Beiträge von DMHH

    Die Beauftragung können sie sich teilweise aber schenken und stattdessen mapillary oder zB mittlerweile auch Apple Maps hernehmen. Gerade auf letzteren gibt's mittlerweile eine ziemlich gute Übersicht.

    die kommerziellen Anbieter machen 360°-Panorama-Aufnahmen in hervorragender Qualität, in denen auch direkt gemessen werden kann.

    Demgegenüber gibt es zwar auch bei Mapillary 360°-Panoramen in sehr guter Qualität, aber selten in voller Abdeckung der Stadt, noch dazu in regelmäßiger zeitlicher Auflösung.

    Ja, ab einer gewissen Größe kann man als Kommune sicher darüber nachdenken, Hardware + Personal selbst anzuschaffen. Aber so unterhalb 500.000EW bringt's das einfach nicht.

    Nun ja, wieder einmal typisch, dass die Straßenverkehrsbehörde erst mal jemanden losschicken muss, um vor Ort zu schauen, was da denn überall für Schilder stehen. Ist aber in München nicht anders.

    Die Stadt weiß in der Regel sehr genau, wie es "draußen" aussieht.

    Dafür gibt es Dienstleister, die den öffentlichen Raum per Befahrung aufnehmen. Am Ende hat die Verwaltung dann eine Art "Streetview". Je nach Leistungspaket werden die VZ incl. Höhe, Ausrichtung usw. direkt mit erfasst.

    Das Praktikantengelöt dient einerseits als "schaut her, wir legen los!", andererseits als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der meist unentgeltlich arbeitenden Studierenden oder Schüller*innen

    und die Freigabe des Gehweges scheitert an der Breite, der nicht-Einsehbarkeit an Einmündungen und am Gefälle.

    Das Ganze dann auch noch linksseitig ermöglichen zu wollen (weil der Gehweg nun einseitig ist): no way.

    nunja, eine gewisse Diskrepanz zwischen Realität und Wahrnehmung/Bauchgefühl besteht an vielen Stellen im Berufsleben.

    Beispiel Handwerk: wenn du Frau Müller am Telefon hast, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit auch unbewusst davon ausgehen, dass Frau Müller die Rechnungen schreibt. Dass Frau Müller aber morgen bei dir auf der Matte steht und dir die neue Wärmepumpe einbaut, das wirst du eher nicht denken.

    und je nach Beruf/Unternehmen kann eben "geschlechtliche Vielfalt" auch offensiv zum Ausdruck gebracht werden nach dem Motto: "Ey, hallo... bei uns arbeiten nicht nur Männer!"

    Und ER/SIE wirkt dann manchmal doch anders als "Name".

    Ich bin über derartige Signaturen sehr dankbar.

    René Sinderman.

    weiblich? männlich?

    Sehr geehrter Herr Sinderman? Sehr geehrte Frau?

    Mist. tja... dann doch lieber zum Telefon greifen und anrufen? argh!

    Ich kann nicht mal abschätzen, wie oft ich schon "nicht-urdeutsche" Namen in suchmaschinen geworfen habe, in der Hoffnung, ein eindeutiges Ergebnis zu bekommen, ob ich nun mit "Herr" oder "Frau" antworten soll..

    Weil: "Hallo René Sinderman" klappt zwar auch, läuft aber dann schon wieder bei Rufname-Nachname (Asien!) auf Grund und ist halt auch nicht immer passend.

    in einem B-Plan wird nicht festgelegt, ob eine Nebenfläche ein "Gehweg", ein "Geh- und Radweg" oder ein "Gehweg, Freigabe Radverkehr" ist.

    Wenn dem so wäre, müsste man ja alle B-Pläne mit derartigen Festsetzungen überarbeiten und neu beschließen oder permanent mit Ausnahmen arbeiten...

    edit:

    hier steht drin, was geregelt werden darf:

    § 9 BauGB - Einzelnorm

    Verkehrszeichen sind nicht aufgeführt.

    Weil auch eben nicht T30 oder T50 oder T60 festgesetzt werden kann.

    das ist doch mit den geschilderten Vorfällen, bei denen mit Fz Gewalt gegen Menschen ausgeübt oder angedroht wird, überhaupt nicht vergleichbar.

    Das sind zum einen OWis (Falsches Parken), zum anderen stumpfe Sachbeschädigungen, wie sie auch tagtäglich anderenorts vorkommen. Hier legt man eben VZ um, die "nur" den ruhenden Verkehr betreffen. Woanders besprüht man Wände oder wirft Farbbeutel gegen Fassaden.

