Die Wahl ist doch das netteste an dieser Geschichte. Mein Rennrad hat den schweren Nabendynamo und die fest installierten Leuchten (und die müssen auch nicht mehr zittrig sein) - weil ich damit eben auch längere Strecken fahre und auch mal eine ganze Nacht unterwegs bin.
Das MTB hat ein Akku-Dings. Das ist auch nicht immer superfest installiert, weil ich im Wald den Lichtkegel so einstellen kann, dass ich auch Äste auf Gesichtshöhe sehe. Das ist mir wichtig. Am Lenker kann ich es dann aber im Straßenverkehr so weit absenken, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird (hoffe ich zumindest.. habe noch keine Rückmeldung bekommen). Da ist mir auch eine Beleuchtung nach vorne viel wichtiger als ein Rücklicht - auf kleinen Waldwegen kommt kein Auto von hinten.
Ich bin da keineswegs ein Nabendynamo-Sektierer. Wenn es möglich ist, zum Beispiel einen Akku mit Solarzellen zum Aufladen einzubauen, dann wäre das auch schon eine ganz gute Lösung. Aber die haut natürlich nicht hin, wenn das Rad in der Regel im Dunklen geparkt wird. Persönlich fahre ich Seitenläufer, das haut in der Regel hin. Ist der Gummi auf dem Antriebsrädchen abgerubbelt, dann kann man einen neuen auf das Antriebsrädchen ziehen. Aber obwohl das nur so alle ein bis zwei Jahre vorkommt, ist mir das schon etwas lästig. Vor allem sehe ich die Gefahr, dass das anderen Radfahrern erst recht zu lästig und umständlich ist. In Hannover gibt es ja neuerdings diese Leihfahrräder mit blauem Vorderrad-Reifen. Die haben anscheinend fest installiertes Batterielicht vorne und hinten. So können zumindest keine Drähte durchreißen. Aber wie das mit einer Ladestand-Anzeige der Batterien geregelt ist, das habe ich noch nicht rausgefunden. Auch nicht wie das mit dem Ein- und Ausschalten funktioniert.