Der Reifen war aber schon vorher kaputt, oder? Es gibt im Straßenverkehr ja durchaus ähnlich hohe Kanten, in Neumünster ist das beinahe an jedem Radweg so, sieht da mein Reifen auch so aus in einer Momentaufnahme? ![]()
Beiträge von Malte
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Ich frage mich allerdings schon, woher die Anwohnerin wissen will, wie viele Fluggäste bei der Bebelallee parken. Wo parken die Besucher der Elbphilharmonie? Des Planetariums? Auch alle in der Bebelallee?
Die Fluggäste ließen sich ja immerhin an den HAM-Papierstreifen an den Koffern erkennen.
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Ich bin vorhin mal die Ebertallee hochgefahren. Eigentlich eher ein Versehen — ich wollte eigentlich eine Straße weiter östlich entlangfahren, aber irgendwie habe ich mich dann verfahren und stand also vor der Ebertallee und dachte, naja, so schlimm wird’s ja wohl nicht sein.
Ich fuhr mit ordentlichem Abstand nach rechts, also knapp auf der gestrichelten Linie, und merkte plötzlich, dass mir der Metrobus 1 hinten am Hinterrad kaut. Und dann hat er sich einfach mal so vorbeigeschoben. Ich dachte, okay, jetzt machst du mal keinen Stress, davon gab es heute schon genug und fuhr mittig auf dem Schutzstreifen, also mitten in der Doorzone, aber, und damit habe ich gar nicht gerechnet: Der Bus saugt einen ja wieder nach links herüber!
Bitte: Wie brandgefährlich ist das denn bitte? Der Bus kratzte mir zum Schluss beinahe noch am linken Ellenbogen vorbei, da hätte ich auch gut bei draufgehen können:
Kein Wunder, dass die meisten Radlinge lieber ordnungswidrig auf dem Gehweg radeln. So etwas bescheuertes habe ich ja noch nie gesehen. Und die Polizei findet’s geil, ja?
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Again what learned.
Es geht also nichts über eine gute Photodokumentation, egal wie banal und eindeutig die Situation erscheint.Und auch nicht davor scheuen, Unfälle von der Polizei aufnehmen zu lassen.
Das alles musste ich im Februar bei einem Unfall leider erst lernen. Da machte die Unfallverursacherin auch nicht den Eindruck, als wäre sie nun auf Krawall aus, aber wenn man ihre Einlassung gegenüber der Versicherung liest, bekommt man den Eindruck, das müsse ein anderer Unfall gewesen sein. Hätte ich den Unfall damals von der Polizei aufnehmen lassen und sofort meine Anwältin beauftragt, hätte ich womöglich schon die Kohle für die Reparatur des Rades bekommen. So gucke ich aber erstmal dumm.
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Kann ich denn erstmal die Reaktion der Unfallgegnerin abwarten oder sollte ich gleich zum Anwalt?
Du kannst abwarten, solange du willst
Wenn die Gegnerin tatsächlich anstandslos den Schaden begleicht, braucht man tatsächlich auch keinen Anwalt. Aber meistens kommen die Leute nach zwei oder drei Tagen dann doch noch auf die Idee, dass der Radfahrer ja ganz schön schnell war oder ohne Licht fuhr oder das Fahrrad bestimmt schon vorher defekt war und schon hat man den Ärger. Es passiert ja auch durchaus mal, dass plötzlich angeblich noch mehr Menschen im Auto gesessen haben, die ganz genau wissen, dass alles ganz anders abgelaufen ist. Spätestens dann sollte man nicht scheuen, den Anwalt anzurufen. -
Eigentlich bräuchte ich keinen Anwalt einschalten, die Fahrerin war gleich reumütig, auch gegenüber der Polizei.Habe auch noch einen guten Zeugen in petto. Hatte aber beim letzten Unfall vor zwei Jahren, der nicht so glimpflich verlaufen ist, ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Was meint ihr?Da du den Anwalt ja nicht zahlen musst, spricht nichts dagegen, ihn zu beauftragen. Gegen Versicherungen zieht man immer den Kürzeren, ganz gleich als ob Radling oder Kraftfahrer oder Hausbesitzer. Und selbst wenn die Unfallverursacherin den Eindruck macht, keinen unnötigen Ärger zu wollen, kann das morgen schon ganz anders aussehen — das musste ich leider auch erst lernen.
