Beiträge von DMHH

    Wer sich auf den Weg zum Wandsbeker Markplatz machen möchte, sollte als Einstimmung unbedingt:

    entweder von Norden über den Ring2 anfahren, hier etwa Höhe Straßburger Straße.


    Oder aber aus Richtung Innenstadt kommend die Wandsbeker Chaussee längs. Da wird man aktuell gleich mehrfach mental in die Knie gezwungen.

    direkt in der Lübecker Straße / Steinhauerdamm wird der neue Radfahrstreifen für Radfahrer gesperrt. Die dürfen sich dann mit den Fußgängern auf dem Gehweg kabbeln.

    ein paar hundert Meter weiter an der Wartenau dann auch Auflösung Radweg. Der Pöbel darf sehen, wo er bleibt. hier am besten Fahrbahn nutzen.

    nochmal ein paar hundert Meter weiter an der U-Ritterstraße: da hat man eine "protected bike lane" eingerichtet. krankt aber am Fahrradstraßensyndrom: Autos stehen da trotzdem drauf.

    und richtig schön wirds an der U-Wandsbeker Chaussee:

    Schon seit Monaten so. Polizei hat sich mit Hochbahn im Vorfeld abgestimmt. "geht nicht anders". Vulgo: "geht anders, machen wir aber nicht".

    Wenn man das überlebt hat, gibt das schon mal den richtigen Stimmungsimpuls bei der Kommunikation zum Thema "Sicherheit" mit der Rennleitung. <X

    öhm - also in Göttingen bin ich mitm Reiserad schon ordnungswidrig hoch und runter gefahren. Im Schritttempo.

    Wer mitm Fahrrad 3min Umsteigezeit einplant, darf sich auch nicht darauf verlassen, dass der Aufzug funktioniert.
    Und beim Kopfbahnhof kann ich schlimmstenfalls auch ganz hinten im Fahrradabteil sitzen und muss einmal nach vor zum Zug, drumherum und wieder ganz nach hinten.

    Dann noch der elende Flächenverbrauch eines Kopfbahnhofes... ja, klar, gibt total geile Kopfbahnhöfe (Leipzig!) - aber obs das Wert ist, an Altona festzuhalten? Ich denke nein.

    PeeeKaaaa ZwoooEins.

    Das lässt mich so fassungslos zurück wie die Arschlöcher hinterm Lenkrad, die mit 10cm Seitenabstand überholen und quaken: "selbst schuld, da ist ein Radweg!"

    Das ist so ein Gefühl von Hilflosigkeit und "gnaaaaaaaaa!!!! Was denkt ihr euch dabei!?"

    und am Ende bleibt nichts weiter als "ertragen", weil die zuständigen Behörden das aussitzen und bei Beschwerden nach oben einfach irgendwas begründen mit "Leichtigkeit des Verkehrs" und "wenn wir das anders machen, gibts dauerstau. Wollen Sie das?"...

    Das ist auch so ein Treppenwitz in Hamburg:

    Teile der Autofahrerschaft echauffieren sich über eine Radveranstaltung, bei die Innenstadt für einen Samstag sowie einen Sonntag gesperrt ist.

    Die länger andauernde Behinderung über mehrere Tage erfahren aber die Radfahrer, weil die Hinweistafeln im Gießkannenprinzip übers Stadtgebiet verteilt - aber zielgerichtet auf Radwegen aufgestellt wurden.

    Das Hindernis da oben ist nicht das einzige...

    Damit beginnts:

    und kurz danach gehts damit weiter:


    fällt einem echt nix mehr ein...

    Und die Leitbake 10m vor der Stelle hier wurde bereits plattgefahren. Vermutlich von einem Radfahrer... :rolleyes:

    Ist gerade noch so PK41-Bereich. Ab Widerlager Brücke wärs PK31. Wobei die momentan auch so eher Schwächephase haben

    pk11 unterhält keine eigene StVB. verantwortlich ist hier afair PK14.

    Wenn kein VZ vorhanden ist, handelt es sich erstmal um einen Gehweg.

    Interessant ist jetzt die Frage, ob ich als Begleitperson eines U10-Kindes dort längs fahren darf :D

    Die 26 Bäume am Meiendorfer Weg wurden gefällt, weil Mischverkehr mit "dem Hamburger Autofahrer" nicht funktioniert. 26 Bäume müssen weichen, weil "die Autos" immer breiter werden und der Anteil an LKW und KFZ knapp unter 3,5t zGg steigt...

    Wir könnten uns ja mal die Mühe machen, die Bäume zu zählen, die in den letzten 70 Jahren gefällt wurden, um Straßen für den Kraftverkehr (und nur diesen) in Hamburg zu bauen.
    Bau der BAB7. Verbreiterung BAB1 zwischen Elbbrücken und Harburg. Bau der BAB1 bis Kreuz Ost.

    Bau der B5. Soll ich weitermachen?
    Wir können auch gerne noch die Bahn mit ins Boot holen. Und den Schiffsverkehr. Aber halt, das sind ja "die guten Verkehrsmittel". Ganz im Gegensatz zum Fahrrad.

    wieso eigentlich Anzahl der Wege?

    Mein Arbeitskollege fährt 2x täglich 100km mit dem Auto.

    ich fahre 2x täglich 4km mit dem Fahrrad.

    2x70min Auto vs. 2x 13min Fahrrad


    Ist das vergleichbar? Oder mittelt sich das über alles? Wobei ich da immer noch sagen würde, dass Autowege länger als Fahrradwege sind.

    Und sobald "der Weg" in 2 Besorgungen aufgeteilt wird - was machen wir dann? Wenn ich abends auf dem Heimweg einkaufen fahre, dann hab ich plötzlich 2 Wege bei immer noch 4km Gesamtstrecke. Tingel ich noch in den 2. Supermarkt, sind es plötzlich 3 Wege...

    mittlerweile dort Vollumbau der Kreuzung mit Radfahrstreifen. an 3 von 4 Kreuzungsarmen.

    Auf der Hammer Landstraße jeweils Radfahrstreifen links neben der rechtsabbiegerspur.

    Der Radfahrer fuhr also gut sichtbar "mitten auf der Straße".

    Aber so ist das eben: "Das schaff ich noch, vor dem Gegenverkehr abzubiegen!!!! *gasgeb*"

    um dann Fußgänger/Radfahrer an der Furt umzumangeln.