Beiträge von DMHH

    Meine Powerbank von Anker hat 27.000mAh. was hat der durchschnittliche Pedelec-Akku? Danach richtet sich das Gefahrenpotential.

    Strawman-Argumentation. Welches Argument davon gilt nicht auch für Pedelecs oder die Fahrradmitnahme allgemein?

    du willst ernsthaft behaupten, dass ein durchschnittliches Fahrrad so klein, leicht, schmal etc wie ein durchschnittliches Lastenrad ist? ehrlich?

    ich würd mich das nicht trauen. Auf der einen Seite stell ich mir das schwerste baumarkt-rad vor - auf der anderen Seite ein Bullit, Babboe, Omnium. Letzteres mag noch in den Zug passen, das erste hat fast tandem-ausmaße.

    Ist ein Pedelec schwer? ja, das ein oder andere schon. Aber du musst es eben allein gewuppt bekommen. Ohne Hilfe. Also kannst du dich entscheiden, ob du damit in die Bahn "darfst". Beim Lasti kannste es vielleicht auch allein gewuppt bekommen (Modellabhängig) - aber je nach Bauweise kann das so leicht sein, wie es will - wenn die Physik ("wendekreis" im Türbereich etc) nicht mitspielt: pech gehabt. nur merkst du das im zweifelsfall erst, wenn hinter dir schon 5 andere Passagiere mit den Hufen scharren.

    die AGBs gehen nicht auf Sonder- und Einzelfälle ein, sind Pauschal. muss man nicht toll finden - ich finds konsequent und pragmatisch.

    Einzelfallgedöhns funktioniert schon im täglichen leben nicht. Siehe Spurbreite auf BAB-Baustellen, Parkerlaubnis auf Gehwegen - aber nur bis zGm 2,8t, Radwegebenutzungspflicht - ja, nein, vielleicht, Ampeln usw.

    je einfacher, je simpler desto besser. in der summe für alle - nicht für den einzelnen.

    Aber was? Außerdem habe ich nicht von Fernverkehrszügen gesprochen.

    ich dachte, auf das "aber" könnte man anhand der 3 Argumente selbst kommen.

    Und ich habe von Fernverkehrszügen gesprochen. Der Nahverkehr ist noch komplizierter auf grund der vielzahl an Baureihen, Bahnsteigzuständen usw.

    Alternative: man klabüstert für die Lastenräder ein endlos geiles Regelwerk aus, bei dem

    - prognostizierte Auslastung

    - Start- und Endhalt-Zustand

    - Baureihe (Platzangebot gesamt, Art der Fahrradhalterung, Einstiegshöhe, Einstiegsbereichsgröße etc)

    - Lastenradtyp

    berücksichtigt wird.

    Dann könnte man z.B. angeben, man wolle von Hamburg nach Berlin mit dem Lastenrad im Nahverkehr und am Ende würde rauskommen: geht

    Lastenrad von Göttingen nach Erfurt: geht nicht, weil der Zugtyp das eben nicht zulässt (Platz, Türbreite, Stufen etc)

    Und 3 Tage später bricht der Shitstorm los, weil irgendwer mit dem Lastenrad irgendwo gestrandet ist und nicht weiterfahren konnte.

    Lösung: wir bauen einfach neue Nah- und Fernverkehrswagen, die mit aktuellen und zukünftigen Lastenrädern zurechtkommen.

    Und wenn wir die haben, möchte der erste mit seinem Twizy rein, weil: "das müsste doch passen, in Leipzig kann ich damit auf dem Bahnsteig vorfahren. Dann bekomm ich den auch durch die großen Türen."

    dazu

    Punkt 8.1 wurde auf zwei Punkte 8.1.1 und 8.1.2 aufgeteilt. Im Zug ist nun die Nutzung der eventuell vorhandenen Halterungen für Fahrräder und der dazugehörigen Befestigungsmöglichkeiten wie Gurten vorgeschrieben, bei Pedelecs muss der Akku während der Fahrt montiert bleiben und darf nicht geladen oder als Powerbank genutzt werden.

    Das mit dem Laden des Elektrorades ist natürlich ohnehin lustig — die meisten Züge haben in den Bereichen für Fahrradmitnahme überhaupt keine Steckdosen und wenn es beispielsweise im Nahverkehr welche gibt, dann leisten die laut Aufschrift gerade mal 60 Watt, was nicht mal im Langläufer-RE-2 zwischen Wismar und Cottbus ausreichen dürfte, um den Akku während einer Fahrt ansatzweise zu laden. Andererseits gibt es beispielsweise im enno in Niedersachsen extra kräftige Steckdosen im Mehrzweckabteil, die gemäß der Beförderungsbedingungen gar nicht mehr genutzt werden dürfen:

    vielleicht noch ein anderer Denkanstoß:

    Probleme mit Akkus tauchen in der Regel beim Laden bzw. Nutzen auf. Probleme äußern sich dann meist mit "ohje, wird heiß. ganz heiß. höllisch heiß. wo kommt der Rauch her?"


