Beiträge von Gerhart

    ich dachte, da wären jetzt in beiden Richtungen Radfahrstreifen eingerichtet worden?

    So zur Hälfte. Zwischen Borgweg und Goldbekufer bzw. Borgweg bis B5 gibt es keinen. Ebensowenig zwischen Saarlandstraße und Wiesenweg; dort fahren die meisten Radfahrer aber auf dem "Radweg". Fahrbahnnutzer werden dort regelmäßig genötigt. Vor'm Bahnhof Barmbek gibt's beidseitig auch keinen.

    Aus den Meldungen kann man nicht entnehmen, wo genau der Unfall passiert sein mag. Ich halte nachher mal die Augen nach Spuren offen.

    Mir war - warum auch immer - ab Anfang Februar 2020 klar, dass Corona keine harmlose Erkrankung ist.

    Eigentlich ist Covid19 nur eine ganz normale Erkältung. Uns fehlt bloß die Grundimmunität, die wir gegebüber anderen Erkältungen haben. Die Impfung baut die Grundimmunität auf, wir werden uns aber trotzdem alle über kurz oder lang infizieren, weil Covid19 endemisch werden wird.

    Was tun? Kind möchte nicht (hat etwas mit der Verabreichung, sprich Spritze zu tun, nicht mit dem Vakzin).

    Vielleicht lässt sich was aushandeln. Kind kriegt die Spritze, du machst auch was, das du nicht magst.

    War schon ein komisches Gefühl, jetzt zum Arzt zu gehen und eine Spritze zu verlangen, die mich auch ein paar Tage lahm legt.

    Lieber paar Tage leicht krank als Long Covid...

    Mich ärgert nur, dass die 2. Impfung an nem Freitag sein wird.

    Ich war bei der Tour ab Norderstedt dabei. Dort eine kleine Ansprache der Oberbürgermeisterin, man wolle pro Jahr zwei Fahrradstraßen einrichten. (D.h. 4 Schilder tauschen. Bravo!)

    Mit einigen Hundert Radlern und Polizeigeleit aus Hamburg ging's dann die Tour. Mitten auf der Alsterkrugchaussee hieß es dann alle auf die linke spur und Trinkpause. Währenddessen wurde hinten aufgemacht, damit der "Verkehr" an uns vorbei konnte.

    Ging dann weiter auf der B5, Ring2, Reeperbahn, Domstraße, Steindamm, Mühlendamm, B5 und Schluss am Winterhuder Markt.

    Von den anderen Gruppen war nichts zu sehen.

    Fazit: :thumbdown:

    Es sieht so aus als fahre der Herr ein E-Bike.

    Ich vermute, dass die Bereitschaft mit dem Rad auf der Fahrbahn zu fahren, anstatt einen gleichzeitig angebotenen Fußweg mit Radverkehrsfreigabe zu benutzen, auch sehr stark davon abhängt, wie schnell jemand mit seinem Fahrrad fahren kann. Die zunehmende Verbreitung der E-Bikes wird meines Erachtens in jedem Fall dazu beitragen, dass zunehmend mehr Radfahrer*innen die Fahrbahn benutzen. Besonders dann, wenn das Fahrradfahren auf dem Gehweg ohnehin verboten ist oder nur durch ein Zusatzschild [Zeichen 239] + [Zusatzzeichen 1022-10] erlaubt ist.

    In Hamburg kann ich das bisher nicht beobachten. Die meisten E-Bike-Fahrer rasen nur so über die Gehwege, selbst wenn diese mit Z.239 als solche beschildert sind.

    Die Polizei könnte das doch mal in die Schwerpunktkontrollen aufnehmen :)

    Ich war am Samstag mit viel Rückenwind am Deich nach Hoopte gefahren (gefühlt >30km/h im Schnitt), mit der Fähre rüber und Marschbahndamm/Moorfleeter+Kaltehofer Hauptdeich/Entenwerder/Oberhafenconnection zurück bei viel Gegenwind. Wenn der Zeitstempel auf der Fahrkarte stimmt, hab ich 2 Stunden vom Zollenspieker bis nach Entenwerder gebraucht. Mag ich ja kaum glauben. Insgesamt waren's knapp über 60km.

