Beiträge von DMHH

    ich saß letztens auch in einem Auto, mit dem wir durch einen innerstädtischen Verkehrsberuhigten Bereich fuhren. Wohlgemerkt mit Schrittgeschwindigkeit. Hat keine 20m gedauert, bis der erste Autofahrer zügigst aufschloss, fast in den Kofferraum kroch und nach weiteren 30m auf die Hupe drückte.

    Die Fahrerin auf dem Sitz neben mir weigerte sich aber, anzuhalten und mich für ein klärendes Gespräch aussteigen zu lassen. :rolleyes:

    Eine Dienstaufsichtsbeschwerde in dieser Sache kann gar nicht zielführend sein.
    Die Verfolgung von OWis kann auf Grund des Opportunitätsprinzips in jeder Phase und ohne Angabe von Gründen eingestellt werden.
    Dazu würde ich auch schon die Aufnahme von OWis zählen.

    Es handelt sich beim Falschparken nicht um eine Straftat, es liegt auch kein Anfangsverdacht hierfür vor, dem die Polizei nachgehen müsste.
    Die Ausred... Begründung, gemeldete Missstände im Rahmen personeller Kapazitäten nach Dringlichkeit zu beheben, ist ein ausreichender Nachweis für: "Ich wollte mich ja kümmern! ehrlich! aber ... es waren einfach keine Beamten frei, um die Falschparker zu erfassen."

    Daher: Dankbar sein, dass die Bussgeldstelle Hamburg überhaupt Privatanzeigen aufnimmt und bearbeitet.
    Ein korrekter Weg könnte hier sein:
    2 Wochen lang täglich alle Falschparker anzeigen.
    Danach mit den gesammelten und verschickten Anzeigen/Bildern an den Bezirk herantreten, die unhaltbare Lage für Fußgänger/Radfahrer schriftlich darlegen. Hier und da Kinder, alte Leute, Beinaheunfälle einstreuen und um Abhilfe bitten.
    Dann noch erwähnen, dass das örtlich zuständige PK sich leider bislang offensichtlich nicht in der Lage sah, durch entsprechende Kontrollen Abhilfe zu schaffen, man daher anregt, Trennelemente einbauen zu lassen, die ein Falschparken auf den den schwächeren Verkehrsteilnehmern vorbehaltenen Flächen nachhaltig verhindern.

    Geschlecht + Alter: ja.

    Bei allem anderen läuft man Gefahr, bestenfalls einen großen Flickenteppich, schlimmstenfalls Falsches in die Datenbank aufzunehmen.
    Offen gesprochen: wir kennen die Arbeit der Polizei. Deren "Ermittlungsarbeit", oft gleich mit Schuldzuweisung wird in eine Pressemeldung gegossen. Diese übernimmst du dann. Wer korrigiert jemals die PMs, wenn sich herausstellt, dass es doch kein Pedelec, sondern ein S-Pedelec war? Wer korrigiert die PM, wenn der Radfahrer doch entgegen der ersten Zeugenaussagen bei grün gefahren und Vorrang hatte?

    Mein Vorschlag würde lauten, weitere Attribute wie von dir vorgeschlagen, durchaus in einer ersten Phase einzuarbeiten, jedoch nicht auszugeben.
    Nach n eingetragenen Unfällen müsste man mal schauen, wie sich das entwickelt, und ob es sinnvoll ist, das weiterzuführen. Anderenfalls: keep it simple.

    beim weißen f auf blauem grund tauchte die Frage auf, woher death.bike die Meldungen nimmt.
    Es wurde aufs Forum und Twitter hingewiesen, wo entsprechend verifizierte Pressemeldungen gesammelt werden können.

    sollte ich vielleicht echt mal überarbeiten.
    Auch die erwähnte "Halterhaftung" ist ja ehrlich gesagt nur ein Euphemismus für "wenn du den Fahrer nicht nennst, stellen wir das Verfahren eben ein, erheben aber Gebühren in Höhe von 23,50 dafür" ...

