Beiträge von Ullie

    In Hannover-Kleefeld ist diese in die Jahre gekommene Beschilderung eines kombinierten Rad- und Fußweges zu sehen. Das Schild Mopeds verboten ist doch eigentlich überflüssig. Oder kann man den kombinierten Rad- und Fußweg als einen außerhalb geschlossener Ortschaften betrachten, wo ja das Mopedfahren erlaubt ist, auch wenn kein Moped-frei-Schild angebracht ist? Tatsächlich liegt der Fußweg entlang einer Bahntrasse zwischen zwei Stadtteilen.

    Hier noch ein Link zu einer älteren google-street-view-Aufnahme. Da fehlt allerdings noch der Hinweis auf die Hundefreilauf-Fläche. Die halte ich übrigens für keine gute Idee. https://www.google.com/maps/@52.37458…6thumbfov%3D100

    Gilt zumindest für die Vorderpfalz, ansonsten trinkt man jenseits des Hardtrandes eher Bier.

    Zur Pfalzcard - an und für sich eine gute Sache. Die aber halt auch Nachteile hat; alles, was an und in dem Programm nicht beteiligt ist, gerät schnell außer Interesse. Das dürfte grade kleinere Gastronomiebetriebe, FeWo, Pensionen usw. sowie Freizeitanbieter betreffen. Außerdem ist der S- und ÖPNV in der Südwestpfalz meines Erachtens insgesamt ziemlich unterirdisch. Etwa vergleichbar mit dem Angebot an Fahrradständern. ;)

    Wenn ich das Prinzip der Pfalzcard richtig verstanden habe, dann darf sich jeder Betrieb daran beteiligen. Allerdings kenne ich nicht die genauen Konditionen. Ich vermute jedoch, dass ein kleiner Übernachtungsbetrieb deutlich weniger dazu beitragen muss, die Pfalzcard zu finanzieren als ein großes Hotel. Oder gilt die Anzahl der ausgegebenen Karten? Letztlich rechnet sich das Ganze doch nicht so, dass der Hotelier seinen Gästen den Eintritt in jedes Museum etc. finanziert, dass der Kartenbesitzer besuchen kann. Sehr viele Gäste nutzen doch ganz viele Möglichkeiten der Pfalzcard gar nicht. Dadurch wird die Pfalzcard doch erst erschwinglich für den Hotelier, der sie ausgibt. Diejenigen jedoch, die sie nutzen, um damit im ÖPNV mobil zu sein, anstatt mit dem Auto die schöne Pfalz zu vergiften, profitieren jedoch sehr von der Pfalzcard. Und das ist doch erfreulich.

    Ich habe mal überlegt, wofür ich überdurchschnittlich viel Geld ausgebe und das Ergebnis ist: Für's Wohnen und Essen. Lebensmittel kaufen wir überwiegend auf dem Wochenmarkt, sowie beim örtlichen Fleischer und wir besuchen gerne die örtliche Gastronomie. Würde ich das Geld stattdessen an der Tankstelle ausgeben, bliebe deutlich weniger davon vor Ort. Im Versandhandel bestelle ich nur äußerst selten Dinge, die ich vor Ort nicht kaufen kann.

    Ich benutze ja gerne auch den ÖPNV und fahre leidenschaftlich gerne Omnibus (als Fahrgast - nicht als Fahrer). Wenn ich mit einer durchschnittlichen Omnibusbelegung von 20 Fahrgästen rechne, dann beschäftige ich durch meine Busfahrerei mit 20 Stunden Omnibusfahren eine Stunde lang mindestens eine Arbeitskraft, nämlich den Busfahrer. Ich glaub nicht, dass bei 20 Stunden Autofahrt ebenfalls eine Stunde lang eine Arbeitskraft beschäftigt wird. Warum wird dann aber die Autoproduktion so hoch gepriesen als Beschäftigungsgarant? Und entsprechend forsch tritt die Autolobby auf, wenn es darum geht Sonderkondition für alles Mögliche zu fordern. Bis dahin ungestraft die Luft zu verschmutzen.

    Die "Heizspiralen" könnten gar eine pfälzische Erfindung sein, ich hab schon vor Urzeiten welche davon in Pirmasens stehen sehen. Und in Pirmasens gibt und gab es mangels Radfahrern seit eh und je kaum (auch nur annähernd brauchbaren) Fahrradständer.

