Beiträge von TheK

    https://www1.wdr.de/nachrichten/la…adwegen-100.amp

    Hin und Hergerissen zwischen, wenn man das Thema Eigenverantwortung bei anderen Fahrzeugen bis zum geht nicht mehr ausreizt und keine gute Idee, weil ein gewisser Anteil mit einer solchen Regel nicht vernünftig umgehen kann. Tendenz eher zu keine gute Idee 😄

    Jup. Ich würde die Dinger nur in drei Ausnahmen zulassen (sehr ähnlich zu denen für Mofas):

    * Fahrradstraßen (inklusive Konstrukten wie "Anlieger und Radfahrer frei")

    * Wenn der Radweg fahrbahnbegleitend zu einer Autostraße ist (ansonsten wäre dieser Weg völlig tabu)

    * irgendwelchen kurzen Zuwegungen, die aus ähnlichen Gründen wie vorheriges bestehen.

    In allen Fällen muss das Ding wie ein normales Pedelec betrieben werden, also maximal 25 km/h.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass den irgendwer so bestellt (das gelbe is ja ein Präsentationsfahrzeug). Der LE ist ja primär für den Überland-Verkehr (passt mehr Motorleistung rein), wo man mehr Plätze und nicht mehr Türen will. Einige solcher Modelle gibt es sogar mit einflügeliger Mitteltür (vor allem für den Schülerverkehr). In dem Artikel ist ja noch ein Foto von innen, wo man die Stufen gut sieht – wobei die Sitzreihe vor der Mitteltür meist fehlt, so dass da auch nochmal ein Rollstuhl hin passt.

    Ah, OK. Der LE hat wirklich nicht viel Platz für Kinderwagen und co. Dein Glück war wohl, dass er in Wietzetze bereits alle wichtigen Stops durch hat.

    Nebenbei speziell zu dem Foto: LE mit dritter Tür hab ich auch noch nicht gesehen, das muss eine ziemliche Hühnerleiter sein.

    Meistens sehe ich in Lüneburg einen alten roten Citaro G für den SEV, der meiner Meinung nach sowieso total überdimensioniert ist?

    Von Lüneburg nach Dahlenburg gäbe es aber sogar wieder einen ganz brauchbaren Radweg, nur die Ortsdurchfahrt in Dahlenburg ist zum Kotzen

    In Lüneburg is sowas immer (?) Zebrastreifen mit Radspur:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de

    Hier mit dem kompletten Weihnachtsbaum, weil man als Radfahrer da eher nicht mit Autos rechnet – und die meisten sind vom Finanzamt, die sind nicht so schnell :)

    In Hamburg finde ich das gleiche Design zu Hauf, sogar an der Abzweigung der B5 aus der B75 (in der Gegenrichtung ist aber [noch?] mit Ampel). Um wieder On-Topic zu werden: In Stade ist die Dreifach-Ampel anscheinend die Norm.

    das war meine Wahrnehmung, als ich in Münster wohnte: die blöden Studies (gefühlt 70% der Einwohner in der City) sind überall hin mit dem Rad gegurkt, auch von außerhalb mit dem Zug + Rad gekommen.

    Aber die Einfallstraßen waren proppevoll mit KFZ morgens und abends.

    Das ist allgemein zu beobachten: Sobald der Fahrrad-Anteil steigt, schrumpft der innerstädtische ÖPNV in die Rolle einer Gehhilfe mit Anteilen von oft noch weit unter 10%. Ohnehin werden Busse und Straßenbahnen nur benutzt, weil man kein Auto hat oder es bewusst nicht benutzen will – schneller sind sie nie (und flexibler sowieso nicht). Nur S-Bahnen und ähnliche Systeme können da weiter bestehen, weil diese schnell sind und längere Strecken überbrücken.

    Das Problem ist auch, dass der ÖPNV oft mit Blick auf genau die Regionen ausgebaut ist, wo der Radverkehr seinen Vorteil hat: Dicht besiedelte Gebiete mit Strecken zwischen 1 und 5 km. Weiter draußen enden die Radwege und die Buslinien nicht selten an exakt der gleichen Stelle – dahinter gibt es (mit Ausnahme einiger Hauptachsen) nur noch Autos und Schul-/Rufbusse.

    Radwege auf dem Lande werden andersrum oft an der Zahl der Autos bemessen – aber diese Wege sind gar nicht so wichtig (weil oft sowieso zu lang). Wichtig sind die vom kleinsten Dorf zum nächsten Supermarkt, zur Grundschule und zur (schon derzeit) auch Sonntags stündlich bedienten Bushaltestelle (mit dann umfangreicher Abstellanlage und drastisch dichterem Takt).

    Ich mein ja nicht die gelb-schwarzen Mistdinger, sondern einfach nur Schräge auf +5 (gegenüber +10 für den normalen Gehweg). Ansonsten gilt das Schritttempo hier ja bewusst für alle, darum isses schon ok, wenn die Radfahrer da keinen Spass dran haben. (nur zu Bruch gehen sollte natürlich nix).

    Die Frage wäre allerdings, wogegen man da überhaupt klagen müsste. Es sind ja gar nicht Mal die Benutzungspflichten, sondern sie völlig verwirrende Gestaltung, durch die man mach kurzer Zeit eh zu "ich fahr einfach wo ich will" über geht. Selbiges ist vermutlich sogar beabsichtigt, nur eben alles andere als sicher.

    Die Schwarz-gelben Dinger sind sicher wirksam, aber auch hässlich. In Dannenberg sieht das so aus, als hätte man dazu noch einen recht massiven Kantstraße, den man erstmal hoch muss.

    Eigentlich braucht's auch dann nur ein "Radfahrer frei", weil sich Fahrbahnradeln von alleine verbietet (die geht ja in die andere Richtung) und an Einmündungen wird klar, dass rechts die bevorzugte Richtung ist.

    Ansonsten hab ich (auch eher auf dem Lande) ja schon einige unklare Beschilderung gesehen, aber bei den Bildern aus Buxtehude wüsste ich echt nicht, wo man da fahren darf. Viele Straßen wechseln alle paar Meter zwischen "baulich klar erkennbarem Radweg" und "hier is wohl keiner".

    Ist das hier legal, illegal oder scheißegal? https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…7003213152&z=17

    (vier Bilder weiter und staunen!)

    Die genaue Zählweise variiert wohl je nach Quelle. n-tv nennt als vorerst gestoppt: Stubenrauchstraße in Neukölln, Roedernallee in Reinickendorf und Blankenfelder Chaussee in Pankow

    Ersteres lässt sich etwas östlich umfahren (die ganze Gegend ist nicht gerade reich an Radwegen?), also eher medium gut.

    Zweites ist Bundesstraße B96, wo bereits ein (mäßiger) Radweg vorhanden ist – und Platz ohne Ende. Keine Ahnung, was daran schwer ist.

    Das dritte ist irgendwie "in the middle of nowhere" sehr schmale 30er-Straße?