Also beobachte Radrennen seit Jahren nicht mehr, kann mich aber an viele Stürze bergab erinnern. Fällt mir spontan sofort Jens Voigt ein.
Klar gibts im Gruppengewusel mehr Stürze, aber auch da gibts bestimmt den Einen oder Anderen, da nachher vielleicht froh war um seinen Helm und die Handschuhe.
Nachdem ich inzwischen wohl so an die 45 Jahre radl, auch mit ohne Helm hats mich sicher so 3-4 mal hingelegt, keine Ahnung wie oft als Kleinkind, damals übrigens auch ohne Helm. Es hat also nicht Helm tragen nix genützt. Gut bin Grobmotoriker und generell sportlich unbegabt. Mich hats, völlig selbstverschuldet, auch schon mit Helm hingelegt und danach war der Helm kaputt. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass ich da mit ohne Helm langsamer gefahren wäre.
Erstaunlich finde ich, dass sich Leute dagegen wehren, mit der Helmpflicht von anderen vorgeschrieben zu bekommen (wobei ich das selbst sehr verständlich finde, bin auch gegen die Helmpflicht) was sie auf dem Radl tragen sollen, gleichzeitig aber anderen vorschreiben wollen, wie sie zu fahren haben, was hier im Forum ziemlich weit verbreitet zu sein scheint, und was man auf dem Radl nicht tragen soll.
Und es gibt auch Leute, die fahren auch im Bike-Park selber hoch. Es gibt sogar Leute, tststs, die fahren "Downhill" in Nicht-Bikeparks und müssen ihr Radl selber nach oben bringen. Und Leute, die gehen gerne das Risiko ein zu stürzen, beim Trial, auch auf Pumptracks und Skateboardbahnen, ziehen sich deswegen selber einen Helm auf, weil sie wissen das sie genauso fahren wie mit ohne.