Beiträge von mkossmann


    Was jedoch auch niemand offen sagt: Der Dieseltreibstoff wird nur deshalb eingesetzt, weil er bei einer höheren Temperatur explodiert und dadurch eine höhere Explosionskraft entwickelt als Benzin.

    Jein. Die Physik sagt : Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Motorinnerem und der Umwelt, desto höher der Wirkungsgrad des Motors ( ).
    Gleichzeitig folgt aus der Chemie, das sich bei höheren Temperaturen auch mehr NOx bildet

    Dieselbetriebene PKW sind bei NOx so dreckig, weil entweder nicht die beste Technik eingesetzt wird ( SCR-Kat mit "Adblue"-Einspritzung zur Neutralisation des NOx kostet wohl ca. 1000€ pro Fahrzeug und ist damit rel. teuer) . Oder dort wo sie eingesetzt wird, weniger "Adblue" als für eine optimale Reinigungswirkung notwendig eingespritzt wird. Denn bei LKW-Dieseln braucht man wohl vom Volumen her 5-7% des Dieselverbrauchs als "Adblue"-Zusatz. Und solche Mengen machen es erforderlich das der Nutzer "Adblue" selbst nachtankt und es nicht mehr ausreicht, das es "unauffällig" von der Werkstatt bei den Inspektionen nachgefüllt wird.
    Also Diesel-PKW sind nicht aus technischen Gründen so dreckig, sondern nur deswegen, weil sie sich so besser verkaufen lassen.

    Ich vermute dieses Verhalten wird vor allem von "Auch-Radfahrern" praktiziert ,angeblich weil die "Straße" so gefährlich sei, tatsächlich aber um die "Straße" für den Autoverkehr freizuhalten. Und bei KFZ-Benutzung wird aus den gleichen Gründen auf diesen Nebenflächen dann geparkt.

    Bezüglich der Vorfahrtsregelung sind übrigens Autofahrer nicht schlechter gestellt. Wenn sie z.B. eine Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung befahren, haben sie an den gleichen Stellen Vorfahrt, an denen sie ohne Einbahnstraßenregelung dies auch hätten.

    Die Vorfahrtsregelung gilt für alle Teile einer Straße. Und das ist gut so. Denn damit entfällt die Benutzungspflicht für beschilderte Radwege, die neben einer Fahrbahn verlaufen und aber zusätzlich mit Z.205 an Kreuzungen geschmückt werden.

    Das Bild in der Mopo passt irgendwie nicht zur Beschreibung des Unfallhergangs dort ("Die Golf-Fahrerin war von der Franzosenkoppel in die Ueckerstraße eingebogen – Quelle: ©2016"). Wenn man sich die Stelle mit Streetview anschaut steht der Golf auf dem Bild offenbar vor dem Eingang des Hauses Franzosenkoppel 103. Und dahin kommt man, wenn man aus der Ueckerstrasse kommend geradeaus weiterfährt.

    Und von welchen tollen Radwegen in Köln redet der?


    Von den Radwegen, die aufgrund "allgemeiner Benutzungspflicht" dafür gesorgt haben, das Radfahrern das Benutzen der Fahrbahn untersagt wurde und es damit "freie Fahrt für freie Bürger gab".
    Und wenn er 600000 DM eine enorme Summe nennt, was sind dann die 68300000 DM , die allein die 2,1 Km der A59 vom AD Heumar nach Porz 1980 gekostet haben. (Quelle )

    Du bist da eher zu optimistisch bei den Werten. "Lichte Breite" ist per Definition befestigter Verkehrsraum + Sicherheitsraum. D.h. zwei Metern lichte Breite können links und rechts auch noch einige cm unbefahrbaren Randstreifen als "Sicherheitsraum" beinhalten ( soweit ich weiß bis zu je 20 cm) . Und du wirst aus physikalischen Gründen nie exakt geradeaus fahren. sondern immer etwas pendeln. Da muss man auch nochmal bis zu +/- 20 cm ansetzen ( das stammt wenn ich mich richtig errinere aus einem Gerichtsverfahren zu Überholabständen ) . D.h es wird noch enger.

    Wie konsequent werden in München die Radverkehrtanlagen an Kreuzungen mit Blutstreifen versehen und ist es üblich Radwege durch Bushaltestellen zu führen ?
    Denn zwischen deinem Indiz und der Unfallstelle liegen vier Kreuzungen ohne Blutstreifen und zwei Bushaltestellen. Auf jeden Fall kann der LKW-Fahrer bei diesem Unfall die Schuld nicht auf den "Toten Winkel" abschieben, da der Radfahrer ihm entgegen kam.

