Beiträge von Schlau Meier

    Wir haben nur 1 PKW aber da Frau nun auch zu 66% im Home office arbeit und sie zu 50% mit dem Rad zur Arbeit fährt, steht der tatsächlich meist auch nur rum.

    Genau. Hättet Ihr die Möglichkeit, mit 95% Verfügbarkeit zu sofort im Radius von z.B. 300m einen adäquaten Mietwagen (Smart für den Wocheneinkauf, Polo für die zu transportierende Waschmaschine und Minivan wenn Eure 3 Enkel dabei sind) zu leihen, würdet Ihr das Auto wahrscheinlich abschaffen. Erst recht, wenn Eure Kosten pro Auto-Km dann geringer als mit Eurem eigenen Wagen wären. (wegen wegfallender Fixkosten)

    Na und vorallem wenn ich heute alleine fahre, dann leihe ich mir einen 1-Sitzer und wenn ich mit Familie unterwegs bin halt einen Minivan.

    Das über eine App reservierbar.

    Hier "auf dem Dorf" haben 30 Haushalte 50 Autos. Wenn nur einige mehr als heute mit dem Bus oder Fahrrad fahren würden, könnte man das mit Carsharing locker auf 20 reduzieren.

    Hallo,

    natürlich geht das nicht überall aber fast überall. Im Zweifel muss man dann auch mal neu bauen.

    Ziel sollte sein, dass die Strecke mit dem Fahrrad auf den Nebenwegen genau so schnell zurückzulegen ist wie auf der Fahrbahn der Hauptstraße. Dieser Nebenweg darf dann sogar etwas länger sein, wenn dadurch Ampeln gespart werden.

    Ich hab um beim Thema zu bleiben mal auf der Karte mit halber Ortskenntnis herumgemalt. In Rot markiert ganz neue Wegeverbindungen, ansonsten muss nur etwas "optimiert" (Asphaltiert, verbreitert) werden.

    Ich sehe weder die Notwendigkeit noch einen Sinn darin, wirklich alle Autos abzuschaffen.

    Dann muss man die auftretenden Probleme auch nicht lösen.

    Im Wesentlichen müssen die Alleinfahrten mit dem Pkw zur Ausnahme werden.

    - mehr ÖPNV und Radverkehr (Förderung von Pedelecs usw. statt E-Autos)

    Oversized Autos dem tatsächlichen Bedarf anpassen

    - PODBIKE statt Smart

    - Citroen Ami statt Golf

    - TWIKE statt SUV

    - Auslastung aller Fahrzeuge erhöhen (durch flächendeckendes Carsharing)

    Und für den Familienurlaub muss dann auch mal ein herkömmlicher Kombi o.ä. und für den Handwerker sein weißer Sprinter erlaubt sein.

    Und wenn man die allgemeine Höchstgeschwindigkeit auf z.B. 100km/h festsetzt könnte man sich auch (Achtung: These) so manche Tonne Totgewicht für die Crashsicherheit sparen.

    Schlussendlich ließe sich kurzfristig schon sehr viel durch Maut (+Parkgebühren) in Innenstädten und auf Autobahnen relativ einfach sinnvoll steuern.

    Und o.g. Fahrzeuge müssten einfach noch mehr "in" sein.

    Und wenn man die Fahrleistung "nur" um 50% reduziert, aber die Fahrzeuge deutlich mehr dem Bedarf angepasst sind, könnte man auch so schon die Emmissionen des Privat-Fahrzeug-Verkehrs um 80% reduzieren.

    Ja die Halenreihe bis Einmündung "Buckhorn" wurde gemacht. In Richtung Norden mit Radweg und Radfahrstreifen, in Richtung Süden ist glaube ich auch die "Servicelösung".

    Mich nerven solche halbgaren Lösungen. Entweder eine "vernünftige" Radinfrastruktur oder gar keine. Der "Waldweg" soll genau so müllig mit "Schutzstreifen" werden.

    Alternative zum Tempo 50-Mischverkehr muss ein flächendeckendes Radwegenetz abseits der Hauptstraßen sein. "Vorsichtige" Radfahrer werden hier eh parallel zur U-Bahn fahren.

