Beiträge von Yeti

    Und was soll das Rote da? In ganz Deutschland heißt das: "das ist für die Fahrräder, während das Graue daneben für die Fußgänger ist". Nur hier nicht?

    LOL :)

    Zwischen dem Jahr 1990 und 2020 hielt man hier gemeinsame Geh- und Radwege für eine gute Idee. Die hat man auch mit roten Pflastersteinen gebaut, damit es alle als "Radweg" erkennen. Nun sind es Gehwege, weil sich die örtliche Fahrrad-Nervensäge für die Entfernung der [Zeichen 240] eingesetzt hat. Die Wege sehen natürlich genauso aus wie früher und 90% der Leute halten es weiterhin für einen "Radweg", zumal auch auf ein klärendes [Zeichen 239] verzichtet wurde.

    Die Ruinen, die noch in den 1970er Jahren gebaut wurden, sind hingegen grau gepflastert (ob die vor 50 Jahren mal rot waren?). Teilweise stehen dort noch [Zeichen 240] und damit wird der Gehweg per Schild zum "Radweg" mit Zwangsbeglückung erklärt.

    Was ich damit zum Ausdruck bringen will: Nicht nur in Bardowick gibt es viele rot gepflasterte Gehwege, auf denen das Radfahren verboten ist und es gibt ebenfalls grau gepflasterte Gehwege, auf denen das Radfahren vorgeschrieben oder mindestens erlaubt (und damit erwartet) ist.

    Radfahren auf rotem Pflaster verboten:

    Radfahren auf rotem Pflaster vorgeschrieben:

    Radfahren auf grauem Pflaster vorgeschrieben:

    Radfahren auf rotem Pflaster erlaubt, aber nicht möglich

    Eine intuitiv verständliche Infrastruktur sieht anders aus.

    Die Aufleitung auf die Fahrbahn ist wirklich an der schlechtesten Stelle, die man sich ausdenken kann.

    Und frage mal die Radfahrer, ob sie §10 StVO kennen und falls ja: ob ihnen klar ist, dass sie den beim Wechsel auf den tollen roten Streifen zu beachten haben.

    Hier paar Thesen. Hab ich nicht recherchiert, deshalb gerne richtigstellen:

    Ich behaupte mal, dass alle genannten Punkte viel schneller weiterentwickelt worden wären, wenn sich der Elektroantrieb durchgesetzt hätte. Möglicherweise war die damals verfügbare Akkutechnologie der größte Grund, der den Verbrennerantrieb technisch überlegen machte.

    Ansonsten hätte man anstatt einem flächendeckenden Netz von Tankstellen auch eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufbauen können.

    Ein Verbrenner-Auto emittiert im Betrieb etwa genauso viel CO2 wie ein E-Auto, das komplett mit Kohlestrom geladen wird. Mit steigendem EE-Anteil wird der Vorteil immer größer. Der Grund ist der miese Wirkungsgrad von Verbrenner-Motoren von 35 bis bestenfalls 40%. E-Antrieb hingegen 85% und das Kraftwerk 60%.

    Komplett verbasselt hab ich leider die Kreuzung am anderen Ende, denn die ist direkt gut:


    Fahrradweiche rot abgesetzt mit mehr als genug Raum, um Missverständnisse mit Autofahrern zu vermeiden.

    In der Kurve? :/

    Nur mit unterbrochener Linie abgetrennt? :/

    Nicht einmal mit durchgezogener Linie oder Sperrfläche oder gar baulich? :/

    Gut? :/

    Hattest du schon [Zeichen 311] und [Zeichen 237] [Zusatzzeichen 1012-31] zusammen? Traue ich der Gegend langsam auch zu

    Zwar ohne explizite Beschilderung mit [Zusatzzeichen 1012-31], aber der [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] endet in Dedesdorf physikalisch am Ortsausgang. Warum man die Gehweg-Ruine für Schleichradler innerorts freigeben muss, während man danach bei zHg 100 km/h auf der Fahrbahn fährt, verstehen die Verantwortlichen vermutlich selbst nicht.

    Hier sieht man das [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] nur von hinten für die Gegenrichtung, weil man sogar Geisterradeln für sicherer hält als in diesem verlassenen Kaff auf der Fahrbahn zu fahren, nachdem man vorher auch schon auf der Fahrbahn war.

    Ausgleichsflächen für innenstadtnahe Parkplätze

    Man hätte zum Ausgleich dafür, dass in der Lüneburger Innenstadt Parkplätze entfallen, sicherlich auch ein Moor vor der Stadt trocken legen können. Das hätte Frau Bauseneick bestimmt gefallen. Die Matschepampe macht schon seit Langem einen ungepflegten Eindruck.

