Als kurze Ankündigung: Zum Jahresende möchte ich die Seite 150cm.de, auf der sich selten mehr als fünf Leute pro Tag herumgetrieben haben, ins Lexikon hinüberkopieren und dichtmachen. Das lohnt den ganzen Aufwand nicht und am Ende kann ich dann noch 9,99 Euro pro Jahr für den Domainnamen sparen.
Beiträge von Malte
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Welche Art von Mitarbeit stellst Du Dir vor?
Inhaltlich (also Artikel schreiben, gegenlesen und korrigieren)?
Auch technisch - also den Betrieb sicherstellen, Systemadministration, Backups, ... ?
Technisch geht alles seinen geregelten Gang, inhaltliche Mithilfe brauchen wir hier aber in jedem Fall
@Epaminaidos hat ja im Eröffnungsbeitrag in diesem Thread schon eine Gliederung vorgeschlagen, die man gut als Startpunkt nutzen könnte.
Ich habe mal ein paar Einträge angelegt, die allerdings bislang nur ein paar Zwischenüberschriften aufweisen:Wenn jemand Zeit und Lust findet, dort etwas zu tippen, gerne loslegen

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Ich finde es hart, dass bei der Unfallursache "Fahrbahnüberquerung durch Fußgänger" automatisch davon ausgegangen wird, dass die Fußgänger Hauptverursacher dieser Unfälle sind, weil diese sich unachtsam verhalten haben.
Ich wundere mich ja ohnehin, warum man denn, wenn Fahrbahnüberquerungen doch so gefährlich sind, als Lösungsvorschlag lediglich Warnwesten angeboten werden. Es scheint ja ein erhebliches Defizit an sicheren Querungsmöglichkeiten zu geben. Oder andersherum: Warum werden selbst zweistreifige Nebenstraßen mit parkenden Kraftfahrzeugen derart kanalisiert, dass man sich als querender Fußgänger fühlt, als bezwinge man gerade einen breiten Fluss?
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Wieso nicht? Ruft die Polizei die Feuerwehr oder das THW an "Kollegen, bringt mal bitte ne Akku-Flex vorbei" und dann sind die DInger nach ner halben Stunde weg.
Ja, weg schon, aber meistens verbleiben dann Löcher im Boden, womöglich sogar ein ganzer Trichter, wenn noch das „Fundament“ mit rausgezogen wird. Und bis dann jemand Zeit findet, diese Löcher zu schließen und neue Befestigungen einzusetzen, dauert’s nach meiner Erfahrung immer wieder ein paar Tage.
Ne, so war das nicht

Man hatte dort, wenn man in Blickrichtung rechts auf dem Gehweg unterwegs war, in ein offenes + scharfkantiges Rohr reingeguckt. Ein Unfall und etwas Pech dazu und man hätte sich am Rohr aufspießen können.Ah, hier ist jetzt auch das passende Foto dazu — das hatte ich offenbar in Adobe Lightroom nicht richtig markiert

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Da fällt mir ein: War eigentlich jemand am 29. November beim Verkehrsausschuss? Hat sich da was ergeben?
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Das Schild ist dort auch nicht korrekt. Wenn
entfernt wurde und das fahren auf dem Gehweg verboten ist, es keinen Radweg gibt, dann ist Radfahrern auf der Fahrbahn nicht erlaubt sondern vor geschrieben. Das "erlaubt" im
impliziert aber, dass es noch eine andere Option gibt.
Naja — andererseits war zuvor das Radfahren auf der Fahrbahn verboten, nun ist es erlaubt, insofern halte ich die Wortwahl für nicht so ganz verkehrt, auch wenn sie leider mehrdeutig ist.Aufgestellt werden müssten hätte
+ evt. "Radfahrer Fahrbahn nutzen". Je nachdem wie es davor aus sieht wäre auch noch eine Aufleitung auf die Fahrbahn nötig. So wäre es eindeutig.Auch da ist es um die Erkennbarkeit nicht besser bestellt, wer das falsch verstehen möchte, wird da schon Mittel und Wege finden. Manch einer hält ja auch
oder verschiedene Fahrrad-Wegweiser für eine Benutzungspflicht. Ich glaube, da kann man sich so viel Mühe geben wie man will, die meisten Verkehrsteilnehmer, ganz unabhängig vom jeweiligen Verkehrsmittel, nehmen solche Schilder überhaupt nicht wahr oder interpretieren da selbst in die eindeutigsten Formulierungen unterschiedliche Inhalte hinein.Und selbst wenn es vorher eine Aufleitung gibt: Da achtet doch keiner drauf. Die Leute fahren da lang und ärgern sich, wenn jemand auf der Fahrbahn radelt, die überlegen dann nicht lange, ob sie vor ein paar hundert Metern womöglich eine Aufleitung auf die Fahrbahn gesehen haben.
