Beiträge von hugo790

    Gefällt dir der Knoten besser?

    Ich schaue vorallem immer auf die Anzahl der Knoten. Ich habe kein Problem damit auf einer Autobahn alle 50 km an einem Knoten vorbeizukommen und dort langsam zu fahren.
    Aber auf einem nagelneuen Radweg in Köln alle 7 Meter(!) irgendeine Art von Knoten/Behinderung zu haben, ist eine Katastrophe. Egal wie der Knoten ist.

    Zweispuriger Kreisel mit Radverkehr:

    So, die Straße wurde gesperrt:

    Lange hats gedauert. Ich meine ich habe aus den 80er Jahren ein Schreiben zuhause liegen, in dem die Stadt Köln diese Sperre ankündigt.
    Jetzt mal abgesehen von dem Bild: Feuerwehr auf dem Radweg, Radfahrerin auf dem Radweg, obwohl die Straße ab den Pollern für KFZ gesperrt ist und der zwangsweise rechts abbiegende Autofahrer ist auch sehr nah an der Radfahrerin und der Hoffnung, dass unter dem blauen Schild unten (Pfeil nach rechts) eine Radfahrer-Freigabe drunter hängt:
    15 Minuten später war alles vorbei:

    Nicht nur Autofahrer rasten aus:

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    Das habe ich auch gelesen. Der Blitzer wird nur am Anfang aufgestellt, weil "am Beginn der Straße mehr Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs seien".
    "Dabei wär der Blitzer weiter hinten sinnvoll, da ist die Schule und schnelle Autos"

    Hoffentlich argumentiert er vor Gericht genauso dämlich. Ich hätte ja den idealen Kompromiss:
    In Zukunft wird vorne und hinten geblitzt!

    Immer wenn ich denke, dass Radfahren in Köln furchtbar ist, fahre ich nach Leverkusen. Da kannst du die Polizei beim Zeichen 254 (Radfahrer gesperrt) fragen, wie man weiter der Bundesstraße folgt. Mehr als Achselzucken kommt da nicht.
    Die Breite der Radwege, deren Zustand, die Wegbeschreibungen (vorallem rund um die Bahnstrecke), die Baustellen, alles eine reine Katastrophe. Ich musste regelmässig dort langfahren und bin relativ schnell dauerhaft auf der Bundesstraße gefahren, trotz Zeichen 254. Es geht dort nicht anders, wenn man einigermassen vernünftig vorankommen will, ohne andere massiv zu gefährden.

    So, und in dem Artikel werden jetzt die angesprochen, die hochboard fahren. Natürlich muss man dort einerseits für die Einhaltung der Regeln sorgen, andererseits könnte man durch eine attraktive Alternative viele Probleme lösen.

    Zwischen autonomen Carsharing und autonomen Taxen besteht (irgendwann) kein Unterschied mehr. Das Auto steht zur Wunschzeit vor der Tür und fährt mich zum Wunschziel und verschwindet danach wieder.
    Taxen haben sich durchgesetzt. Die findest du in jeder Stadt. Auch da tipt man ins Handy, wenn man eines braucht.

    Zitat

    Die Verkehrs- und Platzprobleme in Städten werden dadurch in keiner Weise abgemildert.

    Das würde ich so eben nicht pauschal unterschreiben. Viele fahren in der Stadt jetzt locker 2-3 km um den Block, um einen Parkplatz zu finden, der möglichst nah an der eigenen Wohnung liegt.
    In 1-2 km Entfernung ist in Köln fast immer ein Parkhaus oder Gewerbegebiet, in dem das Auto deutlich weniger stört als im Wohnviertel. Nur parkt dort jetzt keiner. Wer will schon 2 km laufen.

    Richtig programmierte autonome Fahrzeuge können nicht falsch parken! Alleine damit ist schon enorm viel gewonnen.

    Ich sehe die Technik nur als Hilfsmittel. Sie erleichtert die Dinge, die wir wollen. Was wir wollen, entscheidet sie nicht.

    Wozu denn die Kapazität der Autobahnen noch weiter erhöhen? Seit Jahrzehnten tut man nichts anderes. Das Ergebnis hören wir Tag für Tag in den endlosen Verkehrsmeldungen. Die Staus werden jedes jahr länger. Auch noch mehr Autos haben alle ein Ziel. Spätestens dort ist dann Ende mit Kapazitäten. Für mich ist das Auto an seinem Ende angekommen. Es bäumt sich gerade noch ein letztes Mal auf. Hoffentlich stirbt es nicht zu langsam... Ein schneller Tod wäre im doppelten Sinn "humaner".

    Die Frage nach dem "Wozu" ist eine ganz andere. Politischer Wille ist derzeit nunmal das Erhöhen der Kapazität.

    Trotzdem möchte ich kurz darauf eingehen:
    Wenn Fahrzeuge autonom fahren, tipst du am Handy ein, dass du jetzt das Haus verlässt. Dein Auto kommt von einem Parkplatz zu deiner Haustür gefahren und du steigst ein. Am Ziel steigst du aus und das Fahrzeug sucht sich einen Parkplatz. Autofahren wird damit quasi zum Taxi fahren.

    Laut manchen Befragungen macht in Großstädten der Parkplatzsuchverkehr ein Drittel aus. Wenn das Auto mal 2 km zum nächsten Parkhaus fährt, wäre das für alle eine deutliche Entlastung (weniger Verkehr, Zeitersparnis, keine Autos in Wohngebieten, sondern ausserhalb). Dafür würden glaube ich viele das Steuer aus der Hand geben.

    Zum Verbund steht hier noch etwas:
    )

    Und heute fährt auch ein solcher Verbund:

    PS: Auch der erste spart Sprit. Er wird quasi von hinten geschoben. Bei vier Radfahrern in Reihe braucht ja auch der dritte am wenigsten Energie.

    Zitat

    Übrigens kommt nach dem selbst fahrenden Auto die nächste "Innovation": Man verbindet die Autos mechanisch zu einer Kette. Das nennt man dann "Bahn"... ;)

    Das muss nichtmal mechanisch passieren. Die Autos fahren im Abstand von wenigen Metern, z.B. auf der Autobahn, im Windschatten. Alle sind "gleich geschaltet". Alle bremsen und beschleunigen identisch. Spart Kraftstoff und erhöht die Kapazität der Autobahn deutlich.

    Zum gleichen Thema, kam gerade per Email vom Carsharing-Anbieter:

    Zitat
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