    Biste grade auf Pfalz-Expedition? ;)

    Kurzurlaub. Aber vorsicht, bei den vielen Weinfesten hier besser nur den ÖPNV benutzen. Den Wein trinkt man hier wie andernorts Wasser - so scheint es mir. Aber es gibt ja für Feriengäste die Pfalzcard, d. h. freie Fahrt im ÖPNV im Verkehrsverbund Rhein-Neckar! Link zur Pfalzcard: https://www.pfalzcard.de/de

    Hier ist dann auch die "professionelle" Gegenposition:

    http://m.spiegel.de/auto/aktuell/v…-a-1233510.html

    In dem von dir verlinkten Text heißt es: "Neben strengeren Grenzwerten und der Umweltbilanz von E-Autos sieht VW-Chef Diess aber noch das Problem, "dass die Wertschöpfungstiefe bei E-Fahrzeugen geringer ist und somit weniger Personen benötigt werden, um die E-Autos herzustellen." Allen sei klar, "dass der Strukturwandel dazu führt, dass es weniger Arbeitsplätze in der Automobilindustrie in Deutschland geben wird", sagte Diess."

    Es ist mir einfach unbegreiflich, dass es anscheinend immer noch gelingt mit solchen Argumenten zu punkten. Im Klartext heißt das doch: Es gibt das einfach herzustellende Elektro-Auto und das äußerst kompliziert herzustellende Auto mit Verbrennungsmotor. Beide ermöglichen im vergleichbaren Umfang motorisierten Individualverkehr. Weil aber die "Wertschöpfungstiefe" beim Auto mit Verbrennermotor tiefer ist, sollten wir besser die Finger lassen vom Elektroauto und die Schadstoffe der Verbrennungsmotoren willig einatmen. Das erinnert an die Erfindung des mechanischen Webstuhls. Da gab es auch Leute die verteidigten den Handwebstuhl, weil der mehr Arbeit macht. Ja es gab in der Folge Massenverelendung, weil viele Weber arbeitslos wurden. Aber seitdem hat sich doch auch einiges an gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichem Know-How angesammelt, wie man solche Transformationsvorgänge hinbekommt. Als der klassische Buch- und Zeitungsdruck abgelöst wurde, ging das ohne Massenverelendung.

    Und wie muss ich mir da erst vorkommen als Fahrrad-Benutzer? Bin ich jetzt ein "Volksschädling", weil ich diese Verkehrsart mit geringer "Wertschöpfungstiefe" nutze, anstatt mit einem 350-PS-Diesel-SUV die Luft zu verpesten und die Straßen zu verstopfen?

    Ich glaube, inzwischen ist hier hinlänglich bekannt, daß ich diesen alten Piraten-Vorschlag eines fahrscheinlosen ÖPNV's (also steuer- und/oder abgabenfinanziert) für eine gute Idee halte, allerdings der ganzen Sozialneider wegen auch für eine nur schwer durchsetzbare. Ein Rund-Um-Sorglospaket ÖPNV, bei dem das heimische Ticket auch in besuchten Orten gilt, für einen Euro pro Tag, das scheint mir aussichtsreicher. Da bedarf es natürlich trotzdem einiger Regelungen für Spezialfälle (Kinderreiche, Begleitpersonen für Behinderte etc). Aber als eingängiger Slogan könnte das politisch besser zu verkaufen/durchsetzbar sein.

    Parallel muß man die PKW-Kosten, vor allem die kostenlosen Parkplätze angehen. Dazu halte ich ein solches Umstiegsangebot durchaus für hilfreich.

    In der Pfalz gibt es die "Pfalz.Card". Die bekommen Feriengäste in den teilnehmenden Übernachtungsbetrieben für die gesamte Zeit ihres Aufenthaltes, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Und damit kannst du im gesamten Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein Neckar während deines Aufenthaltes den ÖPNV benutzen. Außerdem gilt die Pfalz-Karte auch noch als Eintrittskarte für verschiedene Sehenswürdigkeiten.