    Kann jemand Verbesserungsvorschläge für den Plakatentwurf machen?


    könnte ich mich drüber auslassen. Aber das würde der Arbeit am Poster nicht gerecht werden, weshalb ich es anders formulieren will:
    Such dir jemanden, der ein Händchen für sowas hat. :)
    Ist nicht böse gemeint. Bei uns im Büro mach ich keinen Hehl draus, dass ich solche "Collagen" aus Bild und Grafik auch nicht toll hinbekomme. Sieht auch viel zu oft platt und :S aus . Macht aber nichts - das lass ich Kollegen machen. Und im Gegenzug mach ich dann eben eine nette Karte, wenn die mal eine brauchen. So macht jeder das, was er am besten kann.
    Ich glaub schon, dass du in Hannover an der ABK oder der Hochschule Leute findest, die das mal eben machen. Ok, vielleicht nicht für lau - aber mit ein wenig Idealismus vielleicht auch für ganz ganz kleines Geld. :)

    Parkplätze wegnehmen, den Radweg zurückbauen. Bordstein um 50cm an die Häuser ransetzen. Radfahrstreifen hinmalen, für die Separierungsbefürworter gerne noch alle 3m plastikpoller auf den Trennstrich zur Fahrbahn und fertig ist der Lack.

    Aber vermutlich muss man Verantwortlichen wirklich erst mal die Dimensionen einer halbwegs fahrbaren Mischverkehrseinfädelung präsentieren, damit diese dann als "überhaupt nicht machbar!!!" vom Tisch gewischt wird. Um dann die richtig gute Lösung zu präsentieren.

    ... die dann auch weggewischt wird.

    was ist denn nach deiner Meinung "der vorsätzliche Verstoß"?
    1) auf der falschen Seite radeln?
    2) Abbiegen ohne nötige Vorsicht?

    Wieso unterstellst du dem Radfahrer in 1) einen "Vorsatz"? Personen mit Fahrerlaubnis, für PKW, LKW, Bus, können mir teilweise nicht den Unterschied zw.
    b-Pflicht rechts, b-pflicht links, sonstiger Radweg rechts, sonstiger Radweg rechts und links, Fußweg mit Radfahrer frei
    erläutern. Wieso soll der Radfahrer aus Vorsatz auf der falschen Seite gefahren sein? Wieso nicht in der falschen Annahme, dass jeder Radweg grundsätzlich in jede Richtung befahren werden darf, ja sogar irgendwie muss?


    Ich finde es allerdings erschreckend, wie oft gleich wieder die Tote-Winkel-Karte gespielt wird, wenn eine solche Signalisierung nicht gegeben ist.

    Die Doppelgelenker haben Videokameras installiert...
    Es gibt dort keinen toten Winkel.

    Ich hatte mich anno dazumal, nach der interessanten Umgestaltung der Dammtorstraße und des Gänsemarktes, gleich mal probehalber auf ein Duell eingelassen.
    Nach der Linkskurve von der Dammtorstraße zum Gänsemarkt fährt der M5 direkt nach rechts rüber in die Busbucht, kreuzt den endenden Radfahrstreifen.
    Ich fuhr rechts neben der letzten Achse des links "abbiegenden" Busses. Der Bus blinkte schon rechts. und hielt. um mich rechts vorbeizulassen.
    Hatte den Busfahrer angesprochen und gefragt, weil er mich unmöglich sehen konnte. Die Außenspiegel hätten 5m nach rechts abstehen müssen.
    Erklärung: Kamera. musste mal drauf achten bei den Doppelgelenkern.
    Übrigens hat die Hochbahn doch auch Mercedes-Doppelgelenker im Angebot, oder?
    Ich meine, die VanHools waren nur die ersten 12(?), die gekauft wurden. hmmm

    für mich ehrlich gesagt ... nicht.
    Weil es eben dunkel ist, hat so ein Auto: Licht.
    Abblendlicht. Fernlicht.

