Beiträge von DMHH

    es nötigenfalls dort anzuhalten, wo der sonderweg endet. wenn du persönlich dort keine Notwendigkeit des Anhaltens siehst, dich auf das Funktionieren des Reißverschlussprinzips verlässt und/oder mit unterschreitung des nötigen Seitenabstands leben kannst, musst du nicht anhalten. niemand zwingt dich. Wenns aber knallt - hoffe auf einen gegnerischen Anwalt, der das nicht so sieht.

    Im Übrigen ist an der Stelle im Foto der rechte Fahrstreifen extra aufgeweitet.

    Im Video - nur zur Erinnerung - endet der Radfahrstreifen in einer Kurve, unvermittelt.

    Vorschlag: einfach mal hinfahren und 10x vom Radfahrstreifen einfach geradeaus fahren und aufs Reißverschlussprinzip hoffen. Keine Sorge - Marienkrankenhaus sowie PK41 sind gleich um die Ecke.

    Wo genau im §10 versteckt sich, dass man von der Seite aus kommt?

    Das Reißverschlusssystem darf man ggfs. bei der Auflösung eines Schutzstreifens anwenden. Aber hier gibts keinen Schutzstreifen. Rechtlich gesehen fährt der Radfahrer hier von einem Sonderweg auf die Fahrbahn ein.

    Ich kenne keine andere Stelle, bei der das so beschissen geregelt ist.

    entsprechend §10 StVO fährt der Radfahrer hier von einem Sonderweg (Radfahrstreifen) auf die Fahrbahn ein. Dabei hat er den Verkehr auf der Fahrbahn zu beachten, nötigenfalls ist anzuhalten.

    Kommt es beim "einfach geradeausfahren" zu einem Unfall, ist der Radfahrer schuld.

    Offenbar wird der Radfahrstreifen mitten in der Kurve unter der Brücke aufgelöst. Nach StVO gilt für den Radfahrer dort: anhalten, rückwärtigen Autoverkehr durchlassen.

    Wenn nicht angehalten wird, sich der Radfahrer nach Schulterblick drauf verlässt, auf die Fahrbahn einfädeln zu können und es dann knallt: Radfahrer hat schuld.

    Beide Szenarien wenig angenehm.

    :)

    "Wissen macht nicht glücklich"

    oder

    "Selig sind die Unwissenden"

    Das ist mit allem so. Wisse um mehr §§ der StVO als der Durchschnitt und du fährst kopfschüttelnd durch die Stadt ob des Fehlverhaltens vieler Verkehrsteilnehmer. Nimm die VwV-StVO dazu und dein Kopfschütteln wandelt sich in Groll. Wenn du jetzt noch die RSA95 zumindest rudimentär kennst, wird dein Groll zu Wut.

    Jetzt dann aber bitte keine Zeitungsartikel mehr lesen ;)

    am 02.07. tagte der Regionalausschuss, der für den Bereich zuständig ist.

    Normalerweise ist der Leiter-StVB anwesend, heute nur ein Vertreter.

    Die Thematik der nicht durchgängigen Veloroute kam in der Bürgerfragestunde auf. Reaktion: der Vertreter weiß nichts, aber man werde sich das mal anschauen.

    Klar, nach über 6 Wochen, mehreren Mails und Nachfragen: nichts. Aber jetzt dann, oder wie?

    naja, wenn die Straße durch VZ.254 gesperrt ist, muss schon eine Umleitung ausgeschildert sein. Muss man der folgen? Nee, man kann auch anders fahren, wenn mans besser weiß.

    Blöd ist eben an der Stelle nur, dass die Umleitung mit +5 Ampeln einhergeht. Das ist der Wahnwitz dabei.

    Polizei wird dann sagen, dass Verkehrsteilnehmer bei Arbeitsstellen nunmal Einschränkungen in kauf nehmen müssen.

    Oder um im Polizeisprech auf die Frage nach dem "aber warum so?!" zu antworten: "Weil wirs können!"

    mein Halbsatz sollte auch eher als Antwortoption auf die unverschämte Frage der Dame am Telefon dienen :)

    Dass in Unternehmen und Behörden hier und da unfähige Leute sitzen - bekannt.

    Leider lässt sich bei der gegenwärtigen Kontrolldichte von Arbeitsstellen nicht von Außenstehenden beurteilen, ob die Anordnung oder die Ausführung in die Grütze ging. Oder beides.

    Aus Gründen der Fairness unterstelle ich der anordnenden StVB bei diesen Arbeitsstellen die Korrektheit ihrer Anordung. Erstmal...

    zur CM nach Karlsruhe? wirklich? ochman, echt jetzt?

    da versäumste nix. fahr mim Regio weiter in den Schwarzwald und hab da Spaß. Murgtalradweg nach Freudenstadt oder so. aber doch keine organisierte, als demo angemeldete CM mit 89% Helmtragequote und Silberrücken-Teilnehmerfeld. :-/

    Wie sie alle heulen über Bremswege, nicht sichtbare Fahrbahnmarkierungen, rutschig usw.

    Aber sonst jeden Tag so: "Kommt man doch vorbei, stell dich nicht so an!" beim Parken aufm Radweg

    Winter und Nebel? "pfffft, sonst fahr ich die Strecke auch mit 100!"

    Matsch und Eis, Markierungen nicht erkennbar? "Ja ich weiß aber, dass ich hier fahren darf!"

    Dieses bigotte Dramatisieren. Wenn der Boden Lava wäre, würden die Leute auch reinfahren und sich dann wundern, dass die Reifen zu brennen anfangen und es im Auto warm wird.

    Das mit der gestürzten Radfahrerin: ja, blöd. Weil letztendlich auch nicht klar ist, was genau der Grund des Sturzes war. Vielleicht ein Auto, dessen Bremsweg nun plötzlich 10m länger war...

    nach einem Monat wenig passiert.

    Ein [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] hat sich gefunden, jetzt ist eine Fahrbeziehung auf der Veloroute 7 legal nutzbar. toll.

    quizfrage: warum ist das Martinshorn an Einsatzfahrzeugen von FW und POL so laut, dass sich Fußgänger und Radfahrer mittlerweile die Ohren zuhalten bei Vorbeifahrt?

    a) weil die Autos immer besser Schallisoliert sind

    b) weil hier und da ein paar Radfahrer/Fußgänger mit Kopfhörern unterwegs sind

    man muss unterscheiden.

    so ein wirklich zäääääääääääääääähfließender Verkehr vor einer Ampel ist schon "verkehrsbedingtes Warten". Da darf man, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, durchaus rechts aufm Schutzstreifen vorbei.

    Wenn der Verkehr links neben dem Schutzstreifen aber z.B. 30 fährt - dann darf ich nicht rechts aufm Schutzstreifen mit 40 vorbeiknallen.

    Im Übrigen ist mir das rechts vorbeifahren aufm Schutzsteifen (oder auch ohne Schutzstreifen) bei auch nur leicht rollenden KFZ zu gefährlich. Ich zieh das durch und bremse in der Tat ab, wenn das Auto "vor mir" anrollt, fahre dann nicht schneller als jenes Auto und erst vorbei, wenn das Auto wieder hinter der Stoßstange des Vordermanns steht.