SPIEGEL ONLINE: Zählt der Fahrradzähler nicht in gewisser Weise auch das Auto an? Schließlich ist der Platz in einer Stadt begrenzt. Müssen künftig Pkw-Fahrer zugunsten der Radler auf Fahrstreifen verzichten?
Peter: Eine ernsthafte Förderung des Radverkehrs ist grundsätzlich unmöglich, ohne die Infrastruktur zu Lasten anderer Verkehrsmittel umzuverteilen. Wenn man zudem davon ausgeht, dass eine Erhöhung des Radanteils in Innenstädten auch einen Rückgang des Pkw-Verkehrs bedeutet, wäre es sicherlich vertretbar, stellenweise einzelne Autospuren einzuengen oder zurückzubauen.
"was es bringt? Ganz klar jeder Fahrradfahrer darf sich wie ein moralischer Herrenmensch fühlen"
Direkt schon der erste Kommentar völlig ohne Sinn und Verstand. Man sollte ja meinen bei Internetkommentaren sollte einen nichts mehr schocken, aber ich finde es imme wieder krass.