Beiträge von Schlau Meier

    Zu Lokführermangel:

    Ist eklatant! Im Personenverkehr sind Lokführer knapp, was sofort bei Urlaubs-/Krankheitshäufungen zu Zugausfällen führt. Geht auch regelmäßig durch die Presse.

    Im Güterverkehr sieht die Situation noch viel schlimmer aus! Die Arbeitsbedingungen sind schwierig aufgrund der nicht vorhersehbaren Schichten und dem vielen herumgereise. Der Verdienst ist je nach Unternehmen auch dank Schichtzulagen schon ok, müsste sich aber verdoppeln bis sich da was tut. Wenn man sich aussuchen kann wo man arbeitet (z.B. auch in der Industrie) und das Gehalt überall annehmbar ist, dann schaut man schon auf die Arbeitsbedingungen.

    Einfach "billiges" Personal von irgendwoher organisieren geht nicht aufgrund der - im Vergleich zum Lkw - hohen Anforderungen, die an Lokführer gestellt werden.

    Daher fahren schon heute deutlich weniger Güterzüge als nachgefragt werden.

    Zitat von PK 41

    der gemeinsame Geh- und Radweg ist angeordnet

    Die Fahrspuren sind eingeengt und die Trennung der Fahrtrichtungen ist mit Reflektoren geklebt.

    Die Fahrspur Rtg. Süderstraße trifft auf den Rechtsabbieger aus dem Hammer Deich kommend, der mit Stoppschild geregelt ist.

    Hier könnte der kreuzende/vorfahrtberechtigte Radfahrer, welcher den Ausschläger Weg geradeaus befährt, übersehen werden.

    Diese Verkehrsführung wird so Bestand haben. Sie dient dem Schutz der Radfahrer.

    Hallo,

    danke für Deine ausführliche Dokumentation. Die ganze Ecke ist sehr müllig. Falschparkerquote 10 pro 100m. Auf dem Ausschläger Weg wird irgendwie geparkt, die ansässigen Autohändler parken die Fahrzeuge (natürlich ohne Zulassung) irgendwie quer in teilweise nur mit Bauzäunen abgesicherten Baustellen.

    Ich hatte das schon mal gemeldet, aber viel passiert ist da glaube ich nicht.

    In der Süderstraße zwischen Grevenweg und Hammerbrookstraße habe ich fast immer "Spaß" mit den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Egal ob abdrängen, hupen, eng überholen - alles inklusive. nur ein Beispiel

    Es macht wirklich keinen Spaß dort irgendwie Rad zu fahren. Auch wenns auf der Fahrbahn meist erlaubt ist.

    Stefan

    Richtig. Radfahren soll auch ohne Helm sicher sein. Und eine gewisse Leichtigkeit, Freiheit und Spaß an der Fortbewegung vermittelt werden.

    Ich komme leicht und einfach ohne Stausorgen von A nach B.

    Von daher macht das Max Raabe ganz richtig:

    Fahrradfahren und das Gefühl von Freiheit Max Raabe ist "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2019"

    Natürlich die üblichen Diskussionen zum Foto in den Sozialen Netzwerken...

    Todo für die ersten schönen Frühlingstage:

    In der Rushhour bei Radiosendern anrufen und "Max Raabe - Fahrrad fahren" wünschen. Und das mit lieben Grüßen an alle Autofahrer, die gerade im Stau stehen und die Radler, die entspannt in den Feierabend/zur Arbeit radeln.

    Hallo,

    ich vermute, dass man auch einen Vergleich zu vorherigen Tests haben will und daher die Fragen nicht ändern möchte. Ich hatte auch so meine Schwierigkeiten mit den Bewertungen. Innerorts fahre ich lieber auf der Fahrbahn, außerorts lieber auf vernünftigen Radwegen, aber nur an viel befahrenen Straßen. Sowas kann man z.B. überhaupt nicht differenzieren.

    Stefan

    Hallo,

    man darf auf für mehrere Städte und Gemeinden mitmachen.

