Beiträge von Schlau Meier

    Bei Motorflugzeugen ist der Elektroantrieb derzeit eher noch für Flugschulen interessant. Zum Üben von Platzrunden (Start + Landung) ist die Reichweite kein Problem und die Pause zwischen zwei Flugschülern kann zum Laden genutzt werden.

    Richtig. Und für Hobbyflieger die zum Döner holen mal schnell irgendwo hin wollen.

    Zitat von Wikipedia

    Hauptvorteil eines elektrischen Antriebs ist seine Wartungsfreiheit. Diese macht bei konventionellen Antrieben einen erheblichen Anteil der Betriebskosten aus. Ein zusätzlicher Vorteil ist die material- und umweltschonende Laufruhe durch die fast vollkommene Abwesenheit von Vibrationen. Außerdem entfallen komplett alle Wartungs- und Kontrollarbeiten bezüglich Öl, Kühlwasser, Treibstoff- und Luftfilter, Auspuffanlage und Getriebe sowie die immense Gefahr, in einem Flugzeug eine hochentzündliche, explosive Flüssigkeit zu transportieren. Darüber hinaus leisten Elektroantriebe das gewünschte Drehmoment bei jeder Temperatur, Luftdichte und Drehzahl. Dies ist vor allem für die kritische Startphase von Flugzeugen von erheblicher sicherheitstechnischer Bedeutung, aber auch beim Aufstieg in eine energieeffiziente Flughöhe.

    Beim BR-Artikel zu Schnellladeflugzeugen dachte ich ja erst, die hätten das aus dem Postillon kopiert, aber nein, die Freistaatsjunta scheint das ernst zu meinen.

    Im Grundsatz ist das gar nicht mal so schlecht, da E-Flugzeuge deutlich leiser und potenziell ausfallsicherer als bisherige Sportflugzeuge sind. Ich würde das gar nicht mal so verteufeln. Der Verbrauch pro km ist bei diesen kleinen Sportflugzeugen auch nicht größer als der bei einem Kleinwagen. Natürlich ist das nichts für den Massenmarkt, aber für diese Nische schon besser als Verbrennermotoren. Ob man das nun explizit fördern muss kann man diskutieren, für die Anwohner der Flughäfen sicher von Vorteil.

    Du kannst ja nicht einfach auf einem Pkw-Parkplatz parken. Der ist nur für Pkw kostenlos, mit dem Fahrrad muss man natürlich zahlen!
    Naja im Fall Volksdorf und Meiendorfer Weg sind halt wenige Wohnungen/Häuser ohne eigene Stellplätze im Umfeld. Und wer im Umfeld arbeitet, steht i.d.R. nicht länger als 24h im Parkhaus. Von daher war schon abzusehen, dass an diesen konkreten Standorten der Bedarf sehr gering ist. Woanders kann das anders aussehen, da sind dann aber auch keine P+R-Parkplätze ohne regelmäßige Voll-Auslastung.

    Naja wenn man für 100€ auch das ganze Jahr einen Parkplatz als P+R nutzen kann und da meistens Plätze frei sind, warum dann 600€ ausgeben?

    Dazu ist das Parken im P+R-Parkhaus mit E-Kennzeichen eh kostenlos und beim Klientel in Volksdorf ist der E-Anteil schon recht hoch.

    Naja 100% freie Fahrt ist ja auch bei einem Grünpfeil nicht garantiert, da ja auch immer ein Fußgänger unterwegs sein kann, der für die Straßenquerung länger als die vorgesehene Räumzeit benötigt.

    In dieser Situation könnte man entweder die 110 rufen wegen feindlichem Grün - es besteht ja eine akute Gefahr!

    Oder man schreibt der zuständigen Behörde, dass man da gerade einen beinahe-Unfall wegen dieser Situation hatte und bittet um ein schnelles Abstellen der Situation. In beiden Fällen wird sehr wahrscheinlich nur die Streuscheibe getauscht aber immerhin wäre die Situation behoben.

    Und das wäre aus meiner Sicht schon in jedem Fall angebracht bevor da was Schlimmes passiert!

