Beiträge von Ullie

    Hallo KleverRadfahrer,

    mir ist es (auf dem Fahrrad) an einer Kreuzung passiert, dass mir eine ältere Autofahrerin hupend die Vorfahrt genommen hat. In den Niederlanden gilt das Rechts vor Links Gebot wohl noch nicht so lange, das habe ich inzwischen nachgelesen: "Bei uns ist kaum bekannt, dass in den Niederlanden erst im Mai 2001 die Vorfahrtregel „rechts vor links“ auch auf Nicht-Kfz, z.B. auf Radfahrer, ausgedehnt wurde." http://www.svr.nomos.de/fileadmin/svr/doc/Aufsatz_05_10.pdf Punkt 2.1.3

    Das finde ich schon einen ziemlichen Hammer. Die Niederlande wurde und wird als das Vorzeigeland für gelungene Radverkehrsinfrastruktur immer wieder hochgejubelt (auch schon vor 2001). Und wenn man sich dann ein bisschen schlau macht, erfährt man so was. Was übrigens nach meiner Erfahrung anscheinend noch nicht allen Niederländern geläufig ist.

    Eine andere Sache ist mir dagegen noch nicht klar geworden, vielleicht weißt du oder wer anders ja mehr darüber:

    An manchen Kreuzungen steht ein Vorfahrt achten Schild [Zeichen 205] und das wird unterstützt durch Dreiecke, die auf den zeigen, der auf die Kreuzung zufährt. An manchen Kreuzungen gibt es aber auch nur diese Dreiecke, ohne das Vorfahrt achten Schild. Auf dem folgenden Foto ist nur auf der gegenüberliegenden Straße, die auf die vorfahrtsberechtigte Straße zuführt, ein Vorfahrt achten aufgestellt. Vielleicht ist der Hinweis auf die Tempo-30-Zone so zu verstehen, dass in der Tempo 30 Zone auf Vorfahrt achten Schilder verzichtet wird und stattdessen die Bodenmarkierungen den Ausschlag geben?

    Das ist übrigens nicht die Kreuzung, an der mir die Vorfahrt genommen wurde. Die war ganz ohne Schilder und Markierungen.

    Viele Grüße Jules

    Die "Libre Bike" Idee hoert sich halt einfach zu wunderbar schoen anarchistisch an, als dass sie nicht irgendwer zum Besten geben muesste. In Hannover sind mir allerdings noch keine O-Bikes mit Zahnstochern im Schloss aufgefallen. Ich leg auch keinen großen Wert drauf. Die Besitz-Anarchisten, die mit dicken Autos einen auf dicke Hose machen, sind schon eine Plage. Da brauch ich nicht noch Libre-Bike Aktivisten, die Verkehrsregeln möglicherweise aus ideologischen Gruenden ablehnen.

    Die Niederlande ein vorbildliches Radlerland? Von wegen. "Niederlande, ihr koennt mich mal ... ", das ist mein vorläufiges Ergebnis eines schonungslosen Selbstversuches. Maximal genervt bin ich von den allgegenwärtigen Mopeds auf den Radwegen. Einen Mopedfahrer, den ich darauf ansprach, erklärte mir, dass Mopedfahrer dazu verpflichtet seien, den Radweg zu benutzen.

    Und selbst in engen Ortsdurchfahrten ist das, was in Deutschland ein Fußweg waere in den Niederlanden ein Radweg. Ich erklaere mir das so, dass niederländische Verkehrsplaner davon ausgehen, dass der Mensch bereits mit einem Fahrrad unterm Hintern auf die Welt kommt. Und abgesehen von denjenigen, die ihr Leben mit einem Autobesitz adeln, gibt es keine anderen Verkehrsteilnehmer.

    Rechts vor links gilt hier uebrigens nicht. Zumindest dann nicht, wenn du "nur" ein Fahrradfahrer bist.

    Es gibt noch mehr, dass mir unangenehm aufgefallen ist. Aber eins sollte jedem jetzt schon klar sein: In den Niederlanden ist radverkehrs-planerisch keineswegs alles zum Besten bestellt.