    Beim ADFC findet sich auch eine Auswertung, wie viele Personen pro Gemeinde teilgenommen haben. Interessant ist, dass die Teilnehmer pro Einwohner stark schwanken. Wohl entsprechend des Engagement des ADFC vor Ort. Schaut da mal durch ob bei einem Ort wo Ihr Euch auskennt nur noch wenige Fragebögen fehlen und macht da mit!

    Hallo,

    in letzter Zeit achte ich als Autofahrer vermehrt darauf, ob und wie ich Radfahrer beim rechts abbiegen sehe. Dieses "halb abgebogen" ist wahrlich schlecht. Im Außenspiegel sehe ich die Radfahrer nicht mehr (nur meinen Hintermann), beim Schulterblick ist der Radweg in etwa auf Höhe der B-Säule (der mittleren Säule), oder der Beifahrerkopfstütze, so dass ich auch hier nur sehr schlecht sehen kann. Eigentlich müsste mein Beifahrer (so vorhanden) den Schulterblick machen. Dazu kommt, dass zusätzlich ja oft auf querende Fußgänger geachtet werden muss, was zusätzlich Aufmerksamkeit bindet.

    Von daher ist die Führung unmittelbar parallel zur Fahrbahn aus meiner Sicht die sicherste, da so ein flüchtiger Blick in den rechten Außenspiegel reicht. Das ist für den Autofahrer der kleinste Aufwand und wird eher noch gemacht als ein Fast-Stehenbleiben mit Schulterblick.

    Stefan

    Moin,

    ja sorry war ein Tippfehler. Ich meinte Fläche für den Radverkehr. Wie die aussehen sollen gibt es ja unterschiedliche Meinungen.

    Parkflächen in Parkflächen umwandeln. Und Gehwege.

    Fahrbahnradler: Wenn ich keinen festen Parkplatz habe muss ich mir auch merken oder notieren wo ich geparkt habe und evtl. auch 2, 3 Straßen weit laufen. Ob ich da an die Pinnwand oder in die App gucke ist da denke ich fast egal.

    Hallo Explosiv,

    da muss ich Dir absolut zustimmen!

    Gut finde ich da das Carsharing-Konzept von Oply. Das Auto steht in deiner "Nachbarschaft" und muss dort auch wieder zurück gegeben werden.

    Wichtig ist ja für viele, dass kurzfristig und sicher in der Nähe ein Auto zur Verfügung steht wenn man es mal braucht.

    Das müsste man jetzt nur noch in der Masse umsetzen, also z.B. 100 Fahrzeuge unterschiedlicher Art je 500 Haushalte und wir könnten viele Parkplätze in Radwege umwandeln.

    Zitat

    Als Autofahrer hat ein Schild, dass auf dem Fußgängerweg abgestellt ist keine Gültigkeit.

    What??? Das ist doch nicht deren kein Ernst nicht?

    Es wird immer abstruser.

    Also wenn jetzt "war doof und machen wir nächstes Mal besser" gekommen wäre, ok, aber so...

    Ok, ich sollte es wissen. Hier hatte ich ja schon gelernt dass über Bauabsperrungen herausragende VZ (hier 209-30) auch nicht gelten.

    Gibt es eine Tabelle welche VZ wann wo gelten oder nicht gelten?

    Schnöde Mülltüten waren wohl nicht budgetiert.

    Hab heute im Vorbei fahren auch die Kombi [Zeichen 250] und "Sackgasse" gesehen.

    Hallo,

    Reißverschluss ist gut... hier werden in Richtung Kreisel die Autofahrer noch gerade knapp die Radfahrer überholen, um nicht hinter denen im Kreisverkehr zu sein. Platz für ausreichend Abstand ist fürs Überholen gar nicht vorhanden durch die Grünfläche in der Mitte. Die müsste eigentlich weg damit mehr Abstand beim Überholen gelassen werden kann. Und den Radfahrstreifen kurz vorm Kreisel in die Mitte der Fahrspur verschwenken. Und rot markieren damit auch jeder sieht dass Radfahrer vorgelassen werden müssen.

