Ein weiterer Fall aus der Pfalz: Im Westen von Kaiserslautern ist die B270 nach Norden für Radfahrer gesperrt. Der Stadtteil Siegelbach und das neue Industriegebiet Nord sind damit nicht direkt per Rad zu erreichen (vgl. Pannenflicken 2012, die Situation ist seither nicht besser geworden). Die Ausweichstrecke für Radfahrer führt in einem Riesenbogen durch den Wald, über wassergebundene Wege. Und an Winterdienst ist natürlich nicht zu denken.
Beiträge von arvoituksellinen
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Das klingt nach viel Arbeit. Danke, dass du dir so viel Mühe machst!
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Na, immerhin erwähnt der Herr Fahrlehrer, dass auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen ist (will die aber am besten durch Ketten oder Geländer daran hindern, die Kreuzung zu überqueren). Ach, es ist ein Trauerspiel!.
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Wo bleiben eigentlich die Horden an Kleinstkindern, die mit ihren Laufrädern doch gelernt haben sollten, Gleichgewicht zu halten und Fahrlinien intuitiv zu erfassen? Die müssen doch alle irgendwann auch mal in der Schule ankommen!
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Schönes Projekt in Berlin: Abstandsmessung beim Überholen, interaktiv erklärt. Mit Mitmachaufforderung.
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Ich habe auch ein Auto, das viel zu groß und teuer ist für unseren Zweipersonenhaushalt. Aber es gefällt mir, es ist ein Klassiker, und es macht mir Spaß, genau dieses Auto zu besitzen. (Dass ich es nur wenig nutze, ist ein anderes Kapitel.) Ich habe an anderer Stelle schon mal gesagt, dass ich in den sieben Jahren, in denen ich das Auto fahre, schon so viel Geld reingesteckt habe (Anschaffungskosten; reine Haltungskosten wie Steuer und Versicherung; Betriebskosten; Wartungskosten; Nebenkosten), dass ich mir für diese Jahre fast eine Bahncard 100 hätte kaufen können. Natürlich ist das irrational, ich weiß. Aber es macht eben auch Spaß.
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Ich habe durchaus nichts dagegen, innerhalb eines Themas mal (!) auf Abwege zu geraten -- ich bin selbst einer, der manchmal vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt.
Ich bitte aber zu bedenken: Satzzeichen sind so billig, da kann man ruhig mehr von nehmen. Beiträge, in denen Sätze über vier Zeilen mäandern, ohne dass ein einziges Komma den Lesefluss etwas gliedert, sind mir zu schwer zu lesen.
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Udo Vetter berichtet in seinem Lawblog von einem Vorfahrtsunfall zwischen zwei Radfahrerinnen. Und zitiert nebenbei aus einem Grundsatzurteil des BGH. dessen Begründung UV in dem bemerkenswerten Satz zusammenfasst: "Verkehrsregeln müssen klar und einfach sein. Ansonsten bricht Chaos aus."
Ob man das mit den "einfachen und klaren" Verkehrsregelungen auch mal einigen Straßenverkehrbehörden stecken könnte?
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Aber bitte nicht "irgendwo"! Gehe zur Verbraucherberatung oder zu einem freien (nicht konzerngebundenen) Finanzberater (frei, damit er einem nicht die Produkte seines Konzerns aufschwatzt).
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Der "Raudi" ist laut aktuellem Duden ein "(jüngerer) gewalttätiger Mensch". Gehe ich Recht in der Annahme, das "Ochsenzoll" das ist, was hierzulande mit "Klingenmünster" beschrieben wird (psychiatrische Einrichtung).
Davon ab: Ich verstehe die Fragen des Herrn Thering nicht recht. Was meint er? Frage 1 scheint mir sehr interpretationsbedürftig. In Frage 9 ist von "repressiven" Schwerpunkteinsätzen die Rede -- "repressiv" ist laut Duden "unterdrückend". Therings ganzer Ansatz scheint darauf hinauszulaufen, ein Nebenproblem aufzubauschen -- die meisten Unfälle mit Radfahrerbeteiligung werden durch doch Autofahrer verursacht. (Ach, ich predige dem Chor.)
Bekommen wir die Antworten des Senats auch zu sehen? Ich könnte darauf wetten, dass es jede Menge schmallippige Ein-Satz-Antworten gibt.
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Ach was, so naiv bin ja noch nicht einmal ich.
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In der Wochenend-Ausgabe unserer Regionalzeitung "Die Rheinpfalz" stand heute im Autoteil ein kurzer Text unter der Überschrift "Vorsicht statt Vorrang". Er richtet sich an Radfahrer, die - um das Umfahren durch Lkw zu vermeiden - besser auf ihren Vorrang verzichten, Sichtkontakt herstellen, bei Unklarheiten lieber stehen bleiben sollen bla bla bla. Im Wesentlichen gibt der Text eine dpa-Meldung wieder, die allerdings schon etwas älter ist (z.B. hier).
