Während SPD und Grüne auf Themenplakate setzen, verwendet die CDU Themenplakate nur sehr sparsam. Eines habe ich trotzdem entdeckt. Leider ohne Radverkehr-Bezug. Aber es ist mir besonders negativ aufgefallen, weil es dazu beiträgt, die Vorbehalte anderer EU-Staaten oder deren Bevölkerung gegenüber einem überstarken Deutschland in der EU zu befördern, besonders dann wenn man den Augenmerk auf diese drei Farb-Dreiecke legt, die im zweiten Bild nicht abgedeckt sind. Schwarz-Weiß-Rot das sind die Farben des Deutschen Kaiserreiches und die Farben der Hakenkreuzfahne. Ich will jetzt nicht so weit gehen da Absicht zu unterstellen. Aber es hätte dem Gestalter oder seinen Auftraggebern auffallen müssen und so nicht aufgehängt werden dürfen. Zumal mit einem Spruch, bei dem man denken könnte, Europa habe gefälligst für Deutschlands Zukunft zur Verfügung zu stehen.
Beiträge von Ullie
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Selbst die HAZ (Sonst Fahrradhelm-Propaganda-Zentrale) hat mal einen nachdenklichen Artikel geschrieben. http://www.haz.de/Nachrichten/Pa…/Leben-mit-Helm
Vielleicht ist der Versuch, Radfahrern das Helmtragen aufzunötigen, die Rache der Autofahrer für die Gurtpflicht?
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Schön, wie der Radweg dort, wo man besonders aufpassen muss, extra schmal wird.
Habe die unzulängliche Situation am Friederikenplatz/ Ecke Karmarschstraße hier eingetragen: https://radwege.greenpeace.de/
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Wieso "trotzdem"? Inwiefern sollte da ein Zusammenhang bestehen?
Hat die Präsidialkabinette in Weimar auch nicht verhindert, dass man erst ab 20 Jahren wählen durfte. Geistige Reife (die man sicher einigen unabhängig vom biologischen Alter zu- und absprechen könnte ...) führt doch nicht dazu, dass es keine Zersplitterung in der Parteienlandschaft bzw. den Wahlergebnissen gibt.
Der Bundestag wird als ein solch wichtiges Gremium angesehen, dass es eine 5%-Hürde gibt. Und man erst mit 18 wählen darf.
Die Kommunalparlamente werden für weniger wichtig eingeschätzt, so dass es keine 5%-Hürde gibt und schon mit 16 gewählt werden darf.
Für das EU-Parlament gibt es zwar keine 5%-Hürde aber man darf erst mit 18 wählen.
Vielleicht ist es ja eine gute Idee für eine konkrete politische Forderung der Friday for Future DemonstrantInnen, dass das EU-Parlament schon ab 16 gewählt werden darf. (Wahrscheinlich ist das schon eine Forderung und ich hab's nicht mitgekriegt?)

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Leider sind Verwaltungen ja bisweilen sehr phantasielos, wenn es darum geht Radverkehrslösungen zu finden. Hoffentlich führt der Hinweis auf Mängel nicht dazu, dass dann an solchen Stellen das Radfahren einfach verboten wird.
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Mein erstes halbe Dutzend Eintragungen hab' ich bereits vorgenommen. Wie intensiv wird Greenpeace da am Ball bleiben? Ich habe inzwischen bereits mehrfach auf Radwege-Mängelkarten Eintragungen gemacht, das zum Teil auch weiter verfolgt. Aber dann irgendwann aus den Augen verloren, oder die Seiten nicht wiedergefunden, oder die Seiten waren irgendwann weg. Gibt es eine allgemein anerkannte Internetseite, deren Betreiber konsequent am Ball bleiben und wo es Ressourcen gibt, die es möglich machen immer aktuell zu sein und alle Eingaben zu prüfen? Schafft Greenpeace das?
Und wie werden Eintragungen statitisch erfasst? Und welche politische Forderungen daraus abgeleitet? Ich habe mir mehrere angesehen. Oft kommt: Ich will hier einen breiten Radweg. Selten kommt: Ich will, dass diese Straße für den Autoverkehr gesperrt wird.