    Halteverbot gelten ohne Zusatzzeichen nur auf der Fahrbahn. Der Mercedes parkt jedoch in einer markierten Parkbox, welche nicht Teil der Fahrbahn ist. Die Markierungen müssen weg, sind ja auch komplett überflüssig.

    Welche Markierungen genau hältst du denn für "komplett überflüssig?" Da sind Sperrflächen markiert an den Ecken, die in die Nebenstraßen führen. Wären da keine Sperrflächen markiert, dann wären diese Ecken stets zugeparkt. Leider werden selbst die markierten Sperrflächen bisweilen von "Parkrowdys" zugeparkt, was im Alarmfall durchaus "brenzlig" werden kann.

    Und was bitteschön spricht dagegen mit ein paar schmalen weißen Strichlinien anzudeuten, wo am Straßenrand geparkt werden soll? Die Verwendung weißer Strichlinien, die andeuten, wo am Straßenrand geparkt werden soll, hat sich besonders deshalb bewährt, weil sie deutlich dazu beitragen, dass nicht der halbe Bürgersteig zugeparkt wird. Seltsamerweise fühlen sich Autofahrer nämlich bisweilen verpflichtet halbseitig auf dem Bürgersteig zu parken, auch dann, wenn die Fahrbahn breit wie eine Autobahn ist.

    Siiiiiicher, an dieser Stelle könnte man einwenden, dass nur dann halbseitig auf dem Bürgersteig geparkt werden darf, wenn das durch das entsprechende Verkehrszeichen angeordnet ist. Aber in der Praxis sieht das ganz anders aus. Wenn jedoch ein paar Striche auf der Fahrbahn andeuten, dass dort und nicht halbseitig auf dem Bürgersteig geparkt werden soll, dann zeigt das in der Regel Wirkung.

    Warum sollen also die Markierungen weg? Überflüssig sind sie jedenfalls nicht!

    Und was genau stört dich eigentlich an ein paar hilfreichen Straßenmarkierungen, die dazu beitragen, das umzusetzen, was unter Berücksichtigung der gegenseitigen Rücksichtnahme und im Sinne der Freihaltung von Einsatzwegen für Einsatzfahrzeuge, z. B. Feuerwehr und Müllfahrzeuge zweckdienlich ist? Du schreibst ja geradezu in einem Stil, dass ich annehmen muss, dass du Straßenmarkierungen für so eine Art Staatsverbrechen hältst.

    Geil!

    Der Mercedes parkt da trotzdem völlig legal. :whistling:

    Spoiler anzeigen

    Ohne Zusatzzeichen "auf dem Seitenstreifen" gilt das Schild nur auf der Fahrbahn, aber nicht auf dem Park-/Seitenstreifen.


    Mist, zu langsam.

    Der Mercedes parkt da entweder ordnungswidrig oder er hält da. Oder er parkt da ganz ordentlich außerhalb der Sperrzeiten.

    Das Z286 gilt nach Anlage 2 der StVO nur auf der Fahrbahn. Dort befindet sich aber ein Seitenstreifen, der regelwidrig nur mit unterbrochener Linie von der Fahrbahn abgetrennt ist. Damit man nicht einfach drüberfährt, ist an Anfang und Ende eine Sperrfläche angebracht, die das unterbindet.

    Die Lösung ist also, entweder die unterbrochene Linie ordentlich in ein Z295 "Fahrbahnbegrenzung" umzuwandeln und dem Z286 ein zZ "auch auf dem Seitenstreifen" zu spendieren, oder, einfacher und regelkonformer, die gesamte Straßenmalerei zu entfernen. Dann gilt das Z286 auch unmittelbar neben dem Kantstein und entfaltet die Wirkung, die gewünscht ist.

    So ist das verkorkster Kokulores, bei dem der Verbotsirrtum nicht zu Lasten eines Parkwilligen gehen darf.

    Ich würde die zuständige Behörde auf den Käse aufmerksam machen und ggf. Änderungsvorschläge unterbreiten. Und den Getränkeladenbesitzer auslachen.

