Ich sollte das Problem etwas weniger mathematisch ausdrücken:
Den jährlichen (Unfall/Mobiltäts-)Statistiken kann man einen Wert für Unfälle pro zurückgelegtem Fahrzeugkilometer ( streckenbezogenes Unfallrisiko) für M(otorradfahrer) und R(adfahrer) für das gesamte Straßennetz entnehmen, wobei das Risiko für M(otorradfahrer) größer ist als das für R(adfahrer).
Damit kann man auch Annehmen das auf irgendeinem bestimmten Straßenabschnitt das Risiko für M(otorradfahrer) größer ist als das für R(adfahrer). Mit welcher Wahrscheinlichkeit trifft diese Annahme zu ?
Überlegungen zu Grenzfällen ergeben:
Bei gleichem Unfallrisiko für beide Gruppen sollte diese Annahme bereits zu 50% richtig sein,
Wenn keine Radunfälle in der Statistik aufgetreten sind , ist diese Annahme zu 100% richtig
Und je größer der Unterschied im Risiko ist desto näher liegt man bei 100%