Wer von euch ist Christoph Krey? ![]()
Beiträge von hugo790
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Nein, Köln, Kalker Hauptstraße.
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Pass auf, was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen:
In meinem Viertel haben die Grünen dafür gestimmt, dass Bäume gefällt werden, damit Parkplätze geschafft werden können. So wurde es inzwischen auch umgesetzt.Für neue Bäume hat die Stadt sowieso kein Geld. Parkplätze sind scheinbar billiger.
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460 Unfälle mit Kindern, 46% = 211 von 7 bis 8 Uhr, davon ein Großteil in Gruppen, sagen wir 200. Nun gehen wir einfach mal davon aus, jeder 10. Autofahrer hat die App und jeder 10. Schüler einen Chip. Es erfolgen vor einem Unfall also zwei Warnungen pro Jahr in ganz Österreich. Der Unfall könnte danach möglicherweise aufgrund der Warnung verhindert werden.
Bei 8,5 Millionen Einwohnern und 6,5 Millionen Kraftfahrzeugen schätze ich mal 6 Millionen Kraftfahrer. 10% sollen 12 Euro pro Jahr zahlen.
Für möglicherweise zwei Unfälle weniger pro Jahr Jahr entstehen also Kosten in Höhe von 7,2 Millionen Euro. (Wenn man davon ausgeht, dass über die App-Kosten die Chip-Kosten mitfinanziert werden.)
Ok, wenn 100% aller Autofahrer und 100% aller Kinder einen Chip haben, sieht es besser aus. Dann sind es nur 360.000 Euro pro Warnung vor einem Unfall. (Alle Warnungen, auf die auch jetzt schon kein Unfall folgt, lasse ich mal unter den Tisch fallen. Ebenso wie die Kompensation: Ohne Warnung kann ich schneller fahren, ist ja kein Kind da.)
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Und die Aussenwirkung:
Dort wo man nicht hinfahren darf, stehen Poller.-> Wo keine Poller stehen, darf man fahren.
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Ausnahmegenehmigung für Behindertentransporte?
Ist das zufällig auch der Weg, den Krankenwägen nehmen müssen, bei Unfällen in der Schule?
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Ich muss ja gleich beim ersten Satz lachen:
"Leverkusen folgt Köln in der Aufhebung der Benutzungspflicht für Radwege."Also wird Leverkusen ebenfalls drüber reden und nichts tun. Wenn die Politik beschliesst, dass sich die Straßenverkehrsbehörde an die Gesetze halten muss, ändert das alles. Zumindest in der Theorie. In der Praxis hängen immernoch alle Blauschilder.
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Wobei das kein Zitat mehr ist und somit auch der Phantasie des Journalisten entspringen kann.
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Auf meine Emails wegen Radfahrern und Fußgängern unter schwebenden Lasten, hat die Berufsgenossenschaft nicht geantwortet. Ob im Hintergrund etwas passiert ist, weiss ich natürlich nicht.
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Meine Meinung ist nicht unbedingt eine höhere Strafe, sondern häufigere Strafen. Auf jede entdeckte Alkoholfahrt kommen laut ADAC 600 unentdeckte. Wenn man jeden Tag besoffen rumfährt, wird man also alle knapp 2 Jahre erwischt.
Wieviele unentdeckte Raser-Fahrten wohl auf eine entdeckte kommen? Ich kenne nur zwei Raser, die auch Rennen fuhren und die wurden extrem selten erwischt. Eine Zeit lang fuhren die nahezu täglich und es hat Jahre gedauert bis einer mal für einen Monat seinen Führerschein abgeben musste.
Wären hier die Angeklagten schon vorher x mal von der Polizei erwischt worden (in den Fällen in denen nichts passiert ist), wäre entweder die Strafe höher ausgefallen oder sie wären dieses Rennen gar nicht gefahren.
Möglich, aber sehr sehr unwahrscheinlich, dass es das erste Rennen der zwei in ihrem Leben war. Aber nur vermutete Rennen kann der Richter nicht bestrafen.
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1 Jahr bzw. 1 Jahr und 4 Monate auf Bewährung, sowie 1 Jahr Führerscheinsperre für 1 Todesopfer.
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Warum kam noch keiner darauf diesen Tip auch Radfahrern zu geben, wenn sie überholt werden.
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Hier steht einiges dazu:
Der ÖPNV wird fast überall kritisiert. Er ist für viele Menschen keine echte Alternative zum Auto. Das muss deutlich verbessert werden.
Ich finde es erstaunlich, wie schnell sich beim Fernverkehr etwas geändert hat. Die Gesetzänderung ist nichtmal zwei Jahre alt.
Die meisten Kommunen kochen mit dem ÖPNV ihr eigenes Süppchen, sind in der Regel sehr Richtung Zentrum ihres eigenen Städtchens orientiert.
Was ist eigentlich der Vorteil vom Monopol? Die KVB Köln tötet pro km fast genausoviele Menschen wie Autos. Die Schadstoffe sind nur minimal geringer. Der Preis ist zwar hoch, aber es werden trotzdem ordentlich Verluste eingefahren. Hat man Angst, dass ohne Monopol alles _noch_ schlechter wird?
