Beiträge von Fahrbahnradler

    Wenn man nicht als Radfahrer klagt und die Restfahrbahnbreite so gering ist, daß KFZ den Schutzstreifen
    regelmäßig befahren müssen, gibt es Möglichkeiten:


    Das war deutlich. Zu lesen, dass ein Gericht der Behörde um die Ohren haut, ersichtlich sei das Gegenteil von dem wahr, was sie behauptet habe, geht einem runter wie Öl. (Natürlich auch die Bemerkung, die Anordnung einer RWBP wäre rechtswidrig gewesen, weil der Bürgersteig zu schmal ist.)


    Es würde ja vielleicht schon die Rücksichtnahme erhöhen, wenn der Lieferwagenführer sich in so einem Fall auf der Grundlage von § 13 StGB verantworten müsste.

    http://www.tz.de/muenchen/stad…ieht-frau-69-4768085.html


    Irgendein Blogger (ich glaube es ist der Herr aus Bad Oeynhausen) hat sich auch schon mehrfach über diese Gefälligkeiten (Durchwinken usw.) ausgelassen und auf deren Gefahren hingewiesen.


    Ich kann mich auch jedes Mal über diese Leute ärgern, die meinen, den Verkehr an den Regeln vorbei regeln zu müssen, obwohl da auch noch andere fahren, die sich auf die Regeln verlassen (können müssen).
    Ich hatte so eine Situation mal in der Fahrschule: ich wollte aus der Nebenstraße nach rechts abbiegen, einer auf der Hauptstraße winkte. Ich blieb stehen. Lob vom Fahrlehrer: »Richtig gemacht! Wenn Sie losfahren und der dann auch, kriegen Sie die volle Schuld.«

    Der Radfahrer wird also geleitet ... wie muss man sich das vorstellen? Werden da Bordsteine versetzt, so dass man gefahrlos vom Hochbord auf die Fahrbahn kann?


    Und zum letzten Absatz: Weil Schulkinder und unsichere Radfahrer nicht auf der Fahrbahn radeln sollen, müssen alle anderen auch auf das Hochbord? Wie wäre es mit "Gehweg, Radfahrer frei"? Dann können die Unsicheren und die Kiddies im Schritttempo hinter den Fußgängern herdackeln, und alle anderen können auf der Fahrbahn entlangfahren.


    Ursächlich war wohl unangepasste Geschwindigkeit. Wenn ich an einer Bushaltestelle einen Bus sehe, habe ich so zu fahren dass ich Ein-/Aussteigende weder Gefährde noch ihnen den Vorrang nehme. Dann müssen Fahrradfahrende eben auch mal etwas langsamer fahren oder 10 Sekunden warten, genauso wie KFZ-Führende langsamer fahren müssen wenn sie z.B. einen Fahrradfahrer mal für 10 Sekunden nicht überholen können.


    Was, wenn der "unmotivierte Poller" ein unmotiviertes Kind gewesen wäre?


    Merkwürdig finde ich aber, dass das auf dem Bild "der Poller" sein soll, während im Artikel steht, dass "der Poller" im Januar 2015 (Vorfall war im Dezember 2014) ausgetauscht wurde


    Im Artikel steht nicht, dass Fahrgäste ein- oder ausstiegen. Es könnte sein, dass sie dort einfach nur warteten.
    Der "Radweg" ist auf Street View als nicht benutzbar erkennbar.

    Wo findet man diese Aussage denn? Falls in irgendeiner Zeitung, so ginge ich ja bei Syberg davon aus, dass der entsprechende Redakteur die Wortwahl etwas geglättet hat, um sie dem allgemeinen Leser verständlicher zu machen.


    Auf der Website des ADFC. Es ist deren eigene Pressemitteilung.



    Gewünscht: Mehr Radwege, weniger Tempo
    Syberg: „Wenn sogar die Intensiv-Radfahrer sagen, dass sie sich mit dem Rad auf der Straße nicht sicher fühlen, dann schrillen bei uns die Alarmglocken. Denn wir wissen aus internationalen Studien, dass die gefühlte Sicherheit der entscheidende Faktor ist bei der Frage: Steige ich aufs Rad oder ins Auto. Wer mehr Radverkehr will, muss hier ansetzen.“ Geeignete Maßnahmen wären: Geringeres Verkehrstempo – also mehr Tempo-30-Zonen – und mehr komfortable und klar erkennbare Radwege.


