werden, also z. B. eine schnelle Zugverbindung von Hamburg gen Süden. Das ist ja derzeit nur ein Bummelzug. Und mal vernünftige Bahnstrecken zu meinem Zielort bauen. Mit Strom und ohne 3x Richtungswechsel etc.; es muss doch möglich sein, knapp 650km Luftlinie in 5 Stunden mit der Bahn zu überwinden?!Wo liegt denn Dein Zielort?
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Keine Ahnung, aber in Hamburg geht das mit den Metrobussen auf deren Busspuren oft genug schief.Wird mal wieder Zeit für so'n Unfall. Freiwillige vor?Bitte sehr, der nächste Unfall - diesmal ohne Busspur:
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Die Beamten sitzen da gerade zu dritt im Fahrzeug, so dass ja eine gewisse Chance besteht, gleich in eine plötzlich geöffnete Autotür zu stürzen.
Wie groß wäre die Chance, dass die Tür des Polizeiautos geöffnet wird, wenn Du vor Erreichen dieses Fahrzeuges anhältst, absteigst, die Busspur überquerst und Dich auf der Fahrbahn einsortierst, weil der Radweg ja unbenutzbar ist und Du nicht über den Gehweg radeln darfst?
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Der ist so schmal, da würden parkende Autos doch in die Fahrbahn ragen und den Verkehr behindern!

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ADAC empfiehlt ÖPNV und Fahrrad - damit das Autofahren flüssiger wird:
Gefühlt war die Stau-Situation noch nie so schlimm wie in diesem Jahr. Doch Carsten Willms vom ADAC widerspricht: „Die Statistik gibt das nicht her.“ Das Problem bestehe unverändert seit Jahren. „Akut lag das am Brückentag. Deswegen gab es ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen.“ Auch der Verkehrsexperte selbst stand im Stau ...
Das Problem schildert SPD-Fraktionschef Andreas Dressel: Jahrzehntelang haben Senate, ob nun unter der SPD oder der CDU, zu wenig in die Straßen investiert. Jetzt muss an allen Ecken gebaut, repariert und erweitert werden. Allein im innerstädtischen Bereich haben wir laut Willms pro Jahr knapp 30000 Baustellen. Der boomende Wohnungsbau verschärft die Situation weiter, weil auch hier öfters Straßen gesperrt werden.
„Vor 20 Jahren konnte man in Hamburg noch wunderschön Auto fahren“, sagt Willms. Seitdem aber ist das Verkehrsaufkommen derart gewachsen, dass das System am Limit ist, jede zusätzliche Belastung sorgt für den Infarkt.
Und Willms stellt auch gleich klar, dass das so schnell nicht besser wird. „Beim jetzigen Planungsstand des Senats dauert das noch zehn Jahre.“ Zusammengefasst: Die Baustellen in der Stadt und auf den Autobahnen sind die Kröte, die wir schlucken müssen, damit es langfristig besser wird. Und was würde noch helfen? „Der Ausbau des ÖPNV und der Fahrradwege – anders wird es nicht gehen.“ Da sind sich Willms und Dressel einig. -
In Stade scheint Unfallflucht auch gerade groß in Mode zu sein. Eine Radfahrerin zu verletzen, gilt hier bei Autofahrern anscheinend auch nicht als "gravierend"
Und hier aus Rheinland-Pfalz:
Ein Fußgänger ist auf einer Hauptstraße in Rheinland-Pfalz angefahren worden, und niemand hat sich um ihn gekümmert. Der Autofahrer sei nach dem Unfall in Ingelheim bei Mainz weitergefahren, teilte die Polizei mit. Bei dem Wagen handele es sich um einen weißen Porsche Carrera.
Der 28 Jahre alte Fußgänger erlitt eine Kopfverletzung und lag auf dem Gehweg. Er bat mehrere vorbeilaufende Fußgänger um Hilfe. Doch statt zu helfen, seien sie einfach weitergegangen. Dem Verletzten sei es schließlich selbst gelungen, mit seinem Handy Hilfe zu alarmieren. -
Und dann liest man diese kaltschnäuzige Arroganz:
Man halte es für nicht plausibel, dass sie wegen eines zugeparkten Gehwegs nicht mehr durchkomme. „Bei Bedarf müsste sie das Ordnungsamt anrufen und ein Abschleppen veranlassen. Aber wir gehen davon aus, dass es so gut wie nie vorkommt.“ – Quelle: ©2017
Ordnungsamt? Nicht die Polizei? Und wer zahlt das Abschleppen?
Vielleicht noch Strafanzeige?Aber wieder was gelernt: Durch rücksichtsloses Parken anderen die Bewegungsfreiheit nehmen, das macht Köln lebenswert.