    Bei der Zulassung von Zügen spielt - wie so oft - der vorbeugende Brand- und Gefahrenschutz eine besondere Rolle. Wenn man nun bei der Beurteilung der Brandlast im Wagen die aktiv genutzten Akkus berücksichtigen müsste, die Gefahr, die von ihnen ausgeht, würde dann am Ende wohl stehen, dass im Abstand von 4m Schaumlöscher stehen und mehr Zugpersonal eingesetzt werden muss.

    Lösung: Akkus einfach so definieren, dass von ihnen keine nennenswerte Gefahr ausgeht, sie nicht aktiv einen Brand auslösen.

    Aber das sind eben Erkenntnisse, die man erst im Laufe der Zeit gewinnt. Deshalb mag es durchaus Züge geben, in denen das Laden der Akkus sogar vorgesehen ist. Nur ist die Erkenntnis mittlerweile: beim Laden kann was schiefgehen. Also lässt man lieber nicht laden. Fertig. Muss nicht gefallen, muss nicht logisch erscheinen - könnte aber der eigentliche Grund des Verbotes sein.

    ich oute mich und sage: es ist nicht der Auftrag der DB, Lastenräder und Tandems im Fernverkehr durch die Republik zu befördern.

    ?(

    ja, es sind Fahrräder.

    ja, irgendwie passen die auch in die Halterungen des ein oder anderen Fernverkehrszuges

    ja, der ein oder andere schleppt sein leichtes Lasti mit einer Hand und joggt noch im Berlin-Hbf von unten nach oben in 50sek

    aber...

    die Erstattung wird es geben. Wenn die Verbindung aber im Februar gebucht wurde, wird sie auch nur schlappe 26,- oder so gekostet haben. Mit Rädern und Sitzplätzen dann irgendwas um 39,-

    davon 50% sind dann auch quasi nix. Damit kommt man gerade mal über den Tag, was Verpflegung auf der Strecke angeht :/

    Nochmal: was genau ist der sicherheitstechnische Grund dafür, dass man einen *Radfahr*streifen anlegen soll, aber keinen Traktorstreifen, Mofastreifen, LKW-Streifen, Kleinkraftradstreifen, S-Pedelecstreifen, Alleebaumschutzstreifen, ängstliche-Autofahrerschutzstreifen, Gegenverkehrsschutzstreifen, Kurvenschutzstreifen...

    Pferde-Reit-Streifen hätte ich gerne noch :)

    und Inliner-Streifen. das wär klasse.

    Wenn ich es nicht übersehen habe, dann kommt im weiteren Verlauf kein Schild, dass das Tempolimit von 70 km/h wieder aufhebt. Oder hebt sich das Tempolimit von selbst auf, wenn die Einmündung bei Minute 8:19 passiert wurde?

    Anordnungen derr zHg gelten bis zur expliziten Aufhebung der Beschränkung oder bis zur Anordnung einer anderen zHg.

    was interessiert meine Haftpflichtversicherung der Schaden an meinem Auto?

    Wenn ich zurücksetze und dabei einen Verkehrszeichenträger anfahre, den schief hinstelle, hab ich 2 Möglichkeiten:

    - meiner KFZ-Haftpflicht den Schaden melden

    - wegfahren

    Der Schaden an meinem KFZ interessiert doch fast nie. Denn entweder hab ich keine Kasko-Versicherung oder ich hab eine Eigenbeteiligung und werde am Ende auch noch hochgestuft, so dass ich die Schäden an der eigenen Karre direkt selbst bezahlen kann.

    Fährt halt nicht jeder einen Neuwagen.

    Ich behaupte, dass es keine verlässlichen Zahlen zu Unfallfluchten bei Verkehrszeichen(-trägern) gibt. Denn instandgesetzt wird, was

    a) was von einem Unfallgegner gemeldet wird

    b) so kaputt ist, dass mans nicht übersehen kann

    was ist mit Verkehrszeichen, die mehrfach angefahren, aber nie gemeldet / repariert werden?

    Im Übrigen gibts auch KFZ mit >3,5t. Wenn du damit zurücksetzt und hinten am Unterfahrschutz einen Fahrradbügel etc mitnimmst - da bleibt nicht viel Schaden am KFZ. ;)

    die Doppelgelenkbusse von VanHool, die noch vor einiger Zeit in Hamburg unterwegs waren, hatten eine Kamera hinter dem 2. Gelenk, so dass die lenkende Person dort keinen Super-Toten-Winkel hatte...

    bei der Ausrichtung Fußplatten<->Verkehrszeichen brauchts nicht viel wind und die Kippen auf den Radweg.

