Beiträge von Yeti

    Bis ca. 2014 da das Gewerbe angesiedelt wurde, war das vermutlich auch nur ein Feldweg. Ob das danach geändert wurde und auf welchem Abschnitt wird man dem Weg nicht ansehen.

    Ich war am Samstag dort. Das Bild entstand etwa auf Höhe der Unfallstelle. Bis dahin gibt es keine Beschränkungen.

    Hier aus der Gegenrichtung: die grüne Halle ist auch auf den Bildern in der Zeitung zu sehen.

    Ich glaube, an der Einmündung zur K54 soll man anhalten. :)

    Und noch etwas Erfreuliches: Der bisher zuständige MA meiner Lieblings-Verkehrsbehörde hat innerhalb der Stader Stadtverwaltung einen neuen Job. Es kann eigentlich nur besser werden.

    - Der Milliardär zahlt auf die 1.000.000 Mehreinnahmen 52% Steuern = 520.000 Euro

    Der Milliardär zahlt hier in der Regel gar keine Steuern, sonst wäre er kein Milliardär. :)

    Wenn den Pflegekräften von den 1.000,- EUR noch 770,- EUR nach Abzug von Steuern übrig bleiben, geben sie die in der Regel auch hier aus bei Leuten, die ebenfalls Steuern zahlen (und einen Teil bei Milliardären, die keine Steuern zahlen).

    Das ist das eine der drei Themen, bei dem wir wohl uneingeschränkt einer Meinung sind :)


    Bei den anderen wahrscheinlich von der Tendenz hier, aber nicht in Bezug auf den Zielzustand.

    Vermutlich sind wir nicht einmal beim Klimaschutz einer Meinung, denn ich bin mir sicher, dass wir auch davon profitieren würden, wenn wir die einzigen wären, die konsequenten Klimaschutz umsetzen würden. Im Übrigen sind uns andere Länder bei dem Thema längst voraus und Deutschland droht den Anschluss zu verpassen. Es wird früher oder später ohnehin das alles entscheidende Thema werden.

    Warum es für das BIP schlechter sein soll, wenn 1.000 Pflegekräfte 1.000,- EUR mehr haben, als wenn ein Milliardär 1.000.000,- EUR mehr hat, verstehe ich nicht, sondern ich halte das für ein Märchen.

    Aber worin unterscheidet es sich von der Coronapolitik? Mehr Tests, mehr Einschränkungen für Arbeitgeber kosten auch Geld, würden aber Menschenleben retten und könnten dazu beitragen, dass die Situation für alle besser wird (auch für die Wirtschaft).

    Geht es nicht in allen Fällen darum, dass man jetzt einen gewissen Aufwand trieben muss, um am Ende einen größeren Nutzen zu haben und dass man das gerade nicht tut, weil man nur daran denkt, was es heute für ein Aufwand wäre und dass wir den Preis dafür in der Zukunft zahlen? Zum Beispiel durch einen noch längeren Lockdown, durch noch mehr Tote, noch mehr Langzeitschäden bei Intensivpatienten, die überlebt haben?

    Und nur interessehalber: Hältst du es für eine Option, den Klimawandel einfach geschehen zu lassen?

    Ich denke bei unserer Regierung gerade eher an den Marshmallow-Test Belohnungsaufschub – Wikipedia

    Die nächste Dividende etc.

    Und mit welcher Begründung wäre das "objektiv haltbar" anders, als wenn man sich bei der Corona-Politik nur an der Auslastung der Intensivstationen orientiert, anstatt an den "Folgen für die Menschen"? Oder konkret gefragt. Was ist daran weniger menschenverachtend?

    Es gibt ja (zumindest kurzfristig) auch Profiteure der aktuellen Coronapolitik.

    Die Politik orientiert sich bei den Maßnahmen ja zunehmend weniger an den Folgen für die Menschen, sondern an der Auslastung der Intensivstationen.

    Ich finde diese Politik absolut menschenverachtend.

    Klimawandel, Altersarmut, Pflegenotstand, ...

    Ich gebe zu, dass ich bei stärkerem Wind meine Touren auch so plane, dass ich bei Gegenwind eher auf windgeschützten Strecken fahre und die offenen Abschnitte lieber mit Rückenwind fahre. In Ortschaften, im Wald oder im Windschatten des Deiches merkt man den Gegenwind nicht so doll.

