Wir hatten hier kürzlich eine Tour zur Schulwegsicherheit, bei dem Lehrer der teilnehmenden Schulen typische Probleme beschrieben haben.
Beim Vincent-Lübeck-Gymnasium in der Glückstädter Straße fahren viele Schüler aus Richtung Norden auf der falschen Straßenseite, damit sie schon auf der Seite sind, wo die Schule ist. Gegenüber gibt es die BBS, vor deren Haupteingang eine Fußgängerampel ist. Diese Querung liegt in Verlängerung einer unabhängigen Fahrradroute. Der Haupteingang zum Gymnasium liegt 80m weiter nördlich. Der Lehrer des VLG berichtete, dass jüngere Schüler im Bereich der Ampel von den älteren Schülern der BBS angepöbelt wurden und daher Angst hätten, die vorhandene Ampel zu nutzen. Außerdem ist es ein Umweg von knapp 200m.
Wäre es möglich, 80m weiter nördlich eine zweite Ampel zu errichten, die mit der vorhandenen Ampel synchronisiert ist, so dass immer beide Ampeln gleichzeitig schalten? Ich habe die RiLSA überflogen und dafür keine Beispiele gefunden, aber auch nichts, was explizit dagegen spricht. Kennt ihr vielleicht Beispiele, wo so etwas schon umgesetzt wurde?
Die zweite Ampel könnte hier, etwa 80m entfernt stehen.
Dass die ganze Situation dort auch sonst reichlich verkorkst ist, ist ein anderes Thema. Immerhin gibt es Richtung Norden keine Benutzungspflicht, aber das ändert natürlich nichts daran, dass so gut wie niemand dort auf der Fahrbahn fährt.