    Was oben beschrieben wurde ist aber nunmal direkte Gewalteinwirkung gegen Menschen...

    Besonders dann, wenn man den Autovergleich macht. Die öffnen zwar nicht so oft die Türen, aber gekühlt werden oft sehr große Innenräume für oft nur eine Person.

    naja, ist dann aber auch nur ein Wärmestrahler drin.

    Im ÖPNV hast du zwischen 0 und 100 Wärmestrahler sitzen

    und das Türenöffnen skaliert mit der Anzahl der Wärmestrahler: wenn du schon viele von denen drin sitzen/stehen hast, gehen die Türen noch häufiger auf.

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    www.abendblatt.de
    Zitat

    Schulwegsicherheit sorgt. „Passiert sei daher nicht viel, lediglich die Benutzungspflicht der Radwege wurde abgeschafft und die blauen Radwegschilder demontiert“, ergänzt Marcel Simon-Gadhof. „Wir sollten doch die Straße nutzen, wird den Radfahrern immer wieder gesagt. Aber das ist mega gefährlich“, führt er aus.

    mega!

    X/

    Zitat

    Die Autos würden an den Fahrrädern vorbeirasen, den vorgeschriebenen Abstand nicht einhalten und die Busse halten mitten auf der Straße“, so Simon-Gadhof. Er hofft, dass man in der unteren Verkehrsbehörde endlich mal genauer hinschaut.

    also wieder mal: mangelnde Kontrolle (Abstände, Geschwindigkeit)

    gepaart mit "ICH ICH ICH!": der Bus hält MiTtEn AuF dEr StRasSe!!!!"

    :rolleyes:

    Also echt mal, mitten auf der Straße. total gefährlich. Weil man dann vielleicht einfach mal nicht überholt? Oder beim Überholen langsam machen müsste=

    Lappen!

    Legende von den bösen Fahrradfahrer*innen?

    :|

    öh... das ist keine Legende. Das ist Realität. Die berechtigte Frage wäre: sind die Verstöße relativ häufiger oder relativ schwerer als die Verstöße beim Führen anderer Fahrzeuge?

    Das würde ich verneinen.

    Aber so zu tun, als wenn Rad Fahrende sich stets und überall an die Regeln hielten und immer nur passives Opfer unabwendbarer Vorfälle, ausgelöst durch Fehler von Autofahrenden oder Infrastrukturmängeln wären: auch nicht richtig.

    Und auch den "Zusammenschluss" sehe ich etwas zwiespältig. Die Interessenlage ist teilweise zu unterschiedlich. Und warum sollen dann die verschiedenen Gruppen untereinander einen Kompromiss um Flächenaufteilung finden, wenn es Aufgabe der Planung und Politik ist?

    Am Ende kommen dann überall breite [Zeichen 240] hin und Fußgängerzonen werden für den Radverkehr freigegeben.

    Kritisiert man die Verstöße gegen die Schrittgeschwindigkeit dort, verweist die Verwaltung auf "können wir nichts machen, Polizei ist zuständig"

    Zitat

    Die Freigabe von Radwegen für S-Pedelecs wünschen sich Hersteller, Verbandsvertreter und Wissenschaftlerinnen auch für Deutschland.

    Sie haben die Initiative Allianz Zukunft S-Pedelec gegründet, um die Rahmenbedingungen fürs S-Pedelec zu verbessern.

    ;( :cursing:

    Zitat

    Ihre Erfahrung zeigt: Das Miteinander von schnellen und langsamen Radfahrerinnen und Radfahrern funktioniert. "In den vergangenen vier Jahren gab
    es keine Unfallmeldungen mit S-Pedelecs oder sonstige Beschwerden", sagt Hammer.

    Allerdings sind zurzeit auf den Straßen auch nur wenig schnelle E-Bikes unterwegs.

    ach was? :rolleyes:

    nur wenige S-Pedelecs unterwegs?

    Allerdings frage ich mich, ob man auf die Schilder [Zusatzzeichen 1022-10] nicht einfach hätte verzichten können.

    in meinen Augen: ja, man hätte darauf verzichten können.

    Wenn 10/10 Personen sagen: das grau-rote da ist ein Radweg, dann ist das ein Radweg. Es bedarf bei durchgehender Gestaltung da auch keiner Wiederholung oder Klarstellung.

    Ich werfe die Frage in den Raum, ob man nach §45 (9) überhaupt diese VZ aufstellen darf.

    Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sind nur dort anzuordnen, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend erforderlich ist.

    (Hervorhebung von mir)

    :/