Und dort wo das Auto auf dem Radweg parkte? (Das war bestimmt die Frage von Forumteilnehmer)
Beiträge von hugo790
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Interessant.
Hier mal das Postamt bei uns in der Nähe:
1900:
1900:
1904:
1910:
1910:
1932: (hier kann man gut in die Seitenstraßen schauen)
2011: (mit viel Polizei, das erste Bild von 1900 wurde von der Bildmitte nach links gemacht)Das Bild 1932 wurde aus dieser Position aufgenommen:
Da war also Gehwegparken noch absolut unüblich. Das einzige Fahrzeug, das 1932 zu sehen ist, steht auf der Fahrbahn. Inzwischen ist dort in den Seitenstraßen eigentlich überall beidseitiges Parken am Rand der Fahrbahn und natürlich eine Einbahnstraße.
Es heisst immer, es ist kein Platz vorhanden. Aber irgendwie stimmt das nicht. Die Gebäude sind nicht größer geworden und damals war genug Platz da.
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Geht es gerade um Verkehrszählung?
Ich hab mich lange gefragt, warum man zwischen einem Schutzstreifen und der restlichen Fahrbahn eine Verkehrsinsel baut. Heute kam von der Stadt die Antwort: Damit besser gezählt werden kann:Ich fahr da immer links vorbei, denn ich seh das Konstrukt als gefährlich an. Bei der Verkehrsinsel fangen die Autofahrer das Überholen an und sind nach der Verkehrsinsel neben mir. Wenn Gegenverkehr kommt mit ungenügendem Abstand. Ich muss bremsen und mich zwischen den Autos einfädeln oder ich fahre neben den Autos in der Dooring-Zone.
Oder ich fahre links von der Verkehrsinsel und habe gar keinen Stress.
Ich muss das die Tage mal genauer analysieren, denn: Eine Gefahrenstelle schaffen, um Verkehrszählungen zu vereinfachen, halte ich nicht für gerechtfertigt.
Für die Nicht-Kölner: Wie ist das bei den anderen Zählstellen gelöst? Also entweder auf dem Radweg (meiner Meinung nach ohne Benutzungspflicht):
Oder auf der Brücke auf dem Radweg. Zwar mit Blauschild, aber Imho nicht fahrbahnbegleitend. Mit den schwarzen Streifen werden Radfahrer gezielt erkannt. Rollerfahrer (egal ob mit oder ohne Motor), Kinderwägen, Jogger, Gruppen von Inlinern etc. werden durch Hightec erkannt und rausgerechnet *träum*.
Da ich immer geradeaus will, fahr ich nur bei Stau auf dem Radweg. Hier die Kreuzung:
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Zitat
Die Stadt Hamburg plant neue Radwege in der City. Das bedeutet mehr Baustellen und weniger Parkplätze. Sogar als Radfahrerin finde ich inzwischen: Wir müssen endlich auf Autofahrer Rücksicht nehmen.
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Hmm, ist Schule eine Veranstaltung? Dort gibt es regelmässig Stau. Zumindest der Elternabend der Schule ist in meinen Augen eine Veranstaltung. Viele Leute wollen zur gleichen Zeit zum selben Ort -> Stau.
Bei Fussballspielen in der ersten Liga gibt es auch regelmässig einen Stau beim Stadion. Aber die haben wahrscheinlich sogar eine Genehmigung.
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Aus dem gleichen Grund aus dem Autofahrer keine 60 km/h fahren sollen, wenns niemanden gefährdet.
Klar, man kann gegen die Regeln verstossen, wenns niemanden stört, aber a) sollte man sich dabei nicht erwischen lassen und b) ein Foto davon nicht als Werbung ansehen.
Ganz konkret in diesem Fall: Als Radfahrer mit 5 km/h Überschuss so eine Gruppe zu überholen, ist schrecklich.
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Jetzt hab ich mir das vom ADFC mal alles durchgelesen:
Ich sehe das als Trotz-Reakation mit der Hoffnung beim Gesetzgeber oder der Behörde etwas zu erreichen.Die Alternative wäre gewesen, das ganze in einem Fall gerichtlich klären zu lassen. Die Kosten dafür sollte der ADFC tragen können. Der ADFC führt ja regelmässig Musterklagen durch.
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Gestern bin ich über etwas sehr ähnliches gestolpert:
Zitat von Landesforstgesetz NRW(4) Organisierte Veranstaltungen im Wald sind der Forstbehörde vor Beginn der beabsichtigten Maßnahme rechtzeitig anzuzeigen, sofern sie nicht mit geringer Teilnehmerzahl zum Zwecke der Umweltbildung durchgeführt werden.