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Woher hast du diese Info? Ich hatte das anders im Kopf und habe im Internet auch nichts gefunden. Lediglich in Österreich und Malta darf meines Wissens bereits ab 16 gewählt werden.
Puh. Entschuldige und Vielen herzlichen Dank für den Hinweis. Ich hatte das tatsächlich anders in Erinnerung und war mir dabei so sicher, dass ich's hier gleich ungeprüft reingehauen habe.
Allerdings erstaunt mich das, denn es gibt keine 5%-Hürde. Aber trotzdem das hohe Wahlalter! -
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In dem Film https://www.dw.com/de/damals-temp…Fen/av-17133385 wird an einer Stelle davon gesprochen, dass in Deutschland (Westdeutschland!) einmal ein Tempolimit von Tempo 100 auf der Autobahn galt. (Minute 1:38 bis Minute 2:42)
Das war von November 1973 bis März 1974 und es war mir bislang gar nicht recht bewusst. Es galt tatsächlich ja auch nur eine kurze Zeit. Hintergrund war die Ölkrise. "Ende 1973 hatte die Organisation Erdölexportierender Staaten einen Boykott gegen den Westen verhängt. Der Benzinpreis stieg, die Regierung verhängte ein Sonntagsfahrverbot. Ab November 1973 durfte zudem auf Autobahnen nicht schneller als 100 Kilometer in der Stunde gefahren werden. Das sollte gelten, bis die Ölkrise überwunden war.
Doch der damalige Verkehrsminister, der Sozialdemokrat Lauritz Lauritzen, wollte das Limit beibehalten. Sein Argument: „Es geht um Menschenleben.“ Mit 20.000 Verkehrstoten war im Jahr vor der Ölkrise ein trauriger Rekord erzielt worden. Während des Tempolimits gab es deutlich weniger Unfälle."
Quelle: https://www.fr.de/politik/tage-tempo-11279291.html
Was hat Scheuer aus den Erfahrungen seines Vorvorvor-Gängers gelernt: Versuch erst gar nicht ein Tempolimit gutzuheißen, sondern setze dich gleich an die Spitze der Gegenbewegung. Möglicherweise stand damals in der Diskussion noch stärker als heute der Gedanke im Vordergrund, dass ein Tempolimit sich aus Gründen der Staatsräson verbietet, weil sich das Tempolimit negativ auf die Autromobilproduktionm auswirkt: "Die 100-Kilometer-Tempo-Bestimmung macht uns auch noch das Frühjahrsgeschäft kaputt", klagt Ford-Vorstandsmitglied Banzhaf." Quelle: Spiegel vom 26.11.1973. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41840240.html
Auf jeden Fall finde ich es spannend zu verfolgen, dass damals deutlich offener als heute eine Meinung gesellschaftsfähig war, die sich vielleicht so zusammenfassen lässt: "Auch wenn es dann mehr Tote gibt, schnelles Fahren ist das wichtigste überhaupt." Heute dagegen wird eher davon gesprochen, dass die Auswirkungen des schnellen Fahrens gar nicht so schlimm seien wie von Experten behauptet.
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Ist das ein neuer Trend? Gesehen in Wiesbaden (Bild 1) und in Hannover (Bild 2):
Vielleicht fahren ja auch in anderen Städten und Kommunen noch Fahrräder mit solchen Beschriftungen rum?
Bei der Bildersuche habe ich dieses schöne Exemplar entdeckt. Vermutlich in Oldenburg (Nummernschild am Auto im Hintergrund). http://4.bp.blogspot.com/-thtlqGM3JjE/U…00/IMG_5983.JPG
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Sehe ich das richtig auf dem Foto: Der Radweg liegt in einer Art Versenkung? Sowohl die Straße liegt höher, als auch der Fußweg liegt höher? Oder täuscht die Aufnahme?
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Die Grünen haben hier für kommenden Dienstag eine Veranstaltung organisiert, wo die vier Kandidaten sich zu Themen äußern sollen, die insbesondere die Wähler der Grünen interessieren dürften.