    Ich denke schon, dass der Unterschied bekannt ist. Allerdings hat der Unterschied Straße vs. Fahrbahn im alltagsgebrauch leider keinen Eingang gefunden bzw. wird als Synonym betrachtet. Daher ist es verständlich und in Sachen Pressearbeit (die sich immer auch und gerade an die Allgemeinheit richtet) vielleicht auch nötig, von "Straße" zu reden. :)


    Hm. Ich finde eher, man sollte der falschen Wortwahl entgegenwirken. Vor allem als Lobbyist. Und das Wort Fahrbahn ist ja kein exotischer Ausdruck wie »Lichtsignalanlage« oder »Personenvereinzelungsanlage«, bei denen man mit »Ampel« und »Drehkreuz« besser hinkommt.


    Es geht ja auch um das psychologische Problem, dass ein Radfahrer, der auf dem Hochbord fährt, von vielen Autofahrern nicht als Straßenbenutzer wahrgenommen wird, was sich bei Abbiegesituationen rächt. Denn wenn die Straße am Bordstein endet - wie kann es dann dieser Radfahrer wagen, einfach so von außen in den Straßenraum einzudringen und den Autofahrer beim Fahren zu stören? Das ist ja fast so wie ein Kind, das unbedacht auf die Stra.. – halt: auf die Fahrbahn - tritt.

    »Syberg: „Wenn sogar die Intensiv-Radfahrer sagen, dass sie sich mit dem Rad auf der Straße nicht sicher fühlen, dann schrillen bei uns die Alarmglocken."«


    Wenn der Bundesvorsitzende des ADFC den Unterschied zwischen Straße und Fahrbahn nicht kennt und die Rambo-Autofahrer dadurch belohnen will, dass er die Radfahrer weg von der Fahrbahn haben will, dann schrillen bei mir die Alarmglocken.


    Ansonsten habe ich den Eindruck, dass bei diesem subjektiven Test die Ansprüche der Radfahrer an ihre jeweilige Stadt unterschiedlich entwickelt sind.

    Ich stelle mir gerade vor, die Fahrbahnen sähen so aus wie die Radwege laut diesem Urteil aussehen dürfen. Was gäbe das für einen Aufschrei! Und dann ein Gericht, welches sagt: »Ihr müsst die B5 nach Bergedorf nicht befahren, ihr könnt auch die A 26 nehmen.«

    In meiner Heimat haben die Schwarzen mit solchen Wahlmethoden keine Probleme (gehabt), 60 bis 70 % zu holen. In Ba-Wü und Bayern gelten "seit ewig" Kumulieren und Panaschieren. Stadtrat mit 40 Sitzen? Man hat 40 Stimmen und darf jedem Kandidaten maximal 3 Stimmen geben! Da wählt man dann beispielsweise 10 CDUler mit je 3 Stimmen und dazu noch 5 FDPler* mit 2 Stimmen. Die Wahlzettel sind so groß wie Wohnzimmertische.


    * Die Rechtschreibkorrektur macht aus "FDPler" immer "FDJler". Muss sich da Frau Suding Sorgen machen?

    Aus dem jüngsten Bokelmannschen Urteil geht hervor, dass er im "Widerspruch" nicht primär die Aufhebbung der Benutzungspflicht, sondern den fachgerechten Ausbau von Radverkehrsanlagen fordert. Was genau ist der Vorteil dieser Taktik?


