Dieselabgase so gefährlich wie Asbest: Der verdrängte Umweltskandal
Beiträge von Malte
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Ich bin da vorhin mal vorbeigefahren. Momentan scheint aufgrund der Bauarbeiten ohnehin nur ein Fahrstreifen pro Richtung frei zu sein, insofern wird das alles etwas enger, so richtig Party im Tunnel dürfte da schwierig werden.
Der Plan, den wir Mittwochabend beim Radraum gefasst haben, sah vor, am Montagabend gegen 20 Uhr dort aufzutauchen und mal die Lage zu sondieren, sowie eventuell mit Straßenmalkreide oder ähnlichem ein paar Sprüche an die Wand oder auf die Fahrbahn zu malen. Und je nachdem, wie die Lage dort ist, kann man für den darauffolgenden Montag was planen.
Wer wäre denn alles am 20. Februar dabei?
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Hat jemand, der hier mitliest, sich schon mal mit dieser Internetseite beschäftigt und sich ein genaueres Bild davon gemacht, was es damit auf sich hat?

Das halte ich erst einmal für ein nettes Spielzeug.Eigentlich ganz nett, wenn auch wenig erbaulich, dass man sich in Echtzeit die aktuell herrschenden Luftschadstoffe anzeigen lassen kann.
Da läuft ja nichts in Echtzeit ab. Das Ding sucht sich für die eingegebene Adresse die entsprechenden Koordinaten heraus und sucht wiederum mit diesen Koordinaten die nächstgelegene Messstation. Für die Elbgaustraße steht die nächste Station an der Kieler Straße und das ist ein bisschen doof, denn die misst nur NOx und PM2,5, darum wird auch kein Ozon oder ähnliches angezeigt. Man bekommt eben nur angezeigt, was die nächstgelegene Messstation auch misst.Bei luft.jetzt klappere ich wenigstens noch alle Stationen im Umkreis ab, bis ich möglichst viele verschiedene Schadstoffe beisammen habe.
Bezüglich des Begriffs „Echtzeit“: Es hängt jeweils von der Art der Messung ab, wie aktuell die Daten sind. Einige Datensätze kann man stündlich abfragen und erhält den Mittelwert aus der vergangenen Stunde, dann gibt’s Acht-Stunden-Mittelwerte und manchmal liegen die Daten auch erst einen Tag später vor. Mit „Echtzeit“ hat das nichts gemeinsam.
Ob das nun tatsächlich eine Werbemaßnahme ist oder die Firma sich einfach gern mit dem Thema beschäftigt mag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls ist das sehr aufwändig gemacht, taugt aber eigentlich nicht um regelmäßig die Schadstoffwerte in der Umgebung abzufragen.
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Heute morgen habe ich das leider nicht gefunden, allerdings stand ich vor dem Baum, an dem das hing, wenn ich den Hintergrund richtig einschätze.
Darf ich das Foto drüben bei fahrradstadt.hamburg posten? Das passt so prima in diese Thematik „Fahrrad statt Auto“.
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Diesel-Fahrverbot in Berlin: „Wir sind keine Umweltschweine“
Ich kann den Ärger schon nachvollziehen: Man kauft sich ein neues Auto von 30.000 Euro und das ist dann einfach mal nach anderthalb Jahren ungefähr gar nichts wert, lässt sich allenfalls mit extremen Abstrichen noch ins Ausland verkaufen. Nur:
Zitat„Sollen wir uns einen Benziner kaufen? Doch wie lange dürfen wir damit dann noch in die Innenstadt – wo unsere Politiker ja so verlässlich sind?“
Die besagten Politiker sind bei diesem Thema ausnahmsweise mal der falsche Ansprechpartner, finde ich. Wenn ich das richtig sehe, haben nicht die Politiker bei den Abgaswerten geschummelt, sondern die Automobilindustrie. Nur den gegenüber wird kein Groll gehegt, da wird so getan, als hätten die aus Notwehr gehandelt. -
Ich weiß nicht, ob ich hier ein Foto vom Unfallort hochladen kann, da ich neu bin.Du kannst unten im Feld „Dateianhänge“ Fotos hinzufügen.
Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, wie sich die ganze Sache abgespielt hat. Um welche Kreuzung geht es denn, beziehungsweise auf welcher Straßenseite bist du denn gefahren?
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Ich habe jetzt endlich nach langer, langer Zeit eine Art Zeitleiste für die Startseite von Cycleways eingebaut:
Man kann nun endlich erkennen, was es neues gibt, anstatt auf der Karte irgendwelche Ratespielchen zu spielen, ob diese eine Zahl gestern wohl noch kleiner war als heute und sich orientierungslos dort herumzuklicken. Mögt ihr bitte einmal kurz draufschauen, ob das in eurem Browser so funktioniert?
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Jo, @Blaue Sau, ich muss noch mal nachhaken. Habe gehört, du hättest in der Alltagsradler-Gruppe mal nachgefragt, wie viele Radlinge sich dort einen solchen Shuttle vorstellen könnten? Wie war denn dort das Feedback?
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Die Feinstaubkarte kenne ich bereits, allerdings sehe ich da keine direkte „Konkurrenzsituation“. Die Leute bauen dort ihre eigenen Feinstaub-Sensoren für PM10 und PM25 und stellen deren Messwerte in einer Karte an. Das halte ich übrigens für ein wirklich großartiges Projekt, das ich gerne mit einem eigenen Sensor unterstützen möchte, allerdings mangelt es mir sowohl an einem brauchbaren Platz zum Messen als auch an der Geschicklichkeit zum Zusammenstecken des Teils.
luft.jetzt zeigt hingegen auf einen Blick an, wie es um die Schadstoffwerte in der Umgebung momentan bestellt ist, ohne dass man sich mühsam in den Karten vom Umweltbundesamt oder Luftdaten.info herumscrollen muss, bis man gefunden hat, was man sucht.
Es spricht ja auch nichts dagegen, künftig die Messwerte von luftdaten.info ebenfalls bei luft.jetzt anzuzeigen — soweit ich das verstanden, haben die Leute dort keine Einwände gegen eine Weiterverwendung der Daten. Momentan bin ich mir hingegen etwas unsicher, was die Qualität derer Messwerte angeht.
Die Qualität der Messwerte ist ja schon beim Umweltbundesamt nicht besonders vielsagend: An der Stresemannstraße können ja locker alle fünf Messwerte im roten Bereich liegen, während fünfzig Meter weiter im Hinterhof der dritten Häuserzeile geradezu Reinraumbedingungen herrschen könnten. Hingegen können zehn Kilometer von der Messstation entfernt wiederum ähnliche Werte gemessen werden.
Bei luftdaten.info beispielsweise zeigt die Station südwestlich vom Hamburger Stadtpark andauernd PM10-Werte jenseits der 100µg/m3 an, während benachbarte Stationen nicht mal ein Viertel dessen messen. Da habe ich eher das Gefühl, jemand benutzt sein Messrohr als Aschenbecher, so dreckig ist’s dort nicht mal im Sommer, wenn im Stadtpark fünfhundert Leute ihren Kohlegrill anschmeißen. Will sagen: Da bin ich mir manchmal nicht so ganz sicher, wie praktikabel die Messung überhaupt ist, insofern wäre es auch nicht sinnvoll, solche Werte in einer Übersicht auszuspielen. Da muss ich mir mal was überlegen.
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Mal gucken, warum es noch nicht live ist.
Weil ein Blödmann zu blöd ist, seinen Server ordentlich zu konfigurieren — jetzt ist es online.
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Wir hatten schonmal das Problem, dass man ausgeloggt wird.
In Hamburg: Spaaaaß in der Tierparkallee ist nun wieder ein Bild ohne https drin, wo dann der Cookie zerstört wird.
Habe das Bild gerade mal repariert — danke für den Hinweis.@Malte Hattest du beim letzten mal HSTS konfiguriert?
Leider noch nicht — das steht aber noch weit oben auf meiner Liste. -
Guter Einwand, setze ich gleich um.
Hmm, ist irgendwie schon umgesetzt:Mal gucken, warum es noch nicht live ist.