    Da kann ich dir nicht folgen. Auf der Fahrbahn bzw. neben der Fahrbahn befindet sich kein Seitenstreifen. Vielmehr sind am Fahrbahnrand zwei Halteplätze markiert, die früher mal Parkplätze waren. Im übrigen Teil des Kreisels sind Parkplätze markiert. Die google-street-view-Aufnahme von 2008 zeigt die alte Situation, als in den heutigen Geschäftsräumen des Getränkeladens noch ein Restaurant war und noch keine Halteverbotsschilder aufgestellt waren.

    Durch das Aufstellen der Halteverbotsschilder wird doch eine Parkplatzmarkierung nicht zum Seitenstreifen.

    https://www.google.de/maps/@52.36881…!7i13312!8i6656

    Lernt man das nicht beim Fahrschulunterricht, oder warum muss hier ein Getränkeladen Nachhilfe geben:

    Man beachte diese Tafel:

    Und hier der Tafelanschrieb des Nachhilfeunterrichtes:

    O-Bike am Ende?

    "Was ist los bei dem Leihfahrrad-Anbieter O-Bike? In seiner Heimatstadt Singapur ist das asiatische Mutterunternehmen offenbar pleite. Der Ableger in Deutschland ist offenbar weder telefonisch noch per E-mail erreichbar. „Auch wir haben seitens des Baudezernats vergeblich versucht, Kontakt aufzunehmen“, so Stadtsprecherin Michaela Steigerwald." aus NP vom 6.7.18 http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine…Anbieter-pleite

    Noch sind die auffallenden gelb-silbernen O-Bike-Fahrräder im Stadtbild präsent. Aber wie lange noch? Und was passiert mit den Rädern, wenn sie abgeräumt werden sollten?

    Neues von den Baken vor der Post in der Niemeyerstraße, die die Fußgängerquerung sichern sollen, so dass die Bürgersteigabsenkung auch tatsächlich benutzt werden kann.

    Die Stadtverwaltung hat dort neuerdings die Baken (altes Bild links zeigt die Baken) abgebaut und über die ganze Länge ein uneingeschränktes Halteverbot eingerichtet. Das wird jedoch von vielen Autofahrern ignoriert. Siehe Foto rechts:

                         

    Es fühlt sich einfach falsch an, ein Bügelschloss aus gehärtetem Stahl an so einem Auge zu befestigen. Es ist natürlich möglich, dass dieser Ring auch gehärtet ist. Vertrauen würde ich darauf nicht.

    Ob regelmäßig Fahrräder mit Rohrschneidern geklaut werden, weiß ich nicht. Gehört habe ich davon aus dem Bekanntenkreis nicht. Wenn man den Tathergang erkennen kann, war es normalerweise ein Bolzenschneider.

    Auch dazu ein Bild aus Belgien, nämlich von einer Fahrradabstellanlage in Kortrijk:

    Die eher gewöhnlichen Ständer vorne im Bild sind ja recht verbreitet.

    Neu für mich waren die Ständer auf dem folgenden Foto, ebenfalls eine Aufnahme von der Fahrradabstellanlage in Kortrijk. Diese Ständer hatten eine rechteckige Öse und eine Kette, die dazu dient, dass man zusätzlich zu seinem Schloss was hat, das man durch den Rahmen oder die Räder des Fahrrades ziehen kann. Ob die Kettenglieder aus gehärtetem Stahl waren, weiß ich nicht. Aber bei einer der rechteckigen Öse ist mir aufgefallen, dass sie aufgesägt wurde. Siehe eingezeichneten orangen Kreis auf dem dritten Bild.

                           

    Okay, dann bleibt mir nur der dezente Hinweis, dass diese bauliche Anlage offensichtlich auf nordfranzösische und belgische Autofahrer ausgerichtet ist - und nicht auf Hamburger und Münchner. ;)

    "Bienvenue chez les Ch'tis"! Tatsächlich ist das hier eine Einbahnstraße in die das silberne SUV auf dem ersten Bild gerade einbiegt.

    Hier noch mal das Bild:

    Und für den Radfahrer ist die Ausfahrt aus dieser Einbahnstraße, die Radfahrer in die Gegenrichtung befahren dürfen, recht großzügig gestaltet.