Gab es denn bei dir in Stade "Fridays for Future"-Demos? Und wie verbreitet ist das Wissen darüber,
dass bei den Europawahlen schon ab 16 gewählt werden darf.Hatte gerade darüber mit einem Bekannten mit Tochter im gerade eben wahlfähigen Alter gesprochen, der sich für gewöhnlich gut auskennt mit politischen Themen.Aber das bei der Europawahl schon mit 16 gewählt werden darf, dass war ihm auch nicht bewusst. Und seine Tochter, die er danach gefragt hatte, erfährt in der Schule auch nichts zum Thema. Da bei euch in Stade ja auch Kommunalwahl ist, bei der ja auch schon ab 16 gewählt wird, ist es vielleicht auch besser bekannt, dass die EU-Wahl auch schon ab 16 ist?Jetzt aber schnell bei meinem Bekannten anrufen und die Falschmeldung korrigieren.
Und wen würden die jungen Friday for Future-AktivistInnen wählen, wenn sie denn wählen dürften?
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Das könnte dazu führen, dass mehr KFZ auf Landstraßen unterwegs sind. Das ist nicht gut für die Verkehrssicherheit und für die Anwohner dieser Straßen. Lieber KFZ-Verkehr auf der Autobahn lassen (oder ganz abschaffen).
Beim heutigen Ausbaustand der Landes- und Bundesstraßen stimme ich dir zu. Deshalb ist es ja so wichtig, dass dort auf Tempo 60 reduziert wird. Und natürlich dürften diese Straßen nicht so begradigt und breit sein. Wie bei vielen Bachbett-Renaturierungen müssten im Grunde genommen Landstraßen-"Renaturierungen" erfolgen. Auch wenn sich das jetzt kühn anhört. Wenn du im ländlichen Raum unterwegs bist, dann gibt es ganz oft Straßenabschnitte, auf denen nur Tempo 70 erlaubt ist. Das sind alles Abschnitte, für die bereits Pläne in den Schubladen liegen, dass sie auf ein höheres Tempo ertüchtigt werden sollen. Was da schon alleine an Geld eingespart werden kann, wenn man auf diesen Ausbau verzichtet!
Übrigens gilt Tempo Hundert auf Landstraße erst seit 1972. Siehe dazu auch dieser Film: https://www.dw.com/de/damals-temp…Fen/av-17133385 (Deutsche Welle 2013) Der Film ist auch deshalb interessant, weil zahlreiche Interview-Einsprengsel den gängigen Zeitgeist widerspiegeln.
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Mit der Bahn wäre ich im letzten Jahr von Braunschweig nach Uelzen (80km) ca. 1 Stunde schneller gewesen als mit dem Fahrrad und ich fand mich selbst schon ziemlich schnell. Die Bahn ist auf dieser Strecke fast schon eine ernstzunehmende Alternative zum Fahrrad. Das lag aber unter anderem auch daran, dass ich 15km Umweg über eine Umleitungsstrecke fahren musste, da die B4 auf dem letzten Stück gesperrt war (übrigens nicht nur für Radfahrer).
"Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat jüngst für einen großen Aufschrei im Land gesorgt. In Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaftskraft in Ostdeutschland noch immer etwas um 20 Prozent hinter der der westdeutschen Bundesländer hinterherhinkt, schlug IWH-Präsident Reint Gropp vor, die Fördermittel vor allem auf die ostdeutschen Ballungszentren zu konzentrieren."
https://www.mz-web.de/saalekreis/foe…ieden--32248896
Auch auf die Gefahr hin, mich hier bei den Landbewohnern unbeliebt zu machen: Im Grunde genommen stimme ich den Autoren der Studie zu. Das Hauptproblem sehe ich darin, dass in den zurückliegenden Jahrzehnten die Wirtschaftsförderung auf dem Land vor allem darin bestand viele schnelle Landstraßen und Bundesstraßen zu bauen. Das hat die Zersiedelung, sowie die Flächen-Versiegelung befördert und eine autozentrierte Verkehrsinfrastruktur erzeugt. Die Wege wurden so immer länger, aber sie konnten dank schnellerer Straßen in immer kürzerer Zeit zurückgelegt werden. Dafür werden jedoch zunehmend mehr Ressourcen verbraucht, sowohl beim Bau von Straßen aber auch bei deren Benutzung. Vor fünfzig Jahren gab es in vielen kleinen Ortschaften noch mehrere Lebensmittelgeschäfte. Doch die Straßen wurden breiter und schneller, der Autobesitz nahm zu, aber auch die Ansprüche bezüglich kostengünstige Nahrungsmittelbeschaffung mit großer Auswahl und kleinem Preis. Die kleinen Geschäfte machten dicht.
