Beiträge von Ullie

    Die Pfarrlandstraße ist Hannovers älteste Fahrradstraße. "Entlang des Platzes führt Hannovers erste Fahrradstraße von der Limmerstraße die Pfarrlandstraße entlang über die Dornröschchenbrücke durch den Georgengarten bis in die Nordstadt." Online-Seite Linden entdecken von Juni 2013 https://www.linden-entdecken.de/4372/pfarrlandplatz/

    Dort wo es aus der für den Radverkehr freigegebene Fußgängerzone heraus und in die Fahrradstraße hineingeht, hat der Radverkehr Vorfahrt. Es dürfte jedoch wohl kaum ein Fahrrad gewesen sein, das den entsprechenden Verkehrszeichenträger krumm gefahren hat:

    "1672 und führen deshalb eine digitale Mobilitätsplattform ein, die neue und existierende

    1673 Mobilitätsangebote benutzerfreundlich miteinander vernetzt."

    Also ich bin da ganz bescheiden, mir würde es schon vollkommen genügen wenn der Omnibus so ungefähr (+/- einige Minuten) die im Aushangfahrplan angegebene Zeiten einhält, was er oft nicht tut, weil er im Autostau stecken bleibt.

    Aber meine bescheidenen Wünsche kann ich mir wohl abschminken. Stattdessen krieg ich 'ne App auf's Handy aus der hervorgeht, ob der Bus mit einer Viertel Stunde Verspätung kommt oder mit 'ner halben Stunde. Und bei strengstem Winterfrost, muss ich dann doch wieder zum Zweirad greifen.

    Dann sollte dort regelmäßig patrouilliert und die 30 Euronen eingefordert werden. Dann würde das weniger mit dem Falschparken. Nur nen langen Atem muss man dafür haben. Und den Willen und die Leute, das zu tun.

    Ich finde das reicht nicht. Mal angenommen, auf der Fahrbahn würde ein parkendes Fahrzeug über Stunden eine Fahrspur blockieren, so dass zahlreiche Autos drumherum fahren müssten. Ist natürlich Quatsch, so eine Annahme, denn das Fahrzeug würde abgeschleppt werden. Aber Fußgänger lässt die Ordnungsbehörde drum rum laufen, auch dann, wenn's zu Engpässen mit dem Radverkehr kommt und Konflikte vorprogrammiert sind. Falsch parkende Fahrzeuge in Hannover werden oft so wie andernorts "Heilige Kühe" behandelt. Siehe hier: http://farm8.static.flickr.com/7468/15679677093_b31c7ddae0.jpg

    Außerdem braucht es zum Abschleppen deutlich weniger viele teure Verkehrsaußendienstmitarbeiter für regelmäßige Pa­t­rouil­lengänge.

    Vielleicht würde es sich ja lohnen, das Thema Poller zu eröffnen. Aber erst mal verbuche ich den Blinklicht-Poller hier.

    Mit ein bisschen hoch- und runterscrollen des Bildes kriegt man fast den Blinklichteffekt hin!

    Der Blinklicht-Poller (der einzige, der von mir in Hannover bislang bewusst wahrgenommen wurde) steht am Übergang der Calenbergerstraße in einen Platzabschnitt, der zum Radfahren freigegeben ist. Und er dient dazu, den Autoverkehr von diesem Platzabschnitt fernzuhalten. Siehe die Karte auf Grundlage von openstreetmap:


    Einige Beiträge weiter oben hatte ich ja bereits auf den HAZ-Artikel zum schmalsten Fahrrad-Schutzstreifen Hannovers hingewiesen. Hier nochmal die Überschrift plus Fettgedrucktes darunter:

    "Hier haben Radfahrer nur 45 Zentimeter Platz Auf der Schlägerstraße in der Südstadt ist der vielleicht schmalste Radfahrer-Schutzstreifen Hannovers aufgepinselt: 45 Zentimeter rot. Radfahrer ärgern sich – denn Platz genug wäre vorhanden."

    Und hier nochmal der Link zum Artikel: http://www.haz.de/Hannover/Aus-d…entimeter-Platz

    Und hier noch mal der Link zur dazugehörenden Bildergalerie: http://www.haz.de/Mehr/Bilder/Ga…se#n27768626-p1

    Ist das übertrieben, den Artikel und vor allem die Bilder als "Fake-News" zu bezeichnen? Zum Vergleich habe ich inzwischen selbst ein paar Aufnahmen vor Ort gemacht. Die zeigen, dass es dort durchaus nicht so brenzlig zugeht, wie in dem Artikel beschrieben. Vor allem aber erwecken die Bilder aus der HAZ-Bildergalerie den Eindruck als ginge es um einen sehr langen Fahrrad-Schutzstreifen, der aber in Wirklchkeit nur eine sehr kurze Einfädelspur ist, um den Fahrradverkehr vom Hochbordradweg auf die Wohngebietsstraße mit Tempo 30 zu leiten.

