Beiträge von DMHH

    Hachja, in Köln hat ein Anwohner ein Stück öffentlichen Grünstreifen vor seinem Haus betoniert und das ist jetzt _sein_ Parkplatz. Parkt ein fremdes Auto drauf, parkt er es entweder zu oder er schiebt (ja schiebt, nicht zieht) das fremde Auto vom Parkplatz runter.

    geilo. Würd ich mir in Hamburg ja fast den Spaß machen, dort 10 DB-Stadträder hinzustellen und mit Kamera zu dokumentieren, wie er ausflippt.
    Danach dann OWi-Anzeige wegen Parkens auf dem Gehweg stellen. :thumbup:

    So, einen hab ich noch, vom 30.01.2016

    Zitat

    Nach einer Studie sind Fahrer willens, durchschnittlich 8 Minuten umherzufahren, um einen kostenlosen Parkplatz auf der Straße zu finden, auch wenn zu günstigen Kosten das Auto in einem Parkhaus oder auf einem Parkplatz in der Nähe untergebracht werden kann. Diese Fahrer machen 30 Prozent des Verkehrs in einer Stadt zu jeder Tageszeit aus.

    Oh, und analog zum "Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten", lässt sich dann auch "wer Parkplätze sät, wird Verkehr ernten" postulieren.


    Zitat

    Wenn Städte den Verkehr reduzieren wollen, wäre danach das erste Mittel, den Parkraum zu reduzieren und das Parken teurer zu machen.

    Wer traut sich? :D

    Auf dem Rückweg durch die Krausestraße habe ich dann feststellen müssen, daß es in Natura noch enger aussieht als auf den Folien der Dame vom Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer.

    ach wie? warst du das hier?


    original mit gelben Sattelschutz unter den Sattel geknüllt? Südlich der Kreuzung Straßburger Straße? :D

    Interessant ist ja, daß der LSBG sich hinstellt und sagt, Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen dürfe man nicht anbringen oder aufmalen, denn die müssten von der Polizei angeordnet werden. Richtet dann aber die Straßenplanung an einem Parkstreifen auf dem Hochbord aus, der von der Polizei angeordnet werden müsste, aber nach VwV-StVO nicht angeordnet werden dürfte, weil der Platz für Fußgänger nie und nimmer aussreicht. Das juckt natürlich keinen weder bei der Polizei noch beim LSBG.

    muss man unterscheiden. die angesprochenen 17m Straßrenraum sind das, was Stellenweise minimal machbar/vorhanden ist. Da gibts dann also nachher bei den Variantenvorschlägen 2m breite Fußwege mit Gehwegparken, aber Abschnittsweise eben auch nur 1,5m breite Fußwege.
    Und wir wissen doch: Regelbreiten dürfen unterschritten werden. In kurzen Bereichen. Wenn nicht anders möglich und Quartiersbelange berücksichtigt werden müssen...

    egal, was in der Krausestraße/Brauhausstraße passiert: es müssen Bäume gefällt werden und es müssen Parkplätze reduziert werden. Aber ich kenne schon den Schuldigen: "DIE RADFAHRER!!!!!"

    :thumbdown:


    Am lustigsten war der eine "Anwohner" in der Pause, der mir sagte, dass auf keinen Fall Parkplätze wegfallen dürften. Weil es den Alten Leuten nicht zugemutet werden kann, Einkäufe 500m weit zu tragen. Hab ihn mehrfach gebeten, eine Begründung dafür zu geben, wieso nun ausgerechnet alte Leute einen Parkplatz vor der Tür haben sollten. Kam nix. Außer: "Sie können das nicht nachvollziehen, Sie sind noch nicht so alt"

    Das war der Heini, der sich darüber beschwerte, dass die Polizei Radfahrer vom Gehweg holt und auf die Straße zwingt. X(

    Eher Ergebnis einer Umfrage.

    Dazu passt dann ja, dass nach Statistik der Großteil der zu Tode gekommenen Kinder dieses Schicksal im Auto ihrer Eltern oder nächsten Verwandten erfuhren. :cursing:;(

    was aber natürlich nicht verwundert, wenn man die Verweilzeiten von Kindern in Autos der Verwandtschaft/Eltern mit Verweilzeiten der Kinder in Autos "fremder" und mit der Verweilzeit der Kinder außerhalb vom Auto aber innerhalb des gefährlichen Verkehrsraumes ins Verhältnis setzt.

