Beiträge von Ullie

    Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, welche Möglichkeiten es gibt den Radverkehr ohne lange andauernde Bautätigkeiten zu helfen. Was mir da Einfällt betrifft ironischer Weise meist den motorisierten Verkehr.

    Hallo Tillsten, gute Ideen, die ich hier nicht noch mal alle wiederholen möchte. Aber um einen Punkt ergänzen, der ein bisschen heikel ist:
    In Hannover gibt es neuerdings an einigen Ampeln gelbe Griffe, die man zum Festhalten benutzen kann, während man auf Grün wartet. Ferner wurden Haltegestelle an geeigneten Stellen aufgestellt, auf denen man auch sehr bequem einen Fuß abstellen kann.
    Heikel finde ich das deshalb, weil hier womöglich dem Radler das Warten schmackhaft gemacht werden soll.
    Ansonsten aber sind diese Einrichtungen ohne großartige Bautätigkeit schnell und bequem umsetzbar.

    Schädliche Auswirkungen des Autoverkehrs reduzieren - durch Tempolimit und Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer-freundliche Infrastruktur

    So etwa könnte die Zusammenfassung lauten für eine Petition, die von Hannoveraner Fahrrad-Aktivisten gestartet wurde.

    Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!

    I. Einführung von Tempo 30 innerhalb des Cityrings und an den hochbelasteten Hauptverkehrsstraßen, sofort - durch Temporeduzierung den Giftausstoß senken

    II. mit Fahrverboten für den Autoverkehr den Radverkehr fördern: weniger Autoverkehr in der City, mehr Fußgängerzonen und Fahrradstraßen

    III. nur Straßen mit 2 Fahrbahnen dort, wo menschen wohnen - keine 4 oder noch mehr Fahrbahnen

    Was für Erfahrungen gibt es in Hamburg dazu? Wurde dort schon mal eine ähnliche Petition gestartet? Mögt ihr die Petition aus Hannover unterstützen?

    Hier geht's zur Petition mit ausführlicher Begründung:

    Gestern Abend habe ich mir mal (von der Festplatte) erstens "Das Märchen vom sauberen Auto" und anschließend "Autoland ist abgebrannt" angesehen. Ergebnis: Sowohl in Berlin, als auch in Brüssel richtet man sich nach den Vorgaben der Autolobbyisten. Nach allem, was in der erstgenannten Sendung über Dieselautos gesagt wurde, ist es in meinen Augen ein Verbrechen, dass diese Dreckschleudern überhaupt noch verkauft werden dürfen!

    Vor allem aber müssten die Verantwortlichen Politiker persönlich für die Massenvergiftungen durch Stickoxide, die sie verursachen, in den Knast wandern! Hier wurden und werden ganz bewusst die Bürger vergiftet! (Herr Dobrindt wollte sich dazu nicht äußern...).

    Was wurde in der Sendung denn zu Diesel-Omnibussen gesagt? Mein Eindruck: Bei modernen LKW und Omnibussen funktioniert die Abgasreinigung, weil regelmäßig add-blue (Harnstoff) nachgetankt wird. Bei Diesel-PKW funktioniert das nicht, weil zu wenig Harnstoff nachgetankt wird (nur bei der Inspektion alle paar 10.000 km).