    Hier meine Bildergalerie:

    Die ersten beide Bilder sind aus der Radfahrerperspektive in Fahrtrichtung gemacht.

    Das dritte Bild ist von dem Baustellengitter gemacht, das auf den ersten beiden Bildern jeweils im Hintergrund zu sehen ist.

    Besonders das mittlere Bild zeigt deutlich, dass es sich wirklich nur um einen sehr kurzen "Schutzstreifen" bzw. Einfädelspur handelt.

     

    Nun hat die AfD noch mal mit dem ganzen Verkehrskomplex nachgelegt und natürlich bleiben die Eselkarren nicht unerwähnt und natürlich trägt das bei den Anhängern entsprechende Früchte: https://www.facebook.com/alternativefue…?type=3&theater

    Hoffentlich geht es wenigstens am Wochenende ein wenig ruhiger zu.

    Interessant ist dieser Satz aus dem AfD-Wahlprogramm zur Bundestagswahl:

    "Eine ideologisch geleitete Verkehrspolitik, die bestimmte Verkehrsmittel bevorzugt oder diskriminiert, z.B. Dieselfahrzeuge, lehnt die AfD ab."

    https://www.afd.de/wp-content/upl…linefassung.pdf Seite 69

    Das heißt ja streng genommen: Schluss mit dem Dieselprivileg, denn durch die niedrigere Dieselsteuer werden ja die Fahrzeuge mit Benzinmotoren benachteiligt.

    Vermutlich war's nicht so gemeint, sondern eher als Aufruf "Rettet den Diesel!"

    Interessant ist im Kontrast dazu diese HAZ-Umfrage von heute:

    Das Land Niedersachsen schlägt eine neue Prämie vor: Wer seinen alten Diesel abgibt, soll einen neuen Diesel günstiger bekommen. Ist das sinnvoll?
    So haben unsere Leser abgestimmt (1327 Stimmen)

    Diesel-Prämie

    Ja. Neue Diesel mit guten Abgaswerten können viele Probleme lösen. (383)

    29%


    Nein. Der Diesel ist eine Technologie von gestern und sollte überhaupt nicht weiter gefördert werden. (543)

    41%


    Staatliche Anreize sind grundsätzlich falsch. So etwas sollte der Markt selber regeln. (401)

    30%

    http://www.haz.de/content/collectedinfo/28229386

    Moment mal: Diesel, streiche "D" und "i" und mache das kleine "e" groß ,und du erhälst: _ _ _ _ (Grautier mit vier Buchstaben)

    Nun hat die AfD noch mal mit dem ganzen Verkehrskomplex nachgelegt und natürlich bleiben die Eselkarren nicht unerwähnt und natürlich trägt das bei den Anhängern entsprechende Früchte: https://www.facebook.com/alternativefue…?type=3&theater

    Hoffentlich geht es wenigstens am Wochenende ein wenig ruhiger zu.

    Eigentlich ist es wenig verwunderlich, dass die AfD damit Werbung macht, dass sie die Partei der Autofahrer ist vor allem die Partei der Autofahrer, die besonders große und schwere SUV's fahren, bei denen bauartbedingt das Einhalten von Schadstoffgrenzwerten von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wenn ich mir die Entwicklung auf der Straßen so anschaue, dann fallen mir immer mehr diese sogenannten SUVs ins Auge. Oft schwarz und mit abgetönten Scheiben. Da sehe ich vor meinem geistigen Auge solche Typen drin sitzen, wie sie in dem Film The Handmaid’s Tale als "Herrenmenschen" der Zukunft in solchen Fahrzeugen rumfahren. (Hoffentlich nur in diesem Film und hoffentlich werden wir's nicht erleben!). Siehe Trailer (Minute 0:08)

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    Der Film ist eine aktuelle Neuverfilmung des Romans von Margaret Atwood. Bekannt ist auch der ältere Film von Schlöndorff von 1990 mit dem Titel "Die Geschichte der Dienerin". Da fahren noch nicht ganz so viele SUVs drin rum, dafür fahren die "Herrenmenschen" von 1990 dunkle Limousinen.

