Das nächste, was unserem Bundesverkehrsministerium eingefallen ist: https://twitter.com/WAinetter/status/1109002395349065728
Es graut mir schon vor seiner nächsten und übernächsten Idee.
Das nächste, was unserem Bundesverkehrsministerium eingefallen ist: https://twitter.com/WAinetter/status/1109002395349065728
Es graut mir schon vor seiner nächsten und übernächsten Idee.
Es gibt dort einen "Radweg". Das Hochbord ist per weißem Strich zweigeteilt:
Puh, ich war mir sicher, dass es dort seit der Sanierung keinen Radweg mehr gegeben hätte.
Vielen Dank
Ich erinnere mich nur noch sehr dunkel daran, dass es früher (2.x, 3.0?) komplizierter war als bei der aktuellen Version.
Ich meine auch, dass es vor einem Jahr komplizierter war als in der jetzigen Version. Einfach die Datei hochladen, Bums, den Rest macht das Forum selbst, das hätte mich ja nicht überfordert. Ich dachte aber damals, ich hätte die einzelnen Versionen selbst aus der Datei konvertieren und dann nach /images/favicon oder so ähnlich hochladen müssen.
Danke für die Erinnerung. Geht’s jetzt? Ich habe jetzt im Stil-Bereich des Administrationsbereiches einen Bereich fürs Favicon gefunden — gab es den in der letzten Version noch nicht?
Das Problem ist offensichtlich uralt (Video) und weiterhin ungelöst.
Hihi, ich war mir sicher, dass hinter diesem Link entweder Motor Mania oder das andere Wiesendamm-Video steckt.
Ups — wie heißt diese Art der Verschwenkung denn? Diese Bezeichnung hatte ich mal bei irgendeiner Planung aufgeschnappt, als auch noch in diesem Jahrtausend diese unsinnigen Verschwenkungen gebaut werden sollten.
DMHH: Jetzt weiß ich’s wieder: Ich hatte damals bei der Debatte zur Hudtwalckerstraße diesen Begriff gehört, weil dort der Radverkehr genauso lustig an der Kreuzung zur Bebelallee plötzlich hinter parkenden Kraftfahrzeugen und Straßenbegleitgrün auf den allerletzten Metern noch Richtung Fahrbahn verschwenkt wird. Das war aber tatsächlich die „umgekehrte Variante“ von der Situation am Holstenkamp, insofern habe ich da wohl einiges durcheinandergebracht.
Ich gehe dann morgen mal zum Rechtspfleger. Ich bekomme momentan nicht so ganz viel auf die Reihe, denn bekanntlich geht’s mit 30 Jahren bergab und seit nunmehr sechs Wochen plage ich mich abwechselnd mit Hexenschuss und einer hartnäckigen Erkältung herum und verbringe nunmehr schon die dritte Woche abseits von Arbeit und Fahrrad zu Hause. Das reicht, um mich auf Twitter aufzuregen und hier ein paar Beiträge zu tippen, aber ich sehe mich momentan nur mäßig in der Lage, eine sinnvolle Begründung zu formulieren. Uwe unterstützt mich da freundlicherweise großartig — schon mal einen ganz herzlichen Dank dafür!
Einen Termin habe ich morgen beim Rechtspfleger nicht bekommen, ich soll dort einfach klingeln und notfalls wieder eine Weile warten. Meine Ärztin hat mir viel frische Luft und ausgedehnte Spaziergänge verordnet, aber ich glaube nicht, dass sie damit einen Aufenthalt in den Fluren im Strafjustizgebäude meinte.
Tja, das passiert halt, wenn man wie Radio Hamburg gestern solche Fragen stellt:
Der eigentliche Artikel klingt (mittlerweile?) nicht mehr ganz so drastisch: Mahnwache nach tödlichem Unfall
Im letzten Absatz bricht aber wieder eine tolle Diskussionsgrundlage durch, die wohl zu entsprechenden Einlassungen in der Morgenshow bei Radio Hamburg geführt hat. Man kann ja mal raten, was da wohl für ein sorgfältig ausdifferenziertes Meinungsbild bei solchen tollen Fragen rauskommt:
ZitatViele Hörer haben uns am Mittwochmorgen per Whatsapp geschrieben, dass sie natürlich schockiert über den Unfall sind, aber auch für mehr Rücksicht plädieren. Viele Radfahrer missachten nämlich nach wie vor rote Ampeln und fahren einfach drauflos, ohne nachzudenken, ob sie sich und andere damit gefährden.
Und dann entstehen plötzlich solche Videos wie das dort oben. Der Benutzer, der es dort hochgeladen hat, ist allerdings nicht der Fahrer, der eigentliche Urheber hatte es direkt auf der Seite von Radio Hamburg hochgeladen und nach einiger Zeit wieder gelöscht.
