Beiträge von Malte
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Ein weißes Kreuz auf dem Asphalt
Da waren bestimmte Kräfte am Werk. Soso.
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Ich verstehe gerade irgendwie nicht so ganz, wofür du diesen Thread aufgemacht hast...
Ich glaube, @munchengladbach will darauf hinaus, dass früher die Radfahrer recht kompakte Fahrzeuge fuhren, die locker auf einen handtuchbreiten Radweg passten. Analog dazu beschweren sich ja gerne die SUV-Fahrer, dass ihre Fahrzeuge nicht mehr in die Parklücken von vor zwanzig Jahren passten.
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Kampfparken hin oder her, das ist schon lästig: Parkplatz-Not sorgt für Ärger in Glücksburg
ZitatAusreden, wie schlecht sichtbare Parkverbots-Hinweise, lässt Dressel nicht gelten. „Zugegeben, die Schilder waren nicht in optimaler Höhe angebracht, aber dennoch klar erkennbar.“ Von weggeworfenen Schildern sei ihm nichts bekannt. Dafür von gestohlenen in der Uferstraße. „Am Sonntagmorgen fehlten 15 Parkverbots-Schilder, die bis bis heute nicht aufgetaucht sind.“
Sowas sehe ich hier auch in meiner Gegend hin und wieder, wenn eine bestimmte Firma am Werk war. Da muss man das Haltverbot schon aufmerksam suchen, weil es sich in direkt in Kniehöhe hinter den parkenden Kraftfahrzeugen versteckt. Das ist natürlich nachts der Hit, wenn jemand darüber stolpert und das Blech womöglich noch gegen den Lack kullert. Diese winzigen Schilder haben eben einen Vorteil: Ein paar runde Haltverbote, die dazugehörigen Rohre mit einem halben Meter Länge und ein paar Fußplatten kann der Azubi in seinem Kleinwagen transportieren, da muss man nicht viel Aufwand betreiben. Auch wenn diese Meinung unter Radfahrern unpopulär sein mag: Da habe ich vollstes Verständnis, wenn manch einer das Abzocklied anstimmt.
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Bleibt das Rad denn auch heil oder schrubbert sich das den Lack wund am übrigen Gepäck?
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Also, ich fahre ja sowohl Auto als auch manchmal mit dem Fahrrad, kenne also beide Seiten. Und ich kann bestätigen, dass sich Radfahrer so gut wie niemals an die Verkehrsregeln halten, z.B. fahren auf der Fahrbahn trotz vorhandenem Radweg oder rechts vorbei zur roten Ampel schlängeln. Ich finde, Radfahrer bräuchten unbedingt ein Kennzeichen, einen Helm und bitteschön auch noch einen Organspendeausweis. Wer sich freiwillig in der Großstadt das Radfahren antut, dem ist nicht mehr zu helfen.
Witzig, dass die Kommentare unter Fahrrad-Artikeln echt immer die gleichen sind, ganz unabhängig vom eigentlichen Ausgangsthema.
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@Malte, ich weiß, es ist eine nervige Arbeit. Aber kannst Du evtl. die Beiträge zur "geschütztem Radinfrastruktur" in einen eigenen Thread überführen? Ich würde hier lieber weiterhin etwas zu Medienberichten lesen und nicht sich im Kreis drehenden Endlosdiskussionen folgen. Vielen Dank vorab!
Ja, darum kümmere ich mich nachher mal. Ich habe seit heute endlich mal wieder etwas mehr Zeit, seit ich vorhin ein paar Übungen in der Uni beenden konnte.
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Weiß man, wann es die Urteilsbegründung geben wird?
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Wie ist denn die Lage bei diesem „Radfahrer-Fußgängerüberweg“-Dingsbums? Hat da schon mal jemand nachgefragt?
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Ist so ein blaues, rundes Ding, das auf einer weißen Trägertafel aufgedruckt ist, eigentlich ein Zeichen 240?
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Jedenfalls: Radwege, immerhin ohne Benutzungspflicht.
Außerorts? Wie war denn das beschildert? Das riecht doch eher nach einem reinen Gehweg im Sinne der Straßenverkehrs-Ordnung, der von Radfahrern bekampfradelt wird.
das "Ding"
Ich halte sowas ja eigentlich für brandgefährlich. Und mit den dicken Strichen suggeriert man irgendeine Form von Vorfahrt oder Vorrang, die es überhaupt nicht gibt. Da müssen sich echt nur mal die richtigen „treffen“, schon gibt’s Tote.
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Du nicht, ich auch nicht. Aber mehr als 5000 andere wollen's!