    Ich würde sagen, das ist den Örtlichkeiten geschuldet. Auf dem Ring 2, vor allem auf der Raserstrecke am Stadtpark, würde selbst ich zusehen, dass ich hinter die Bande komme. Ich weiß, wie dort gerast wird, und normales Linksabbiegen wäre ein Himmelfahrtskommando.
    Insofern ist der Jahnring ein gutes Beispiel für die Konstellation »Besondere Gefahrenlage dürfte wohl vorliegen - und was macht die Behörde damit«?
    Hier offenbart sich jetzt das Hamburger Elend der Behörde und auch dieses Gerichts. Auf einer Strecke, auf der den Autos sechs Spuren durch die Pampa geschlagen wurden (vor 50 Jahren war das eine Nebenstraße zwischen Park und Kleingärten), den begleitenden Radweg als »nicht verkehrserheblich« zu erklären und den Radfahrern wegen Unfähigkeit und Unwillen der Behörden (wuchernde Hecken, falsch parkende Autofahrer, kein Räumdienst) Umwege zuzumuten, ist leider typisch, wobei das Gericht ja durchaus die Erkenntnis besitzt, dass hier eine Art selbsterfüllende Prophezeiung vorliegt: Wenn die Behörde den Radweg für nicht verkehrserheblich hält (weil es von Frühjahr bis Herbst schöner ist, auf breiten Parkwegen joggenden Menschen hinterherzuradeln als neben der Fahrbahn eine ein Meter schmale Holperpiste zu benutzen) und keinen Winterdienst vornimmt, dann radeln da wenige Leute, womit sich wunderbar beweisen lässt, dass man diesen Radweg nicht notwendig braucht.
    Bemerkenswert finde ich die Auffassung, dass ein Meter locker ausreiche, denn links daneben gebe es ja noch den Sicherheitsstreifen zur Fahrbahn. Den solle man auch beradeln, wenn von rechts das Gestrüpp hereinwuchert. (Leider stehen auf diesen 1,15 Metern »Sicherheitsstreifen« gelegentlich Laternenmasten herum.)
    Ansonsten lese ich aus dem Urteil auch heraus: Wenn Radfahrer nicht konsequent jeden anzeigen, der sie an einer Kreuzung beim Abbiegen gefährdet hat, der vor ihnen eine Autotür aufgerissen hat oder der einen Unfall verursacht hat, bei dem auf den ersten Blick »ja doch nix passiert ist« (Sturz bei Vollbremsung, aber Rad und Knie erscheinen noch heil), dann wird sich da nie was ändern.
    Dann gibt es noch was für die Freunde des Winterradelns. Das Gericht setzt Autofahrer und Radfahrer von der Berechtigung ihrer Ansprüche her gleich. Beide hätten »keinen grundsätzlichen Rechtsanspruch darauf«, dass ihre Pisten »jederzeit benutzbar sind«. Das mag sein. Aber auf der Fahrbahn erfolgt die Räumung je nach Wichtigkeit nach ein paar Stunden oder ein paar Tagen - bei Radwegen kann die Unbenutzbarkeit schon mal drei Monate andauern, wie auf hamburgize sehr eindrücklich zu sehen ist. Also wäre dieses Urteil doch eine schöne Vorlage für die Aufforderung an die Behörden, die Radwege genauso schnell zu räumen wie die Fahrbahn.

    Vorsicht: Der Straßenzug Herbert-Weichmann-Straße/Sierichstraße ist keine »Einbahnstraße«, weder morgens in die eine noch abends in die andere Richtung. In meinem Stadtplanungs-Seminar vor zig Jahren wurde uns beigebracht, dass dort jede/r aus einer Grundstückseinfahrt aus in jeder Richtung bis zur nächsten Kreuzung fahren darf und erst ab dort die Schilder mit VZ 267 »Verbot der Einfahrt« zu beachten hat. Sprich: Ich muss jederzeit damit rechnen, dass mir einer - auf der linken Spur - entgegenkommt.


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    ...
    Aber erstaunlicherweise konnten unsere Teilnehmer zum Teil noch ziemlich gut Rad fahren. Das heißt zum Beispiel, dass niemand vom Rad gestürzt ist. Und da waren Slalomfahrten dabei, enge Kurven und Personen, die den Teilnehmern in den Weg gelaufen sind.



    Die »junge Welt« lästert: »Auch »Slalomfahrten« galt es zu absolvieren; Gerüchten zufolge sollen die Betrunkenen gerade in dieser Disziplin hervorgestochen sein.«

    Ansprechen lies der Fahrer des Audi sich nicht, aber etwa 600 Meter weiter, auf Höhe der
    Tischbeinstrasse weiter hat er mich dann hupend und mit hohem Tempo überholt obwohl ich
    völlig korrekt auf dem benutzungspflichtigen Radstreifen fuhr. Ich habe mich dabei sehr
    erschreckt.


    Oh - dann kommt ja noch Körperverletzung hinzu! Dein Adrenalinspiegel ist gestiegen. Es gab schon Fälle, da haben Autofahrer, denen auf der Autobahn ein Drängeln mit akustischer und Lichthupe in den Kofferraum gekrochen ist, mit diesem Argument - Stress, gesteigerter Puls - geklagt.