    Also als Ortsunkundiger würde ich da mit dem Fahrrad auf dem Radweg wahrscheinlich einfach rüberbrettern, da ich ja nun erstmal auf die für mich gültige Ampel schaue und nicht auf den für mich nicht relevanten Grünpfeil.

    Wir hatten das in Bargteheide auch hier und hier und in beiden Fällen wurde das recht zeitnah nach meinem Schrieb ans Amt behoben.

    Moin,

    so, heute war Erörterungstermin für die Einwender.

    Es wurde gar nicht direkt eingeladen da es wohl mehr als 50 Einwendungen gegeben hat, sondern nur über die örtlichen Bekanntmachungen (was zu Recht kritisiert wurde, aber offenbar so Vorschrift ist). Es waren ca. 30 Betroffene anwesend.

    Ich war gefühlt der einzige mit wirklich sachlicher Kritik. Bei der Hälfte der Wortmeldungen war klar, dass die Planfeststellungsunterlagen nicht gelesen wurden

    - "haben Sie denn dies, das, jenes untersucht" - klar, steht ja drin

    - "Sie haben doch bestimmt gar nicht an die ganzen Tiere gedacht die da leben" - als ob da keine Gutachten an den Unterlagen hängen würden und wir nicht gerade schon eine halbe Stunde über die Untersuchungen gehört hätten

    - "Ich kann aus dem Plan doch gar nicht erkennen wie weit mein Haus von der Trasse weg ist, das ist doch viel zu klein um das zu erkennen" - Im Immissionsbericht steht je Hausnummer die Entfernung der Trasse mit dB-Werten und die Pläne gibt's da auch in groß

    - "Das wird ja alles viel zu Laut, haben Sie nicht mal an die Menschen gedacht, die dort leben?"

    - "Ich hab vor einem Jahr ein Grundstück neben der Trasse gekauft und hab jetzt vor kurzem erst von den Planungen gehört" (jaja, DEN Makler würde ich verklagen)

    - "Warum werden die Lärmpegel nicht mal gemessen sondern nur berechnet...."

    Für mich nicht nachvollziehbar: Wenn ich die Trasse nicht möchte, dann suche ich mir doch in den Unterlagen Punkte, die wirklich angreifbar sind und nicht so Allgemeinplazierungen wie: "Da wird ja ordentlich in die Natur eingegriffen und die Straße ist dann sicher auch ganz schön laut". Klar, nur ist das halt hier die Variante mit am wenigsten Eingriff und Beeinträchtigungen.

    Und die andere Hälfte bezog sich auf Dinge die überhaupt nicht zur Diskussion standen wie die vorher schon lange abgeschlossene Variantenuntersuchung "Mein Bauchgefühl sagt dass bei der anderen Variante viel weniger Menschen beeinträchtigt wären", (Konter: "Ja das sagt Ihr Bauchgefühl, nur unsere Untersuchungen zeigen etwas anderes.) "Die andere Strecke wäre sicher viel günstiger, haben Sie das mal ausgerechnet?", (Konter: "Ja, die andere ist teurer") "Niemand will die Nordumgehung, alle wollen die Südumgehung" (allgemeines Raunen im Raum), "Nur weil Sie die Südumgehung nicht wollen müssen wir jetzt mit der Nordumgehung leben!" (Konter: "Von uns lebt NIEMAND in Hammoor")

    Na egal, nach 4 Stunden konnte ich dann nochmal meine Punkte bringen. Allgemeines Kopfnicken im Raum, dass es ja nicht so ganz richtig ist dass man eine Radverkehrsführung plant die auf den Gehweg leitet der ja dann kein Radweg mehr sein darf (ich wette das hatten die Meisten wirklich nicht auf dem Schirm). Ich hoffe ich habe erreicht das man das mit der zuständigen Verkehrsbehörde des Kreises dann nochmals enger abstimmt.

    Argumentativ konnte ich nicht folgen, warum es sicherer ist die Umgehungsstraße auf einem Radweg zu queren anstelle auf der Fahrbahn, aber naja, ich hoffe das wenigstens ein Teil meiner Argumente hängen geblieben ist.

