Beiträge von DMHH

    uff. Der Radverkehr wird vom Radfahrstreifen auf den Gehweg geholt, dort mit dem Fußverkehr zusammengepfercht, um hinter dem Kran wieder auf den Radfahrstreifen geworfen zu werden.

    In den ersten Seiten des Dokumentes hätte ich noch lachend vermutet: "tja, kommt davon, wenn man scheiß Datengrundlagen für Planungen nutzt. Garbage in, garbage out!"

    Aber es wurden sogar Fo-tos! reingeklatscht. Auf einem ist der Radfahrstreifen deutlich zu erkennen!

    baaaaaaaah ||

    nach der Logik können wir auch alle Radwege in Gegenrichtung freigeben. Denn wie wahrscheinlich ist es, dass ich den Radweg "für mich" hab?

    Auf einem gem. Geh- und Radweg kann ich übrigens zu viert nebeneinander gehen und mach erst Platz, wenn gefragt oder geklingelt wird. :|

    Da weiß ich jetzt auch gerade nicht, ob das besser ist ;)

    und warum sollen deiner Meinung nach nun zu Fuß Gehende auch noch zusätzlich zu den Engstellen den Raum mit dem Fahrverkehr teilen müssen? :/

    Ohne Schilder: GAR kein Fußgängerverkehrsraum

    mit Schildern: zumindest abschnittsweise Fußgängerverkehrsraum vorhanden

    vielleicht weil am Anfang ein baulicher Radweg vorhanden ist, der den Soll-Vorgaben der VwV-StVO entspricht. Mit [Zeichen 240] schickte man dann den Radverkehr ja wieder auf Flächen, die dem Fußverkehr allein vorbehalten sein sollten.

    Und das "will" man mutmaßlich nur dort, wo es absolut nicht anders geht. An den selbst fabrizierten Engstellen.

    im WDR lief vor ein paar Tagen eine kurze Doku "Wie das Fahrrad nach NRW kam"

    in der Mediathek noch abrufbar.

    Es wird ein wenig die Geschichte des Fahrrades beleuchtet, man fängt aber nicht mit dem Drais'schen Urschleim an, sondern mit dem Fahrrad als Luxusprodukt, Aufschwung, Niedergang der Fahrradindustrie in NRW.

    ein unterhaltsamer Ritt durch die Zeit, der sich aber sehr im aktuellen "hier" aufhält.

    CriticalMass in Bielefeld(?) kommt auch kurz vor (am ende)

    Feile nehmen!

    die Schutzkappen braucht es nur, weil die streben geschnitten werden und scharfe Kanten bleiben. die dann bei Fehlen der Schutzkappen hässliche Kratzer hinterlassen.

    Ich hatte mir sogar mal einen so tiefen cut im Schienbein damit zugefügt, dass ich direkt in KH weiterhin und kleinlaut nachfragte, ob man das bitte kurz nähen könnte. :/

    Der Arzt schaute dann drauf und fragte, ob er für die 3 Stiche eine Betäubungsspritze setzen sollte... wir einigten uns auf "neeee".

    Hab danach das Strebenende sauber rund gefeilt und mit Schleifpapier kleiner Körnung glatt gemacht.

    blöde arbeit, aber Schutzkappe brauchts nicht mehr.

    [neue Fahrradreifen]

    hatte das vorhin auch gelesen und dachte direkt:

    Metallgitter. Als Reifen. Auf Asphalt.

    Reibungskoeffizient!?

    stellt sich raus: das Metallgitter wird direkt mit einem Kunststoff beschichtet.

    Ich will nicht den skeptischen "ja-aber!"-Opa geben, möchte dennoch zu gerne wissen, ob in der Summe da mehr Material verlustig geht als bei herkömmlichen Reifen. :/

    gegen die Anordnung einer Fahrradstraße, gerade mit "Anlieger frei" kann man klagen, weil es eben eine Einschränkung darstellt.

    Ich darf mit dem Auto nicht mehr durchfahren. Einschränkung. Wenn dann noch nur sehr wenige Rad Fahrende unterwegs sind, das auch noch "Jahre" nachdem die Fahrradstraße angeordnet wurde: Begründung ist da.