Bei den Arbeitsplätzen gab es eine vergleichbare Entwicklung: Gut bezahlte Arbeitsplätze konnten durch schnelle Autoanbindung erreicht werden. Schlechter bezahlte im ländlichen Raum blieben unbeliebt und unbesetzt. Das hat der Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum möglicherweise mehr geschadet als ihr durch den Straßenausbau geholfen werden konnte.
Ökologisch und ökonomisch vernünftiger wäre es gewesen, die Besiedelung der Städte zu verstärken und gleichzeitig lebenswerte Stadtstrukturen zu entwickeln. Anstattdessen wurde zugelassen, dass sich Tag für Tag unendliche Autoschlangen in die Städte ergießen und dort nicht mehr oder kaum noch bewältigbare Verkehrssituationen erzeugt werden. Und dazu gehören zugeparkte Radwege. So betrachtet greift die Petition, die die Radwegparker ins Visier nimmt, viel zu kurz.
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Nachtrag zum Thema Tempolimit, wozu es ja auch eine Petition gibt, auf die foobar schon weiter oben hingewiesen hatte. https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_20…tion_89913.html
Ich halte ja Tempo 80 für Alle auf Autobahnen für ausreichend.
Bei der 130er-Petition habe ich trotzdem unterschrieben.
Hier ein Zufallsfund, der das Ergebnis der "Tempo 80-Petition" vorwegnimmt:
https://cdnde1.img.sputniknews.com/images/32320/67/323206734.jpg
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Bei der Fahrweise wäre eine Ganzkörper-Schutzausrüstung günstig. So eine Art Ganzkörper-Airbag.
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Ich hab's geahnt. Viel zu einfach für die Spezialisten hier im Forum.
Trotzdem noch ein Auflösungsbild, eine Bake, die mit Vorbeifahrt rechts, bzw. Vorbeifahrt links-Zeichen markiert ist. Es ist die selbe Bake einmal von der einen und dann von der anderen Seite aus aufgenommen.
Julius, wie ist das mit Baken, die auf Gehwegen nicht stehen dürfen? Das seh ich leider öfter bei uns im Stadtbild und ich bin davon ziemlich angenervt. Zum Beispiel hier:
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"Europa ist die Antwort" bedeutet so viel wie "Deutschland kann weiter Treibhausgase emittieren, die Einsparungen sollen andere europäische Länder vornehmen!"?
Kurios, an manchen "Stammtischen" hört man immer wieder. Nur Deutschland sei so "blöd", dass es die strengen EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung auch tatsächlich einhalten würde, während alle anderen EU-Staaten drauf pfeifen.
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Ich verstehe das als: "Wir haben nicht den Arsch in der Hose, es selber zu machen. Besser die EU macht sich unbeliebt."
Die Kritik ist freilich nicht von der Hand zu weisen. Andererseits werden zumindest von SPD und den Grünen Themenplakate aufgehängt, die den Umweltschutz zum Gegenstand haben. Gerade bei der SPD sehe ich darin eine Neuentwicklung, die ich so nicht in Erinnerung habe von den letzten EU-Wahlen oder auch Bundestagswahlen.
Die CDU dagegen plakatiert anscheinend nur ihre Kandidaten, dieses von der CDU, mit McAllister-Motiv, ist mir in Hannover aufgefallen:
McAllister ist der Spitzenkandidat der CDU in Niedersachsen. Alle anderen Parteien außer der CDU (und CSU) haben übrigens eine bundeseinheitliche Liste.
Und hier noch ein weiteres Themenplakat der Grünen:
Kennt eigentlich jemand diese Vogel-Art? Stehen diese Vögel unter einem besonderen Schutz? Ich hätte ja vielleicht eher den Eisvogel genommen!