    Es geht noch besser: Der Fahrbare Fahrradständer, gesehen vor einem Geschäft in Hannover, Linden-Mitte:

         

    Vermutlich lässt sich so das "Wir haben Geöffnet" Schild des Ladens bequem aus und in den Laden fahren:

    Einige Tage später, als ich tagsüber an der selben Stelle vorbeikomme, ist der Fußweg wieder zugeparkt. Anruf beim Verkehrsaußendienst der Stadt, der in Hannover tagsüber für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs zuständig ist. "Wir können da nicht viel machen, ein Ticket für 30 Euro ausstellen, mehr geht nicht. Abschleppen, das wäre nicht verhältnismäßig." Die Mitarbeiterin sagte mir, sie kenne die Ecke gut, weil sie da selbst schon vor Ort Kontrollen durchgeführt habe. Aber Abschleppen sei halt wirklich nicht drin. Sie sagte aber zu, jemanden vorbei zu schicken.

    "Ist das eigentlich ein Fall für 110?", möchte ich gerne wissen. Die Polizei würde mich lediglich an den Verkehrsaußendienst verweisen, aber da sei ich ja schon.

    Ich weise dann noch auf den bereits verlinkten Zeitungsartikel hin und äußere die Hoffnung, dass im Rahmen dieser "konzentrierten Aktion" wie es in dem Artikel heißt, auch abgeschleppt würde. Das können sie mir nicht versprechen. Hier noch mal der Link zu dem Artikel aus der HAZ: http://www.haz.de/Hannover/Aus-d…hrt-abschleppen

    Hier ein Tagbild, selbe Stelle, selbe Situation. An der Fössestraße in Höhe der Bushaltestelle der Linie 120 in Richtung Ahlem wird regelmäßig der Gehweg zugeparkt:

    So lange da nur ein Schild steht, auf dem "Ende" geschrieben ist, geht das ja noch. Schlimmer ist dieses Ende eines Radweges:

    Er führt am Ihme-Zentrum auf der Ufer-Seite entlang. Auf dem Abschnitt zwischen Ida-Ahrenholz-Brücke und Schwarzer Bär endet der Weg an dieser Schranke, obwohl die Pflasterung andeutet, dass hier eigentlich keine Schranke stehen dürfte:

    Da wundert sich möglicherweise auch der hier abgelichtete Radfahrer drüber.

    Der hier kennt das wohl schon und radelt außen dran vorbei.

    Und so sieht die Schranke aus, wenn man vom Schwarzen Bär aus drauf zufährt.


    Bis zur Schranke darf man mit dem Auto fahren. Auf dem Googlemaps-Satellitenbild von 2009 sieht man, dass die Schranke da schon stand, bevor der grau gepflasterte Weg angelegt wurde. https://www.google.de/maps/@52.36842…t/data=!3m1!1e3

    Ist dasselbe wie mit allen anderen Verschwörungstheorien. Man glaubt nur das, was die eigene Meinung bestätigt. Was man dagegen tun kann? Gute Frage, ich weiß es nicht.

    Kann man Medien vertrauen, die behaupten, ein 17-Jähriger sei von einem Unbekannten mit dem Messer angegriffen worden?

    Kann man der BLÖD, als auflagenstärkstem Printmedium in Deutschland, vertrauen? Ist RTL glaubwürdiger?

    Ist es nicht sowieso so, dass die meisten Medien einer kleiner überschaubaren Gruppe reicher Menschen gehört und die ihre Macht darüber ausnutzen?

    Sicherlich, die Medien transportieren viel Richtiges. Aber auch genug Falsches. Vertrauen habe ich da nur noch wenig, ich muss selbst überlegen, was ich glauben möchte und was nicht.

    Das wird dir nicht gelingen, nur mit eigenen Überlegungen den Wahrheitsgehalt von Nachrichtren oder Medien zu überprüfen. In einer Zeitungsredaktion habe ich einmal gesehen, wie dort die Nachrichten aus aller Welt eintrudeln über den "Ticker" (heutzutage natürlich ein Bildschirm) gespeist von den entsprechenden Nachrichtenagenturen an die die Redaktion angeschlossen ist.

    Da ist ja schon eine sehr ausführliche Vorauswahl der Nachrichtenagenturen getroffen worden und trotzdem kommen die Neuigkeiten dicht getaktet.

    Ohne "Vertrauen" oder nenne es meinetwegen eine begründete Medienauswahl aufgrund langfristiger Beobachtung ist es nicht möglich das Weltgeschehen zu verfolgen.

    In anderen Bereichen des Lebens machen wir ja auch nicht alles selbst, sondern verlassen uns auf Experten. Wenn ich zum Beispiel in einem Linien-Omnibus mitfahre, dann "vertraue" ich drauf, dass Fahrer und Technik zuverlässig sind.