    Entenwerder wird gerade ein neuer Radweg für die Veloroute 9 gebaut. Soweit gefällt er mir schonmal, ist aber noch nicht ganz fertig.

      

    Man muss die Spur halten können. Das war es im Grunde schon. Niemanden hinten drauf zu brettern ist für Radfahrer recht einfach. Dann gibt es noch Vorfahrt, Ampeln. Auch kein Ding.

    Es gibt auch noch Spurwechsel (Spur zugeparkt) und Abbiegevorgänge (insbesondere linksrum). Oder man möchte geradeaus und die Spur mit dem Rechtsabbiege-Grünpfeil freihalten.

    Die Differenzgeschwindigkeit zum nachfolgenden Verkehr ist deutlich größer als würde man ein KFZ steuern. Und man ist schlechter zu sehen als ein KFZ und man muss nachfolgendem Verkehr wirklich genug Zeit einräumen, für einen zu bremsen.

    Entweder verliert man sehr viel Zeit (warten bis alles komplett frei ist, dann Spurwechsel, oder weiterfahren statt abbiegen) oder man muss sehr vorausschauend fahren (schon ne Ampel vorher auf die linke Spur) oder zügig fahren, sehr viel im Blick haben, die Kreuzungen kennen und zügig reagieren. Und man muss die ständigen Aggressionen durch andere Verkehrsteilnehmer aushalten.

    Dasselbe zwar auch als Autofahrer, aber als Radfahrer viel mehr.

    Lässt sich alles erlernen. Aber offenbar tun das die allermeisten Radfahrer nicht. Viele machen sich ja schon in die Hose, wenn es markierte Abbiegestreifen auf der Fahrbahn gibt.

    Das ist kein Rotlichtverstoß, den Eric da begeht, denn das Rotlicht mit dem Richtungspfeil nach Rechts gilt für den Autoverkehr.

    Für den Radverkehr auf dem Radweg, den Eric benutzt, gilt das Rotlicht nicht, denn die Ampel steht links vom Radweg und auf dem Radweg ist an der Stelle keine Haltelinie markiert.

    Es ist soweit ich's verstanden habe auch relevant, ob die Fußgänger noch eine Aufstellfläche zwischen Fußgängerfurt und Radweg haben. Die gibt es hier.

    Ergo: Kein Rotlichtverstoß. Die Verkehrsführung ist trotzdem ne Katastrophe. Einfach auf der Fahrbahn fahren...

    "höchstmögliche Geschwindigkeit" sehe ich nicht bei 80 km/h. Auf der Strecke könnte man auch erheblich schneller fahren.

    Das eigentliche Problem ist, dass Geschwindigkeitsübertretungen meist nur mit lachhaften Geldbußen belegt werden. Es ist gesellschaftlich gefordert, in der Stadt stets zu schnell zu fahren. Kontrolliert wird auch nicht, also gehen viele das Risiko ein.

    Das Urteil zeigt zudem noch, dass auch bei einem tödlichen Unfall mit keinen schlimmen Konsequenzen für einen selbst zu rechnen ist. Mit genau 90 Tagessätzen taucht das nicht mal im Führungszeugnis auf.

    Wir brauchen mehr Kontrollen und härtere Strafen (Fahrerlaubnis ist kein Menschenrecht, sonder ein Privileg, das man auch wieder entziehen kann), insbesondere wenn es nicht zu Unfällen kommt.

    Denn zum hinfallen brauch ich dann doch nicht zwingend einen Unfallgegner "auto", da reicht ein Bordstein...

    Oder etwas Wind: Radfahrer im Reiherdamm auf Rotem Panzer in Richtung Elbtunnel unterwegs. Heute ist's etwas windig und ihm fliegt das Cappy vom Kopf. Dreht um und fährt (falschrum) auf dem Radfahrstreifen dem Cappy hinterher. War schon witzig anzusehen. Dort angekommen hat er dann die Leistung der Vorderradbremse unterschätzt. K.a. wie sehr er sich wehgetan hat, ist immerhin alleine wieder aufgestanden.