Beiträge von Autogenix

    und

    München: Taxifahrer fährt Lieferdienst-Radler an - Polizei ermittelt, ob absichtlich
    Der Radfahrer wird mehrere Meter auf der Motorhaube mitgenommen und stürzt dann auf die Straße.
    www.sueddeutsche.de

    vielleicht ist es ja der Sommer, denn vor zwei Wochen: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…hrer-li.3498522


    Er zeigt Falschparker an: „Es ist eigentlich nicht mein Job, Nachbarn anzuzeigen“
    Innerhalb von einem Jahr hat Andreas Roßband mehr als 1200 Verkehrsdelikte angezeigt, meistens wegen Falschparkens. Er wird beschimpft und bedroht. Warum er…
    www.sueddeutsche.de
    München: Linienbus erfasst Radfahrer am Englischen Garten - Hirnblutung und Platzwunde
    Ein 83-Jähriger ist in der Nähe des Englischen Gartens auf dem Fahrrad unterwegs. Im Kreuzungsbereich übersieht er einen Linienbus.
    www.sueddeutsche.de
    München-Laim: Radfahrerin nach Unfall unter Lkw eingeklemmt
    Beim Rechtsabbiegen kollidiert der Lkw-Fahrer mit der 80-jährigen Radlerin. Die Frau wird schwer verletzt.
    www.sueddeutsche.de

    Das entspricht absolut nicht meinen Erfahrungen. Versuche ich in einem einspurigen Kreisel möglichst mittig auf der Fahrbahn zu fahren, wird von hinten gedrängelt und gehupt. Häufiger ist es mir schon passiert, dass Pedelecs oder schnelle Fahrradfahrer*innen mich dann rechts oder links überholten. Und Autofahrer versuchen sofort, sich vorbeizudrängeln, wenn ich nicht konsequent in der Mitte fähre, oder die Fahrbahn so breit ist (wegen dem LKW-Verkehr), dass mittig fahren nicht ausreicht.

    Kreisel sind schon bei vielen Autofahrer*innen nicht sehr beliebt, bei den meisten Radfahrer*innen noch viel weniger.


    Ihre Befindlichkeiten haben nichts mit Sicherheit zu tun, sondern (wieder einmal) nur mit Gefühl.

    Kreisel sind praktisch das Ideal für Radler und viel sicherer für den Radverkehr als eine klassische Kreuzung.

    In den meisten Fällen kann man fahren ohne das Tempo rausnehmen zu müssen, er ist übersichtlich, die Vorfahrtsregeln sind einfach und eindeutig, der vfb-Verkehr kommt nur von einer Seite, man kann im Ernstfall nach innen ausweichen und hat massig Platz.


    Ein Radweg, 2,1 km für 3 Mio Euro. Sieht nach einer ganz wichtigen und viel befahrenen Verbindung aus.

    Vielleicht wissen die Münchner Nordler ja mehr über die Verkehrsbelastung dieser Strecke.

    Baldham-Dorf ca. 800 Einwohner, Purfing keine 300. Gut, Dahinter liegt auch Frotzhofen und Anzing und der Weg ist vielleicht interessant für Pendler, in Vaterstätten/Baldham gibts Zuganbindung.

    Es gibt ziemlich viel was gegen Kopfsteinpflaster spricht, wobei, wenn es gerade aber mit einer guten Rauigkeit ist, dann ist vielleicht auch die Haftung besser.

    Auf jeden Fall positiv, und deswegen könnte es auch wieder öfter zum Einsatz kommen -> das Wasser versickert. Vorn wegen Schwammstadt und so.

    Wenn du dieses Gefährdungspotenzial, dem Auch Fußgänger*innen ausgesetzt sind, ausschließen willst , dann benutze einfach die Fahrbahn. Ich hatte von Angebotsradwegen gesprochen.