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Und die Monopole für den Personentransport müssen fallen.
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Bis auf das allerletzte Wort in deinem Beitrag stimme ich überein.
Dass jeder seinen gesunden Menschenverstand über die Regeltreue setzen sollte sehe ich eben nicht so.
Das Gegenargument ist:
Man darf nicht massenweise gegen Regeln verstossen. Ansonsten stumpft man ab und missachtet auch mal eine Regel, die man besser hätte beachten sollen. Achtet man immer auf alle Regeln, kann das nicht passieren. -
Die Frage ist: Wo zieht man die Grenze? Gegen wieviele Vorschriften darf man verstossen, um kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn durch die Missachtung von Vorschriften tagtäglich Menschen sterben?
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Unglaubliche Formulierung:
ZitatBei einem Unfall in Rath-Heumar ist eine 91 Jahre alte Frau am Mittwochabend tödlich verletzt worden. Sie war auf einem Zebrastreifen an der Rösrather Straße von einem Auto touchiert worden. Die Frau starb in Folge der Verletzungen.
Und jetzt das erste Bild der Bilderserie anschauen:
Unter touchiert verstehe ich etwas anderes. Und warum steht der Smart so weit hinter dem Zebrastreifen? Und warum haben Polizisten erste Hilfe geleistet und nicht der Fahrer? Wie sagte der Polizeichef? "Gestorben wird in Köln vor dem Auto."
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Die erste Instanz kam zu dem Schluß, dass man eine (korrekt angeordnete) Sperrfläche nicht aus dem Grund beachten darf, um andere aufzuhalten. Man muss sie überfahren.
Die zweite Instanz (OLG Karlsruhe) kam zu dem Schluß, dass die Anordnung der Sperrfläche nichtig war und dass sie deswegen nicht beachtet werden darf:
ZitatAlles anzeigenInsoweit ist lediglich anzumerken, dass auch das
Verkehrszeichen Z 298 (Ge- oder Verbot - Fahrzeugführer dürfen Sperrflächen
nicht benutzen), ebenso wie andere Vorschriftszeichen der Straßenverkehrsordnung,
dann seine Wirkung verliert, wenn sich aufgrund veränderter
äußerer Umstände - etwa durch bauliche Veränderungen und/oder veränderte
Verkehrsführung - seine Unbeachtlichkeit jedem vernünftigen und
sachkundigen Betrachter ohne weiteres aufdrängt. So lag der Fall hier,
nachdem durch Einrichtung der Baustelle und der angebrachten
Fahrbahnmarkierung das Zeichen Z 298 seinen eigentlichen Sinn,
Sicherheitszonen zwischen den Fahrspuren zu schaffen, für jeden
vernünftigen Verkehrsteilnehmer erkennbar zumindest zeitweise verloren
hatte (vgl. hierzu auch OLG Köln VRS 92, 282: Hentschel/König/Dauer,
Straßenverkehrsrecht,4l. Aufl. 2011, StVO $ 41 Rn. 248 o a.E.). -
Was mache ich denn, wenn ich als Radfahrer an so eine Stelle komme und nicht weiß, wie ich mich verhalten muss/darf, wenn ich nicht gegen die StVO verstoßen will?
Kennst du die "Wattestäbchen-Geschichte"?Ich versuch es mal in Kurzform:
Im verkehrsportal gibt/gab es einen namens Wattestäbchen. Der hat eines Tages beschlossen, (zumindest in bestimmten Teilen) nicht mehr gegen die StVO zu verstoßen. Schnell kam was kommen musste: Eine durchgezogene Linie, die wegen einer Baustelle überfahren werden mußte, was aber natürlich nicht erlaubt ist. Er blieb stehen und rief die Polizei. Die Polizei kam, sah sich das an und erteilte ihm die Weisung zu fahren (eine Weisung steht über der StVO, also verstößt er nicht dagegen). Schnell wurden es aber immer mehr Anrufe und irgendwann kamen auch "Drohungen" von ihm: Morgen muss ich um x Uhr (im Berufsverkehr) dorthin und da war gestern eine durchgezogene Linie. Es hat natürlich niemand die Linie entfernt, gelb drüber markiert oder die Führung geändert. Es kam was kommen musste: Er blieb im Berufsverkehr stehen, rief die Polizei und es bildet sich ein Stau.Er wurde dann vor Gericht wegen Nötigung verurteilt. Er soll dort nur langgefahren sein, um andere aufzuhalten, so der Richter. Konkret soll er die Autofahrer direkt hinter sich an der Weiterfahrt gehindert haben.
Sein Argument, dass er gar nicht fahren durfte und die Autofahrer hinter ihm auch nicht hätten weiterfahren dürfen, half nichts.Der Richter hat sogar ein Gutachten über seine Psycho in Auftrag gegeben. Das musste er nach der Verurteilung natürlich auch selbst bezahlen.