Auf dem Video filmt offenbar aus einem Führerhaus eines Lastkraftwagens heraus jemand die Fahrt durch den Hamburger Wiesendamm von Osten nach Westen, fährt dem vor ihm fahrenden Radfahrer extrem dicht auf, hupt mehrmals und beleidigt ihn durchs offene Fenster, weil der Radfahrer nicht auf dem bestens ausgebauten und breiten Radweg gefahren ist. Was dem LKW-Fahrer aber nicht auffällt, auf dem Video aber gut zu erkennen ist: Es gibt dort gar keinen Radweg. Und unter Berücksichtigung etwaiger Sicherheitsabstände zu parkenden Kraftfahrzeugen verhält sich der Radfahrer grundsätzlich einwandfrei.
Ich komme an dieser Stelle nicht umhin Parallelen zu meinem eigenen „Unfall“ vor dreiieinhalb Jahren zu ziehen, als sich ein Kraftfahrer morgens bei der Zeitungslektüre über Kampfradler in Wallung brachte und sich mit unveränderter Stimmung hinters Lenkrad klemmte. Als er mich dann auf der Fahrbahn radeln sah, versuchte er mich im Glauben, ich hätte auf dem Radweg fahren müssen, von vorne anzufahren. Dumm für ihn: Es gab gar keinen Radweg, sondern nur einen Gehweg. Noch dümmer für ihn: Seine ganzen Ausreden zogen nicht, weil ich die Sache gefilmt hatte.
Der Unterschied ist aber, dass der Fahrer im Wiesendamm jegliches Unrechtsverständnis fahren ließ und offenbar in einem Anfall von Putativnotwehr glaubte, der vermeintlichen Nötigung seitens des Radfahrers mit extrem dichten Auffahren reagieren zu müssen und sein Werk nicht nur filmte, sondern direkt bei Radio Hamburg hochladen musste. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Ich kann mir nicht helfen, aber ich halte das für ein einwandfreies Beispiel dieser Enthemmung, die momentan im Straßenverkehr stattfindet.
Meines Wissens wurden mittlerweile mehrere Strafanzeigen gegen den Fahrer gestellt, ich bin mal gespannt, was dabei herumkommt. Die Firma, bei der er laut seines Facebook-Profils arbeitet, hat ihn offenbar erst vor kurzer Zeit entlassen und sich auf Nachfrage nicht gerade positiv über dieses Fahrverhalten geäußert.
Ich habe eine kleine Bitte: Wenn ihr einen Link postet, schreibt doch bitte kurz dazu, worum es geht oder ergänzt den Titel der Seite als Linktext.
Ich weiß, das ist gerade am Smartphone etwas mehr Arbeit und kostet dann eventuell genau jene 30 Sekunden, die man eigentlich nicht hat, aber es macht den Diskussionsteilnehmer leichter zu erfassen, was sich hinter dem Link verbirgt; warum man dort eigentlich draufklicken sollte, was einem dahinter erwartet.
Danke ![]()
Damit das im Nachbarthread (Art. 13 und ähnliches: Die nächste Internet-Bedrohung) nicht untergeht, frage ich hier noch mal nach:
Wen trifft von euch trifft man denn eventuell am Sonnabend bei einer Demonstration gegen Uploadfilter und falls ja, wo?
Termin
Demonstrationen gegen die europäische Urheberrechtsreform
Eine Liste der Termine gibt’s bei Netzpolitik: Upload-Filter: Alle Demos auf einen Blick
Samstag, 23. März 2019
Malte
Eine Übersicht über die Demonstrationen gibt’s drüben bei Netzpolitik.
Ich will mal versuchen, nach Hamburg zu düsen. Falls das aus gesundheitlichen Gründen nicht klappen sollte, gehe ich halt in Kiel zum Landtag.
Zwischen all den Nachrichten, die momentan über die Urhebrrechtsreform lesens- und besprechenswert wären, finde ich die heutige Pressekonferenz doch ganz wichtig: https://www.youtube.com/watch?v=jOPJn30-WLI
Die Tonqualität ist leider sehr schlecht, das Zuhören ausgesprochen anstrengend, aber den Kommentaren im Netz zufolge soll es sehr amüsant gewesen sein.
Heute schon wikipedia.de benutzt?
Mit abgeschaltetem JavaScript bekommt man noch das wichtigste mit.
Bei Vice gibt es ein Interview mit Axel Voss und der Titel des Interviews sagt schon so ziemlich alles: Streit um Uploadfilter: Wie Axel Voss das Internet sieht
Der Mann offenbart in jeder zweiten Antwort, dass er von Technik keine Ahnung hat, davon aber ganz schön viel.