    Elemente, die mir aufgefallen sind:

    1. Grüne Farbe für die Fahrbahnmarkierung der Aufstellfläche für den Radverkehr. In Hannover haben wir für so was Rot.

    2. Die beiden weißen Dreiecke vor dem Zebrastreifen. Sie weisen auf eine Aufpflasterung hin. Der Zebrastreifen liegt etwa 10cm höher als das Fahrbahnniveau. Die Aufpflasterung geht natürlich über die gesamte Straßenbreite, aber nur rechts fährt wer auf die Aufpflasterung rauf, links fährt man runter und da gibt es dann keine Pfeile.

    3. Das Stopp-Schild. Das empfinde ich eher nachteilig, denn dadurch wird auf der stärker befahrenen Querstraße das Tempo beschleunigt. Wäre dort kein Stopp-Schild, dann hätten die Radfahrer, die aus der Einbahnstraße kommen, Vorfahrt gegenüber dem Verkehr, der von links kommt.

    Beide Straßen sind übrigens für max. Tempo 30 ausgeschildert.

    4. Und natürlich der Kunststoffpoller. Solche Teile habe ich in Deutschland noch nicht gesehen. Und dass der so ziemlich mittig auf der Fahrbahn steht, ist auch ungewöhnlich. Dass der Kunststoffpoller nicht ganz am Rand der grünen Fläche steht, ist wohl so zu verstehen, dass ein Sicherheitsabstand zum Poller mit eingeplant wurde.

    ... machen sich aber doch am Rande ganz schön breit, die Gäste...

    So ist das halt bisweilen mit Gästen. Aber wenn sie sich davon abgesehen sonst gut zu benehmen wissen. Da will man dann auch nicht so kleinkariert sich anstellen.

    In Anbetracht der oben gezeigten Laternenumfahrerei kann man verstehen, dass Stadtverwaltungen Ideen entwickeln, wie noch sehr viel verletzlichere Poller beschaffen sein müssen, damit sie nicht so oft erneuert werden müssen.

    Dazu ein Beispiel aus Lille. Die dort eingesetzten Kunststoffpoller scheinen einiges abzukönnen.

    Hier trägt ein solcher Kunststoffpoller dazu bei, die Aufstellfläche für den Radverkehr zu schützen. Der Radverkehr führt hier aus einer Einbahnstraße heraus, wo er in Gegenrichtung durchgeführt wird. An der Einmündung zur breiteren Straße, die in beide Richtungen befahren wird, wurde der Kunststoffpoller aufgestellt.


    Vielleicht hatte der auch mal rote Streifen? Davon hat man allerdings nicht sehen können. Der Poller ist übrigens innen hohl und am Boden verschraubt, es gibt keinen Kippmechanismus.


    Vermutlich wurde der Poller schon mal so richtig überfahren, allerdings ist es mir rätselhaft, wie er sich dann wieder aufrichten konnte.

    An anderer Stelle, bei einem Bushalt, stehen auch solche Poller, die allerdings noch mitgenommener aussehen:


    Und der hier rechts sieht nicht so aus, als würde er noch mal von selbst aufstehen:

    Man könnte beim Anblick des folgenden Fotos meinen, dass es kurz vor dem im letzten Beitrag gezeigten Foto aufgenommen wurde. Das war vom Mai 2018. Aber so ist es nicht. Tatsächlich ist seitdem die Laterne am selben Standort am Schwarzen Bär neu aufgestellt worden und im Juni 2018 schon wieder platt gefahren worden:

    Diesmal kam ich allerdings vorbei, als der krumm gefahrene Laternenmast noch nicht gekappt war:

    Eine sehr schöne Beschilderung einer Fahrradstraße habe ich in Belgien in der Stadt Brügge gesehen. Ob das dort Standard ist, weiß ich nicht, aber das Schild erklärt die Fahrradstraße besser als so manche Beschilderung in Deutschland à la "KFZ frei"-Zusatzschild.

    "inhalen" = überholen

    Gesehen in der Stadt Brügge in Belgien: Ein einarmiger Fahrradbügel mit Öse für das Schloss. (Im Bild paarweise aufgestellt.) Sehr minimalistisch gestaltet, aber hocheffektiv.


    Und so sieht er belegt aus:

    Lesen Sie nicht mit? Oder bleibt bloß nichts davon hängen?