    Ich hab mehr Angst, jemanden mit Corona anzustecken als selber Corona zu bekommen. Und wenn der Selbsttest positiv war, ich kaum Symptome habe, und ich die Möglichkeit habe, mich 14 Tage zu isolieren, warum sollte ich dann noch in ein Testzentrum fahren um das zu verifizieren? - Da ist doch eher das Risiko größer, jemanden anzustecken. Gerade wenn man dort nicht mit dem eigenen Auto hin kann. Eher mache ich doch einen zweiten Selbsttest um das zu verifizieren.

    Und wenn ich mich dann auch noch krank fühle muss ich mich fahren lassen und stecke dann noch meinen Fahrer an?

    Also ich finde das nicht abwegig, dass man sich dann nicht mehr testen lässt.

    Trotzdem sind die Selbsttests sehr gut. Gerade wenn die in Massen und günstig verfügbar wären könnte jeder sich morgens kurz testen bevor man sich unter Leute begibt. Da wäre schon sehr viel gewonnen!

    Wenn man das komplett kontaktlos möchte kann man das natürlich vorher abklären. Und im Zweifel kann man sich dann ja immer noch draußen mit 5m Abstand hinsetzen und unterhalten. In meinem konkreten Fall habe ich damit zwei 4-stündige Bahnfahrten mit mutmaßlich deutlich mehr Kontakten vermieden.

    Bei Couchsurfing sind offenbar sehr viele "Karteileichen" habe ich festgestellt.

    Nathanael Über http://www.warmshowers.org findest Du gut private Unterkünfte oder Zeltmöglichkeiten in privaten Gärten. Habe ich gerade erst 2 Nächte genutzt und hatte extrem freundliche Gastgeber.


    Auch wenn die Risikopatienten zu einem großen Teil geimpft sind wird bei einer weiteren Ausbreitung auch die absolute Zahl der schweren Verläufe bei allen anderen Personen steigen. Dazu kommen natürlich auch noch die - freiwillig oder unfreiwillig - nicht geimpften Risikopatienten.

    Ich befürchte, wir werden da etwa Ende April böse mit aufwachen.

    Grundsätzlich: Wenn sich Fahrer von Firmenfahrzeugen deutlich verbesserungswürdig verhalten: Firma und Kennzeichen (zumindest die Zahlen) merken (gleich z.B. im Handy notieren!), Datum und Uhrzeit und dann eine freundliche Mail an den Arbeitgeber.

    Ich denke so ein direktes Feedback ist da sicher ganz "hilfreich".

    Nein, man kann die falsch positiven Tests ja durch einen zweiten Schnelltest (möglichst anderer Hersteller/Charge) weitgehend ausräumen. Und in Quarantäne muss man dann halt, Kontakte nachverfolgen geht dann halt erstmal nicht so schnell (außer die man halt weiß und kennt müssten sich dann auch in Quarantäne begeben). Dazu sollte dann eh ein PCR-Test gemacht werden.

    Ich hatte einstmals (2019) beobachtet, dass aus dem Dammtordamm in Richtung Alsterglacis illegal rechts abbiegende Autofahrer die Hintermänner so lange aufhalten, dass diese die Kreuzung erst sehr spät queren und dann der Radweg auf der gegenüberliegenden Seite (also die Relation Alsterglacis-Th. Heuss-Platz) schon länger "grün" hat, so dass es da zu beinahe-Kollisionen kommt. Ist das eigentlich immer noch so?

    Alf

    Kannst Du das dem Autor zukommen lassen oder als Leserbrief veröffentlichen lassen? Kann man den Autor irgendwo direkt anschreiben?

    Und gleich Vorschläge zu den "wichtigen" Themen

    - unsichere Infrastruktur (Schutzstreifen, viele Radwege)

    - sicherer Fahrweise von Radfahrern (Abstand zu parkenden Autos, Vorteile der Fahrbahnnutzung, Geisterradeln...)

    - sicherer Fahrweise von Autofahrern (Gelassenheit!)