Nach meinen Erfahrungen der „ersten“ zweieinhalb Jahre bei der Critical Mass Hamburg ist diese Sache mit der Radweg-Demo nicht auf Zitate der Teilnehmer gestützt, sondern das Resultat der Problematik, dass da mittlerweile 5.000 Radfahrer einfach so umherfahren und man nicht so genau weiß, was die eigentlich wollen, also darum vermutet, dass sie wohl für Radwege demonstrieren.
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DIE WELT schreibt über die Fahrradmitnahme in der Bahn und lockt damit eine ganze Menge Kommentatoren an, die offenbar zu gerne auf den Klappsitzen des Fahrradabteils sitzen und noch nicht mal gemerkt haben, dass für die Fahrradmitnahme eine Fahrradkarte zu kaufen ist.
Und beim Tagesspiegel gibt’s dazu noch eine ähnlich niveauvolle Debatte.
Da freut man sich langsam über jeden Tag, an dem man nicht vorsätzlich über den Haufen gefahren wird.
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Ich kann mir einen blöden Kommentar nicht verkneifen: Bekomme ich dann auch eine neue Federgabel, wenn mir auf dem tollen Radweg an der B 431 oder am Osterbrooksweg das Material zersplittert?
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Schade, da muss ich wohl noch mal schnell im Spätsommer nach Kopenhagen düsen. Bleibt ja ansonsten noch als Alternative, mit einer Übernachtung auf Fehmarn die Reise mit dem Rad anzutreten.
Ich vermag diese Strategie der Bahn nicht zu beurteilen, aber ich habe das Gefühl, diese vielen City-Night-Line-Verbindungen würden noch weiter eingestellt oder verkürzt, so ähnlich wie die Auto-Züge, die ja rein vom Gefühl her auch nicht mehr fahren. Früher sind wir mitsamt dem Auto hinten drauf mehrfach mit dem Nachtzug nach Italien oder Südfrankreich gefahren, das scheint mir heutzutage überhaupt nicht mehr möglich zu sein.
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5.000 Besucher pro Tag? Offensichtlich gibt es Bedarf für diese / unsere Themen.
Naja, nun mal langsam: 5.000 Besucher an besonders guten Tagen
An Sonntagen waren es generell nicht mehr als 500, an normalen Werktagen irgendwas zwischen 800 und 2.500, je nachdem, wie viel gerade getippt wurde. -
Adelheid König, ADAC-Mitglied, fährt selbst gern Rad, kann aber so manches nicht nachvollziehen: Was mich an Radfahrern nervt
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Im Großen und Ganzen war ich doch angenehm überrascht von der Aktion.

Schade nur, dass die Qualität des Fahrradunterrichtes noch immer so starken Schwankungen unterworfen ist. Von meinen Erfahrungen aus der Schulzeit will ich da gar nicht erst anfangen, sonst wird das hier gleich der nächste Lästerthread.
Was mich dann aber doch noch interessiert: Kriegst du eventuell raus, was da im Theorieunterricht besprochen wird?
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Aber eigentlich steig ich auf's Rad, um einen guten move zu haben - je weniger Kfz-Interferenzen, desto besser.
Darum wirst du auch nie einen Kraftfahrer finden, der Ewigkeiten hinter mir herfahren musste, obwohl es eine Überholmöglichkeit gab und vor mir freie Bahn. Ich bremse durchaus auch mal ab, fahre rechts ran (oder unten im Blankeneser Strandweg auch mal links ran), um dickere Verkehrsteilnehmer vorbei zu lassen, Busse und Lastkraftwagen werden ohnehin an der nächsten Einmündung von mir vorbeigewinkt. Wenn aber wie auf dem Wiesendamm vor mir auch nicht schneller gefahren wird und das Resultat dieses komplizierten Überholmanövers fünf Meter Vorsprung im Fahrbahnverkehr sind oder ich in einer Tempo-30-Zone schon knapp über dem Tempolimit fahre, dann muss der Fahrer hinter mir eben ins Lenkrad beißen.
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Nicht, dass nicht jeder Vorfall, für sich betrachtet, eine Intervention verdiente, aber habt ihr euch da gegenseitig hochgeputscht oder fahrt ihr immer so?
