Beiträge von hugo790

    Erstaunlich finde ich, dass sich Leute dagegen wehren, mit der Helmpflicht von anderen vorgeschrieben zu bekommen (wobei ich das selbst sehr verständlich finde, bin auch gegen die Helmpflicht) was sie auf dem Radl tragen sollen, gleichzeitig aber anderen vorschreiben wollen, wie sie zu fahren haben, was hier im Forum ziemlich weit verbreitet zu sein scheint, und was man auf dem Radl nicht tragen soll.

    Meinst du mich?

    In einem Bikepark mit der Gondel raufzufahren und mit dem Rad runterfahren, ist etwas ganz anderes als Fahrradfahren, um von A nach B zu kommen. Ersteres hat für mich schon sehr viel Ähnlichkeit mit Motocross (ich stecke von aussen (Gondel/Motor) Energie rein, damit ich die ganze Zeit schnell fahren kann).

    Zumal beim normalen Fahrradfahren die größten Gefahren (=häufigste Unfallursachen) vom MIV ausgehen. Und die Polizei ist genau dafür da, gegen die massenweisen Verstöße des MIV vorzugehen. Tun sie aber nicht, sondern empfehlen das Tragen von Helmen, weil das einem Polizisten im Bikepark vor schwereren Unfallfolgen bewahrt hat. Kann man so machen, ist aber halt Scheiße.

    Ich halte ja nicht viel von der Aufrüstung der Radfahrer. Wo soll das noch enden? Inzwischen gibt es ja auch ABS-Systeme für Fahrradbremsen. Sicher hilfreich, um ggf. schnell und sicher zum Stehen zu kommen. Maßnahmen, die einer "Entschleunigung" insgesamt sehr zuträglich sind, werden dagegen kaum beworben.

    Einer der Polizisten hat ein Video von seinem Unfall veröffentlicht. Im Bike-Park, bergab. Ich würde ihn zu gerne fragen, was er an dem Tag gemacht hätte, wenn er festgestellt hätte, dass er seinen Helm zuhause hat liegen lassen. Wenn er sagt, dass er dann nicht (oder vorsichtiger/langsamer) gefahren wäre, würde ich ihm antworten, dass somit der Helm Schuld an seinem Unfall hat. Ohne Helm hätte es dann keinen Unfall gegeben...

    Naja, die Fahrzeuge werden im Laufe der Zeit immer größer. Nach dem Motto: Größer=Besser. Irgendwann sind sie aber so groß, dass ein kleines Modell wieder sinnvoll ist. Z.B. ist der VW Polo immer mehr gewachsen, von 3,5m auf 4,0m Länge. Dafür hat VW dann später den Lupo rausgebracht. Der ist in Länge, Breite und Höhe größer als der erste VW Polo, aber deutlich kleiner als der aktuelle Polo.

    Diese Nachricht hat zwar mit dem Radverkehr in Stade direkt nichts zu tun, aber ich verfolge das durchaus mit Interesse:

    https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-politi…uskunft_a149468

    Technische Probleme bei Wahlen sehe ich inzwischen entspannter. Man kann es nie zu 100% korrekt machen. Dazu hatte ich mal einen längeren Aufsatz gelesen. Letztlich hat die Wahl den Sinn, dass sich einer hinstellt und sagt "Ich habe gewonnen" und alle anderen sagen "Wir haben verloren". Wenn zwei behaupten, die Wahl gewonnen zu haben, ist es mit der Demokratie recht schwierig. So schwierig, dass die Entscheidung wer gewonnen hat, nicht so wichtig ist, wie die Entscheidung, dass einer gewonnen hat.

    Der ADFC Diepholz hat ein ganz komisches Impressum und eine Satzung finde ich auch nicht. In Köln könntest du Mitglied werden:

    Mit anderen Worten:

    Du wünscht dir, dass damals der erste Autofahrer wegen vorsätzlicher Tötung und nicht wegen fahrlässiger verurteilt worden wär. (Schliesslich hat er das Fahrzeug vorsätzlich geführt und dabei billigend in Kauf genommen, dass ein Mensch stirbt.)

    Dass damals bei vorsätzlicher Tötung die Todesstrafe im Raum stand, tut dann nichts mehr zur Sache. (Da kann man ja wieder dagegen sein.)