    "Die Pfalz.Card wird zum 1. April 2018 starten. Damit können Urlaubsgäste, die in einem der teilnehmenden Beherbergungsbetriebe übernachten, kostenlos eine Reihe von Freizeiteinrichtungen besuchen. Den Beschluss zum Start der Karte hat in der vergangenen Woche die Mitgliederversammlung des Pfalz.Touristik e.V. gefasst. „Nach mehr als zwei Jahren Vorbereitungszeit sind nun die Grundvoraussetzungen geschaffen, um die Gästekarte als Marketing-Instrument für die gesamte Region auf den Markt zu bringen“, sagte der Vorsitzende der Pfalz.Touristik, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld." Quelle: https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2017/08/01/pfa…ie-pfalz-kommt/
    In einem anderen Feriengebiet habe ich so was ähnliches auch schon kennengelernt, nämlich im Hochsauerland. Dort wird es jedoch Kur-Karte genannt, wenn ich mich recht erinnere.

    Ob das dazu beiträgt, dass die Urlauber ihr Auto stehen lassen oder gleich von vornherein mit der Bahn anreisen, darüber steht leider nichts in dem verlinkten Text. Da ich ohnehin gerne mit Bus und Bahn fahre freut's mich jedenfalls riesig. Und die Pfalz klettert damit im Ranking meiner bevorzugten Ferienziele weit nach oben!

    Diese Bügel hier dürften Yetis Vorstellungen entegegenkommen:

    Die haben nicht nur eine ansprechende Form, sondern die Bügel erfüllen außerdem den Anspruch "form follows function". So sollte modernes Design doch eigentlich auch sein. Gesehen in Kaiserslautern vor dem Japanischen Garten. Aber sie stehen auch an vielen anderen Stellen in Kaiserslautern.

    Hier ein recht unscheinbares Exemplar aus Sonthofen, das auch unbelegt einen guten Eindruck machte:

    Ein paar dieses Typs waren dort in der City zu finden. In der Nähe gab’s eine Dero Fixit-Station sowie nebendran eine Karte und Ladestationen für E-Bikes. Es fehlte nur noch ein Schlauchautomat.

    So richtig erschließt sie sich mir nicht, diese ausklappbare Öse mit Doppelhaken. Und die Konstruktion ist sehr kantig an den Ecken, das kann nicht gut sein für den Rahmen, wenn er unglücklich dagegen stößt.

    Das gäbe in Bayern gehörigen Ärger:

    Habe mir den von dir verlinkten Filmbeitrag angesehen. Die Haltung des Bürgermeisters, aber auch viele Kommentare der Passanten finde ich gut. Vielleicht ticken die Uhren in Rheinland-Pfalz anders als in Bayern?

    Hier das Mainzel-Gehmännchen:

    Aber dein Beitrag wirft natürlich die Frage nach der Gleichberechtigung in Mainz auf. Keine Frage: Eine Mainzel-Frau muss her. Ob die wohl auch historisch oder literarisch verbürgt ist? Egal, ich bin hier schon mal vorgeprescht. Und wer weiß vielleicht liest ja die Mainzer Frauenbeauftragte mit und kann sich für diesen Entwurf stark machen:

    Links das Original, die Mainzel-Frau rechts daneben ist von mir am Bildschirm entworfen worden.

    Weil die 35% voraussichtlich über einen vermehrten Verkauf von Elektroautos erreicht werden. Und für die braucht man weniger Arbeitskräfte.

    Trotzdem ist die Drohung von Herrn Diess totaler Quatsch.

    Denn wenn die 35% kommen, gehen NUR 100.000 Jobs verloren. Kommen sie nicht, setzt die deutsche Autoindustrie weiter auf nicht mehr zeitgemäße Verbrenner, während der Rest der Welt auf Elektroautos umstellt. Das würde wesentlich mehr Jobs kosten.

    Man muss sich einfach darauf einstellen, dass die Industrie schrumpfen wird. Nur der Umfang ist noch offen. Wenn Deutschland es geschickt macht, entstehen in der Akkuproduktion neue Stellen. Aber nur, wenn die Zellenfertigung in Deutschland schnell ausgebaut wird.

    Ich fürchte es ist alles noch viel schlimmer. Was du vorschlägst läuft ja auch wieder auf automobile Massenproduktion hinaus, von der dann jedoch global betrachtet nur wenige profitieren können. Was aber wirklich weltweit vielen Menschen mehr Mobilität ermöglichen würde, das wäre ein ÖPNV-Ausbau. Warum bauen Autofirmen nicht ÖPNV-Fahrzeuge? Das wäre so eine Art: "Schmiedet Schwerter um zu Pflugscharen".