Das ewige Victim Blaming (ihr kennt die Leier)! Man kann nur sagen: Wenn Radfahrer nicht so aufmerksam fahren würden, dann gäbe es noch viel mehr Tote.
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Oje. Es gibt eben wirklich auch unter Radfahrern richtige A...löcher.
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Ich habe gerade mal in diese Kommentare reingelesen. Wie oft da das Ironie-Tag vergessen wurde, ist erschreckend. DIe können das doch nicht ernst meinen, oder ...?
Zitatendlich normale Vorschläge zur Verkehrspolitik. Ich rege mich jedes mal auf, wenn breite Straßen zugunsten breiterer Fahrradwege künstlich schmaler gemacht werden. Diese autofeindliche Politik muß endlich beendet werden. Früher hat wenigstens die Union solchen Unsinn gestoppt. Jetzt muß das halt die AfD machen.
Na endlich denkt mal eine Partei an die unterdrückten Autofahrer! Und jetzt müssen nur noch die unzumutbaren Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehoben werden!
Natürlich müssen die Geschwindigkeitsbeschränkungen weg. Diese ganzen Tempo-30-Zonen halten einen nur auf. Und heutige Autos sind nun einmal viel sicherer als vor 20 Jahren, deswegen halte iich die gängigen Geschwindigkeitsbeschränkungen inner- wie außerorts für Relikte von vorgestern.
Wenn ich morgens nach Köln reinfahre, habe ich regelmäßig Stau trotz vierspuriger Straße. Ich verstehe nicht, dass man da die Straße nicht auf sechs oder acht Spuren ausbaut. Das hat den Vorteil, dass der Verkehr zügig abfließt und es daher auch weniger Abgase gibt, das ist obendrein also noch gut für die Umwelt. Das Geld wäre ja sogar da, aber das muss man ja derzeit für Wichtigeres ausgeben.
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Der Spiegel berichtet in einem Videobeitrag über ein Fahrrad mit "eingebautem Schloss": Der Rahmen lässt sich öffnen und als Schloss verwenden. Angeblich ist das völlig diebstahlssicher, ich frage mich nur, wie verwindungssteif die Schose ist.
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Einigermaßen skurriler Unfall in der Vorderpfalz. Die Beschreibung wirft aber Fragen auf: Wenn der Radfahrer entgegen kam, wie kann er ein Pferd dann von hinten anfahren?
Und wie fasst man einen solchen Unfall in einer Statistik?
Edith: Frage beantwortet, ich hatte es beim ersten Lesen übersehen, dass die Reiter gewendet hatten.
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Zitat von Schleswig-Holsteinische Landeszeitung
Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert – Quelle: https://www.shz.de/20309992 ©2018
Das ist nicht der Normalfall. Man mag sich gar nicht ausmalen, was dort für ein Gepöbel geschrieben wurde, bis die Kommentarfunktion abgeschaltet wurde.
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Das Ding gefährdet aber nicht den Kfz-Verkehr sondern nur Radfahrer. Was passiert wohl, wenn ich dagegen Anzeige erstatte? Erklärt mir die Polizei dann, dass das kein Straßenverkehr ist, weil dieser unabhängig geführte Geh- und Radweg nicht Teil einer Straße ist?
Das ist doch Niiiedersachsen, also ganz was anderes! ("Das Beste am Norden ist unsere Bedächtigkeit"). In Berlin dagegen, da ist so eine Hektik, da rasen doch sogar die Radfahrer!
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Eben auf Sueddeutsche.de gefunden (auch wenn es schon zwei Wochen alt ist):
Mitten in ... Amsterdam
Die Berliner Familie macht Urlaub in Amsterdam, der Stadt, die auf der ganzen Welt als Fahrradparadies bekannt ist. Wo alle Menschen entspannt auf blumengeschmückten Hollandrädern unterwegs sind und man nicht befürchten muss, dass einem ein Berliner Autofahrer erst die Vorfahrt nimmt und dann wüst hinterherschimpft. Als die Berliner Familie eine Straße überquert, rast eine junge Radlerin vorbei und zwar so, dass die Kinder beinah unter die Räder gekommen wären, hätten die Eltern sie nicht zurückgerissen. Freundlich (man ist schließlich im Urlaub, nicht in Berlin) weist die Berliner Familie darauf hin, dass ihre Ampel grün ist, die der Radfahrerin hingegen rot. Die Radlerin zischt: "But you are in Amsterdam!" Dann rast sie weiter, nicht ohne einem noch wüst hinterherzuschimpfen. So schnell wird man vertrieben aus dem Fahrradparadies.