    Bei Klage gegen T30 (statt 30Zone) wird sich kaum eine Begründung finden. Die Einschränkungen, die als Verkehrsteilnehmer davon ausgehen, sind äußerst gering.

    Hier ist aber die StVB gefagt, da 30Zone bei Wohnbebauung einfacher angeordnet werden kann, T30 aber nach meinem Wissen an Gefährdung bzw. Schule/Pflegeheim/etc geknüpft ist.

    Also; statt "no cars" muss eine intelligente Nutzung des Verkehrsmittels Auto her, da wo es gebraucht wird

    Du musst aber zugeben, dass "intelligente Nutzung!" ganz, ganz stark nach CDU- und FDP-Sprech klingt, die auch fortwährend "intelligente Ampeln!" und "intelligente Parkplätze!" und "intelligenten Verkehr!" ganz allgemein fordern, nur um bloß nicht an die Ursachen von Verkehrskollaps rangehen zu müssen.

    Ich vertrete den Standpunkt, dass es bei gegenwärtiger Bevölkerungsprognose einfach sinnvoll wäre, nach und nach Dörfer und Kleinstweiler aufzulassen. Die Infrastrukturunterhaltung in der Fläche ist eine unfassbare Geldverbrennungsmaschine. Auf dem Dorf wird gelebt, aber kaum Steuern gezahlt. Aber es fallen die großen Kosten an für Straße, Wasser, Strom. Wir alle hier kennen die Erhebung, was so ein KFZ an gesellschaftlichen Kosten verursacht. Ich wäre sehr daran interessiert, so eine Aufstellung mal für Stadtbewohner vs. Dorfbewohner zu lesen.

    Und nein, da muss man gar nicht die Extreme "Tokio-Style! jeder nur 25m²-Wohnung!" vs. "Einzelhaus auf Wiese, 30km von nächster Stadt entfernt" vergleichen. Auch in Klein- und Mittelstädten lässt es sich entspannt und auf Fläche mit ordentlicher Infrastruktur leben.

    Die von Ullie vertretene "Maximallösung" funktioniert in meinen Augen dann, wenn die Bevölkerungsdichte in einem Gebiet. groß genug ist. Also so irgendwas um 50.000EW-Städte, die natürlich nicht nur aus eingemeindeten Streusiedlungen mit EFH-Bauweise bestehen, sondern eine gewisse Urbanität aufweisen.

    Aber ich bin ohnehin so misantrophisch, dass ich davon ausgehe, dass jedes "System" (Unternehmen, Gesellschaft, etc.) sich fortwährend weiterentwickelt, stets komplizierter und genauer wird, um dann irgendwann unter der eigenen Last der Komplexität zusammenzubrechen. Ich gehe davon aus, dass wir als Gesellschaft in absehbarer Zeit nicht mehr bereit sein werden, die Kosten für die Infrastruktur in der Fläche zu tragen. Oder wir zumindest in intensive Diskussionen gehen müssen. Nur vermute ich, dass auch bei diesem Thema "die Regierung" gern die "to big to fail!"-Karte ziehen wird, weil dann klar wird, dass die theoretischen Vermögen (Immobilienwerte) vieler Bürger innerhalb weniger Jahre in sich zusammenfallen werden. Wer möchte denn dann schon das nette EFH auf dem Dorf haben, wenn klar gemacht wird, dass nur noch eine Straße dahin unterhalten wird, aber eben als Schotterpiste. Und dass kein Bus fahren wird. Und dass die Kosten für Wasserversorgung steigen, weil das nicht mehr alle im Gebiet zahlen, sondern nur die angeschlossenen.

    das mit dem Mängelmelder ist so eine Sache. :/

    Was ich weiß:

    Alle Meldungen werden geprüft und manuell freigeschaltet. Dies geschieht durch Mitarbeitende der Stadt Jena (Mängelmelder-Büro?)

    Alle Kommentare zu Meldungen werden manuelle freigeschaltet durch Mitarbeitende der Stadt Jena (Mängelmelder-Büro?)

    Kommentare von Dritten (Bürgern) sind in der Meldung immer unten gruppiert, Anmerkungen/Statusänderungen sind immer oben gruppiert, bedürfen aber eines Zugriffsrechtes (login).

    Was ich vermute:

    Mit/nach Freischaltung einer Meldung wird diese wohl an die zuständige Stelle weitergeleitet.