    Und außerorts ist man der Ansicht sind Wege sowieso für Radfahrer nutzbar, auch wenn diese nicht explizit als Geh- und Radweg ausgeschildert sind.

    Zuvor hatte ich schon eine schriftliche Antwort erhalten auf der öfter "wird geprüft" steht, was mir schon Hoffnung für den ein oder anderen Punkt gibt. Zumindest sollte man nach dem direkt links Abbiegen im Anschluss dann auf den Radweg wechseln können "Im Notfall kann man ja immer noch über die Bankette fahren".

    Wer Interesse hat dem kann ich das gerne per Mail schicken (PM), hab nur keine Lust hier Teile zu schwärzen.

    Schlussendlich ist das wahrscheinlich eh vergebliche Liebesmüh da jetzt die betroffenen Landwirte erstmal klagen werden und das Projekt dann so teuer wird dass es dann doch abgeblasen wird. Oder es findet sich doch noch ein besonders schützenswertes Tier. Von NABU oder BUND war auf jeden Fall niemand vor Ort.

    Immerhin kann ich mir jetzt nicht vorwerfen dass ich nichts gesagt habe, wenns hinterher kacke nicht ganz optimal werden sollte.

    Irrsinn ist es nur unter der Annahme, Fahrradverkehr würde ernst genommen und „Radweg“ sei ein Ausdruck dessen.

    Man kann hier geteilter Meinung sein. Die Fahrbahn per se als gefährlich zu deklarieren ist sicher falsch, aber hier ist durch die Lage im Hamburger Speckgürtel gerade zu den Spitzenstunden schon sehr viel Autoverkehr auf der Fahrbahn, so dass ein Fahren gerade auf den Überland-Strecken auf den Radwegen da für Viele sicher entspannter ist.

    Moin,

    wie kann man eigentlich am einfachsten den Heckenschnitt sparen?

    Spoiler anzeigen

    Coole Idee, oder? Diese innovative Idee wurde auf vielen Landes- und Kreisstraßen im Kreis Stormarn neu angewendet. Als Motorradfahrer oder mit schmalem Lkw darf ich hier allerdings weiterhin problemlos die 5 Kilometer zwischen Hammoor und Ahrensburg legal fahren. Als Radfahrer muss ich etwa 5 Mal absteigen und wieder aufsteigen.

    Jetzt auch bei extra 3 (ich hab da keine Aktien drin)

    extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn: Realer Irrsinn: Bäume bremsen Radfahrer in Schleswig-Holstein - hier anschauen
    Modernes Verkehrsmanagement: Wenn der Radweg zuwächst, wird eben abgesperrt. Kostet weniger als eine Heckenschere und aus Radfahrern werden Spaziergänger.
    www.ardmediathek.de

    Aus meiner Sicht muss es darum gehen, bereits vorhandene und möglichst asphaltierte Nebenstraßen und Wald- und Feldwege so zu verknüpfen, dass man abseits vom (Haupt-) Autoverkehr schnell und komfortabel von einer Stadt zur anderen kommt. Wenn ich Fahrten von Hannover nach Hamburg geplant habe gibt es da so einige Stellen, wo nur ein paar 100m oder eine kleine Brücke fehlen um 10km durchgängige Verbindung zu schaffen. Und wenn man solche Wege dann offiziell als Radverkehrsverbindung deklariert und entsprechend ausbaut und beschildert, wäre schon viel geholfen.

    Moin,

    wie kann man eigentlich am einfachsten den Heckenschnitt sparen?

    Spoiler anzeigen

    Coole Idee, oder? Diese innovative Idee wurde auf vielen Landes- und Kreisstraßen im Kreis Stormarn neu angewendet. Als Motorradfahrer oder mit schmalem Lkw darf ich hier allerdings weiterhin problemlos die 5 Kilometer zwischen Hammoor und Ahrensburg legal fahren. Als Radfahrer muss ich etwa 5 Mal absteigen und wieder aufsteigen.