    Es kommt halt sehr auf die Verkehrsbelastung mit Autoverkehr an. Auf jeden Fall ist es so, dass das zur Seite fahren, um schnellere Fahrzeuge passieren zu lassen, für einen Fahrradfahrer einfacher zu verwirklichen ist als z.B. für ein Trekkergespann mit zwei Erntewagen.

    Entsprechend dürfte die Erwartung an den Fahrradfahrer höher sein, bei passender Gelegenheit anzuhalten, um den schnelleren Autoverkehr passieren zu lassen. Und selbst bei Tempo 30 max. und sogar auch dann, wenn Tempo 30 eingehalten wird vom Autoverkehr, ist das Tempo der Autos immer noch rund doppelt so hoch oder mindestens um ein Drittel höher als dass der meisetn Fahrradfahrer*innen. Auf jeden Fall ist es rund doppelt so hoch wie das Tempo einer nicht trainierten und routinierten Fahrradfahrerin. Und genau die Grupppe von Menschen gilt es durch attraktive Radverkehrsanlagen besonders anzusprechen, sodass die Anzahl der Fahrradfahrer*innen deutlich zunimmt.

    Und das bedeutet nicht, dass schnellere Fahrradfahrer*innen, die lieber auf der Fahrbahn fahren, abgeschreckt werden. Denn ich hatte von Angebotsradwegen gesprochen.

    Letztlich ist es ja auch eine Frage der Verkehrsdichte auf dem Radweg. Wenn dort sehr viele Fahrradfahrer*innen unterwegs sind, liegt es natürlich nahe, auf der Fahrbahn zu fahren.

    Tatsächlich ist es scheiß egal, was da für Erwartungen von irgendjemand sind, und die gefahrene Geschwindigkeit ebenfalls. Oder welches Geschlecht und Alter, mit Ausnahme der Kinder unter <= 8 Jahre. Nichts davon ist in der StVO erwähnt.

    Das Hauptproblem ist, dass man überhaupt angefangen hat, die Fahrbahnen ausschließlich für den MIV zu gestalten und freizuräumen.

    Je mehr Radler auf der Fahrbahn fahren, desto "normaler" wird das auch wahrgenommen und desto selbstverständlicher damit umgegangen.

    Es ist ähnlich wie das Leuchtwesten tragen. Jeder Radler, der sich bücklingshaft in den Seitenraum verzieht, trägt dazu bei, dass Radler nicht als normale Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden und trägt damit seinen Teil dazu bei, das Radfahren gefährlicher ist, als es sein müsste.

    Die Argumentation:

    Zitat

    Abbiegeunfälle mit Fußverkehrs-Opfern würde übrigens auch die Wegnahme des Fahrradweges nicht verhindern.

    und

    Zitat

    wenn die Fahrradfahrerinnen auf der Fahrbahn fahren, dann müssten sie vermutlich bei dichtem Verkehr in beide Richtungen hin und wieder zur Seite fahren und anhalten um ein sicheres Vorbeifahren von Autoschlangen zu ermöglichen.

    könnte direkt vom ADAC stammen.

    Also, weil Fahrradfahrer auf der Fahrbahn den Verkehr behindern "könnten", aber deswegen wahrscheinlich nicht weniger Fußgänger vom KFz -Verkehr gefährdet werden, ist es kein Problem, wenn zusätzlich zu den Fußgängern auch die Radfahrer gefährdet werden.
    Klingt für mich unglaublich schlüssig ;)

    Und mit dem "Vorbeifahren", auch ein gern genutztes Argument von KFz-Lenkenden, deren Vertretern und StVB: Wir reden hier von einem Zeitraum, der in der Regel mit 2-3 Minuten benannt wird. Also von einer Strecke von 1 - 1,5km. Das kommt wahrscheinlich so oft vor wie ein 4er im Lotto, dass KFz über diese Strecke einen schmalen Radfahrer nicht überholen können.