    Die müssten dann bitte noch um 90° gedreht werden, damit die Anforderungen laut RSA erfüllt sind. X/

    ... ist heiß. muss man Verständnis haben und so.. :whistling:

    Schutz- und Radfahrstreifen werden im Stau nach meinem Gefühl zunehmend von motorisierten 2-Rädern missbraucht.

    und meiner Meinung nach sollte das ähnlich geahndet werden wie Standstreifen-befahrerei auf der BAB.

    aber so - läppische 10EUR oder so. pft.

    Fahrräder werden manipuliert, S-Pedelecs werden manipuliert, PKW werden manipuliert, LKW werden manipuliert, Mofos frisiert, Mopeds manipuliert und selbst dauerläufer und spinter gedop'd

    Ich finde das argument "man kann aber manipulieren und gegen die StV(Z)O verstoßen" reichlich akademisch. jedes Verkehrsmittel kann und wird manipuliert. Deswegen das Konzept von [Verkehrsmittel] infrage zu stellen... nunja.

    Glaubst du nicht, dass du da irgendwie Äpfel mit Birnen und Pestiziden vergleichst?

    Zitat von DLF

    ... findet 5 Gründe dafür, dass E-Scooter die Zukunft bedeuten:

    • E-Scooter machen Spaß = offen, leise, platzsparend..
    • sicherste Fahrzeuge überhaupt = können nicht schneller
    • stellen KFZ in Frage
    • Transportmittel muss nicht mehr gekauft werden, kann geliehen werden
    • Nutzer werden schon noch lernen, die Teile richtig abzustellen

    Dein Beitrag macht auf mich den Eindruck, als ob du nur auf Buzzwords reagierst und dir deinen Teil denkst.

    Ja, ein Auto kann auch mal nur 20km/h fahren. Wie super das mit der Geschwindigkeitsbegrenzung durch den Fahrer in jedem Fahrzeug funktioniert, zeigen die Blitzerergebnisse oder Unfallberichte. Und da isses egal, ob ich als Radfahrer auf dem Gehweg(frei) nur Schritt fahren darf oder im KFZ in der T30-Zone nur 30 oder eben im VBB nur "Schritt".

    der E-Scooter kann gar nicht schneller als 20km/h. Wie 90% der Nutzer auf Leihrädern. Deshalb sind die E-Scooter im Beitrag auch "genauso sicher" wie Räder.

    Wie sieht das eigentlich aus mit Pedelecs? Wenn flächendeckend Pedelecs zum Verleih stünden, mit denen ich mit minimalem Kraftaufwand umherrasen könnte - wäre das dann auch ein Suchtverhalten, dass die Teile ansprächen und die deshalb wie Autos zu verbieten seien?

    Zum Thema Verkehrswende: Hatte man damals, zur Einführung des KFZ eigentlich Fahrräder und Pferdekutschen verboten? Oder wie konnte sich die Verkehrswende damals vollziehen?

    Ich mein - klar wäre es toll, wenn nun restriktive Maßnahmen ergriffen würden, die den KFZ-Verkehr, die Anzahl der Autos runterschrauben. Aber ich kann mich gerade nicht erinnern, dass die Aufgabe von E-Scootern ist. Ich dachte immer, die sollen die Mobilität auf der letzten Meile erhöhen, irgendwem etwas Gewinn in die Taschen spülen und mit etwas GEduld und Spucke auch noch - als Abfallprodukt sozusagen - Teile des KFZ-Verkehrs überflüssig machen.

    der Urlaub liegt zwar schon ein paar Wochen zurück, aaaaber dennoch mal ein paar Impressionen aus der schwedischen Hauptstadt.

    Weder hab ich da mit Bildbearbeitung nachgeholfen, noch eine Kamera mit starker perspektivischer Verzerrung genutzt.

    Das ist in der Tat ein Radfahrstreifen.

    dafür dann aber auch stellenweise verhinderte Dooringzone. Weiter hinten gibts da "Parklets" für Außengastronomie. Ja, einerseits nett - andererseits ist Essen an der Hauptstraße so entspannt, wie man es sich vorstellt. Nämlich gar nicht.

    Verkehrszeichen:

    Da muss ich jetzt mal sagen, dass die deutsche Variante der Freigabe gefühlt deutlich weniger Umständlich ist bzw. mit weniger Buchstaben auskommt ;)

    "Gilt nicht für Fahrrad". Ja gut. klar.

    Das hier ist "Eingang" zur Großbaustelle in Stockholm. Infrastruktur-Groß-OP am offenen Verkehrsherzen.