    Die Berliner AfD-Fraktion hat endlich das Automobil entdeckt, um Wählerstimmen abzufischen: https://twitter.com/AfDFraktionAGH/status/958410484813848576

    Und dann kommt die AfD, montiert noch eine offenbar afrikanische Szene in den Hintergrund, spielt mit der momentanen Dieselproblematik und gibt der ganzen Sache noch einen ordentlichen Drall in Richtung Flüchtlinge und „die Grünen wollen uns das Auto wegnehmen“: Grüne fordert Esel statt Autos

    Wie soll man in dieser Hinsicht eigentlich noch einen vernünftigen politischen Diskurs betreiben?

    Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass es wenig nutzt mit Ironie auf so was zu reagieren, denn dass macht die AfD in besonders perfider Weise selbst, wie auch dieses Beispiel zeigt. Da werden ironische Plakate veröffentlicht, von denen die einen AfD-Mitglieder behaupten, es handele sich um eine ironische Zuspitzung, während leider eine große Anzahl AfD-Wähler da gar keine Ironie erkennen, sondern stattdessen ein solches Plakat, wie du es verlinkt hast, Eins zu Eins für bare Münze nehmen.

    Daher ist es wohl notwendig, ganz klar und allgemeinverständlich Aufklärungsarbeit zu leisten. Ganz ohne Ironie, denn es kann leicht passieren, dass mit ironischen Bemerkungen Menschen verschreckt werden. (Nicht jeder versteht Ironie, aber viele Menschen, die keine Ironie verstehen, haben ein feines Gespür dafür, wenn wer ironisch daherkommt um sie selbst zu veralbern. Deshalb ist diese AfD-Ironie-Methode ja auch so perfide. Da werden nicht die potenziellen Parteigänger veralbert, sondern der politsche Gegner. Die Fähigkeit zur Selbstironie spreche ich der AfD ab.)

    Und es sollte ein großer Konsens bestehen, diese allgemeinverständliche Aufklärungsarbeit nicht lächerlich zu machen. Beispielsweise leistet nach meiner Beobachtung der Kinder- und Jugendsender KiKa eine solche allgemeinverständliche Aufklärungsarbeit über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen und KiKa benutzt dafür Comic-Bilder mit vereinfachten Darstellungen von Menschen. Viele finden das lächerlich und machen sich bisweilen darüber lustig. Das sehe ich nicht so, hier machen Profis ihre Arbeit und in der Regel auch mit guten Ergebnissen.

    Im konkreten Fall ist es wohl am Besten, so zu reagieren, dass deutlich gemacht wird, dass solche "Esel-Taxis" an anderen Orten bereits erfolgreich eingesetzt werden. Das ist meines Erachtens die sinnvollste Reaktion.

    Ein Beispiel dazu fällt mir ein:

    Das "Esel-Taxi" von Königswinter zum Drachenfelsen, wo der deutsche Sagenheld Siegfried mit dem Drachen gekämpft und in seinem Blut gebadet haben soll. (Das ist doch auch für AfD-Anhänger eine interessante Adrtesse.) Hier ein alte Ansichtskarte auf dem im Vordergrund das Esel-Taxi und im Hintergrund die Zahnradbahn zu sehen ist:

    https://i.ebayimg.com/thumbs/images/…Rh~8/s-l225.jpg

    In Königswinter an der Anlegestelle für die Rhein-Passagierschiffe ist sogar ein Eselsdenkmal errichtet worden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Drachenfe…selsbrunnen.jpg

    timovic hat weiter oben ja auch schon einen entsprechenden Link versendet, den ich hier noch mal wiederhole: http://www.siebengebirge.com/index.php/tour…-am-drachenfels

    Im Wirtschafts- und Geschäftsleben gilt doch die Regel, dass das Corporate Design von entscheidender Bedeutung für den Erfolg ist. MC-Donalds-Filialen zum Beispiel sehen in allen Städten mehr oder weniger gleich aus. Für Radwege-Angebote scheint das nicht zu gelten oder es wird ignoriert.

    Hier noch ein schlechtes Beispiel aus Hannover: Der City-Ring für Radfahrer, angelegt um Radfahrer davon abzuhalten den direkten Weg durch die Fußgängerzone zu wählen, wurde so markiert, wie es hier auf dem Foto zu sehen ist: (Oder auch nicht zu sehen ist, "siehe" die dunkelblauen Flecken auf dem dunkelgrauen Asphalt im Hintergrund!)

