Beiträge von DMHH

    in NRW werden die Fahrer*innen von Bussen im ÖPNV nach TVöD 5 entlohnt.

    das sind für Einsteiger im Monat ca. 1750,- netto (Steuerklasse I, ohne Zulagen für Schicht/Feiertag) = 2875 brutto

    nach 6-jähriger Berufserfahrung sind es ca. 1950,- nette (StKl I, ohne Zulagen für Schicht/Feiertag) = 2900 brutto

    wer also als Einsteiger eine 39h-Woche hat, kommt rechnerisch auf rund 17,- EUR/h. Ohne Zulage Schicht/Feiertag

    Allgemein machen Überholunfälle außerorts nur rund 5% der im Straßenverkehr getöten Radfahrer aus bei rund 2 Fällen pro Monat – nur machen sie den Menschen halt am meisten Angst, weil man _vollständig_ vom Verhalten des Autofahrers abhängig ist und für diesen selbst Vorsatz eine Leichtigkeit wäre.

    und das unterscheidet sich von jeder anderen Führung, jeder anderen Art der Teilnahme am Verkehr jetzt inwiefern? :/

    interessant finde ich den Ansatz, irgendwelche Schilder zu ändern.

    Wie genau verhindern die Fehlverhalten oder gar "Vorsatz"? Das erschließt sich mir noch nicht ganz.

    und natürlich spielt die Belastung mit KFZ eine Rolle. Ich bin in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg mit dem Rad unterwegs und es ist geradezu lachhaft, wenn ich mir vorstelle, dass da nun Radwege gebaut werden, weil das eben der kürzeste Weg von A-Dorf nach B-Dorf ist, ich aber auf diesem Abschnitt auf 5km genau von 0 Autos überholt werde. Ok: in 3 von 5 Fällen. in den übrigen Fällen fährt mal eines lang... :/

    induktionsschleife an LSA

    Radfahrerin wird nicht erkannt

    Radfahrerin fährt nach ein paar Minuten trotz Rotlicht.

    Streit vor Gericht: Wann darf man mit dem Rad über Rot fahren?
    100 Euro Geldbuße soll eine Radfahrerin zahlen, weil sie bei Rot über eine Ampel gefahren ist. Die allerdings war offenbar minutenlang nicht umgesprungen. Nach…
    www.spiegel.de
    Zitat

    Die Betroffene habe nicht als Fußgängerin, sondern als Radfahrerin am Verkehr teilgenommen. Radfahrende seien nicht etwa als »qualifizierte Fußgänger« anzusehen, denen unabhängig von etwaigen straßenverkehrsrechtlichen Anordnungen »nach Belieben angesonnen werden könnte oder müsste, vom Fahrrad abzusteigen und fortan als Fußgänger am Verkehr teilzunehmen«.

    aber schematisch ist sind die beiden Skizzen identisch :/

    ich vermute einfach, dass UliB die Zeichnung nicht ganz korrekt beschriftet hat?

    Weil: die Beschreibung von Abstand Steuerkopfachse zu Vorderradnabe ist genau das, was auch in der schematischen Darstellung abgebildet ist

    naja... der Falschparker hätte damals einen Strafzettel kassieren können.

    Oder aber - meine Meinung - er hätte als Mitbeschuldigter geführt werden können. Das Strafverfahren unterbricht dann das OWi-Verfahren, nach Abschluss Strafsache hätte man ggü dem Falschparker zum OWi-Recht greifen können, da verjährung nicht eingetreten.

    ja komm, das mit der AfD ist das übliche Geraune. Wenns nicht die Bahn ist, dann isses morgen der Spritpreis, der 3ct über dem der letzten Woche lag. Oder das Heizöl, das teurer als noch im Juli ist. Oder das Windrad, dass sich ja trotz Sturm gar nicht dreht.

    Die Bahnerlebnisse sind natürlich ohne Frage teilweise echt mies. und in Anbetracht der Größe Hamburgs und des Pendler- sowie Ausflügleraufkommens auch irgendwie unterdimensioniert.

    nur: was willste machen, wenn einerseits Personal fehlt, andererseits Strecken nicht neu bzw. ausgebaut werden können oder das auf Zeitskala "Kontinentaldrift" läuft?

    Ich glaub der stellv. Chefredakteur der Zeit meinte mal, dass die Meinung, bei uns ginge nichts voran, ein Irrglaube sei. Wir stehen nicht im Stau. Wir bewegen und sehr schnell vorwärts - nur alles um uns herum bewegt sich noch schneller.

    Bahnausbau & co: läuft auf Hochtouren. Aber hält mit den sich ändernden Bedingungen unserer Gesellschaft nicht Schritt

    wobei Carbon sich halt doch "anders" fährt, irgendwie doch mehr Gerüttel der Fahrbahnoberfläche schluckt als AL

    Ich fahr Stahlrahmen: toll

    ich fahr Carbonrahmen: yay

    ich fahr im Urlaub Alu: :|

    aber ja, für 4tsd EUR is schon ok, wenn man schaut, was sonst so verlangt wird :)

    49-Euro-Ticket: Fünf Prozent der Deutschlandticket-Fahrten wären mit dem Auto erfolgt
    Im August ist die Zahl der Deutschlandticket-Nutzer auf zehn Millionen gestiegen, einige verzichteten auf Autofahrten. Auf dem Land wird das Ticket wenig…
    www.zeit.de

    dort:

    Zitat

    Rund fünf Prozent aller Fahrten mit dem Deutschlandticket wären sonst mit dem Auto unternommen worden.

    In einem ersten Aufschlag würde ich sagen: verfehlt die Erwartungen doch völlig.

    Ja, es ist für viele viele Menschen deutlich einfacher, Bus und Bahn zu nutzen: keine behämmerten Zonengrenzen, kein Gerechne mehr, ob sich was wann wie am besten lohnt.

    Und auch ja: für mich persönlich, für unseren Haushalt gilt, dass das Ticket Personenkilometer induziert. Von "Verkehr" will ich da gar nicht reden, weil Stand heute Bus & Bahn ja ohnehin fahren, ganz gleich, ob da 2 Personen mehr drin sitzen oder nicht.

    Nur: aus rein klimapolitischer Sicht ist das Ticket bei den Kosten doch nicht so wirksam, wie erhofft.

    Oder seh ich das einfach zu einseitig?

    erschließt sich mir immer noch nicht

    die Fahrbahnbegrenzung der Königsreihe ist links der "hier nicht vorhandenen Furt"

    Der Radfahrer fährt dann beim Verlassen des Radweges nicht auf die Fahrbahn der Königsreihe ein, sondern auf die Fahrbahnfläche des freien Rechtsabbiegers.

    :/