    Unter normalen Umständen hätte der Autofahrer hier den Radfahrer eben nicht "übersehen" können. Wahlweise zu schnell, zu unaufmerksam, zu abgelenkt, zu verträumt, zu blindfischig - oder eine Mischung aus allem.
    Totes Wildschwein auf der Fahrbahn überfahren. Unfall mit Salto. Zum Glück kein Personenschaden. Darf auch nicht passieren. Passiert aber doch.

    erstaunlich, oder?
    Mal ernsthaft - in Hamburg wird man so dicht überholt, dass der Außenspiegel am Lenkerende abklappt, man darf sich auf dem Parkplatz noch anhören, dass der Autofahrer das mit absicht gemacht hätte, schließlich sei "daaaha!" ja ein Radweg. So eine Strafanzeige wird sang- und klanglos eingestellt.
    Malte erlebt noch ganz andere Sachen - wird auch eingestellt.
    Und hier fährt ein SUV einem Cabrio dicht auf und das geht vor Gericht?!
    In eine Verhandlung?! Wirklich?
    Und nach so einem Kasperletheater darf man sich dann auch nicht mehr wundern, wieso die "eigenen" Strafanzeigen mit Substanz nicht mehr verfolgt werden. Weil keine Kapazität oder weil der StA der Meinung ist, dass da bestimmt auch so ein Cabriofahrer ankommt und die Verhandlung selbst versenkt.
    manmanman

    Kann mir jemand sagen, wieso ich als Autofahrer meinen flauschigen Sitz im sicheren, klimatisierten Raum auf 4 Rädern aufgeben und gegen ein Fahrrad eintauschen soll, auf dem ich schwitze, es im Sommer heiß, im Winter kalt ist, es regnet oder schneit?
    Auch auf dem schönen breiten Radschnellweg weitab von Autos und mit Brücken über Kreuzungen, also maximaler Separierung, ist das Rad ganz objektiv betrachtet unbequemer als das Auto. Immer!

    Warum also soll ich aufs Rad steigen, um damit weiter als bis zum Bäcker zu torkeln?

    schneller sein?
    -> gegenwärtig mit dem Rad nur auf kurzsstrecke möglich

    Umweltbewusstsein?
    -> klar. dann muss ich aber nicht warten, bis goldene Radwege da sind. Da kann ich jetzt auch ÖPNV nutzen, wenn die Umwelt mir so viel bedeutet und einfach nur "weniger" Autofahren

    Geld sparen?
    -> warum? Auto ist geleast/finanziert/abbezahlt. Ob ich da nun ein paar km mehr fahre, macht nichts aus. Klar, Spritpreis mal hoch, mal niedrig.. aber hey, dafür sitz ich klimatisiert

    Du bekommst doch ernsthaft nur Leute aufs Rad, wenn du das Autofahren zunehmend unattraktiv gestaltest.
    Mein Traum:
    Parken im öffentlichen Raum verbieten. Nur noch Quartiersgaragen oder Tiefgaragen.
    2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
    mehr Raum für fließenden Verkehr in Wohngebieten
    weniger Fahrten mit dem Auto. Wenn man nämlich 500m laufen muss zum Auto und später wieder zurück, überlegt man sich die ein oder andere Fahrt.

    im Bezirk Nord machte man sich sogar die Mühe, in der hindenburgstraße ein temporäres Haltverbot anzuordnen, auf dass dort die Polizeieinsatzwagen parken können.

    Und da braucht mir niemand zu erzählen, dass das polizeiliche Einsatzkonzept nicht auch andere "Wartebereiche" vorgesehen hat, die man wie auf den Fotos oben dann eben mit der Sperrung des rechten Fahrstreifens hätte reservieren können. Oder die Parkbuchten da oben. Haltverbot hin, fertig.
    Stattdessen Gehwegparken.

    Aber man muss auch mal Einschränkungen in Kauf nehmen, nicht wahr? ||