    Wie hat eine Straßenverkehrsbehörde es korrekt anzuordnen, wenn sie außerorts folgendes möchte?:

    - Wenn sich zwei Fahrräder auf der Fahrbahn im Gegenverkehr begegnen, gilt für alle Fahrzeuge (wohlgemerkt dann auch für Fahrräder) eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h

    Quatsch. Die 30 gelten für Radfahrende in beiden Richtungen. Für Kfz gilt die vorher irgendwo angeordnete Höchstgeschwindigkeit.

    Heidschnuckenweg 220km an einem Tag _UND_ dann noch Abends mit dem ICE zurück - ohne Multitool, Schlauch, Pumpe und Rucksack - verrückt und cool ;)

    Der macht nur solche Sachen mit einem Dauergrinsen und erzählen, wie viel Bock das gerade macht und "nice" das alles ist. Keine Ahnung wie man so sein kann. (Positiv gemeint)

    Ja, nur warum schreibt die Stadt Rees dann in dem oben verlinkten Facebook-Beitrag höchstselbst

    Zitat

    Auf der Wardstraße zwischen Grietherbusch und dem Schulzentrum Rees wurden jetzt weitere Maßnahmen aus dem Reeser Radverkehrskonzept umgesetzt. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer sind dort durch neue Schutzstreifen und einer Reduzierung der Maximalgeschwindigkeit ab sofort besser geschützt.

    So gilt auf der Wardstraße außerhalb der geschlossenen Ortschaften nun die Höchstgeschwindigkeitsgrenze von 70 km/h, während dort bislang bis zu 100 Kilometer pro Stunde gefahren werden konnte. Darüber hinaus wurden an beiden Fahrbahnrändern gestrichelte Schutzstreifen mit einer Breite von 50 Zentimetern aufgebracht. Die Anlage eines noch breiteren Schutzstreifens war aufgrund der geltenden Rechtslage nicht möglich.

    Hier, auf Strassentypen lt. BASt wird klar von "Leitlinien" geschrieben und nicht von "Schutzstreifen".

    Meine These dazu: Man hat nach EKL4 markiert und auf 70km/h begrenzt im Zuge des Radverkehrskonzeptes, aber irgendjemand bei der Stadt kommuniziert jetzt falsch so als ob es sich um zu schmal geratene klassische Schutzstreifen für Radfahrer handelt.

    Ich musste kurz googlen aber die Stadt Rees scheint tatsächlich in Deutschland zu liegen. Die VwV-StVO ist aber dort offenbar nicht gültig.

    50cm Schutzstreifen außerorts. Noch Fragen?

    Stadt Rees
    Umsetzung des Reeser Radverkehrskonzept; Geschwindigkeitsreduzierung und Schutzstreifen auf der Wardstraße in Rees Auf der Wardstraße zwischen Grietherbusch…
    www.facebook.com

    Dann hast du hoffentlich darauf hingewiesen, dass nach StVO, Anlage 2, dort zu VZ.239 der Radverkehr stets Schrittgeschwindigkeit zu fahren hat. Ich gehe mal davon aus, dass die nette Polizistin das irgendwie bestimmt mal nicht erwähnt hat, oder? :whistling:

    "Die fahren sowieso nicht so schnell". Ja ok kann man diskutieren. Sollte auf jeden Fall bei der Fahrradprüfung nicht "geahndet" werden.


    Sie wird auf jeden Fall bei den Kollegen vor Ort anregen, dass die Verkehrsführung an der gefragten Kreuzung überarbeitet und klargestellt wird wer nun sich wie zu verhalten hat. Sie war jetzt das erste Jahr hier dabei, die Kollegen vorher haben wohl das hier links rum fahren als "Abbiegen" gelehrt, jetzt halt als "normale Kurve mit Grundstückszufahrt".

    Heute war dann Prüfung. Ich war eine Kreuzung weiter zum Kontrollieren des Linksabbiegens eingesetzt. Gottseidank mit wirklich wenig Autoverkehr. Die Bandbreite von "hilflos links vom Gegenverkehr durch die Gegend torkeln" bis "Fahrradfahrprofi" war wirklich alles dabei. Gar nicht so einfach alle Kinder gleichzeitig im Blick zu haben wenn man zwei Richtungen gleichzeitig im Blick haben muss.