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Wer findet die Fehler?
Ich seh doch bis hier oben in Eidelstedt das Fahrradpiktogramm im Signalgeber.
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Ende November habe ich am nördlichen Ende der Hamburger Weidenallee diese tolle Auffahrmöglichkeit für den Radverkehr fotografiert. Wie man sieht, sieht man nichts:
Eigentlich geht es links der Absperreinrichtungen auf den Radweg rauf, der allerdings aufgrund der Arbeitsstelle in seiner Breite stark reduziert wurde. Diese Auffahrt ist eigentlich benutzungspflichtig, was ein bisschen lästig ist, denn wer links oder schräg-links abbiegen möchte, muss eigentlich gegen den Uhrzeigersinn immerhin bis zu drei undankbar geschaltete Ampelphasen abwarten. Andererseits traut sich vielleicht nicht jeder das Überqueren einer solchen Kreuzung mit dem Rad zu, da spielen bestimmt auch wieder die obligatorischen Räumungszeiten und so weiter mit rein.
Am Montagabend kollidierte ein Kraftfahrer auf der Flucht vor der Polizei mit den Absperreinrichtungen: Fahrer nach Verkehrsunfallflucht in Hamburg-Eimsbüttel wiedererkannt
So sah es dort am Dienstagmorgen aus:
Hier stehen noch die Reste der Telefonzelle im Lichtraumprofil der Nebenfläche herum. Ich bin ja gespannt, ab welcher Windstärke diese wacklige Immobilie der Deutschen Telekom komplett abknickt und auf den Radweg stürzt…
So sieht es abends aus. Auch hier bin ich der Meinung, dass man auch als Radfahrer an das Sichtfahrgebot gebunden ist und gucken sollte, wohin man gerade fährt. Andererseits ist dieses Hindernis ein bisschen zu sehr hinter den Absperrungen versteckt; wenn man hier gewohnheitsmäßig auf den Radweg auffahren möchte, wie man es gestern, letzte Woche und letzten Monat schon getan hat, achtet man vielleicht auch nicht unbedingt darauf, ob da jetzt plötzlich ein Verkehrszeichen samt Herrenrad im Weg liegt.
Und so trug es sich zu, dass nach meiner Kenntnis am Dienstagabend gegen 21 Uhr eine ältere Dame mit ihrem Rad verunglückt ist. Ich habe das leider nur aus zweiter oder dritter Hand erfahren, es entstand offenbar auch kein bedeutender Personenschaden, aber unnötig war das auf jeden Fall: Man hätte ja wenigstens die Auffahrt auf den Radweg mit einem der weiß-roten Absperrgitter sichern können, da standen ja nach der Kollision einige Gitter herrenlos in der Gegend herum. Oder glaubt man hier ernsthaft, das obligatorische weiß-rote Polizei-Flatterband wäre eine adäquate Absicherung der Auffahrt?
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Wenn man sich aber mal anschaut, wie so ein Gehweg aufgebaut ist, beispielsweise während einer Baumaßnahme, dann kann man schön erkennen, dass der Unterbau relativ überschaubar ist. Das Ding trägt dann zwar auch ein Kraftfahrzeug und vielleicht einen kleinen Laster, aber irgendwann geht’s dann halt mal kaputt. Tjoa, Sachbeschädigung? Bestimmt, aber vermutlich lässt sich nicht mehr rechtssicher feststellen, wer denn nun für den Schaden tatsächlich verantwortlich ist.
Bei hamburgize gibt’s ein tolles Foto, das den Unterbau eines handelsüblichen Radwegs zeigt: Sand.