    Wenn man schwedisch kann: ok. Wenn nicht, dann ... einfach den Massen hinterherfahren.

    weiter hinten in Richtung Djurgarden

    protected bikelane. Abschnittsweise. Dort, wo keine Einfahrten sind. Gefühlt sind die Poller wegen der Touribusse aufgestellt. Damit nicht geparkt wird.


    danach gehts mit einem 2-Richtungsradweg weiter.

    gefühlt gibts in Stockholm nur 3 Typen von Radverkehrsinfrastruktur:

    - Mischverkehr

    - Radfahrstreifen / Schutzstreifen

    - Hochbordradweg, der dann gleich in beide Richtungen benutzbar ist. Oft sogar auf beiden Straßenseiten vorhanden

    hier jedenfalls Hochbordradweg mit gegenverkehrfreigabe

    Platzverteilung ist auch in Stockholm ein Problem, gerade an Touristenmagneten wie der "Museumsinsel".

    Und FDP und CDU so: "niedergang des Einzelhandels, Parkplatzvernichtung!!!!"

    oh, wait - Schweden. So sich eine knappe Mehrheit der Einwohner Stockholms für eine Stadtmaut ausgesprochen hat.


    Nein, das rote da ist nicht der Sicherheitsbereich. Das rote ist der Radfahrstreifen. Der Herr auf dem Fahrrad düst auf dem rechtsabbiegerstreifen entlang.

    Sicherheitsbereich kennt man auch an einer autobahnähnlichen Schnellstraße nicht...

    Während man als Autofahrer geradeaus fahren kann, muss man als Radfahrer der weiten Rechtskurve folgen

    und dann links über die Straße fahren. Ohne Ampel. hinter dem Brückenpfeiler.

    ohne scheiß jetzt :D

    Hier, der Rechtsabbieger der obigen Schnellstraße endet vor einem Bremshügel, um Radfahrer, E-Roller und Fußgänger halbwegs sicher passieren lassen zu können.

    Mein Fall ist es nicht so. Aus Hamburg bin ich gewohnt, offensiv mein Recht "einzufordern", dabei aber stets bremsbereit zu sein. Bei der verbreiteten schwedischen Kultur der Rücksichtnahme hatte ich mit dem Verhalten ein schlechtes Gewissen.


    weiter hinten sieht die Separation natürlich wieder geil aus. Asphalt, eindeutige Aufteilung des verkehrsraums.

    Achja, das ist wirklich Radfahrer | Radfahrer | Fußgänger

    nix mit "KFZ frei" oder so hokuslokus.

    Ja, Separation kann geil sein. Wenn man den Platz hat und das mehr oder weniger Konsequent durchzieht

    Natürlich würde ich bei den Kurvenradien auf der Fahrbahn nicht auf den Trichter kommen, langsam zu machen. Nur... bei den Sichtbeziehungen? Erforderlich.

    Wer Platz hat und das Prinzip der Separation durchzieht, der spart an Kreuzungen Ampeln, Farbgeschmiere und Räumphasen für den Plebs.

    Ok-ok, man muss Brücken bauen. Und Rampen - aber hey, der Verkehr!!! ;)


    Und "Bau von Radverkehrsinfrastruktur" außerorts sieht dann auch mal so aus.

    Ohne quatsch, der Streifen rechts und links der Fahrbahn wurde rangeklatscht und vor gefühlt 15 Jahren wurden dort Fahrrad-Piktogramme aufgebracht.

    Ich hab auf den 20km dort 1 oder 2 gesehen, der Rest war nur noch zu erahnen.

    Allerdings mag ich der schwedischen Verwaltung dort zugute halten, dass diese "Maßnahme" noch vor dem Bau der Autobahn, die sich hinter dem Wall links im Bild an der Küste Richtung Nynäshamn durch die Landschaft fräst, durchgeführt wurde...

    Generell sind die Stockholmer krasse Kuschelfans. Sowohl Radfahrer als auch E-Scooterfahrer ziehen so dicht an einem vorbei - da hätt ich Autofahrer an der nächsten AMpel schon längst aus dem Innenraum gezogen.

    Fun-Fact: während "auf dem Land" kein Radweg vorhanden ist und alles super funktioniert, treten die üblichen Probleme dieser Infrastruktur in Stockholm wieder gehäuft auf.

    - Fahrradampel an der Kreuzung zeigt grün, Fußgängeramel schon rot. Rechtsabbieger geht in die Eisen, weil ich fahre und hupt und zeigt auf die Fußgängerampel. Hurra.

    - Einfädelungen in den Fahrbahnverkehr stumpf und deppert

    - Dooringzone

    - Fußgänger

    - Kreisverkehr

    der Unterschied zu Deutschland: es sind deutlich(!) mehr Verkehrsteilnehmer so umsichtig und langsam und rücksichtsvoll unterwegs, dass dadurch viele Situationen, bei denen hier in Hamburg der RTW und die Polizei kommen müssen, unfallfrei verlaufen.