Ich lasse mal die letzten Jahre Revue passieren:
Anfangs war mein Sohn so langsam, dass ich hinterher gegangen bin, später hinterher gejoggt.
Wenn ich nach dem Kindergarten direkt zur Arbeit weitergefahren bin, bin ich auch auf dem Gehweg hinterhergefahren, teils auch voraus. Wie soll er denn lernen, wie man sich verhält, wenn es ihm niemand vormacht?
Seitdem er ca. 6 ist, ist er mir dafür zu schnell unterwegs. Ich fahre auf der Fahrbahn und zwar ca. 20-30m schräg vor ihm. Bei jeder Haustür/Gefahrenstelle schaue ich, ob eine Gefahr besteht und warne ihn, falls es so sein sollte. Das nur bei den größeren Straßen, kleinere fuhr er da auch schon auf der Fahrbahn.
Jetzt mit 7 fährt er immer mehr auf der Fahrbahn. Bald darf er es auch...
-> Unter bestimmten Umständen ist es sinnvoll ebenfalls auf dem Gehweg zu fahren und die Gefahr halte ich dann für absolut vertretbar. Nur diese Umstände in Worte zu fassen ist schwer.
Zu dritt unterwegs sein ist übrigens ideal. Einer macht vor, wie er sich verhalten soll und der zweite fährt hinterher und kontrolliert.
PS: Das Absteigen bei jeder Fahrbahnüberquerung: Damit haben wir nie angefangen und ich sehe dafür auch keine Notwendigkeit.