Beiträge von hugo790

    Ich lasse mal die letzten Jahre Revue passieren:
    Anfangs war mein Sohn so langsam, dass ich hinterher gegangen bin, später hinterher gejoggt.
    Wenn ich nach dem Kindergarten direkt zur Arbeit weitergefahren bin, bin ich auch auf dem Gehweg hinterhergefahren, teils auch voraus. Wie soll er denn lernen, wie man sich verhält, wenn es ihm niemand vormacht?

    Seitdem er ca. 6 ist, ist er mir dafür zu schnell unterwegs. Ich fahre auf der Fahrbahn und zwar ca. 20-30m schräg vor ihm. Bei jeder Haustür/Gefahrenstelle schaue ich, ob eine Gefahr besteht und warne ihn, falls es so sein sollte. Das nur bei den größeren Straßen, kleinere fuhr er da auch schon auf der Fahrbahn.

    Jetzt mit 7 fährt er immer mehr auf der Fahrbahn. Bald darf er es auch...

    -> Unter bestimmten Umständen ist es sinnvoll ebenfalls auf dem Gehweg zu fahren und die Gefahr halte ich dann für absolut vertretbar. Nur diese Umstände in Worte zu fassen ist schwer.

    Zu dritt unterwegs sein ist übrigens ideal. Einer macht vor, wie er sich verhalten soll und der zweite fährt hinterher und kontrolliert.

    PS: Das Absteigen bei jeder Fahrbahnüberquerung: Damit haben wir nie angefangen und ich sehe dafür auch keine Notwendigkeit.

    Meine Frau hat einmal kurz vor so einem Mülleimer überholt. Sie blieb leicht hängen, ohne zu stürzen. Eine Sehne war trotzdem durchgeschnitten...Klar, lebensgefährlich ist das nicht. Aber auch in meinen Augen beweist das Video, dass die Fahrtweise nicht vom Fahrzeug, sondern vom Menschen abhängt.

    Ohne Handy unterwegs und jemand parkt mittig auf dem Radweg vor einer Polizeistation. Ich merk mir das Kennzeichen und geh rein. Nachdem ich dem Polizisten die Situation geschildert habe, teilt er mir mit, dass er ohne Beweis leider nichts tun könnte. Es könnte ja jeder ein beliebiges Kennzeichen nennen.

    Ich bat ihn mal kurz den Kopf zu drehen, Richtung Fenster, dann würde er den Falschparker mit eigenen Augen sehen. Der Bitte kam er leider nicht nach. Ich ging unverrichteter Dinge wieder.

    Meine Anzeigen gegen einen Dauer-Falschparker werden inzwischen ignoriert. Die erste wurde bearbeitet, die drei folgenden (gleiche Firma, aber teils andere Mitarbeiter/Fahrzeuge) nicht mehr.

    Im Berufsverkehr, halb auf dem Schutzstreifen, halb auf einer Fußgänger-Furt und im Kreuzungsbereich. Jeden Tag zur gleichen Uhrzeit.

    Trotz ca. 15 Bäcker auf 1 km ist es gar nicht so leicht einen zu finden, der nicht per Falschparker beliefert wird. Und das obwohl die Straße umgebaut wurde, um den Anforderungen des Lieferverkehrs gerecht zu werden. Wer will schon die ganzen Brötchen 50m weit tragen oder auf Wägen schieben.

    Geht diese Trasse nicht bis Leverkusen? Oder ist das eine andere?

    Für touristische Fahrten ist das ok. Aber um von A nach B zu kommen, nicht. Zumindest hier sind derart viele Hunde, Menschen und Dreck auf der Strecke, dass ich die Fahrbahn vorziehe.

    Das Problem beginnt an der Ampel davor, dort befindet sich auf der Fahrbahn ein Radweg. Aus dem Platz für MIV und Rad wird nach der Kreuzung aber nur noch eine Fahrspur und man muss sich sozusagen reissverschlußmäßig einordnen.

    Wieviel vorher ist das denn? Und ist es wirklich ein Radweg und kein Schutzstreifen?

    Zum Thema Reissverschluss gibt es auch eine andere Meinung:

    Zitat

    Wer aus einem Grundstück, aus einer Fußgängerzone (Zeichen 242.1 und 242.2), aus einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1 und 325.2) auf die Straße oder von anderen Straßenteilen oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, hat sich dabei so zu verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist;

    Hachja, in Köln hat ein Anwohner ein Stück öffentlichen Grünstreifen vor seinem Haus betoniert und das ist jetzt _sein_ Parkplatz. Parkt ein fremdes Auto drauf, parkt er es entweder zu oder er schiebt (ja schiebt, nicht zieht) das fremde Auto vom Parkplatz runter.

    Kurios:

    In einer Straße, die laut Streetview am Anfang mit Zeichen 250 beschildert ist. Hier das beste aus den Pressemitteilungen.
    Die vier verletzten Polizisten sind 24, 26, 26, 26 und 42 Jahre alt.
    "Ob diese nicht angeschnallt waren, ermittelt die Polizei aktuell selbst."
    "die Fahrerin musste mit Symptomen eines Schocks medizinisch behandelt werden"
    "Die elektronisch steuerbaren Poller auf beiden Zufahrtsseiten des Sportparks sollen sicherstellen, dass das Gelände außerhalb des Spielbetriebs eine verkehrsberuhigte Zone bleibt."
    "Für die Steuerung der Poller am Stadion ist das Sportamt der Stadt zuständig"

    Und ich dachte Schilder und nicht Poller legen fest, ob es eine verkehrsberuhigte Zone ist (und bleibt).

    Ich hab dieses Jahr schon dreimal den gleichen Lieferdienst einer Bäckerei angezeigt. Jeden Tag die gleiche Zeit, auf dem Schutzstreifen, im Kreuzungsbereich und auf der Fußgängerfurt einer Ampel.
    Obwohl es unterschiedliche Fahrer und Nummernschilder sind. Die Fahrzeuge sehen identisch aus.