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Fahrräder sind Fahrzeuge. Weshalb sollten sie nicht auf die Fähre fahren? Nur das
wäre schon deplaziert angesichts des schmalen Gehwegs. Und dann auch noch absteigen? Wer nicht auf die Fähre mit dem Rad fahren will, kann es ja auf dem Gehweg schieben. Dazu bedarf es nirgends eines Verkehrszeichens.Das meinte ich ja mit: Man kann darüber diskutieren
Aber in der Benutzungsordnung der Fähre (oder wie auch immer das genau heißt) ist nunmal festgelegt, dass die Fahrbahn, so man sie denn so nennen will, von den Kraftfahrzeugen benutzt wird und für Fußgänger und Radfahrer der schmale Steg an der Seite vorgehalten wird. Und ich finde, das drückt die Schilderkombination prima aus.Dass das natürlich ein blöder Zustand ist, will ich gar nicht in Abrede stellen. Die wartenden Radfahrer und Fußgänger blockieren den Weg für jene, die wieder runter von der Fähre wollen, und je nach Besatzung der Fähre darf man mit dem Rad noch nicht einmal die „Fahrbahn“ benutzen, wenn nur drei Autos mitfahren wollen oder die Fähre sowieso total leer ist.
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"Gespräche am Abend" mit dem Eidelstedter Bürgerverein:
Di 29.9., 19.00 Uhr, Bürgerhaus, Café
Thema: Fahrrad fahren in EidelstedtQuasi direkt vor meiner Haustür

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Der einzige Einsatzzweck von
, ja, sogar die einzige Kombination aus
und
, die ich für einigermaßen sinnvoll halte:Ja, natürlich kann man nun diskutieren, warum Radlinge denn nicht einfach die „Autostellfläche“ der Fähre nutzen können, aber okay, das Ding drückt aus, was gemeint ist: Der schmale Streifen rechts ist für Fußgänger und Radfahrer, aber da mit dem Rad fahrend anzulanden ist echt keine gute Idee.
Und dann war da noch…
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Hier geht es um die ominöse Ableitung vom Radweg auf die Fahrbahn am Siemersplatz, welche angeblich nicht benutzt werden darf.
Woran erkenne ich denn als Radling, ob ich über so eine Rampe auf die Fahrbahn fahren darf oder nicht? Benutzungspflichtige Radwege enden doch vielfach neuerdings in solchen Rampen, wenn man auf der Fahrbahn weiterfahren soll, während nebenan noch der alte Radweg verläuft. Demnach dürfte man ja nirgendwo auf diese Weise in die Fahrbahn einfahren. Hier am Ballindamm geht das ja auch nur, weil da kein blaues Schild mehr hängt.
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Dass man die
für den Rad- und für den Fahrbahnverkehr an Kreuzungen, an denen Radfahrer dann doch keine Vorfahrt haben sollen, etwas willkürlich verteilt und auch mal kleine und große
verwechselt, ist mir ja nun nichts neues.Nur wenn man dann wirklich nicht mehr weiter weiß, stellt man sie einfach so in die Gegend. Der Radfahrer wird ja schon wissen, was gemeint ist, schließlich ist der ja nach einem Unfall der Tote.
Gesehen in Maschen.
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Uuuund: Die Berliner Abendschau fragt nach gefährlichen Radwegen — bekommt aber fast nur erklärt, dass die #ScheißRadfahrer ja eh nie auf den #ScheißRadwegen fahren und sich nie an die Regeln halten und keine Steuern zahlen und immer auf der falschen Straßenseite ohne Licht über rote Ampeln fahren.
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So.
Und das war auch das, was ich meinte: Es ist immer irgendwas los. Ich bin die Strecke ja von Mitte Februar bis Ende Mai jeden Tag gefahren und es war einfach nicht mehr schön. Es parkt immer mindestens einer auf dem Radweg und es gibt auch immer einen, der keinen Schulterblick praktiziert und immer jemanden, der eine Grundstücksausfahrt mit seiner Karre versperrt. Immer.
Das war heute sogar eine relativ ruhige Tour. Hier haben wir erst auf dem Rückweg parkende Kraftfahrzeuge gesehen, obwohl dort meistens auch ein dickerer Lastkraftwagen halb auf dem Radweg parkt. Und beim Wördemannsweg war ja auch mal gar nichts los. Dort staut es sich normalerweise nebeneinander und sobald der erste Kraftfahrer rechts abbiegt, ziehen alle hinterher — als Radling kann man dann nur stehenbleiben.
Ich schau mir dann mal an, was ich so für Fotos geschossen habe.
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Entwarnung für die Anwohner: Die Parkplätze sind sicher!
Tempo 30 und Mischverkehr werden ja bestimmt prima funktionieren. Man sieht ja in anderen Tempo-30-Zonen, was passiert, wenn man Radfahrer überholen muss, obwohl gar nicht ausreichend Platz vorhanden ist.