Das mit dem Hochputschen versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden. Einerseits will ich kein Magengeschwür bekommen, andererseits endet sowas im Extremfall auf der Wache und darauf habe ich auch keine Lust. Aber just der Wiesendamm ist mit dem Rad nunmal nicht ordentlich zu befahren. Ich sah vor mir, wie ein anderer Radfahrer von einem Kraftfahrzeug bedrängt und beinahe gefährdet wurde und wollte natürlich vermeiden, dass mir ähnliches von einem ungleich breiteren Sprinter widerfährt. Natürlich gerät man als „normaler Radfahrer“ überhaupt nicht in solche Situationen, weil man lieber diesen komischen Sand-Radweg mit parkenden Kraftfahrzeugen auf der Südseite des Wiesendamms benutzt. Vermutlich ist die eigentlich beste Lösung, den Wiesendamm überhaupt nicht zu befahren — oder alternativ jedes Mal abzubremsen, abzusteigen und das Rad in die Door-Zone zu schieben, wenn jemand mit der Hupe einen Überholwunsch ankündigt. Ich weiß nicht, wie du es mit den Sicherheitsabständen hältst, aber ich lasse mich nicht überholen, wenn links und rechts zum nächsten Außenspiegel nur ein paar Zentimeter verbleiben.
Und findet ihr, dass die fortlaufende Dokumentation per Kamera/Photo das eigene Fahrverhalten bzw die eigene Wahrnehmung negativ beeinflusst, im Sinne von vorher war's auch nicht doll, aber man ist doch wesentlich entspannter geradelt?
Ich habe mir früher bei meiner mittelmäßigen Kilometerleistung relativ pünktlich alle acht Monate eine Strafanzeige abgeholt. Das war in der Bandbreite diverser Variationen eigentlich immer das gleiche: Kraftfahrer überholt mich, merkt währenddessen, dass die nächste Ampel rot zeigt / vorne ein Stoppschild steht / von rechts gerade ein vorfahrtberechtigtes Kraftfahrzeug naht, er bremst ab, zieht dabei nach rechts und „touchiert“ mich, wie es im Polizeibericht dann hieße. Dann geht’s ab zur Polizei, denn der Radfahrer hat aufs Dach gehauen / mit dem Lenker den Lack zerkratzt / den Kraftfahrer angegriffen, obwohl andere Zeugen bestätigen konnten, dass ich nicht einmal Kraftausdrücke gerufen habe.
Aus diesen ganzen Streitigkeiten habe ich zwei Konsequenzen gezogen: Ich steige trotzdem noch aufs Rad, aber nur mit Kamera. Aus Datenschutzsicht finde ich es arg bedenklich, wenn jeder mit einer Kamera umherkurvt, aber solange es Kraftfahrer gibt, die ihr Fahrzeug nicht mal ansatzweise im Griff haben und sich nicht um die Unversehrtheit anderer Verkehrsteilnehmer scheren, bleibt das Ding am Lenker. Im Fall des Falles muss ich nur ein paar Filmminuten zur Staatsanwaltschaft schicken und kann zeigen, hier, ich habe weder aufs Dach geschlagen noch den Lenker in die Beifahrertür gerammt noch überhaupt irgendjemanden angegriffen. Als im letzten Frühjahr ein Kraftfahrer erst eine Truppe Rennradfahrer und anschließend mich von der Straße schieben wollte, hat die Abwehr einer Strafanzeige trotz Rechtsschutzversicherung immerhin knapp eintausend Euro Anwaltskosten verursacht, weil ich just in diesem Moment keine Kamera dabei hatte. Da investiere ich lieber 250 Euro in eine ordentliche Kamera, denn ohne würde ich mich überhaupt nicht mehr auf solche Straßen wie den Wiesendamm oder die Hallerstraße trauen. Tatsächlich fahre ich ohne Kamera definitiv nicht entspannter, denn obwohl ich nun wirklich kein kampfradlerisches Verhalten im Straßenverkehr praktiziere, ziehe ich allein schon aufgrund meiner Geschwindigkeit und meiner Frechheit, nicht ständig jeden Radweg zu benutzen, den Ärger offenbar an.
Und außerdem genehmige ich mir großzügige Sicherheitsabstände. Wenn da ein Held wie der da oben im roten Auto ankommt und nicht weiß, dass in Engstellen auch Radfahrer Vorrang haben können, dann ist das natürlich Pech. Aber zum Beispiel dieses goldfarbene Fahrzeug war mir in dem Zeitpunkt vollkommen egal: Der hat mich zwar am Arm berührt, aber ich hatte so viel Platz nach rechts, dass ich das noch nicht als brandgefährliche Situation empfunden hätte. Wäre ich als „normaler Radfahrer“ unterwegs, also mit dem rechten Pedal am Kantstein kratzend, hätte sowas auch mit blutiger Nase auf dem Gehweg enden können. Und wenn dann jemand hinter mir ins Lenkrad beißt, weil er mich nicht überholen kann, dann ist das eben so. Soll er halt zu Hause beim Abendessen über diese ganzen Radfahrer schimpfen, die den Verkehr blockieren. Ich steige nunmal nicht aufs Rad, um den Kraftfahrern alles recht zu machen.