    Carbon wäre so steif, da haut’s einem bei jedem Sandkorn fast die Zähne raus.

    Man hört so viel... :)

    C-Fasern sind in Faserrichtung ungefähr genauso steif wie Stahl. Es gibt da allerdings eine große Bandbreite, je nach Fasertyp: Hochfeste Fasern sind in der Regel weniger steif und hochsteife Fasern haben eine geringere Festigkeit.

    CFK ist Carbonfaser verstärkter Kunststoff, der zu etwa 55% aus Fasern und zu 45% aus Kunststoff (z.B. Epoxydharz) besteht, dessen Steifigkeit im Vergleich zu den Fasern vernachlässigbar ist. CFK mit unidirektionalen Fasern (alle in der selben Richtung) hat demnach nur noch etwas mehr als die halbe Steifigkeit von Stahl, da ja nur gut die Hälfte des Querschnitts aus Fasern besteht.

    Nun ist es aber in den meisten Fällen nicht klug, alle Fasern nur in einer Richtung zu verlegen, weil ein solches Bauteil nämlich auch nur Kräfte in einer Richtung aufnehmen kann (falls man so einen Fall tatsächlich hat, ist es natürlich gut). Fasern, die nicht in Lastrichtung verlaufen, tragen auch nur wenig zur Steifigkeit bei, so dass man je nach Anteil der Fasern in den unterschiedlichen Richtungen am Ende bei einer Steifigkeit heraus kommt, die unterhalb der von Alu liegt.

    Warum dann überhaupt CFK? Die spezifische Festigkeit und Steifigkeit, also wenn man Steifigkeit und Festigkeit auf die Dichte bezieht, ist unschlagbar. Stahl hat eine Dichte von 7,85 kg/l, Alu 2,7 kg/l. C-Fasern etwa (je nach Typ) 1,7 - 1,8 kg/l, Epoxydharz ca. 1,1 kg/l. Die Mischung aus C-Fasern und Epoxydharz hat je nach Volumenanteilen also eine Dichte von ca. 1,4 - 1,5 kg/l.

    Daher hat ein CFK-Bauteil bei gleicher Steifigkeit und/oder Festigkeit ein geringeres Gewicht als eines aus Alu oder Stahl. Ob es auch absolut steifer und/oder fester ist, hängt vom Querschnitt und den Anteilen der verwendeten Faserorientierungen ab.

    Was sich beim Fahrrad allerdings angenehm bemerkbar macht, ist die höhere Dämpfung von CFK gegenüber Alu oder Stahl. Negativ ist die Schlagempfindlichkeit und die Tatsache, dass Schäden im Laminat von außen kaum zu sehen sind.

    Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn suggerieren ja gerade, dass es nicht selbstverständlich ist, auf der Fahrbahn zu fahren.

    Dann machen wir halt Fahrradpiktogramme auf alle Fahrbahnen, an denen kein B-pflichtiger "Radweg" verläuft und danach überall, wo die B-Pflicht gerade aufgehoben wurde. Vielleicht merken es die Leute dann, dass Autobahnen und Kraftfahrstraßen die einzigen Fahrbahnen ohne Fahrradpiktogramme haben.

    Alternativ fragt die Polizei bei der nächsten allgemeinen Verkehrskontrolle fünf grundlegende Verkehrsregeln ab und wenn jemand mehr als zwei falsche Antworten gibt, wird auf der Stelle die Fahrerlaubnis eingezogen.

    Oder wir träumen weiter, dass sich alles ohne weiteres Zutun von ganz alleine löst.

    und auch am Südende wieder nach links muss man auf der Fahrbahn stehend auf eine Lücke warten.

    ...was bei einer max. Verkehrsbelastung von 250 Kfz/h in der Spitzenstunde nicht allzu lange dauern sollte.

    Trotzdem stellt das Wechseln zwischen linksseitigem Außerorts-"Radweg" und der Fahrbahn innerorts, bzw. umgekehrt natürlich auch eine Gefahrenstelle dar. Außerorts-"Radwege" waren bislang bei den Gesprächen noch ausgeklammert, aber ich wäre dafür, auch diese Bauwerke linksseitig allenfalls mit [Zusatzzeichen 1022-10] zu beschildern. Wer z.B. von Postmoor nach Bliedersdorf fährt, hat dann die Wahl, gleich auf der richtigen Straßenseite und auf der Fahrbahn zu bleiben.