    Aus dem Kreisel raus in Richtung Alster beginnt auch rechts der Radfahrstreifen obwohl Autos und Lkw zunächst nicht mit ausreichend Abstand überholen können und durch den Rechtsknick der Gegenverkehr wahrscheinlich auch nicht so gut eingesehen werden kann.

    Schwierig zu lösen hier. Evtl. statt des Radfahrstreifens ein "Kopenhagener Modell" mit halb hohen Hochbordradweg. Und vorm Einfädeln des Radwegs vorm Kreisverkehr eine "Stufe" für die Fahrzeuge auf der Fahrbahn

    "Provokation" ist vielleicht das falsche Wort. Es fördert riskante Überholmanöver, da es viele Autofahrer einfach nicht ertragen können hinter Fahrradfahrern her zu fahren. Das ist Fakt und können wir auch nicht ad hoc ändern. Die Beschilderung schon.

    Überholmanöver die nicht nötig wären, würde der Radfahrer separat geführt. Natürlich auf einem Weg in gutem Zustand und am liebsten auch nicht direkt an der Fahrbahn sondern durch Feld und Flur.

    Und ja, ich bin auch Autofahrer. Und ja, ich bemühe mich, mich an die Verkehrsregeln zu halten. Egal ob die auf den ersten Blick Sinn machen oder nicht.

    Ja, wir würden gar keine Verkehrsregeln benötigen, würden sich alle intelligent und umsichtig fortbewegen.

    Und ja, Radfahren sollte Spaß machen, genau wie "Lohnarbeiten". Zumindest so viel wie möglich. Sonst bekommt man kaum jemanden aus dem klimatisierten, bequemen, Auto aufs Fahrrad, wenn die Strecke mit dem Rad doppelt oder dreifach so lange dauert wie mit dem Auto (ich rede von Fahrten über Land). Auch Fakt.

    Was nun statistisch gefährlicher oder sicherer ist ist ein anderes Thema. Und hat bei der Entscheidungsfindung der Menschen nicht immer Priorität, sonst würde niemand als Hobby Motorrad fahren, Reiten oder Fußball spielen, weil ja auf dem Sofa liegen sicherer wäre.

    Hallo,

    Schrittgeschwindigkeit ist Schrittgeschwindigkeit. Und mit dieser Schilderkombination vorgeschrieben.

    Dann kann man ja auch sagen "am Stoppschild halte ich nicht, weil ich ja sehe dass frei ist". Und die 3 Sekunden kann man da ja auch nur abschätzen.

    Genau wie Sicherheitsabstände, zu geringe werden auch bestraft obwohl ich die nicht messen sondern auch nur abschätzen kann.

    Und ob man nun außerorts auf diesen Wegen fährt oder nicht sollte jedem selber überlassen sein. Natürlich gibt es da unterschiedliche Meinungen. Aber sowohl als Autofahrer als auch als Radfahrer halte ich es für sinnvoller hier eine Trennung der Verkehre zu ermöglichen. Wenn man die Leute zum Radfahren bringen möchte, dann muss das Radfahren angenehm sein und Spaß machen. Und das tut es für viele nicht, wenn man dauernd mit Geschwindigkeitsdifferenzen jenseits der 80 km/h überholt wird. Mit dem Rennrad und 40km/h klar, aber das ist nicht die Masse, die fährt so 20-25 km/h. Und Omi auf ihrer Sonntagstour trotz E-Bike mit 15km/h?

    Wenn auf der Landstraße wenig Verkehr ist, geht es vielleicht noch, aber auf viel befahrenen Verbindungen macht das für keinen Beteiligten Spaß. Man provoziert dann nur riskante Überholmanöver. Klar wäre es schön wenn es anders wäre, ist es aber nicht.

    Stefan