    Anders ausgedrückt:
    täglich 10km/30min im Auto zur Schule mit Mama vs. 0km im Auto mit Fremden vs. 10min zu Fuß unterwegs auf einem Gehweg, davon 1min querend auf der Fahrbahn...

    Da ist natürlich klar, wohin die Unglücksstatistik ausschlägt, wenn nicht gewichtet wird.

    na Punkt 7 ist wieder mal eine Verlagerung.

    weil Eltern "beratungsresistent" sind, wird abgepollert. Und weil die Poller jetzt den Behindertentransporter vom nötigen Auffahren an dieser Stelle abhalten, wird die Klappvariante gewählt. Verantwortlich: Schule.

    Ich stelle mir jetzt vor, wie da jeden Morgen ein Lehrer wartet, bis der Sammelbus ankommt, dann die Poller aufschließt, umklappt, wartet, bis alle ausgestiegen sind, der Bus wieder das Gelände verlässt und der Lehrer die Poller wieder hochklappt. Jeden Tag. Regen. Schnee. Sonne. Nachmittags das gleiche Spielchen nochmal...

    ernsthaft, glaubt da jemand dran?

    Dann müssen die repressiven Maßnahmen eben noch weitergehen. Jeden Tag einen Polizisten hinstellen, OWi-Anzeige schreiben lassen. Bei Wiederholung wird's eben jeweils in 10er-Schritten teurer. Rein rechtlich wohl machbar...

    Wer interessiert sich eigentlich auf Unternehmerseite für so einen Murks?
    Von staatlicher Seite ist die zuständige Straßenverkehrsbehörde verantwortlich. Ok, die ist oft nicht willens/fähig, am Zustand etwas zu ändern.

    Was passiert aber dem Unternehmen, wenn an einer Baustelle etwas passiert? Ist da die Berufsgenossenschaft in der Pflicht? Oder guckt die nur, dass den Beschäftigten in der Baustelle nichts passiert, dass die sich gefälligst an die eigenen Sicherheitsvorschriften wie "Geeignetes Schuhwerk" oder "nicht unter schwebende Lasten treten" halten?

    Parkplatzbezug:

    Zitat

    Er plaudert mit Scalia, der seinen Toyota seit Wochen am selben Platz hat. "So oft brauche ich den Wagen nicht, eigentlich nur am Wochenende für die Familie."

    2x die Woche jeweils 90min im geparkten Auto sitzen und die Kehrmaschine vorbeilassen. Wenn man die Arbeits- und die Wegezeit dafür, die Anschaffungskosten, Unterhalt und Sprit rechnet ... ernsthaft, ist Taxifahren in NY so viel teurer?! 8|
    Oder meinetwegen Leihwagen...

    das ganze Konstrukt da hinten ist heute nicht besser. Rund um den Kreisverkehr sind "Radfahrer frei" Schilderchen aufgestellt. Teilweise in beide Richtungen, teilweise in eine Richtung. Teilweise ist nicht klar, wann die "Servicelösung" in beiden Richtungen endet.
    Ganz besonders schön: der Kreisverkehr wird im Erläuterungsbericht explizit erwähnt. Weil nämlich Radfahren auf der Fahrbahn dort so gefährlich ist, wird die Servicelösung angeboten.
    Das sind eben die Momente, in den man eigentlich mit den Fingern knackt, um Kritik zu üben und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten - aber man nur nach 3min Überlegen zu dem Schluss kommt, dass das ein Fass ohne Boden ist.

    Da hinten weißte garnicht, wo du anfangen und aufhören sollst, klarzumachen, was alles eigentlich gar nicht geht.

    GI/Umbau der Halenreie in Hamburg Volksdorf.
    Vorstellung der 1. Verschickung

    Die Grundinstandsetzung(!) ist nötig, weil
    - die vorhandenen Fahrbahnbefestigungen Oberflächenschäden auf[weisen]
    - dies einen erhöhten Unterhaltungsaufwand (und ggf. Folgeschäden) bedeute[t]
    - die Verkehrssicherheit eingeschränkt [ist]
    - der bauliche Zustand und das Schadensbild der Halenreie eine Qualitätsverbesserung [erfordert]
    Dazu wird im Verlaufe des Erläuterungsberichtes festgestellt:
    - ein Schichtenverbund zwischen den Asphalttragschichten ist größtenteils nicht mehr gegeben


    und immerhin hat man 2014 bereits die Knotenpunkte provisorisch umgebaut, weil
    - deutliche Unfallhäufung (Unfälle mit Todesfolge)
    Dazu kommt noch:
    - [ein Teil des Asphaltes] ist aus abfallrechtlicher Sicht als gefährlicher Abfall zu entsorgen

    Bei einer Verkehrszählung 2013 hat man für Teilabschnitte Spitzenwerte von 20.000 Kfz/24h ermittelt mit ca. 4% Schwerlastanteil. Eine Zählung von Radfahrern fand nicht statt, wird zumindest nicht erwähnt.