    STVZO:
    §56 Spiegel und andere Einrichtungen für indirekte Sicht
    quad.gif (1) Kraftfahrzeuge müssen nach Maßgabe der Absätze 2 bis 3 Spiegel oder andere Einrichtungen für indirekte Sicht haben, die so beschaffen und angebracht sind, dass der Fahrzeugführer nach rückwärts, zur Seite und unmittelbar vor dem Fahrzeug – auch beim Mitführen von Anhängern – alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge beobachten kann.

    Damit darf ein fahrzeugbedingter toter Winkel nicht existieren.

    Wieso brauchen Radwege agO eine Benutzungspflicht ? Wer sich als Radfahrer Vorteile von ihnen erwartet , kann und wird sie auch ohne Benutzungspflicht benutzen.
    Und wer meint, Fahrbahnen agO seien zu gefährlich für Radfahrer, den muss man fragen, warum er nichts für die Sicherheit von Motorradfahrern macht, die ein noch viel höheres Unfallrisiko haben als Fahrradfahrer. Z.B. benutzungspflichtige Motorradwege anlegen.
    Ausserdem fehlt bisher jeglicher Nachweis, das solche Radwege überhaupt einen Sicherheitsgewinn für Radfahrer gegenüber der Fahrbahn bringen.

    p.s: Wie kommt es nur, dass ich mich nicht mehr wundere, dass die Presseorgane nur über die Autorennen-Strafverschärfungs-Geschichte berichten, aber die Gesetzesverschärfungen gegen den Radverkehr unter dem Radar bleiben?

    Weil Journalisten als "(auto)rasende Reporter" sich Vorteile davon versprechen ?

    Solche Unfälle verwundern überhaupt nicht, wenn man diese Studie der UDV kennt. Ein Auszug:

    Zitat

    Gerechnet auf die Gesamtheit aller rechtsabbiegenden Kfz unterließen 32 % den Schulterblick oder äquivalentes Sicherungsverhalten. Selbst bei den 274 Fällen, in denen sich zum Zeitpunkt des Abbiegens ein Fußgänger oder Radfahrer an oder kurz vor der Furt befand, zeigten 15 % aller Autofahrer keinerlei Sicherungsverhalten im Sinne eines Schulterblicks oder Anzeichen, dass sie den anderen Verkehrsteilnehmer wahrgenommen hätten. Außerdem zeigten weitere 28 % der Autofahrer zwar Sicherungsverhalten, verstießen allerdings trotzdem gegen die Vorfahrtsregeln und fuhren zuerst.


    Im Gegenteil ist es wohl nur dem umsichtigen Verhalten von Radfahrern zu verdanken, das es so wenige Abbiegeunfälle gibt.
    Und ein Zyniker könnte dem letzten Satz sogar entnehmen das manche Autofahrer nach dem Motto handeln: Lässt du mich nicht vor, fahr ich dich tot.
    Entsprechend sinnlos ist dieses Schild, weil es sich nicht an die Verursacher dieser Unfälle wendet.

    Für Geradeausfahrende aus dem Zweig ohne Schild gilt zunächstmal RvL für die Einmündung von rechts . Damit ist dort ein Schild überflüssig ( und damit auch aus Gründen der "Schildersparsamkeit" zu vermeiden). Und auch mit Beschilderung als abknickende Vorfahrtsstrasse braucht man mindestens 3 Schilder ( eventuell noch Schilder um die Vorfahrtsstrasse wieder aufzuheben). Damit ist "Schildersparsamkeit" hier optimal umgesetzt.

    Im zweiten Beispiel sind für eine "abknickende Vorfahrt" in die Einbahnstrasse die Schilder komplett zu vermeiden.

    Handynutzung am Steuer erhöht die Unfallgefahr massiv, egal ob mit oder ohne Freisprecheinrichtung ( sagen zumindest die Unfallforscher). Warum der Gesetzgeber nur bestraft, wenn das Handy in der Hand gehalten wird, ist nicht zu verstehen.

    Grundsätzlich halte ich es genau so wie Explosiv. Gleichzeitig finde ich es polemisch, wenn ständig von Ghetto gesprochen wird. Konsequenterweise sind doch Autobahnen und Kraftfahrstraßen dann Ghettos für Kfz. Da beschwert sich aber kein Kraftfahrer drüber, warum nicht?

    Sind Autobahnen benutzungspflichtig ? Und Auf Autobahnen kommt man im Normalfall besser voran und ist sicherer als auf der "normalen" Straße. Bei Radwegen ist das umgekehrt.