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Nach einem Termin bei der Hamburger CDU Mitte August bin ich mit @Gerhart durch den Nedderfeld nach Hause gedüst. Dort fanden wir die folgende Unfallstelle vor, wo offenbar ein Kraftfahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war. Unfälle mit Kraftfahrzeugen sind in der so genannten „Automeile Nedderfeld“ anscheinend keine Seltenheit. Einerseits gelten die rauen Sitten im Nedderfeld, von denen hier im Forum bereits mehrfach berichtet wurde, auch für Kraftfahrer untereinander, so dass manch einer bei einem hastigen Überholmanöver plötzlich die Ideallinie verlässt und den Abflug über den Gehweg macht, andererseits gibt man sich offenbar redlich Mühe, jedes Klischee zu erfüllen, und setzt hin und wieder den neu erworbenen Wagen binnen weniger hundert Meter in die Botanik.
Wie auch immer, hier hatte sich jemand auf dem Gehweg ausgetobt, die Polizei hatte die Unfallstelle dann eher schlecht als recht abgesichert. Nun muss man das noch in den historischen Kontext einordnen: Im Nedderfeld war noch vor wenigen Jahren das Radfahren auf dem Gehweg vorgeschrieben, dann wurden die
ersatzlos entfernt, kurzzeitig hatte man
aufgestellt, die aber wenig Wirkung zeigen. Der Radverkehr findet dort nach wie vor zum Großteil ordnungswidrig auf dem Gehweg statt, die wenigen Fahrbahnradler werden durchaus härter rangenommen und mit der Hupe gemaßregelt.Nun bin ich mir nicht sicher, @Gerhart, hatten wir diesen Absperrbügel schon so weit herumgebogen vorgefunden oder war das ein Beispielfoto, wie weit man das Ding drehen könnte? Ich bin mir da leider nicht mehr so ganz sicher. Ganz unabhängig davon, dass man sowohl mit dem Rad als auch zu Fuß auch solche tarnfarbenen Hindernisse rechtzeitig erkennen sollte, könnte man ja auch nach einem Unfall durchaus mal Gewährleistung tragen, dass der Gehweg wieder problemlos nutzbar ist:
Auch ohne die lustige Hürde auf dem obigen Foto bietet die Unfallstelle noch genügend Potenzial, sich tüchtig zu verletzen. Wenn sich hier zwei Gehwegradler begegnen, was so selten gar nicht ist, kann man sich schon ein wenig verletzen:
Ich habe von der Autowerkstatt nebenan noch schnell zwei Hütchen geborgt, um die Unfallstelle abzusichern:
Das blöde an dieser Sache ist dann wieder einmal, dass es nach meiner Kenntnis noch anderthalb Wochen gedauert hat, bis diese defekten Absperrbügel entfernt wurden. Klar, sowas geht vielleicht nicht von heute auf morgen, aber vielleicht doch binnen einiger Tage — Flatterband mit „Polizei“-Aufschrift halte ich jedenfalls für keine brauchbare Absicherung einer solchen Gefahrenstelle.
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Es gab mittlerweile mehrere Anfragen, ob man beim Betrieb dieser twitter-Konten mithelfen könne. Mit meiner Antwort hat’s leider aus verschiedenen Gründen länger gedauert, aber: Ja, man kann, und das wäre auch total super.
Es gibt grundsätzlich bei dieser twitter-Thematik zwei Probleme, ein technisches und ein geografisches:
Die Technik: twitter ist durchaus darauf hinterher, verdächtige Konten umgehend zu sperren. Und was wäre verdächtiger als ein Dutzend twitter-Konten, die binnen weniger Minuten von der selben IP-Adresse erstellt und anschließend mit automatischen Inhalten bestückt werden? Nachdem ich den ersten Schwung der Konten erstellt hatte, musste ich erstmal jedes einzelne wieder mühsam vom twitter-Support freischalten lassen. Dazu kommt, dass ich mittlerweile zu viele Konten mit meiner Telefonnummer verifiziert habe und dementsprechend keine neuen Konten freischalten lassen kann.
Die Geografie: Ich kenne mich in anderen Städten nur mittelmäßig aus. Ich habe momentan eine Handvoll Städte mit automatischen Schadstoffmeldungen bestückt, allerdings fehlt es mir dann doch häufig am Wissen, wo es tendenziell am problematischsten oder langweiligsten ist. Berlin hat beispielsweise 16 Messstationen, so dass ich etwa alle 3,75 Minuten neue Werte twittern könnte (was aus technischen Gründen nicht geht, weil Cronjobs nur zur vollen Minute ausgeführt werden, aber egal), oder ich erst einmal aufwändig recherchieren müsste, welche Stationen sich lohnen.