    Puh, Leute, die aus kommerziellen Interessen im 5-Minuten-Takt gegen Vorschriften verstossen und dabei potentiell das Leben von Menschen riskieren (auch wenn es nur die fehlende Sichtbeziehung ist), sollen also ungetraft davon kommen? Niemand wird gezwungen dort zu arbeiten und die, die bereits dort arbeiten, können sich jederzeit dazu entscheiden, die StVO einzuhalten. Das System funktioniert auch nur (aus Paketdienstleistersicht) so lange sich genügend Leute finden, die gegen Geld das Risiko auf sich nehmen. Wenn das System nicht mehr funktioniert, müssen sich die Firmen eben etwas anderes einfallen lassen. Zur Not wird es für den Verbraucher eben teurer. (Oder ist das für die sozial schwache Familie auch nicht tolerierbar, wenn die Amazon-Lieferung nicht mehr gratis ist?)

    Siehst du das bei Pizzalieferdiensten, die grundsätzlich deutlich zu schnell fahren, damit die Ware noch heiß ankommt, genauso? Oder bei unter Druck gesetzten LKW-Fahrern, die lieber mit 20 km/h abbiegen, anstatt richtig zu schauen? Es ist schwer da eine Grenze zu ziehen, sobald man damit anfängt Verstöße gegen die StVO zu tolerieren.

    Geht auch andersrum:

    Keine CO2-Steuer (oder irgendeine andere Kompensation für angerichtete Umweltschäden) für Autofahrer: Benachteiligung des Radverkehrs

    Keine Förderung von ca. 1000 Euro pro Jahr pro Fahrzeug: Benachteiligung des Radverkehrs

    Keine Schnellstrecken mit durchgängiger Vorfahrt von einer Stadt zur anderen (aka Autobahn): Benachteiligung des Radverkehrs

    Der Unterschied zwischen Verleih-E-Rollern/Verleih-Rädern und eigenen ist doch meistens der:

    Eigene Fahrzeuge schliesst man an etwas an, die Verleih-Dinger nicht. Alleine dadurch stehen eigene Sachen weniger im Weg rum.

    Eine Hand und der gegenüberliegende Fuß müssen am Tretroller sein, dann fühle ich mich sicher. Mit der freien Hand kann ich Handzeichen geben und mit dem freien Fuß mich gleichzeitig abstossen.

    Beim Bremsen oder auf Kopfsteinpflaster sieht es anders aus, aber das ist ja auch beim Fahrrad so.

    Ich habe gestern mit meinem (Nicht-E-)Tretroller zum ersten mal einen E-Scooter vor mir gehabt, und überholt 8) Bergauf fuhr das Ding schätzungsweise nur 18 km/h, da konnte ich minimal aufholen, bergab dann problemlos überholen.

    Sorry für die verspätete Antwort, stimmt natürlich. Und leider wird er maximal im dritten Fall der Leugnung, wer denn der Fahrer nun gewesen sei, mit einem Fahrtenbuch zu rechnen haben.

    Gibt es dazu eine Quelle? Ich habe auf die schnelle drei Urteile gefunden. Pro Fahrtenbuch: 20 Verstöße in 6 Monaten und 33 Verstöße in 2 Jahren. Kontra Fahrtenbuch: 6 Verstöße (leider kein Zeitraum angegeben)

    Ich habe da immer meine Probleme: "Alter, Dicker, gehts noch? Warum schneidest du mich denn?" könnte durchaus als Beleidigung ausgelegt werden. Damit hat der Radfahrer eine Straftat begangen und der Porsche-Fahrer wäre dazu berechtigt, ihn zur Identitätsfeststellung festzuhalten.

    Das habe ich mir jedenfalls schon häufig von Radfahrern anhören dürfen (ich meine auch hier im Forum), die Autofahrer an der Weiterfahrt hindern, weil die Autofahrer vorher eine Straftat begangen haben.

    Warum nicht? Bei mir sind es deutlich mehr. 8) Aber ich bin - zugegeben - räumlich ja etwas großräumiger aktiv... 8o Andererseits ist bei mir auch nicht quasi jeder Gehweg in einer 30er-Zone mit [Zeichen 240] beschildert... :whistling:

    Erfolg ist immer relativ. Nachdem die Blauschilder auf meinem Arbeitsweg nach ca. 5 Jahren Schreiben und Klagen verschwunden sind, wurde ich zweimal vom Ordnungsamt der Stadt Köln von der Fahrbahn abgedrängelt, mehrmals fast von Busfahrern der KVB umgebracht und hatte dutzende hupende Kraftfahrzeugfahrer hinter mir.

    Deswegen verbuche ich das nicht unter Erfolg. Ansonsten waren es bei mir rund 20-30 Straßen, die entbläut wurden. Just for fun habe ich eine 30er-Zone mit Blauschild nie gemeldet 8) Dort hatte ich bisher auf der Fahrbahn aber auch noch keine Probleme, was die Theorie "entbläut!=Erfolg" bestätigt.