In Köln steht gefühlt alle zwei Jahre in der Presse, dass die Feuerwehr testweise durch kleine Gassen fährt, und das Ordnungsamt hinterher. Steckt sie fest, wird abgeschleppt.
Beiträge von hugo790
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Radfahrer von Lastwagen erfasst und getötet -
Ich verstehe das Problem noch nicht ganz. Laut Google Streetview haben die Autos in der Güntherstraße Pfeile nach links und rechts. Es darf niemand geradeaus fahren!
Somit kann man entweder argumentieren, dass die Autofahrer nicht in die Freiligrathstraße fahren dürfen oder dass sie erst links in die Lübecker Straße abbiegen und danach erneut rechts in die Freiligrathstraße.
Im letzteren Fall biegen sie zweimal ab und haben den Vorrang vom Radfahrer zu achten. -
Jo, Anbrüllen, damit er vor Schreck stehen bleibt und wenn er steht, kopfschüttelnd vorne dran vorbei fahren.
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90 Zentimeter weniger als von der Stadt angegeben:
1,6m für einen Zweirichtung-Rad/Gehweg, 3 Fahrspuren für KFZ.
Toll ist auch der Satz: "Er hoffe, dass bei der zum Jahresende anstehenden Sanierung der Mülheimer Brücke mit mehr Augenmaß gearbeitet werde."
A̱u̱genmaß: Fähigkeit, etwas (mit den Augen) abzuschätzen. -
Der zweite Artikel ist von 2013!
Beim Kölner Artikel stimmen aktuell 57% bei der Umfrage für:
"Radfahrer müssen geschützt werden - mehr eigene Radwege!"
Direkt darunter Unfallursache Nummer 1:
"Fehlerhaftes Abbiegen eines motorisierten Verkehrsteilnehmers." -
Etwas OT:
Dazu eine Frage:
Mir wurde kürzlich geraten, mit dem Rad nicht mehr am Rhein entlang zu fahren, aufgrund der Feinstaubbelastung der Schiffe. Hat sich damit schon mal jemand beschäftigt? Lässt sich anhand der offizielles Meßstationen dazu etwas ermitteln? Ich habe mich damit bisher kaum beschäftigt. -
@Nbgradler, du darfst aber nicht nur die Sitzplätze rechnen.
Die GT8N hat leer 40400 kg bei 218 Plätzen, also 185 kg pro potentiellem Fahrgast. Hier in Köln hat die Straßenbahn eine Auslastung von 20%, effektiv wären es also ca. 925 kg pro Sitz/Stehplatz. -
Ich dachte um genau die ging es. Aber stimmt, das steht nicht so eindeutig im Text.
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Ich dachte Fußgänger muss man beim Abbiegen auch durchlassen. Also ist es doch egal, ob der absteigt oder nicht. Du musst ihn durchlassen.
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Zitat
Der erstere Fall passt nicht, da die Frau mit Stuhl extra dafür da saß, um Andere von einem bestimmten Verhalten abzuhalten.
Der häufigere Fall und auch der hier diskutierte ist aber die bestimmungsgemäße Nutzung eines Gehweges durch Gehen.Was macht dich da so sicher? Ich halte es für möglich, dass die Frau erst dort normal lang ging, der Radfahrer hätte vorbeifahren können und die Frau sich dann absichtlich breit gemacht hat oder sich gar dem Radfahrer direkt in den Weg gestellt hat.
Genau genommen halte ich das sogar für die wahrscheinlichere Variante. Es wäre eine gute Erklärung, warum der Radfahrer so aggressiv reagiert hat. -
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An der Gabel links. Von hinten rechts kommt ja eher selten eine Gefahr.
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Zitat
Wenn niemand anderes behindert oder gefährdet wird, kann man die StVO ausnahmsweise mal als grobe Richtlinie betrachten.
Das interpretiert doch jeder anders. Der eine meint er kann nachts mit 50 in der 30er Zone fahren, ohne jemanden zu gefährden, der andere sieht schon eine Gefahr, wenn ein Fußgänger bei rot über eine Ampel geht und ein Kind aus dem Fenster schaut und es sieht. Denn das Kind könnte es am nächsten Tag auf dem Schulweg nachmachen, ohne auf den Verkehr zu achten.
