nein. ich halte weite Teile der Bevölkerung ganz einfach für so beschränkt, dass die überhaupt nicht einschätzen können, wie behämmert ihr verhalten ist.
Du weisst es doch selbst: egal, ob Radweg vorhanden oder nicht, egal ob Landstraße oder T30-Zone - du wirst als Radfahrer angegangen von Idioten hinterm Steuer.
Beiträge von DMHH
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Da brauch ich nicht nachdenken, brauche mir meinen Weg nicht suchen, da fahr ich einfach.
ja, du.
Ich auch.
Überwiegender Teil der Radfahrer? nein.
Der Grund ist aber nicht Infrastruktur, sondern "die Autofahrer", "deren" Verhalten und, ganz ehrlich: Blödheit, Begriffsstutzigkeit, Ignoranz.. -
Zitat
... vermeintliche oder tatsächliche Verkehrsverstöße anderer Verkehrsteilnehmer auch bei fehlender eigener Betroffenheit zur Anzeige zu bringen
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der Satz mit der Freizeit ist herrlich. Und zwar zusammen mit der Feststellung, dass häufig über 60jährige das Rad nutzen.
Statistik ist einfach.Frag einen 30jährigen berufstätigen, wann er das Rad nutzt:
- Arbeitsweg hin
- Arbeitsweg zurück zum Einkaufen
- Einkaufen nach Hause
- abends eine Runde um den Block als Training
4 Wege, 100% modal split, 1/4 FreitzeitnutzungFrag einen 70jährigen, wann er das Rad nutzt:
- Weg zum Arzt
- Weg vom Arzt zum einkaufen
- Weg vom Einkaufen nach Hause
- Weg zum Freund ins Krankenhaus, Besuch
- Weg vom Krankenhaus zum Blumenladen
- Weg vom Blumenladen nach Haus
Dazu noch 2 Fahrten mit der Bahn ins Theater
8 Wege, 75% modal Split Fahrrad, 100% Freizeitnutzungergebnis: Das Fahrrad ist ein Fahrzeug, das vorwiegend in der Freizeit genutzt wird.

Oh, auch nett:
Zitat von GüllnerDie Kommunalpolitik wäre somit gut beraten, wieder eine ausgewogenere Verkehrspolitik als heute zu betreiben
wieder!
gabs das schon mal? "ausgewogene Verkehrspolitik"? -
Haben wir nun also ein Gerichtsurteil, das einen Fehler in der ERA aufzeigt?
Wie auch immer, regelkonformes Überholen auf Radwegen ist in Deutschland unmöglich. Und da Radfahrergeschwindigkeiten, anders als bei KFZ die alle gleich schnell fahren müssen (§3 Abs. 2 StVO), von Motivation und Kondition abhängen, sind (fast alle) Radwege unsicher.
nunja, ich würde formulieren:
"... sind fast alle Radwege die bauliche Einladung zur Polonaise"

Im ernst: ich halte das Urteil für richtig. Deswegen sind aber Radwege noch nicht unsicher. Wenn ich nicht überholen kann, muss das Überholen unterlassen werden. Das verlange ich als Radfahrer von Autofahrern auch. Immer. Gleiches verlange ich von Radfahrern. Auf Radwegen und der Fahrbahn.
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uh, die sieht soll aus. gleich mal kaufen.
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ich find das total geil.
Irgendwer wird irgendwann bei irgendeinem Unfall mit einem freien Rechtsabbieger dieses Urteil aus dem Hut zaubern und in den Ring werfen.
Auf das der Radfahrer (oder dessen Versicherung) dann gefälligst zahlen sollen, weil schuld haben.Aus der textlichen Beschreibung hätte ich so einen Straßen- und Radwegverlauf niemals konstruiert. Aber hey, wichtige Buzzwords sind ja drin
- Rechtsabbieger
- geradeaus
- kein abbiegen
- Radfahrer schuld
Dass das in diesem konkreten Falle ja durchaus gegeben ist und letztendlich wohl auch die "richtige" Entscheidung war - ok. Aber warten wir mal ab, bis das Urteil in einem ganz anderen "Unfalllayout" zititert wird

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woanders gibts noch viele kügerere Leute, die mit den Gehässigkeiten anderer Rechnen und erläutern, dass C-Straße und N-Straße nur verfremdet sind, es sich vielmehr um die Beethovenstraße und die Münsterstraße handelt. In Dortmund.
hier -
Nun müsste man für konkretere Analysen noch wissen, wo genau denn im Zuständigkeitsbereich des AG Dortmund dieser „Kreuzungsbereich N.-straße/C.-straße“ ist und wie genau die bauliche Situation dort aussieht — hat da jemand genauere Informationen?
Ich kann dir zumindest so viel sagen: die Kreuzung liegt meiner Meinung nach nicht in räumlicher Zuständigkeit des AG Dortmund.
die Gemeinden um die Stadt Bochum herum haben eigene Amtsgerichte. Damit müsste rein technisch die fragliche Kreuzung innerhalb des Stadtgebietes Dortmund liegen. Liegt sie aber nicht. die Zahl der Straßen mit der Bedingungen "C%-Stra%" (also nicht -weg, -stieg etc) ist überschaubar. Grenzt man weiter ein und sucht in räumlicher Nähe nach "N%-Stra%" wird man nicht fündig.Jetzt kommt das nächste Indiz: geklagt wurde gegen den Radfahrer. Zivilprozess, Gerichtsstand = Wohnsitz des Radfahrers. Kann also sein, dass der Radfahrer sogar hier in HH unterwegs war und das AG Dortmund zuständig ist.
Das erhöht die Zahl der möglichen Orte "geringfügig".
Aber vielleicht mag mal jemand mit OSM-Daten eine räumliche Abfrage machen, wo in D das sein könnte. Das schaff ich gerade nicht.
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die Mineralölsteuer wurde 2006 abgeschafft.
Ist seit 10 Jahren also "Energiesteuer"
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Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer betragen schon seit Jahren: 0 EUR

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ich probier auch mal, meine Mittagspause auszudehnen
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ach mensch, ich dachte erst: Oh, eine öffentliche Verkehrsschau.
Aber dann doch "nur" quasi-öffentliche Foren-Verkehrsschau. An dem Samstag bin ich leider nicht da.