So. Ich baue luft.jetzt gerade so um, dass man sich mit Benutzername und Kennwort in einen Administrationsbereich einloggen kann. Das heißt, wenn ihr Lust und Zeit habt, wäre es total cool, wenn ihr euch für eure Stadt ein twitter-Konto in der Form von @luft_xyz registriert, mit eurer Handynummer verifiziert und ein kleines Auge darauf habt, falls twitter das mal sperren sollte. Anschließend könnt ihr euch dann für eure Stadt Messstationen hinzufügen und Intervalle festlegen, zu denen automatisierte Tweets abgesendet werden.
Was meint ihr dazu? Sinnvoll oder nicht?
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Unten am Sportplatzring hat man kurzfristig auf die aktuellen Witterungsbedingungen reagiert und die Windlast des Schildes reduziert:
Das hier steht auch ziemlich falsch — nicht nur, dass es hinten links nicht nach Eidelstedt geht, nein, das Ding verdeckt jetzt auch den Signalgeber für den Radverkehr:
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Nach telefonischer Auskunft der VD52 soll da noch heute eine Besichtigung stattfinden und dann gegebenenfalls nachgebessert werden.
Das hat ja nicht so ganz gut geklappt:
Auch auf der Autobahnbrücke nutzt man mittlerweile weiße Punkte aus Schnee anstelle einer gelben Mittellinie:
Naja: vielen Dank für die Blumen!
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese Streifen in der Regel nur von Fahrradreifen malträtiert werden. Normalerweise sollten solche Markierungen auch tonnenschweren Kraftfahrzeugen standhalten. Aber entweder taugt der Untergrund nicht zur Applizierung solcher Markierungen oder man müsste angesichts der Witterungsverhältnisse nach nunmehr drei Monaten doch noch mal zum Kleber greifen.
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Mal wieder ein richtig guter Schnappschuss aus Kiel:
Sieht jemand den Verkehrsdetektiv? Nein? Ich auch nicht. Ich wollte eigentlich die mangelhaften Sichtbeziehungen an diesem Fußgängerüberweg fotografieren, als der Pizzadienst vorbeisauste und vor dem Fußgängerüberweg plötzlich an Bremsen riss, dann aber doch lieber über den Überweg rollte, um einen Sturz zu vermeiden.
Hinter dem Auto möchte nämlich gerade ein Kind mit Verkehrsdetektiv-Warnweste den Fußgängerüberweg benutzen. Ich war leider nicht geistesgegenwärtig genug für ein zweites Foto, aber ich halte das trotzdem für ein einwandfreies Beispiel. Weil Kraftfahrer ja irgendwo parken müssen, notfalls auch im absoluten Haltverbot, dessen Rückseite man dort noch erkennen kann, kann man sich mit Warnwesten und Reflektoren einkleiden wie man witzig ist, solange an solchen Ecken keine Sichtbeziehungen hergestellt werden, sagt das Gehirn eben: Da kann ich nichts sehen, da kann auch nichts sein. Das halte ich für ein vollkommen menschliches Verhalten, das man nur mit sehr viel Konzentration im Griff hat.
Hundert Meter zuvor kam ich an diesem Typen vorbei, an dem ich dann am Montagmorgen auf dem Weg zum Bahnhof glatt „übersehen“ wurde:
Von links kam eine Kraftfahrerin, die hier wohl von einer Rechts-vor-links-Situation ausgegangen ist oder einfach abgelenkt war, ich fuhr entgegen der Blickrichtung. Hier gilt kraft des Kantsteines eigentlich relativ eindeutig § 10 StVO, für die ganz blöden gibt’s noch ein Dreieck, aber das reicht eben nicht: Wenn man nach links nicht gucken kann, dann kann da ja auch nichts sein, dann braucht man seine Fahrt auch nicht verlangsamen.
Der verräterische weiß-blaue Schein aus einem rechteckigen Gerät neben dem Lenkrad hat wohl sein übriges dazu beigetragen, dass es mit der Vorfahrt nicht geklappt hat.
Aber so ist das eben: Falschparken wird als Lappalie, als Kavaliersdelikt abgetan, von der Ordnungsmacht und Politik mit „irgendwo müssen sie ja parken“ legitimiert und dann wundert man sich, warum andauernd Fußgänger umgefahren werden und selbst Warnwesten nicht mehr helfen.