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Autofahrer, die illegal Verkehrsflächen blockieren, sind ärgerlich. Nicht selten sind es Mitarbeiter mobiler Pflegedienste bei ihrer Berufsausübung. Deswegen den ganzen Berufsstand als "asozial" und "bescheuert" zu diffamieren geht nicht und ich widerspreche deutlich.
Nur zur Klarstellung:
Mit ging es mitnichten darum den ganzen Berufsstand zu diffamieren. Asozial im Sinne von "gesellschaftsschädlich". Das sind zweifelsohne nur die, die so parken, dass es der Gesellschaft schadet und nicht der ganze Berufsstand! -
Das die Pflegedienste Zeitdruck haben liegt daran, dass die Leute dort viel zu wenig Zeit pro Person bekommen.
Und deswegen parken und fahren die (a)sozialen Dienste so bescheuert. Damit möglichst viele Leute verletzt und zu Pflegefällen werden, um anschliessend noch weniger Zeit zu haben. Ein Teufelskreis. (Ja, ich weiß, die wenigsten Pflegebedürftigen wurden im Straßenverkehr durch Pflegedienste verursacht.)
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Von finstren Radler-abzocken an roten Ampeln höre ich ja normalerweise nur aus Köln und Dresden.
Aus akademischem Interesse kann man dort ja Klarstellung fordern.
Wie soll das gehen? Die Kölner StVB hat bereits mehrfach Stellung genommen und der Richter war anschliessend anderer Meinung. Die rechtliche Einschätzung der StVB ist im Zweifelsfall uninteressant. Zumal die Kölner StVB auf Fragen zu zweifelhafter Vorfahrt gar nicht antwortet. Wüsste auch nicht, dass man einen Rechtsanspruch darauf hat.
Beim Beispiel aus Nürnberg geht es um meinen alten Schulweg
Bin damals aber schon immer auf der Fahrbahn gefahren, auch die B2 weiter vorne, nach dem Ortsausgang. Zumindest damals haben sich die Polizisten überhaupt nicht um Radfahrer gekümmert. Selbst wenn in erster Reihe eine Streife stand, bin ich bei rot rüber. Durch die Ampeln alle paar Meter und die rote Welle für Radfahrer ging das eigentlich auch nicht anders, ohne ewig zu brauchen.Und bitte den Fall eines Unfalls nicht vergessen: Dann geht es um die Haftung und ggf. um eine Straftat (Körperverletzung). Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann vor Gericht landet, ist viel größer.
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Mir ist in 20 Jahren zweimal die Kette gerissen. Einmal kurz nach der Montage vom Fachhandel, dort, wo die Kette bei der Montage verschlossen wird. Weiterfahrt unmöglich, da die Kette das Schaltwerk ins Hinterrad gezogen hat. Schaltwerk, und Laufrad mussten ersetzt werden.
Beim zweiten Mal ca. 6 Monate nach der Montage, diesmal mittendrin. Ist sauber gerissen und ich konnte nach ca. 10 Minuten weiterfahren.Ganz so unproblematisch ist ein Kettenriss also nicht immer. Einmal war ich auch dabei, als eine Kette gerissen ist und wir trotz allem möglichen Werkzeug den Kollegen nur heimschieben konnten.
Wobei in beiden Fällen bei Nabenschaltung nichts weiter hätte passieren dürfen. -
Dazu auch ein Beispiel von mir.
Hier das älteste Foto, das ich habe, von einer Kreuzung ganz bei mir in der Nähe:Bei Streetview das gleiche Haus.
Der aktuelle Stand ist, dass zwischen den zwei Bäumen, bei denen in Streetview kein Auto steht, noch 1-2 Autos parken. Das ist erst seit ca. 2-3 Jahren so.
Früher war es Aufenthaltsraum, Kinder konnten dort spielen. Bei meinem Umzug konnte man noch bequem dort langgehen. Jetzt muss man sich durchquetschen. Diese Entwicklung halte ich für sehr bedenklich.
Ein Kind kann aktuell dort mit dem Fahrrad nicht auf dem Gehweg entlangfahren, ohne regelmässig anzuhalten bzw. abzusteigen, z.B. wenn ein einzelner Fußgänger entgegen kommt. Von Sicherheitsabstand zu Haustüren oder Autos ganz zu schweigen.