Beiträge von Autogenix

    Ja, sie nutzen das Verkehrsmittel je nach der Situation, weil ein Auto den Weg nicht selten umständlicher macht. Diese Unterscheidung findest du auf dem Lande oft nicht, da wird dann praktisch jeder Weg mit dem Auto zurückgelegt - selbst zum Kumpel im gleichen Dorf.

    Hmm, mein Schwager, und sein Bruder glaube ich auch, fährt jeden Tag mit dem Radl zur Arbeit, wobei sich das aufsteigen kaum lohnt, dürfte kein Kilometer sein.

    Klar haben Leute, die weite Wege haben und immer Platz zum parken, wenig Antrieb das Auto stehen zu lassen.

    Bei den Stoderern wird nur dann nicht das Auto genommen wenn:

    - Angst danach keinen Parkplatz in der Nähe zu bekommen. Das Problem scheinen Anwohner-Parkzonen kurz etwas entschärft zu haben

    - Angst vor Ort keinen Parkplatz zu bekommen

    Leute aus Pasing fahren mit dem Auto tatsächlich zum Zoo zum Beispiel. Aber eher nicht zum Deutschen Museum.

    Zwischen HBF und bis östlicher Altstadtring auch schlechtes Parkgebiet, aber ab Oper/Maximilianstr gehts wieder mit dem KFZ.

    Nachdem ich heute mal wieder in einem ICE sitze, weiß ich endlich, warum die Wagenstandsanzeigen immer eher Mittig auf dem Bahnsteig stehen.

    Bzw. Es viel mir wie Schuppen von den Haaren.

    Auf dem Münchner HBF, wie bei vielen anderen großen Kopfbahnhöfen, sind am Anfang des Bahnsteigs Werbetafeln, gerne auch mal mitten auf den Tast-Leitlinien.

    Und inzwischen Snack- und Getränkeautomaten. Der Fahrplan und die Wagenstandsanzeige sind dann eben eher mittig zu finden.

    Und warum nun? Das ist ein Service!

    Denn wenn die Wagenreihung, wie heute wieder, verkehrt herum ist, müssen alle etwa gleich weit laufen und das ist ja durchaus gerecht.

    Was für eine verengte Sichtweise.

    Fast alle meine Freunde/Bekannten in der Stadt München besitzen mindestens ein Auto, die meisten fahren wenig bis mittel viel mit dem Rad und nutzen ÖPNV praktisch nur, wenns ein Ziel in der Altstadt ist.

    Weil das Lastenrad sehr wahrscheinlich nicht in die Kategorie "schnelles Radfahren" fällt und weil auch Menschen, die lieber auf einem phantastisch breiten und glatten Asphaltweg quer durch die Felder fahren wollen, das Recht haben, von Schikanen verschont zu bleiben.

    Bitte, welche Rechte, hier reden wir vom Rad, nicht Auto.

    Alles Raser, so ein Lastenrad fährt spielend 25km/h.

    Wobei ich mir die Gegend nicht voher angesehen habe.

    Haben Radler/Fußgänger da wirklich Probleme?

    20cm finde ich jetzt noch etwas niedrig. Traktor und ko schaffen da problemlos mehr.

    Die 20cm wiederum überfährt jeder normale VW-Bus oder SUV.

    Gut, die meisten werden nicht ausprobieren wollen, ob die Ölwanne da wirklich drüber geht.

    Servus Alf,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Bin ja an der S3 aufgewachsen, trotzdem ist mir auch schon in jungen Jahren das Dilemma der S4 nicht verborgen geblieben.

    30 Jahre ist die Diskussion locker alt. Insofern besteht Hoffnung.

    Pasing ist mit drin im Plan, da der Bau inkl. Planung vorher bissl brauche wird, sind weiter 30 Jahre bedauerlicherweise leider nicht unwahrscheinlich.

    Inzwischen sind ja schon U-Bahn-Diskussionen bis nach Bruck.

    Also schreib ich auch mal kurz ein paar Sätze, vielleicht wirds dann später noch ausführlicher.

    Ich habe gestern die Kinder zur MTB-Trainings-Woche nach Bad Hindelang brav mit dem Zug gebracht.

    Unter anderem auch mit dem Zug, weil man die Kinder an die Art des Reisens ranführen will und das möglichst häufig nutzen.

    Also wir drei mit den MTB's und entsprechend Gepäck, zwei kleine für die Kinder und einen großen Rucksacke für mich.

    Erst mit der S-Bahn nach Geltendorf und von da mit dem RE weiter. Eigentlich eine super Verbindung ins Allgäu.

    Und was macht die Bahn erwartungsgemäß?

    Die schaffts mal wieder, dass die Kinder auf jeden Fall wissen, wie viel bequemer, schneller und unkomplizierter das Reisen mit dem KFZ ist.

    Und mit Radl dann gleich dreimal.

    Dank verspäteter S-Bahn durften wir deutlich mehr unterschiedliche Arten von Betreibern und damit auch Zügen kennenlernen, als wir eigentlich wollten.

    Und damit unterschiedliche Arten von Einstiegen und "Kinderwagen/Rollstuhl/Radplätze", die auf Ihre Art für all das zwischen geht gerade so und maximal ungeeignet sind. Selbst in den neuen RE.

    Soweit erst einmal die Kurzform.

    Was mir so spontan dazu einfällt. (Bin allerdings auch nur wenig mehr als ein Bahn-Nutzer, vielleicht eher begeisterter Bahn-Nutzer.)

    Wenn du vier Gleise hast, dann brauchst du dafür entweder zwei Mittelbahnsteige oder einen Mittelbahnsteig und dazu zwei Außenbahnsteige. Wenn du auf dem Mittelbahnsteig einsteigen musst, dann musst du Treppe runter, Treppe rauf. (Ggf. Rampe oder Aufzug für Barrierefreiheit.)

    Die Seitenbahnsteige lassen sich auch von außen betreten, ohne dass du Treppe runter, Treppe rauf gehen musst.

    Warum wir zwei Außenbahnsteige haben wollen, das wissen wir. Eben wegen dem Zugang. Und, was in München ein echtes Problem ist, selbst wenn es Aufzüge gibt, was immer noch nicht für jeden S-Bahnhof zutrifft, sind die gerne kaputt und die Reparatur kann Wochen, Monate oder auch mal über ein Jahr dauern.

    .l über den von der Bild-Zeitung abgebildeten Jesuitenpater Jörg Alt auf der Internetseite der Schweizer Katholischen Kirche:

    Jörg Alt ist ja kein Unbekannter und stand in Bayern schon öfters in der Zeitung.

    Wenn die Bay. Regierung könnte, würde sie ihm wohl den Geldhahn abdrehen, kann sie aber nicht.

    Ich geh aber davon aus, dass nicht mal in Bayern die Kirchenaustritte mit den Aktionen von Herrn Alt zu tun haben.

    Da das kirchliche Umfeld in Bayern genauso bunt und vielfältig ist wie woanders auch, gibts viel Kritik an Herrn Alt und auch Lob.

    Leider wird die CSU nicht oft genug damit gepiesackt, dass es durchaus Leute gibt, die christliche Werte anders definieren.