    Linksseitige Radwege innerorts erhöhen das Risiko eines Unfalls etwa um den Faktor 8 bis 12.

    Um welche Unfälle handelt es sich denn dabei?

    Die Wahrscheinlichkeit für Radfahrerunfälle, bei denen zwei Radfahrer frontal aufeinander stoßen oder sich beim gegenseitig Ausweichen einander touchieren erhöht sich zweifellos auf einem Zweirichtungs-Radweg. Vermutlich besonders dann, wenn der Radweg nicht breit genug ist.

    Diese Gefahr besteht aber in einem noch sehr viel höheren Ausmaß, wenn der Radweg nur in eine Richtung freigegeben ist aber trotzdem von den Radfahrern in beide Richtungen benutzt wird! Vermutlich kennt jeder Radfahrer in seiner Stadt solche Einrichtungsradwege, die besonders häufig in beide Richtungen benutzt werden. Nämlich dann, wenn die Verkehrssituation insgesamt es sehr schwer macht, auf die "richtige" Radwegseite zu wechseln und nur ein sehr kurzer Weg auf der "falschen" Seite zurückzulegen ist.

    Beispiel:

    https://www.google.com/maps/@52.36910…t/data=!3m1!1e3

    Der Friedrichswall war lange Zeit auf beiden Seiten nur mit einem Einrichtungsradweg ausgestattet. Trotzdem wurde auf beiden Seiten in beide Richtungen gefahren. Denn immerhin liegen zwischen den beiden Seiten insgesamt 6 Fahrspuren und ein breiter Grünstreifen.

    Kann man natürlich sagen: Reduzieren auf jeweils eine Autofahrspur je Richtung und Drücke-Ampel mit Sofort-Grün für den Radverkehr. (Würde nicht an mir scheitern. ;))

    Etwas realistischer: Es sollte unbedingt je eine Autofahrspur eingespart werden, damit die Zweirichtungsradwege breiter gestaltet werden könnten!


    Jetzt hat man Zweirichtungsradverkehr auf den Radwegen, die eigentlich breiter sein müssten. Aber das ist immer noch besser, als diese Radwege nur für eine Richtung freizugeben und die Radfahrer, die in die falsche Richtung fahren, aussperren zu wollen. Zumal das intensivste tägliche Verkehrskontrollen erfordern würde, das durchzusetzen. Und dann hätte man wieder die "Rüpelradler" geschaffen, die dann genüsslich "durch den Kakao gezogen" werden würden.

    Nicht Hamburg, aber mit Hohenwestedt immerhin noch in der Region: Autofahrerin übersieht Fahrrad beim Abbiegen – Radfahrer stirbt

    Ich sage es ja immer wieder: Zweirichtungsradwege in dörflicher Infrastruktur sind einfach die größte Pest — aber leider auch der Normalfall.

    Auf dem google-maps-Bild sind ein großer Edeka-Markt mit einem großen Parkplatz und zahlreichen Stellplätzen zu sehen, sowie mindestens ein weiteres Geschäft mit einem großen Parkplatz. Ich kenne solche "dörfliche" Infrstruktur auch von anderen Beispielen. Das ist keine "dörfliche" Infrastruktur, das ist Gewerbegebiet-Infrastruktur. Radfahrergerecht ist so was in der Regel nicht. Die suchen sich dann ihre Wege. Und wenn in solchen Fällen Radwege nicht in beiden Richtungen freigegeben sind, dann werden sie trotzdem so benutzt. Es kann ja wohl nicht das Ziel sein, Radfahrer zu "kriminalisieren", indem man auf die Freigabe in beide Richtungen verzichtet. Da kann ich deine Kritik an Zweirichtungsradwegen ("die größte Pest") nicht nachvollziehen. Wenn überhaupt ist der Autoverkehr die "größte Pest". Aber gerade im ländlichen Raum, möchten das viele nicht wahrhaben.

    Neulich mal wieder in der Region unterwegs gewesen. Die Volksbank glänzt mit schicken Fahrradständern in Form von Fahrrädern: Bild 1 aus Rethen, Bild 2 aus Sehnde, beides Region Hannover