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frage mal provokativ, welcher Effekt bei Radfahrern wohl durch diese Seite erzielt wird?!
Bislang ging das Feedback tatsächlich eher in die Richtung, man müsse mal an der Infrastruktur arbeiten oder etwas ähnliches. Bei mir sind bislang tatsächlich keine Beschwerden eingetrudelt, dass die Karte oder die Zahl jemandem besondere Angst eingejagt hätte. Dass Radfahren unter Umständen gefährlich sein kann dürfte den meisten bereits bewusst sein

Die Angabe "Getötete Radfahrer im Jahr 2017" auf der Hauptseite ist irreführend, da ja auch (mutmaßlich) selbstverursachte (Allein-)Unfälle aufgelistet sind. Dies ist insbesondere deshalb problematisch, weil Medien dies unreflektiert übernehmen [1]. Besser wäre z.B. "Verstorbene Rad Fahrende im Jahr 2017".
Guter Einwand, setze ich gleich um.HTML-Anker für die einzelnen Einträge in der Listenansicht, so dass du (und andere) auf konkrete Fälle verlinken können. Grund:
Hier ist (mir) total unklar auf welchen Fall du dich beziehst.
Das hat allerdings twitter verbockt — der von dir verlinkte Tweet war eigentlich ein Retweet von dem hier:Ich überlege mir mal, wie man dort vernünftige Anker einbauen kann.
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Wir sollten allerdings in Erfahrung bringen, wie denn da die Lage ist. Das klingt mir ja nicht so, als wäre der Tunnel voll gesperrt und man könne dort herumbummeln, da fährt ja wenigstens sechs Mal pro Stunde der Pendelbus durch und offenbar ja auch einiger Schwerlastverkehr.
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Ich will das Thema noch mal hervorholen. Mir ist aufgefallen, dass man zur selben Zeit am selben Ort eigentlich immer wieder recht bekannte Gesichter trifft, woraus ich folgere, dass ein Teil der Radfahrer immer in einem recht engen Zeitfenster unterwegs ist. Daraufhin fiel mir dann die Sache mit dem Shuttle wieder ein: Wenn man ohnehin zur selben Zeit unterwegs ist und die Fahrtrichtung vieler Radfahrer aus meiner Wohngegend in Eidelstedt vermutlich die Innenstadt sein dürfte, warum dann nicht zusammen fahren?
Das muss dann ja auch gar nicht unbedingt zwangsläufig die Kieler Straße mit 16 Fahrrädern auf dem rechten Fahrstreifen sein, aber vielleicht einfach schon mal zu viert oder fünft entlang etwas ruhigerer Strecken. Vielleicht kann man dann auch mal ein paar Leute mitnehmen, die sich Radfahren in Hamburg aus irgendwelchen Gründen nicht zutrauen.
@Blaue Sau: Du hattest dir doch vor zwei Wochen mal was überlegt, wie ist denn da der Stand?
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Melder om rekordstor vekst i vintersykling (Google-Übersetzung)
Sowas stünde einer deutschen Stadt auch mal gut zu Gesicht.
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Sollte man dann aber vllt. ein bisschen rauszögern, die Geschichte wird ja ein paar Mal ablaufen.Vielleicht zwei Mal? Am 20. und am 27.? So kann man beim zweiten Mal auf das aufbauen, was am 20. schon passiert ist.
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Mal eine ganz kindische Idee: Jeder, der da hinkommt, bringt noch fünf Radlinge mit. Irgendjemand stellt Musik hin, ein anderer bringt heißen Kaffee mit, vielleicht noch ein paar Kekse, dann können wir mit Straßenmalkreide noch ein paar Räder auf den Boden malen und machen so eine oder zwei Stunden „Reclaim the Streets“ hinter Absperrgittern. Gibt bestimmt ein paar lustige Fotos, die man in die üblichen Netzwerke einwerfen kann.
Ich fänd’s jedenfalls total super, wenn nachher nicht in der Morgenpost steht, bäh, der Tunnel wurde für den Kraftverkehr gesperrt, obwohl insgesamt nur vier Radfahrer durchgefahren sind. Das darf ruhig nach ein bisschen mehr aussehen.