Beiträge von Autogenix

    Also die StVB wissen das sehr wohl, machen es aber nur unter Zwang, also Lolli weg. Neubau von RW scheint ohne Schild nicht vorstellbar.

    Ausführung Schanzlweg richtig: Schilder weg und Piktogramm auf den alten RW malen. Zumindest wenn der Gehweg genug Platz für den Fußverkehr hat. Dafür keinen Schutzstreifen auf die Fahrbahn, maximal auch Piktogramme. Ändert zwar nix an den Leserbriefen, aber Radler haben die freie Wahl.

    Logisch! War leider nicht so firm, dass dem robusten Polizisten direkt zu entgegnen.

    These: es wäre zwischen ADFC und anderen Teilnehmern weniger kontrovers, müsste man nicht - gemäß StVO - zwischen „kein Radweg“ oder „Radweg mit Benutzungspflicht“ wählen - oder?


    Muss man doch gar nicht. Es gibt Radwege, und die sind entweder nicht benutzungspflichtig, werden oft "andere RW" genannt, oder benutzungspflichtige.

    Ein Radweg ist erst einmal dann einer, wenn er als solcher zu erkennen ist, also bauliche Maßnahmen, oder Kennzeichnung mit Piktogramm z. B. Verpflichtend ist er nur, wenn mit einschlägigen Schildern versehen wird: [Zeichen 237][Zeichen 240][Zeichen 241-30]

    Das ist halt der Unterschied Rad - KFz und die Erwartungen:

    KFz : man schaut halt bissl, aber selbstverständlich vertraut man prinzipiell auf seine Vorfahrt.

    Rad auf Fahrbahn: gar kein Problem, ist wie KFz, und in der Regel kein Problem, weil Fahrrad im Verhältnis langsam ist

    Rad auf Radweg: Sichtbeziehung schlecht, Rad hat langsam zu machen, wenn nötig zu warten und sich um seine Sicherheit kümmern.-

    Ist das falsch?

    In der praktischen Auslegung von StVO und VwV, BayStrWG erlebe ich, dass im Rahmen von Verkehrsschauen jegliche Veränderung daran scheitert, dass es Zeitverzug (langsamer fahren) für den wichtigen Teil des Verkehrs bedeuten würde, also die Leichtigkeit beeinträchtigt wäre. Zumindest in Bayern ist ganz klar, welcher Verkehr wichtig ist und welcher nicht.

    Die StVO & VwV trifft diese Unterscheidung aber gar nicht.

    Nur die bayrische Regierung bzw. das StMB und die angegliederten LRA treffen diesen Unterschied. Mich würde ja tatsächlich interessieren, ob es da Dienstanweisung gibt, oder ob das in Schulungen verbreitet wird. Oder ob es da kommentierte Interpretationen der VwV gibt.

    Irgendwie muss die Linie ja unter die Ämter gebraucht werden.

    Was man stattdessen sieht: Weiße durchgezogene Linie für den Querverkehr, durchgezogen bis ganz vorne.

    Diese weiße Linie darf ich als Fahrzeugführer nicht überqueren.

    Doch, darf man schon, aber halt mit der nach §10 gebotenen Vorsicht. Damit der echte Verkehr nicht gestört wird.


    Kann ich aus aktuellem Anlass bestätigen. Komme gerade vom Dienst und habe im Außerorts-Kreisel in Fürstenfeldbruck St2054/B471 Richtung Jesenwang lediglich eine Aus-/Einfahrt queren wollen.

    Deswegen fahre ich da immer Fahrbahn.

    Wenn ich im Winter mal epische Langeweile hab, werde ich die 800 Fälle mal danach absuchen, von was auf was da gequert wurde. Wobei die Berichte das oft nicht hergeben.

    Allgemein:

    * Will man geradeaus, macht der Radweg keinen Unterschied (erhöht allerdings tendenziell die Einsehbarkeit)
    * Ist der Radweg in Fahrtrichtung vor der Fahrbahn, fällt das Problem weg.
    * Ist der Radweg dahinter und man will nach links ist's mit Radweg etwas besser (weil man am Ende wenigstens von der Fahrbahn runter ist).
    * Ist der Radweg dahinter und man will nach rechts, wird tatsächlich erst durch diesen eine Querung erzeugt.


    Bei jedem aO-Kreisel musst Du Fahrbahnen kreuzen. In jedem Ortseingang, und dann auf der anderen Seite wieder zurück. An jeder Kreuzung.

    Beispiel neuer RW FFB17 nach Maisach Malching.

    Nach Mammendorf:

    Früher: Einordnen in den Kreisverkehr, verlassen des selbigen, nach 900m nach links abbiegen, dabei 1 Fahrbahn kreuzen, um den linksseitigen RW zu erreichen.