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na dann ist ja jetzt alles sicher und gut

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Wenn ich aufm nächsten Fahrradfreitagsdings anwesend bin, sprich mich an

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Die Schraube zur Befestigung dieses "Schiebeschuhs" ist nicht etwa mittig platziert, sondern ganz am Rand. Dadurch kann die Kamera bei Vibrationen recht leicht "nicken".
linker Kreis: Adapter mit Schraube
rechter Kreis: Adapter hakt hier in die Kamera ein
Der schwarze Adapter sitzt knackig und fest, wackelt nicht. Dieser Adapter ist für die Schuh-Montage nötig, für das wasserdichte Case muss er abgeschraubt werden.mittlerer Kreis: hier ist der Schuh am Adapter befestigt. Ein "Dorn" am gelben Schuh (zwischen mittlerem und rechten Kreis) fasst in ein Sackloch am schwarzen Adapter, die Konstruktion wird dadurch verdrehsicher.
der rote Strich stellt den Schwer"punkt" der Konstruktion, der grüne Strich den Bereich, in dem der Schuh im Gegenstück (Fahrrad) eingeklickt ist, dar.Ja, die Befestigungen sind nicht konstruktionsmittig oder liegen im schwerpunkt. Aber die Kamera wiegt auch nur knappe 80g (mit Adaptern)
Da nickt nichts mehr. Fehlt einfach der Hebel.Ganz anders sieht das aber mit den Multi-Gelenk-Armen aus. Da gibts dann unweigerlich so viel Hebel, dass da relevante Kräfte auch bei 70g wirken.
die von @Wahl-HHer verlinkten Halterungen sehen schonmal um Längen besser aus als der mitgelieferte Plastikkram. Das ändert aber am grundsätzlichen Problem nichts:
auch mit den ishox-Teilen muss man die GoPro-Hüllenbefestigung nutzen. Allein die stellt schon - die Fotos von @Malte zeigen es - eine Schwachstelle dar. Da sind die gefassten Schraublöcher der Sonys irgendwie dauerhafter, wie mir scheint. -
wenn du die AZ1 im KIT kaufst, ist da der komplette Krims-krams an Halterungen dabei. Von so mehr-Gelenk-Systemen wie bei deiner GoPro bis zu Rohrklemme-einfach. Aber es liegen dem KIT auch 2 "Gegenschuhe" mit Klebepads bei. Ein Gegenschuh ist leicht konkav geformt und damit für einen Helm gedacht. Der andere Gegenschuh ist plan und wohl eher für Oberflächen wie "Tank" beim Motorrad gedacht.
Und: beim KIT ist auch die Wasserdichte Kamerahülle dabei. Auch an diese kann der "Schiebeschuh" geschraubt werden.Alternativ kann man sich die AZ1 auch "blank" holen ohne KIT. Da ist dann dabei:
- Wasserdichtes Case
- Klebe-Gegenschuhe (konkav & plan)
- Schiebeschuhbspw. hier
Das reicht vollständig für die Helmbefestigung aus!
Was nicht dabei ist: eine Fernbedienung mit Mini-Bildschirm in handlichen Armbanduhr-Format. Aber das tut auch nicht not, der Ein-Aus-Knopf an der Cam ist deutlich spürbar und hat einen recht definierten Druckpunkt.noch vergessen: die Akkupacks von 3.-Herstellern sind echt günstig. Dazu noch ein Ladegerät und der Spaß kann weitergehen. Das Wechseln des Akkus auch unterwegs ist recht einfach und auch mit klammen Fingern gut machbar. Seitenklappe entriegeln, Akku raus, Akku rein, Klappe zu, fertig.
Akku hält so 45min. -
oder die Sony-Cams.
super-stabile Befestigung, die Produktbilder mal durchklicken. An die Kamera schraubt(!) man eine art Schiebeschuh. das passende Gegenstück wird am Fahrrad (oder sonstwo) befestigt. Man kann dann den Schuh in die Führung schieben und das ist bombenfest.
Vorteil: einmal eine passende Position am Rad gefunden und Halterung fixiert, muss man immer nur die Kamera einschieben und hat immer identische Aufnahmeposition
In unserem Haushalt werden sowohl die AS200V als auch die kleine AZ1 genutzt.
Wenn die FDR-X3000 im November auf den Markt kommt, wird die vermutlich auch gekauft
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diese Art der Befestigung hielt ich schon immer für groben Unfug. die schmalen Stege, die man bei den Gelenken gelassen hat, halten nicht genug aus. Auch führt dieser teleskopartige Arm dann dazu, dass Vibrationen verstärkt werden. Ein Teufelskreis.
Es gibt bessere Alternativen. Und für Leute, die Dashcams dauerhaft am Fahrrad nutzen, führt meiner Meinung nach kein Weg an einer Eigenbaulösung mit Metallverbindungen vorbei. -
aus dem Bauch heraus: ja
zu bedenken gebe ich: eine derartige Mitführung/Anbringung einer Poolnudel dürfte nach deutschem Recht nicht zuläassig sein.