Beiträge von Quineloe

    Eben, ich habe oft genug gehört, dass Autofahrer ihr Auto für gewisse Großveranstaltungen ausnahmsweise stehenlassen, weil sie wissen dass sie keinen Parkplatz kriegen. Wenn sie allerdings irgendwo parken können, weil der E-Scooter die letzte Meile macht, dann sieht das anders aus.

    Wenn man wirklich will, kann man elektrische Komponenten so bauen, dass diese länger halten als das Fahrzeug selber.


    Dieser Wille ist bei vielen Herstellern von Konsumprodukten abhanden gekommen. Daraus sollte man nicht schließen, dass diese Kameras aber garantiert alle paar Jahre kaputt gehen, damit die Werkstatt was zu tun hat.

    elektrische Rollstühle dürfen max 6 km/h fahren, damit sind diese sicherer als E-Scooter.


    Zitat

    Hatte man damals, zur Einführung des KFZ eigentlich Fahrräder und Pferdekutschen verboten? Oder wie konnte sich die Verkehrswende damals vollziehen?


    Die wurde bei uns so vollzogen:


    https://de.wikipedia.org/wiki/…verkehrs-Ordnung_von_1937


    In den USA lief das ähnlich ab

    Zitat

    Before the American city could be physically reconstructed to accommodate automobiles, its streets had to be socially reconstructed as places where cars belong. Until then, streets were regarded as public spaces, where practices that endangered or obstructed others (including pedestrians) were disreputable. Motorists' claim to street space was therefore fragile, subject to restrictions that threatened to negate the advantages of car ownership. Epithets—especially joy rider—reflected and reinforced the prevailing social construction of the street. Automotive interest groups (motordom) recognized this obstacle and organized in the teens and 1920s to overcome it. One tool in this effort was jaywalker. Motordom discovered this obscure colloquialism in the teens, reinvented it, and introduced it to the millions. It ridiculed once-respectable street uses and cast doubt on pedestrians' legitimacy in most of the street. Though many pedestrians resented and resisted the term and its connotations, motordom's campaign was a substantial success.

    Dort wurde durch eine Kampagne der Begriff "Jaywalker" um Fußgänger für das lange Zeit völlig legitime Verhalten (nämlich die Benutzung der Straße) zu verhöhnen und von der Straße zu verdrängen. Leider mit Erfolg.

    Ist es überhaupt rechtsgültig möglich, einen LKW die Einfahrt in ein Gebiet zu erlauben, und einem Radfahrer nicht, oder müssen die die Fußgängerzone dafür zur Kraftfahrstraße oder Autobahn erklären?

    Der ist noch nicht da. Müssen wir warten wie das dann aussieht. Da ab der Kreuzung zum Kosbacher Damm sowieso eine Fahrradstraße parallel zur Schallershofer verläuft ist mir das mehr oder weniger egal, was die da bauen. Das Hauptproblem war die Möhrdendorfer mit dem Alibi "anderen Radweg", und das wurde meiner Erfahrung bisher jetzt komplett entschärft.


    Bei der Schallershofer gibt es einen beidseitigen Radweg ohne BNP an der Westseite (sprich Richtung Süden). Die Gefährlichkeit dieser Radwege ist bekannt (faktor 12 Unfallgefahr), aber dadurch dass der so breit ist, wird er stark genutzt und sehr wenige Radfahrer fahren auf der Fahrbahn.

    Die Frage ist allerdings, ob diese Vorschrift dann vor dem Bundesverwaltungsgericht bestand haben wird. Allein schon in Hinsicht auf eben diesen §50 werden sich die Entscheider dieser Vorschrift sich damit auseinandersetzen müssen, warum etwas, das bisher einen § in der StVO erfordert hat, jetzt einfach so wider Bundesrecht entschieden werden kann.

    Also der Anteil ist höher, aber wie ist es denn mit der absoluten Anzahl an Unfällen? Im Endeffekt ist es ja sogar möglich, dass es auch weniger Unfälle mit Schwer verletzten sind, wenn die Anzahl der Unfälle weit genug zurückgegangen ist.


    Die TU München schreibt ja was von "einem Viertel". Ich kann mir schwer vorstellen, dass auf Kreuzungen mit Weichen noch viele Unfälle in der Kreuzung passieren. Das wäre dann schon eine ziemliche Hausnummer als Rückgang.