    So geht Downhill-Biking in Kehdingen. :)

    Ich bin mir nicht so sicher, ob nicht doch eine nächtliche Ausgangssperre nötig ist, um das Partytreiben einzustellen.

    Ich habe ja nicht geschrieben, dass eine nächtliche Ausgangssperre nicht geeignet ist, Partys einzudämmen, Verstöße zu erschweren oder einfacher kontrollieren zu können. Trotzdem halte ich es für unangemessen, wenn ich nach 22:00 Uhr nicht mehr alleine oder mit meiner Frau vor die Tür gehen dürfte, damit andere keine Party machen können. Eine Ausgangssperre ist schon ein wirklich heftiger Eingriff in die Grundrechte und da muss auf jeden Fall die Frage der Verhältnismäßigkeit gestellt werden, solange es für Büro-Jobs keine verpflichtenden Home-Office Regelungen gibt.

    Also zwei Möglichkeiten für "rücksichtslos":

    - Kennt die Regeln und setzt sich aus eigensüchtigen Motiven darüber hinweg.

    Man muss halt aufpassen, dass man keine unterschiedlichen Maßstäbe ansetzt. Wenn man z.B. einen benutzungspflichtigen "Radweg" rechts liegen lässt und auf der Fahrbahn fährt, wäre das nach dieser Definition auch rücksichtslos. Da möchte ich dann nicht auch gleich noch eine Strafanzeige wegen Nötigung am Hals haben, weil ich nachfolgende Verkehrsteilnehmer damit gezwungen habe, langsamer zu fahren, obwohl sie das nicht wünschten (ja, ich weiß: bei diesem Beispiel fehlt auch die Drohung oder Gewaltanwendung, um das Verhalten zu erzwingen).

    Meine "eigensüchtigen Motive" bestehen dann darin, heile ans Ziel zu kommen und mich nicht an jeder Kreuzung oder Ausfahrt über den Haufen fahren zu lassen.

    Du zeigst etwas an: keine Konsequenz, es ist ja nichts passiert

    Was lernst du daraus: beim nächsten Mal möglichst dramatisch darstellen, damit wenigstens die Chance der Ahndung bestehen bleibt.

    Und dagegen würde helfen, dass zumindest die OWi entsprechend geahndet würde. Bleibt in diesem Fall allerdings nur Tatbestand 105112 zum Sonderangebot von 30,- EUR: Sie hielten beim Überholen keinen ausreichenden Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern ein.

    Aus der subjektiven Sicht des Radfahrers, die wir sicherlich alle ganz gut nachvollziehen können, ist das alles klar. Für Straftaten liegt die Hürde der Beweislast aber höher und leider verwickelt sich der Radfahrer auch selbst in Widersprüche.

    Auf dem Video ist keine Berührung erkennbar und er spricht von einem sehr engen Überholen. Warum hat er in der Anzeige angegeben, dass es zur Berührung des Fahrzeuges mit dem linken Lenkerende gekommen ist? Ich kann auf dem Video auch nicht sehen, dass er in die Parklücke gefahren und dort zum Halten gekommen ist. (edit: man sieht in dem Video sogar, dass er nicht in der Parklücke angehalten hat). Hat er das etwa dazu erfunden, um die Situation noch dramatischer erscheinen zu lassen als sie bereits war?

    Der Radfahrer sagt, er sei mit 28-29 km/h gefahren und das ist für mich anhand des Videos auch nachvollziehbar. Aber es ist damit nicht rechtssicher bewiesen, denn dazu taugt ein Dashcam-Video meines Erachtens grundsätzlich nicht. Dass der Autofahrer deutlich zu schnell gefahren ist, ist damit dann auch nicht bewiesen.

    Dass die gezeigte Stelle ganz offensichtlich zu eng zum Überholen mit ausreichendem Abstand war und dass sich der Autofahrer somit über das allgemeine Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme und die Verkehrsvorschriften nach StVO §5 (2) und (4) hinweggesetzt hat, steht für mich aber außer Frage.

    Ob das "völlig unbekümmert" erfolgte, müsste aber nachgewiesen werden und da wird es schwierig.