    Auch wenn sich das jetzt sehr nach "Verschwörungstheoroie" anhört: Wir könnten alle ein deutlich entspannteres Leben führen, wenn wir die automobile Individual-Mobiltät beerdigen würden. Und stattdessen uns auf ÖPNV, Rad- und Fußverkehr beschränkten. Das ist jedoch nicht gewollt, zu viele verdienen zu viel daran, die Leute damit "kirre" zu machen, immer größere und schnellere Autos seien der Schlüssel zum Glück.

    "Murks" wäre eine gute Bezeichnung

    Jetzt sei mal nicht so gnadenlos hart. Die Funktionalität dieser "Riesentauchsieder" will ich keinesfalls verteidigen! Es sind halt typische "Felgenkiller". Aber als Einzelexemplare haben sie einen gewissen gestalterischen Charme und können - je nach Umgebung - durchaus als ansehnliches Außenmobiliar durchgehen. In der Häufung wie hier auf dem Fahrradparkplatz vor einem Schwimmbad sehen sie jedoch gar nicht gut aus.

    kann ja wohl nur ein Radfahrer gegengefahren sein, nicht wahr?

    hör endlich mal mit dem autofahrer-bashing auf hier! man ey!

    :saint:

    So isses, muss wohl ein Radfahrer gewesen sein. Steht ja in einer Fahrradstraße das Schild. Und hier hat ein Fußgänger die Laterne umgefahren ... äh - umgetreten natürlich, denn die steht schließlich in einer Fußgängerzone in Kaiserslautern:

    Diese Form von Fahrradbügel hatten wir ja schon einmal weiter vorne im Thread, aber stets nur als Einzelexemplare. In so einer großen Menge wie hier vor dem Freibad in Hochspeyer (Pfalz), habe ich diese Fahrradständer vorher noch nie gesehen:

    Gibt es eigentlich einen gängigen Begriff für diese Art Fahrradständer? "Spiralbügel" oder "Tauchsieder" vielleicht?

    Vielen Dank für die Transkriptierung. In der Hannoverschen Allgemeinen wurde unter anderem so über den Unfall berichtet: "Nach Angaben der Polizei starb der 64-Jährige am Freitag im Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr, als der Radler offenbar bei Rot über die Göttinger Straße fuhr. Ein VW-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den 64-Jährigen. HAZ vom 31.8.18, http://www.haz.de/Hannover/Aus-d…schwerem-Unfall

    Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an, deshalb sucht die Polizei weiterhin Zeugen – vor allem mit Blick auf die Ampelsituation zu dem Zeitpunkt." Das Wörtchen "offenbar" signalisiert: "Der Radfahrer ist doch selber schuld an dem Unfall, wenn er bei Rot fährt." Es wird jedoch in dem HAZ-Artikel nichts dazu gesagt, wie schnell der Autofahrer fuhr. Welches Geschwindigkeitslimit dort gilt. (Vor der Ampel sind es Tempo 50, hinter der Ampel beginnt allerdings eine Tempo 40-Zone.) Es wird auch nichts dazu gesagt, dass die schiere Größe des Verkehrskreisels dazu verleitet, schneller als Tempo 50 zu fahren. Es wird auch nichts dazu gesagt in dem Artikel, dass Tempo 50 besser auf Tempo 30 als Tempolimit reduziert werden sollte. Allerdings wird in dem Artikel darüber berichtet, dass die Polizei noch nach Zeugen sucht, die Aussagen zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen kann. Und daher ist es sehr fragwürdig, wenn an anderer Stelle in dem Artikel ausgasagt wird, dass der Radfahrer "offenbar" bei Rot fuhr.

    Dieser gigantische Verkehrskreisel, an dem sich der Unfall ereignete, stammt aus einer Zeit, in der über solche Kreisel so berichtet wurde: "Um die Außenbezirke der Niedersachsenstadt schließt sich ein Ring von autobahnähnlichen, kreuzungsfreien Schnellstraßen, über die der Fern- und Durchgangsverkehr ohne Geschwindigkeitsbegrenzung surrt. Die City umfaßt ein zweiter, engerer Ring aus gleichfalls doppelbahnigen Schnellstraßen von 50 Metern Gesamtbreite, an deren Gelenken mächtige Verkehrskreisel wie Turbinenräder die Automobile in jede gewünschte Richtung wegschaufeln. (...) Wenn sie fertig sind, können die Autofahrer aus der Richtung Ruhrgebiet - was kaum in einer anderen deutschen Stadt möglich ist - unbehindert durch Kreuzungen oder Ampeln mit unbeschränkter Geschwindigkeit bis zum Stadtkern preschen. Der Spiegel vom 3.6.1959, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42625552.html