Ist eine Facebook-Veranstaltung, an der letztlich 4 Radfahrer teilnehmen und dabei durch den Wald fahren, eine organisierte Veranstaltung?Hier steht dazu etwas:
Aber so ganz schlau werd ich nicht daraus.Zum Thema mit Anträgen fluten:
Die Anträge sind kostenpflichtig! (zumindest für die im Wald) -
Hast du vielleicht die Verkehrszeichen zum Halten und Parken übersehen?? Wenn schon das Halten oder Parken am Fahrbahnrand erlaubt (!!) ist, kann nicht auch noch in zweiter Reihe parallel geparkt werden. Zweite-Reihe-Parken ist grudsätzlich nicht erlaubt. Übrigens: Wie sollen die Fahrzeuge vom Gehweg runterkommen, wenn am Fahrbahnrand alles vollgestellt ist
Kannst du diese Argumentation mal hierher übertragen? -
Ich behaupte mal: Hohe Bordsteine zeigen grundsätzlich an, daß man mit dem Auto auf seiner Seite bleiben soll. In Ausnahmefällen wird er abgesenkt. Außerorts mag das anders sein.
Vielleicht kommt dadurch auch die Verwirrung:
In Köln ist diese Höhe ein absenkter Bordstein. -
Wenn also eine von der Fahrbahn mittels Hochbord abgetrennte Nebenfläche vorhanden ist, die mit Schotter befestigt ist, dann ist das immer ein Parkplatz?
Nein. Genausowenig wie es immer ein Gehweg ist.
Es gibt selten zwei Gehwege auf einer Straßenseite. Wenn es einen asphaltierten Gehweg gibt und eine Nebenfläche, die mit Schotter befestigt ist.würde ich zumindest in Betracht ziehen, dass es ein Seitenstreifen oder Parkstreifen ist. In so einem Fall wäre Zeichen 239 an der Fläche mit Schotter durchaus sinnvoll, um klarzustellen, dass beides ein Gehweg ist.Die Schilder bzgl. Halteverbot/Parkverbot habe ich in der Tat nicht gesehen.
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Ich versuch mal auf alles einzugehen:
Baumscheiben sind explizit (in Köln) laut der Satzung kein öffentlicher Verkehrsraum. Wo steht, dass ein Seitenstreifen immer niveau-gleich mit der Fahrbahn sein muss? Das ist ganz häufig nämlich nicht der Fall. Der ist z.B. bei Landstraßen häufig aus Schotter.Das in Berlin ist für mich Kunst auf dem Gehweg.
Was ist denn die Alternative? Es ist Gehweg und das war von der StVB so gewollt. Es wird aber nicht durch ein Zeichen 239 klargestellt, weil es für jeden offensichtlich ist. Warum parken dann dort soviele? Hat es sich gelohnt die paar Euro zu sparen (sind zwei unterschiedliche Beläge überhaupt billiger?), um jetzt enorm viel Geld dauerhaft für die Überwachung ausgeben zu müssen?
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Was ist das dann für eine Fläche? Ein Parkstreifen?
Ich meine, irgendeinen Grund muss es ja für die StVB gegeben haben, dass dieser Streifen vom Gehweg getrennt ist. Man hätte es auch genauso pflastern/betonieren können, wie den Gehweg. Irgendetwas muss die StVB gewollt haben. Und ich gehe davon aus, dass das Parken ist.
Generell halte ich es für verkehrt, Parkplätze zu schaffen, die 1,8m breit sind. Da parken doch auch alle 1,9-2,2m breiten Autos und ragen so (meist verbotswidrig) in eine andere Verkehrsfläche hinein. Aber es scheint dennoch gewollt zu sein....
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Auch hier sehe ich zwischen Radweg und Gehweg einen Seitenstreifen. Auf dem würde ich mit dem Motorrad auch parken

Mit dem Auto natürlich nicht, weil das zu breit ist. Aber ich verstehe schon, warum die Leute auf die Idee kommen, dass man dort parken kann. Soviele Motorradparkplätze kann doch nicht gewollt sein....Edit: Warum parken die Autos eigentlich nicht quer? Würden viel mehr hinpassen.
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Nö, aber es muss ja mehr als ein Gehweg vorhanden sein, z.B. hier. Für mich ist das ein Seitenstreifen, auf dem ich auch ohne diese Mini-VZ315 auf Hüfthöhe parken würde. Ein Radweg kann es nicht sein. Laterne mitten drauf, am Anfang kein abgesenkter Bordstein etc.
Um welche Stelle genau geht es dir denn?
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Seit wann darf denn auf der Nebenfläche jenseits des Kantsteins geparkt werden, wenn dort kein VZ315 ist?
Zitat von StVO(4) Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren.