Beiträge von hugo790

    Hier ist das Video zur Leverkusener Brücke:

    Merke 1: Wenn die Autobahn unterirdisch ist, kann man alle PKW-Stellplätze in Spielplätze umwandeln.
    Merke 2: Fussgänger und Radfahrer fahren nur noch Schlangenlinien quer durch schöne Parks (mit einer Ausnahme). Ersatz-Brücken über Bäche gibt es natürlich nicht.

    D.h. Fahrverbote für Privat/Freizeit/Berufsverkehr? Oder eine eigene Wirtschaftsspur, für LKWs, Lieferdienste, Handwerker, Fahrradkuriere?
    Denn die Gleichung ist definitiv falsch:
    Fahrrad=Freizeit
    Auto=Wirtschaft


    3. Rodenkirchner Brücke A 4 (?) - da bin ich mir nicht 100% sicher.


    Ganz sicher, auf der Nordseite. Fahr ich regelmässig mit meinem Sohn, weil die gut angebunden ist.

    Zitat

    4. Zoobrücke in Köln (keine Autobahn, aber autobahnähnlich ausgebaut.


    Von der Widmung her eine normale Straße ohne Einschränkung, also keine Kraftfahrstraße. Die Stadt Köln beschildert die Straße trotzdem gleichzeitig mit Kraftfahrstraße und benutzungspflichtigem Radweg. Aber auf einer Kraftfahrstraße darf man laut StVO nicht Fahrrad fahren. Gar nicht, nicht nur auf der Fahrbahn nicht. Aber man kann es problemlos tun. Man muss aber am Ende zwangsabbiegen (wie bei vielen Brücken).

    Zitat

    4. Severinsbrücke (ist aber recht schlecht erreichbar)


    Eigentlich meine Lieblinsbrücke von rechts nach links. Ist in dieser Richtung gut angebunden. Ja, man darf dort auf der Fahrbahn fahren (bei 80.000 KFZ pro Tag). Die Stadt Köln bezeichnete das vor Gericht zwar als Fehler, der zu beheben ist, aber noch hat sie es nicht getan. Wissen tun sie es seit mindestens 5 Jahren.

    Es geht doch um eine Autobahn. Weder im Tunnel noch auf hohen Stelzen ist Radverkehr vernünftig möglich, insb. nicht neben einer Autobahn.


    Also aktuell ist dort Radverkehr möglich, hier z.B. die Auffahrt:

    Bei (fast?) allen Rheinbrücken hier in der Gegend ist Radverkehr möglich. Auch bei den Autobahnbrücken.

    Bin ich blind?

    > 250 Leute haben abgestimmt, aber ich sehe das Video nicht. Auch über Google finde ich es nicht.

    Mich hätte interessiert, wie der Radverkehr bei der Tunnellösung berücksichtigt wird.

    So, nachdem der Kölner Stadtanzeiger gestern 5 Tips zum sicheren Radfahren hatte, gibt es heute die Analyse des gestrigen Aktionstages der Polizei gegen Radfahrer. Da zuviele Radfahrer vor den Autos sterben (so sagt der Polizeipräsident Albers immer), muss man natürlich was gegen die Radfahrer unternehmen. (Dass die Autofahrer die meisten Unfälle verursachen, spielt da natürlich keine Rolle. Je weniger Radfahrer, desto weniger Unfälle. Basta.)

    Albers fährt inzwischen sogar mit dem Rad zu den Kontrollen. Früher liess er sich samt Rad im Polizei-Bulli dort hinfahren. (knapp 4km)

    Das Verwaltungsgericht Köln nennt sowas "innerorts mit ausserorts-Charakter". Es muss noch innerorts sein, weil Bebauung vorhanden ist. Wenn man aber nur die Straße selbst betrachtet, sieht es aus wie ausserorts....Damit sind dann auch Zweirichtungs-Radwege in Ordnung, auch bei (minimaler) Unterschreitung der Mindestmaße für ausserorts.

    Wenn eine Autofahrerin schreibt, dass Polizisten spinnen (weil sie eine Radarkontrolle durchführen) und sie diese am liebsten mit Eiern bewerfen würde, könnte man meinen, sie sei für den Straßenverkehr nicht geeignet. Mit der Meinung steht man aber ziemlich alleine da:

    Wie man sieht, können einige nicht mit ihren schnellen Fahrzeugen umgehen.


    Falls das auf diesen Unfall bezogen ist: Woher nimmst du dieses Wissen?

    Zitat

    Sämtliche anderen EU-Länder (und sonstige) dürften ein generelles Tempolimit auf Autobahnen nicht vorgeschrieben haben, um Autofahrer zu ärgern.


    Natürlich ist die Gefahr größer je höher das Tempo ist. Deswegen gibt es sollte es immer und überall Tempo-Limits geben.

    Aber zu sagen, wer schneller als Tempo X fährt, ist bei einem Unfall automatisch zu 100% selbst Schuld, geht zu weit. Wo liegt denn bei dir die Grenze? Exakt 200 oder 130 oder irgendwo dazwischen?

    Ich finde den Bericht etwas einseitig: Woher wissen die, dass er die Sau rauslassen wollte? Mit 200 bis 300 war er unterwegs. Also muss man doch erstmal von 200 ausgehen. Damit sind sehr sehr viele Leute unterwegs. Der Gesetzgeber erlaubt es. Es ist eigentlich normal.

    Warum er von der Fahrbahn abkam, darüber steht kein Wort im Artikel. Vorallem nicht ob es sein Fehler war (Fahrfehler, vom Handy abgelenkt) oder der Fehler eines anderen (Geschnitten/ausgebremst oder technischer Fehler, z.B. ein Reifenschaden).

    Genau wie in anderen Artikeln Radfahrer pauschal Schuld sind, weil sie sich an keine Verkehrsregeln halten, scheint mir hier der Porsche-Fahrer pauschal Schuld zu sein, weil er einen Porsche fährt und auf einer Raser-Strecke unterwegs war.

    Stau-Ende versus Baustellen

    Jedes Jahr sterben Bauarbeiter auf Baustellen. Eine der Ursachen ist der geringe Abstand zwischen Verkehr und Baustelle. Diesen Abstand wollte man vergrößern, zur Sicherheit der Bauarbeiter. Eigentlich war der Gesetzeentwurf schon soweit fertig, bis jemand nachgerechnet hat:
    Bei größerem Abstand bleibt weniger Platz für den Verkehr, also weniger Fahrspuren -> mehr Stau.

    Da aber weniger Stau nicht als Grund genannt werden darf, um Bauarbeiter "zu töten", hat man den Entwurf mit der folgenden Begründung verworfen:
    Durch mehr Staus gibt es am Stauende mehr Unfälle. Dadurch würden mehr Autofahrer sterben als Bauarbeiter gerettet werden.

    Und jetzt kommt dein Verkehrsfunk....

    Na der Artikel selbst ist aber auch seltsam:
    Demnach gehören sämtliche Fahrbahnen nur den Autos.
    Ich würde ja sagen, es gehören nur die Fahrbahnen den Autos, die für Radfahrer verboten sind (Zeichen 254 oder benutzungspflichtige Radwege).

    Hier habe ich aufgehört zu lesen:

    Zitat

    Es ist doch nicht einzusehen, warum Radfahrer wegen fehlender Radwege gefährdet werden


    Dann hätte es eines entsprechenden Zusatzzeichens bedurft, z.B. "Forstverkehr frei".


    Das ist nicht ganz richtig. Der Förster kann auch bei der Behörde eine Sondergenehmigung beantragen. Das muss nicht ausgeschildert werden.

    Üblich ist das bei Straßenbahnen. Da fällt es nur nicht auf, weil man erstmal denkt, überall wo Schienen liegen, darf die Straßenbahn fahren. Laut der Beschilderung darf sie das häufig aber nicht. Sie hat dann, im Idealfall, eine Sondergenehmigung.

    Ich finde, solange ich weiter von allen Seiten mit Helmwerbung bombardiert werde, mir anhören muss ich sei unverantwortlich weil weder ich noch unsere Kleine (6)* einen Helm trägt, und in jeder zweiten Pressemeldung der Polizei auf den fehlenden Fahrradhelm hingewisen wird, solange gibt es keinen Grund das Thema zu beerdigen.


    Das hört sich aber so an, als würdest du das Thema beerdigen wollen, und zwar komplett:
    Keine Helmwerbung, keine Propaganda in der Pressemitteilung und wir reden auch nicht mehr drüber ;)

    Mein erster Gedanke: Lag auf der Fahrbahn auch Laub?

    Ein Helm hilft bei einem Sturz aufs Gesicht natürlich gar nicht. Z.B. Nase und Kiefer können problemlos brechen. Der Helm deckt ja nur einen Teil vom Kopf ab.
    Und im Kurvenbereich: Da kann man auch mal schnell gegen stehende Hindernisse prallen und dann spielt die Längsgeschwindigkeit eine große Rolle. Dafür ist ein Fahrradhelm nicht ausgelegt.

    Reise mit dem E-Bike:

    Zitat

    Das Duo wollte mit der Tour durch Europa für umweltfreundliche Mobilität werben

    Zitat

    Der Trip sei genauso anstrengend wie mit herkömmlichen Rädern gewesen

    Die Räder (gesamt 500W):
    (250 Watt)
    4 Begleitfahrzeuge mit insgesamt 600 PS.

    Ok, ich bin damals in 5 Wochen "nur" 5000 km gefahren. Hab mir den ein oder anderen Ruhetag gegönnt. Kein E-Bike, dafür ein MTB mit Stollenreifen, kein Begleitfahrzeug dafür jede Menge Taschen mit Kleidung, Werkzeug und Zelt. Aber mein Trip war auch nicht anstrengend. Bei den langen Strecken fährt man ja eher gemütlich.