    Wenn also jemand schiefe Verkehrszeichenträger oder defekte Lampen meldet, wird das manuell an den KommunalService geschickt. Der bearbeitet das und gibt im Portal selbst wohl Rückmeldung, kann den Mangel schließen.

    Oder wenn es um ÖPNV geht, darf der Nahverkehr antworten.

    Was ich schlussfolgere:

    Es haben diverse Mitarbeiter der Stadt Jena bestimmte Zugriffsrechte.

    - volle Zugriffsrechte werden die MA im Mängelmelder-Büro haben

    - eingeschränkte Zugriffsrechte ("Status ändern mit Anmerkungen)" werden MA im Fachdienst haben. Die sind sogar manchmal mit Namensaccount ersichtlich (gewesen).

    Daher kann es sein dass:

    - die 1. Reaktion vom Fachdienst Mobilität/Verkehr kam

    - die 2. Reaktion von Mängelmelder-Büro

    oder:

    - der Fachdienst hat per Stille Post an das Mängelmelder-Büro geschrieben: "schreib mal [.........] rein und schließ die Meldung", dort erfolgte dann die Statusänderung.

    und bevor ich dem Fachdienst hier etwas vorwerfe, hab ich gerade eine Anfrage nach ThürIFG dazu an das Büro des Oberbürgermeisters verschickt.

    Laut Impressum Ansprechpartner. :S

    Alter Falter... <X

    Die Antwort ist so falsch, auf so vielen Ebenen...

    aber keine Sorge, der Fachdienst wird E-Mail erhalten. Da werde ich klarstellen, dass das meine Nachfragen/Hinweise sind... :saint:

    /edit:

    Ich überleg gerade, ob ich einfach fies bin und an die Stadt eine Anfrage nach ThürIFG stelle, mit der Bitte, mir Auskunft darüber zu geben, aus welchem Fachbereich, welcher Abteilung der letzte Kommentar zu dieser Mängelmeldung kommt.

    Stand jetzt wäre ein Vorwurf an den Fachdienst Verkehr quasi nicht zu begründen, da ich nicht davon ausgehen kann, dass dieser auch tatsächlich durch eine/n MA:in des Fachdienst verfasst wurde... :/

    ach gott, hat der LSBGs immer noch nicht hinbekommen, Pläne und Unterlagen vernünftig zu schwärzen?

    LehneING hat also gewirkt. Na denn..

    Beim LSBG würd ich langsam mal überlegen, als zusätzliche Teilleistung "anonymisierte Erläuterungsberichte und Planzeichnungen" in die Ausschreibung aufzunehmen. Wenns die MA der Stadt nicht können, muss man die Leistung eben einkaufen ;)

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    der Volksdorfer Damm als Fortsetzung der Halenreihe... hatte man letztere nicht 2017(?) angefasst und auch dort Gehwegradeln-light angeordnet?

    Mit der Begründung, dass kein Platz sei?

    Na, da bin ich ja mal auf die Antwort vom Fachdienst gespannt und werde in der Zwischenzeit bei Gelegenheit die oben genannten Stellen melden, wenn das Gejammer über Schnee, Eis und nicht-abgeholten Müll abgeebbt ist.

    um mal exemplarisch eine der Meldungen rauszugreifen:

    https://maengelmelder.jena.de/index.php/de/requests/5334-2021

    kann man direkt wieder Schreikrämpfe bekommen.

    "StVO wurde nicht in Kraft gesetzt".

    Ich will gar nicht so weit gehen, hier in Jena von "Filz" zu sprechen, aber das sind die Momente, in denen ich mich frag, wie einige Mitarbeiter:innen in der Verwaltung an ihre Jobs gekommen sind.

    Es ist doch ganz klar was schief gelaufen in einem solchen Fall, wie MichiHH weiter oben geschildert hat:

    Und ich fürchte dieser Stiefsohn ist kein Einzelfall. Also: Bessere Schulung!

    Die Schulung war bestimmt gut.

    Der Verweis auf StVO kam garantiert drin vor.

    Es bedarf entweder

    - intrinsischer Motivation zum Einhalten

    - "Angst" vor Ahndung (Verfolgungsdruck, Strafmaß)

    Idealfall: das erste.