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Ich fahre ja nicht gern und nicht oft dort lang, aber können wir noch mal drüber reden, was das soll? Ich schmeiße diese Fotos einfach mal unkommentiert hier rein:
Naja, vielleicht doch nicht ganz unkommentiert: Mit Ausnahme des vierten Fahrzeuges sitzen in allen Karren noch die jeweiligen Fahrer bei laufendem Motor. Wenigstens die Personenkraftwagen hätten ja… einfach ein bisschen weiter hinten auf den freien Parkplätzen stehen können oder, ganz abwegig, die freien Parkplätze auf der Mittelinsel nutzen können.
Vielleicht wirklich nicht ganz unkommentiert: Hier war früher Schräg- statt Längsparken angeordnet, was die meisten Kraftfahrer offenbar verwirrt. Er hier kann allerdings nicht längs zur Fahrbahn parken, weil dann ja nicht so viel Platz für die anderen Autofahrer bliebe. Dass sein Wagen auf dem so genannten Radweg steht, wusste er durchaus.
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Fahrrad-Pläne: Hamburg startet Millionenkampagne (Hass)
Ich bin ja mal gespannt, was diese Kampagne wirklich bringt. Wenn das so toll wird wie „schon gecheckt“, dann sollte man von den 7,5 Millionen lieber einen Eiswagen an den Fahrradzähler stellen und jedem eine Tüte in die Hand drücken, das wäre sinnvoller investiert.
Andererseits: Ich habe noch nie erlebt, dass jemand aus dem Senat meint, „Bürger sollen auf Kurz- und Mittelstrecken nicht mehr das Auto benutzen“ — das haben bislang nach meiner Kenntnis noch nicht einmal die Grünen in dieser Form behauptet. Bislang hieß es andauernd immer nur „es wäre schön, wenn…“, „wir fänden es toll, dass…“, aber man fuhr immer die autogerechte Linie, keinem Kraftfahrer das Gefühl geben zu wollen, er müsse womöglich künftig auf seinen Wagen verzichten.
Mal gucken

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Im Video sieht das derart nach "LKW hält an" aus
Ich weiß nicht — das kann ich dort nicht erkennen. Der Fahrer nimmt ausreichend Anlauf, um seine Fuhre um die Kurve zu bekommen, und während der mit seiner Schleppkurve beschäftigt ist, hat er halt keine Kapazitäten mehr frei, um sich um querende Radfahrer zu kümmern. Das ist eigentlich doch einigermaßen alltäglich
Ich habe mal eine solche Situation erlebt, nachdem ich dem LKW-Fahrer über seine Rückspiegel in die Augen geschaut habe. Ich war mir 100%ig sicher, dass wir Blickkontakt hatten, zumal er dann auch vor dem Rechtsabbiegen angehalten hat. Als ich dann neben der Zugmaschine war, ist er plötzlich losgefahren.
Kenne ich auch, darüber hatte ich mich mal mit @DMHH ausgelassen: Der Typ hatte zwar Blickkontakt, hat aber danach gesehen, dass an der anderen Straßenseite eine Fußgängerampel rot leuchtete, woraus er schloss, dass ich als Fahrbahnradler jetzt auch anhalten müsse.
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Ich bin heute dort nach langer Zeit mal wieder entlanggefahren, weil ich etwas mehr Zeit beim Weg ins Bureau hatte.
In Höhe dieser Auffahrt bin ich nach links auf die Fahrbahn ausgewichen. Irgendwann schloss dann ein älterer Herr mit seinem Mercedes auf und hupte ganz aufgeregt. Als er dann endlich hupend überholte, deutete er ganz aufgeregt nach rechts auf den RAAADWEEEG — tragischerweise just in dem Bereich, in dem dieser buckelige Radweg endet und in einen reinen Gehweg mit einigen Bäumen und falsch parkenden Kraftfahrzeugen übergeht.
Ich wüsste wirklich gerne, wie man diesen Weg stressfrei und im Rahmen der Straßenverkehrs-Ordnung befahren soll. Entweder kurbelt man ordnungswidrig auf dem Gehweg herum oder gerät mit dem Kraftverkehr aneinander.
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Auf twitter schreibt die Polizei, es habe dort Tipps zur Unfallvermeidung gegeben. Ich finde es nach wie vor schade, dass man allein die potenziellen Opfer anspricht, aber so gut wie nie darüber spricht, ob man denn wie heute Abend bei Dunkelheit und Regen eventuell langsamer als fünfzig Kilometer pro Stunde fahren sollte.
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