    Im Gegensatz zum "normalen" Straßenverkehr, wo es überhaupt kein Problem ist, wenn KFz 15 Minuten hinter einem LKW fahren. Wenn ich mit dem Traktor unterwegs bin, fahre ich auch nicht ständig an der Straßenrand um jemanden vorbei zu lassen, und das ist ein ganz anderes Hindernis als ein Radler. Aber auch da kommen die Leute in der Regel in einer zumutbaren Zeit vorbei.

    Man kann aber auch prima im Mischverkehr mit zHg 50 km/h fahren. Sogar prima im Mischverkehr mit zHg vom 100 km/h. Das stört sicher die Autofahrerenden, aber mir als Radler geht das völlig am Hintern vorbei.

    Die Frage ist, wie kommt der ADFC auf diese Aussage? Kann er das belegen, ist es gefühlt, wurden die Mitglieder befragt und haben demokratisch über die richtige Geschwindigkeit abgestimmt?

    Gerade innerorts an den 50er Strecken ist oft das Problem, dass der Radverkehr schon vor Jahrzehnten beiseite geräumt wurde, damit der KFz-Verkehr ungestört ist, mit entsprechenden unzumutbaren und gefährlichen Führungen.

    Warum soll diese Land eine komplett neue Infrastruktur schaffen, wenn es "das Radwegnetz" schon gibt?

    Laut StVZO §63a ist ein Fahrrad ein Fahrzeug, dass, siehe StVO §2, im Regelfall auf der Fahrbahn fährt. Die Fahrspuren sind normal mind. 2,5 m breit, als absolut ausreichend für ein Fahrrad, sogar zum sicheren überholen von Fahrrad zu Fahrrad reicht das.

    Ich bin durchaus dafür, dass man sinnvolle Infra anlegt, also z. B. Radschnellwege z. B. wo wirklich zu erwarten ist, dass dann auch jemand darauf fährt. Aber einfach überall überflüssige Radwege, die keinen Vorteil haben, das macht keinen Sinn.

    Nur weil einige ADFC-Mitglieder sich das nicht vorstellen können, müssen Milliarden Euros in eine parallele Verkehrsinfra gesteckt werden, die dann auch noch a) meistens deutlich gefährlicher ist und b) langsamer und umständlicher zu befahren?

    Mal abgesehen vom Umweltschutz, den Kosten, bis das verwirklicht ist, da sprechen wir über Dinge die werden viele, viele Jahrzehnte dauern.

    Mal abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, also Leuten die auf Berghütten leben z. B., dürfte das heute schon so sein.

    Die meisten in diesem Land wohnen in Häusern die "erschlossen" sind, haben also in der Regel einen kurzen Weg zu einer Straße, und damit zu Radinfrastruktur.

    § 39 ist ja nur für Schilder, Ampel ist § 37.

    Und in § 37 steht eben nicht das Ampeln rechts stehen und das ist imho Absicht, weil sie die ganze Straße regeln, außer es gibt eigene Abbiege-Pfeile , oder (4) Ampel für einzelne Fahrspuren oder explizit Ampeln für Verkehrsarten.

    Ich gehe davon aus, dass §39 besagt, Schilder werden links passiert wenn sie nicht über, oder auf mehrspurigen Kraftfahrstraßen, auf beiden Seiten stehen.

    Ich meine mich erinnern zu können, das es einiges an Rechtssprechung gab, wegen Geschwindikeitsüberschreitungen auf der AB, und dessen Tenor war, steht ein Schild nur links, ist es nicht gültig.

    §39 (2) gilt doch auch nur für die Fahrbahn, [Zeichen 237][Zeichen 240][Zeichen 241-30] hängt in der Regel da, wo man etwas findet zum dranhängen. Da stellt in der Regel niemand extra ein Pfosten auf. Schließlich "weiß man wie es gemeint ist" TM


    Typisches Beispiel, wenn man KFz-Lenker fragt, nachdem sie einen ansprechen auf der Fahrbahn, warum man dort radelt, wenns doch einen Radweg gibt !!11!!, warum sie das Schild sehen und dann weiterfahren, gibts maximales Unverständnis.