Entweder rege ich mich darüber auf oder ich denke mir: Wenn Voss die treibende Kraft hinter der Urheberrechtsreform ist, dann kann es mit der Reform so weit nicht her sein.
Ich habe hier noch einige Fotos von der Mahnwache hochgeladen:
[album='19'][/album]
oh, mit meiner Formulierung zur "baulichen Anti-These zur Berliner Lösung" wollte ich gerade darauf hinaus, dass ich die Berliner Lösung eigentlich als sehr gangbaren Kompromiss empfinde.
An der Kreuzung hier hat es nun gerade keine Berliner Lösung, der Radfahrer wird nicht parallel zur Fahrbahn geführt, sondern eben von der Hauptlinie weg verschwenkt. Wie in den Fotos und Text richtig dokumentiert.
Ups — wie heißt diese Art der Verschwenkung denn? Diese Bezeichnung hatte ich mal bei irgendeiner Planung aufgeschnappt, als auch noch in diesem Jahrtausend diese unsinnigen Verschwenkungen gebaut werden sollten.
Wie man andere Verkehrsteilnehmer tötet, stellte dieser Handwerker anschließend direkt unter Beweis, als einen mit Angstweste bewehrten Radfahrer „übersah“:
Am Ende folgt die berühmte, krumm-geschwungene Radfahrer-Faust und ein bisschen unhöfliches Gebrülle. Übrigens: Die Polizei stand direkt nebenan und schaute zu. Andererseits: Was sollen die Beamten auch machen? Wollte man sich die Zeit nehmen, wirklich jeden unachtsamen Verkehrsteilnehmer anzuhalten, bräuchte man mehr als nur zehn Mal so viel Personal.
Es gibt inzwischen die Mitteilungen von Polizei und Feuerwehr. Interessant sind die sprachlichen Unterschiede, die den Unfallhergang jeweils umgekehrt erscheinen lassen: Bei der Polizei erfasst der Lastkraftwagen den Radfahrer, bei der Feuerwehr kollidiert der Radfahrer mit dem Lastkraftwagen. Das ist ja nun ein wesentlicher Unterschied, der sich auch auf die Bewertung des Unfallherganges auswirkt:
Schauderhaft ist ja der Begriff der „nicht mit dem Leben zu vereinbarenden Verletzungen“. Da kann man sich ja ausmalen, wie diese riesige Blutlache auf dem Aufmacherfoto der BILD Hamburg zustande kam.
Nunja. Die Unfallstelle ist nun wenig überraschend, eigentlich relativ übersichtlich bis auf diese sagenhafte „Berliner Lösung“ Verschwenkung. An diese langgezogene Gerade, die genügend Zeit für die Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs lässt, schließt sich leider im entscheidenen Moment dieser blöde Schlenker nach rechts an, der Radfahrer und andere nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer während des Abbiegens aus dem Sichtbereich der Außenspiegel manövriert.
Das leichte Gefälle von der berühmten Holstenkampbrücke herunter ermöglicht Radfahrern ein höheres Tempo, während Kraftfahrer im Stau vor der roten Ampel vermutlich nicht ständig den rückwärtigen Verkehr beobachten. Und wenn’s dann beim Rechtsabbiegen um den Schulterblick geht, ist dank der Berliner Lösung Verschwenkung direkt im Kreuzungsbereich nichts von Radfahrern zu sehen:
Hier wurde dann der Radfahrer vom abbiegenden Lastkraftwagen erfasst und getötet:
Im Prinzip scheint das ja der typische Unfall zwischen einem abbiegenden Lastkraftwagen und einem Radfahrer gewesen zu sein:
Die Hamburger BILD-Ausgabe musste sich leider ebenfalls äußern und hat als riesiges Aufmacherfoto noch den Kreiseumriss mit Blutspritzern abgebildet. Entscheidet selbst, ob ihr so etwas sehen wollt: https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/beim-abbiegen-muell-laster-uebersieht-radfahrer-tot-60750102.bild.html
Es wird heute Abend um 19 Uhr eine Mahnwache am Unfallort geben:
Termin
LKW-Unfall: Mahnwache in Hamburg
Am heutigen Dienstagvormittag wurde ein Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Lastkraftwagen überfahren und tödlich verletzt.
Um 19 Uhr wird am Unfallort eine Mahnwache abgehalten.
LKW Fahrer tötet Radfahrer
Dienstag, 19. März 2019, 19:00 – 20:00
Große Bahnstraße 33, 22525 Hamburg, Deutschland
Malte