    Heute: im Gewerbegebiet auf Geh/Radweg fahren, was nur funktioniert, wenn gerade keiner die Auffahrt in der Seitenstraße blockiert. Danach mehrere LKW Ein-/Ausfahrten passieren. Am Kreisl 2 Fahrbahnen kreuzen. Nach etwa 1,1km aO wieder 2 Fahrbahnen kreuzen (zHg 70, mit Insel) um auf den linksseitigen RW zu kommen.

    Von Mammendorf:

    Früher: Am Ende RW 1 Fahrbahn kreuzen um sich danach in die FFB17 einzuordnen. In den Kreisel einordnen, Kreisel verlassen.

    Heute: a. O. 2 Fahrbahnen kreuzen (zHg 70, mit Insel) um auf den linksseitigen RW zu kommen. Am Kreisel 2 Fahrbahnen kreuzen. Auf Geh/Radweg linksseitig mehrere LKW Ein-/Ausfahrten passieren. Am Ende Radweg innerorts 2 Fahrbahnen kreuzen, ohne Insel.

    Ist übrigens total Familienfreundlich, der Radweg.

    Vielen Dank übrigens für die bayrische Radunfall-Karte, kannte ich noch nicht.

    Übersichtlicher als der Unfall-Atlas, der funkttioniert irgendwie nicht mit jedem Browser und nicht immer zuverlässig.

    Schöne Beispiele:

    Unsere Kreis-Innenstadt: Alle Längsverkehrunfälle mit KFz auf "Hauptstraßen" nur in Abschnitten mit irgendetwas RVA-Dingens. Ausnahme die zwei in der Dachauer Str. Meistens Sch(m)utzstreifen, aber da ist sogar Hochboard dabei (maximale Dauer 2019 - 2023):

    Alle Unfälle, gleiche Zeit, Sakradi, wie oft sich Radler einfach so hinlegen:


    Aber dann sind wir uns doch einig, dass in den Fällen

    a) die Fachaufsicht rangeholt gehört

    b) die RWBP überdacht werden sollte

    c) nicht deswegen der Radweg entfernt werden soll - oder?


    also a) und b) sind die gleiche Behörde, und die macht das selber so. Da ist also nichts zu erwarten.

    und c), zumindest die Radwegpflicht sollte genau deswegen überdacht werden, weil die Wege keinen Sicherheitsgewinn bringen.

    Die mit Abstand häufigste Ursache außerorts (rund 800 Fälle) ist ein Vorfahrtsfehler durch den Radfahrer, wenn dieser in eine Straße einbiegt oder diese quert – da wird die nötige Lücke im (schnellen) Autoverkehr unterschätzt. Dies hat aber wenig bis nichts mit Radwegen oder keinen Radwegen zu tun.


    Nachdem gerade wegen Radwegen ein kreuzen der Fahrbahn relativ häufig nötig ist, halte ich zumindest einen Teil davon nur durch (einseitige) Radwege indiziert.

    Zum einen könnte eds sein, das gerade weil du aussiehts wie ein Weihnachtsbaum, jemand über Dich drüber rumpelt.

    Du hast ja schon kundgetan Du fährst auch Moped, und da lernt man über kurz oder lang, man fährt dahin, wo man schaut.

    Wenn die Radwege aO alle wunderbar von der Straße getrennt nebendran laufen würden, gäbe es ja auch keine Schwierigkeiten. Tun sie aber nicht. Abgesehen von Kreuzungen, bei denen man plötzlich bittstellender Bückling ist, darf man dann auch noch queren etc.

    Dann könntest Du ja in dem Wegerl ein Radweg erkennen.

    Ich fahr schon relativ viel außerorts und klar möchte ich nicht über eine Autobahn radln, aber in der Regel ist das kein Problem

    Da Feuerwehr-KFz auf so etwas nicht ausgelegt sind, würden sie das Problem maximal verschieben. Im schlimmsten Fall in Zäune, Wände oder andere Autos, die völlig unschuldig sind. Da die Feuerwehr aber immer auf der Suche nach Übungsopjekten für Spreizer und Schere ist, fände ich ein schnelles zerlegen und Abtransport auf einem Hänger angemessen.

    Netzfunktion, auch in Verbindung mit der Schaffung von Gehwegen und Routen, die für Autos gar nicht gehen.

    Hmm, ich hab mich jetzt nicht sehr ausgiebig damit beschäftigt, aber ich sehe praktisch nur Wege neben vorhanden und ziemlich kleinen Straßen.

    Ich konnte keinen Gehweg finden, der eine besondere Abkürzung wäre, oder alleine durch die Flur führt.