    Ärgerlich an dem Vorgang ist auch: Über eine vernünftige Radverkehrsführung in der Innenstadt machte man sich erst Gedanken als die Fußgänger in der Fußgängerzone sich genervt fühlten von den Radfahrern, von denen viele aus purer Verzweiflung aufgrund mangelhafter Umfahrungsmöglichkeiten den direkten Weg wählten. (Was immerhin außerhalb der Haupt-Geschäftszeiten auch offiziell gestattet ist.)

    Und jetzt hältst du als Gelegenheits-Innenstadt-Radfahrer verzweifelt Ausschau nach irgendwelchen blauen Flecken.

    Der Fahrradständer selbst ist an der Palette festgeschraubt, die liegt aber nur lose auf. Die Gesamtkonstruktion ist jedoch dermaßen unhandlich, dass man sie nicht so ohne weiteres mal eben wegschaffen kann. Ich vermute, dass Rewe keine Lust hat, dass seine Kunden-Fahrradparkplätze zu Dauerabstellplätzen für selten oder gar nicht mehr benutzte Fahrräder werden. Ob die Fahrradständer-Paletten wirklich jeden Abend reingefahren werden. Und was die Rewe-Mitarbeiter machen, wenn dann noch ein Rad dran hängt, hab ich noch nicht rausgefunden. Werde das mal beobachten und/oder im Markt nachfragen.

    Möglicherweise dient die Palettenkonstruktion auch nur zur Abschreckung nach dem Motto: Hier besser kein Rad anschließen, wenn ich damit nicht noch am selben Tag weiterfahre, sonst könnte es passieren, dass ich es nach Ladenschluss nur durch die Scheibe sehen kann.

    Das ist schon krass, da haben wir es echt gut getroffen in Karlsruhe (immerhin so eine Art Fahrradstadt)...

    Ich muss mich übrigens korrigieren, die Fahrbahnmarkierungen sind doch etwas größer als DIN A3, die alte 30 war aber schon etwas größer:

    Das erhöht aber nicht unbedingt den Wiedererkennungswert, wenn jede Kommune frei Schnauze ihre Piktogramme auf der Fahrbahn für die Fahrradstraße verwendet. Und das wo in Deutschland doch sonst in dieser Beziehung mitunter eine durchaus erfreuliche "Regelungsdichte herrscht." Alleine schon wenn in überregionalen Zeitungen mit Bildern darüber berichtet wird. Das irritiert doch, wenn jede Stadt ihre ganz eigenen Piktogramme auf die Fahrbahn pinselt, obwohl es sich doch um das verwaltungstechnisch selbe Produkt handelt. Das finde ich übrigens auch bei farblich akzentuierten Radfahrstreifen oder Schutzstreifen nervig. In Hannover sind die rot markiert. In der Regel jedoch nur im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen. Es gibt aber auch Städte, in denen die Radstriefen grün markiert sind. Ich meine sogar schon mal blau gesehen zu haben, kann mich aber weder bei Grün, noch bei Blau erinnern wo. So was finde ich verwirrend und inkonsequent.

    Hier ein Radfahrstreifen in der Kurt-Schumacher-Straße in Hannover:

    Ob Rot das "Non-plus-ultra" ist, kann ich nicht beurteilen. Mir gefällt die Signal-Wirkung der roten Farbe. Aber noch wichtiger ist mir eine bundesweit, möglichst europaweit einheitliche Farbgebung für Radfahrstreifen und Schutzstreifen und andere Radverkehrsanlagen.

    Der Titel sagt eigentlich alles. Ich habe keinen Sammelthread für sowas gefunden. Es würde unter "Lustige Schilder" passen, wenn Hamburg Schilder an Radfahrstreifen aufstellen würde.

    Das sieht jetzt seit mindestens 8 Jahren so aus.

    Eigentlich wäre das ein Bild für das Thema krummgefahrene Verkehrszeichenträger. Mit dem google-street-view Bild zusammen ist dieser krumm gefahrene Verkehrszeichenträger dokumentiert rekordverdächtig. Dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da wird ein Verkehrsschild errichtet, wird ja wohl einen guten Grund gehabt haben. Und dann fährt es wer krumm. Und acht Jahre lang geht es allen, die es möglicherweise bemerken, so was vom am Allerwertesten vorbei, dass es da immer noch krumm gefahren rumsteht.

    Wie ist das denn mit dem Schutzstreifen zu sehen, Explosiv? Du schreibst ja, "Das wäre ja noch für einen Schutzstreifen zu schmal." Gibt es denn Beispiele dafür, dass man einen Schutzstreifen anlegt, weil man den breiter machen kann, als einen Radfahrstreifen, da ja dann die Fahrspuren für den Autoverkehr schmaler sein können? Und ist das sinnvoll?