    Immerhin wurde der Verkehrskreisel seitdem schon einmal umgebaut und zwar nicht zu einer Kreuzung, sondern zu einem ampelgesteuerten Verkehrskreisel. Nicht zuletzt die deutlich geringeren Baukosten sprachen dafür. Aber auch die aberwitzige Diskussion darüber, dass nach Ansicht einiger vorwiegend autofahrenden Bürger ein ampelfreier Kreisel ja grundsätzlich die bessere Art der Verkehrsorganisation sei im Vergleich zu einer ampelgesteuerten Kreuzung. Kompromiss: Machen wir doch einen ampelgesteuerten Kreisel. Seitdem hat die Anzahl der tödlich verunfallten Fußgänger und Radfahrer abgenommen. (Dazu habe ich allerdings keine Statistik, die das belegt, aber ich kann mich noch an die Situation vor dem Umbau erinnern und an Zeitungsartikel zum Unfallsgeschehen im Deister-Kreisel.)

    Hier eine Karte auf Grundlage von openstreetmap erstellt:

    Dann will ich auch mal. ;) Ich find es ja immer so putzig, wenn hier ab und an mal ein Foto eines [Zeichen 250] ohne Radverkehrsfreigabe an einem touristischen Radweg auftaucht. Oooohoooo...! Hier in der Pfalz ist es genau umgekehrt: es gibt fast so gut wie gar keine Freigaben für den Radverkehr, auch nicht im Rahmen des landeseigenen, touristischen HBR-Wegesystems. Als Radfahrer kennt man das hier also (von kleinauf) gar nicht anders - dementsprechend hat das [Zeichen 250] hier für Radfahrer halt auch grundsätzlich keinerlei wirkliche Bedeutung.

    Es gibt dann aber auch besonders absurde Sachen wie bspw. in Wallhalben:

    EOS_18-0112.jpg

    Inzwischen hab ich es auch fast schon aufgegeben, daran was ändern zu wollen. Ich habe den LBM (Landes-Straßenbaubehörde, "Vater" des HBR-Systems) schon vor mehr als einem Jahr(!) als auch zahlreiche Städte und Verbandsgemeinden darauf hingewiesen, dass die allermeisten dieser Wege nicht legal mit Fahrrädern befahren werden dürfen. Es ist den Verantwortlichen einfach schnurzpiepegal.

    Es könnte etwas mit der geringen Höhe des Brückengeländers zu tun haben. So was ähnliches hatte ich auch schon mal hier eingestellt, aus Bad Münster am Stein. Damals mutmaßte jemand, dass das Brückengeländer eine zu geringe Höhe für Radverkehr hat und die Kommune deshalb auf Nummer Sicher gehen will für den Fall, dass ein Radfahrer über das Brückengeländer "hinausschießt", bzw. darüber stürzt.

    Hier das Bild aus Bad Münster am Stein:

    Dieser Blick zurück in die 50er-Jahre zeigt, wie eine ganze Generation auf das Auto eingeschworen wurde. In einem randständig gelegenen Stadtteil Hannovers mit zumindest damals noch dörflichem Charakter wird ein "Droschkenplatz" (heute würde man wohl Taxi-Haltestand sagen) angelegt. Und per Zusatzschild verkündet, dass hier Fußgänger nichts verloren haben. Der Link führt zur HAZ-Internetseite.

    Hier der Link zum Bild: http://www.haz.de/var/storage/im…ser_article.jpg

    Und hier der Link zum Artikel: http://www.haz.de/Hannover/Aus-d…-Gross-Buchholz

    Am gestrigen Freitag wurde in Hannover ein weißes Gedenk-Fahrrad an einer Unfallstelle im Deisterkreisel aufgestellt, an der ein Radfahrer von einem Autofahrer totgefahren wurde. Ein paar Bilder von der Veranstaltung, an der sich ca. 40 bis 50 Menschen beteiligten:

    Die Teilnehmer umrunden unter Polizeischutz den Kreisel in einem kurzen Gedenk-Marsch.

    An diesem Radfahrer- und Fußgängerüberweg mit "Bettelampel" an der Ausfahrt Richtung Göttinger Straße geschah der Unfall.

    Am Fahrrad ist eine Beschreibung des Unfall-Hergangs befestigt.