    Was passiert? Aus den mit Grand befestigten Gehwegen, die in beiden Richtungen für Radfahrer freigegeben sind, wird auf der östlichen Seite ein "nur-Gehweg". Dort kommt ein einseitiger Radfahrstreifen in absoluter Mindestbreite, bei dem Abschnittsweise auch noch die Wasserablaufrinne und der Breitstrich zum Querschnitt von 1,60m gezählt werden.

    Auf der Westseite in Fahrrichtung Süden bleibt es bei Gehweg, Radfahrer frei. Durch Bushaltestellen.

    Nun gut, tief durchatmen, überlegen, ob man zur Ausschusssitzung geht oder den LSBG/Bezirk schriftlich über die unfuglichen Details der Planung in Kenntnis setzt.

    Aber ach, am Ende des Erläuterungsberichtes steht:

    Zitat

    Die Finanzierung erfolgt über die Produktgruppe „Radverkehr“.

    :huh:

    Ich hab mal ein wenig ... öhm... "nachgeforscht". *hüstel*
    die Gesamtkosten für das Projekt werden mit ungefähr(!) 3.000.000EUR angegeben.
    Und das soll alles aus dem Topf "Radverkehr" kommen?! Die Komplettsanierung aka. Grundinstandsetzung von 7-12m breiter Fahrbahn, der endgültigen Aufstellung von Lichtsignalanlagen, der Aufbringung von Markierungen, die nur zu einem Bruchteil dem Radverkehr dienen? Das wird aus der Produktgruppe "Radverkehr" finanziert?
    sauber.
    <X

    Weiß jemand etwas über eine evtl. RWBP in der Tangstedter Landstraße, Höhe Holitzberg und Hohe Liedt?

    Wissen nicht. Aber die Fotos, die in der Anlage zu erkennen sind, zeigen keinerlei Blauschilder. Das würde sich mit meiner Erinnerung(!) decken, wonach in der Tangstedter keine B-Pflicht mehr besteht bis auf Rudimente am Langenhorner Markt und afair Landesgrenze.

    edit:
    dort wird über Hinweisschilder zur Aufhebung der RWBP sinniert. TaLa ist explizit aufgeführt.

    Dennoch hat eine Bushaltestelle auch auf einem sonstigen Radweg nichts zu suchen. Das müsste dann rechtlich gesehen wie in der Luruper Chaussee enden. Nämlich mit einem Radweg, der vor der Bushaltestelle endet, in einen Gehweg übergeht und damit dort Radfahren verboten ist.

    Ich würde eine email an pk16verkehr@polizei.hamburg.de schicken mit der Bitte um Überprüfung und Rückmeldung.
    Die Situation (Fahrwege) erläutern und das Erlebte schildern. Dann noch darauf hinweisen, dass dort keine Radwegebenutzungspflicht besteht.

    Dann abwarten. Nach 2 Wochen nachhaken. Wenn dann nichts kommt, an VD5 schreiben. Wenn dann nichts kommt, an den Bezirk schreiben und Gefahr-Gefahr erwähnen. ;)

    Oder aber gleich mal die Mühe machen, die Räumzeit selbst annähernd zu messen und nachzurechnen, wie schnell man fahren muss, um noch vor dem querenden Fußgängergrün rüberzukommen. Wenn da dann V=30km/h rauskommt, das gleich anprangernd an PK16 schreiben.

    Oder aber einfach nichts tun, weil "im Rahmen von aktuellen und geplanten Baumaßnahmen eine Anpassung der Ampelschaltung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt". Denn, ganz klar: "da gegenwärtig die Veloroute 2, sowie die Freizeitroute 9 über diese Kreuzung verlaufen, sind wir gegenwärtig in Abstimmungsprozessen, wie eine Ampelschaltung, die den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird, realisiert werden kann, gegebenenfalls auch unter vorzunehmenden baulichen Änderungen der Kreuzungen."
    Im Übrigen wird man dir natürlich recht geben, sich für deine Aufmerksamkeit bedanken und dich auf ein festes Dat... auf irgendwann vertrösten.