Mischung aus
- soziale Kontrolle
- Erziehung
- Markt
die in Rhein, Elbe, Förde etc. versenkten e-Roller sind keine Unfallfahrzeuge, mit denen die Fahrer:innen im dunkeln über die Kai-Mauer oder durchs Brückengeländer gefahren sind. Das ist Vandalismus.
Da kann man dann die Erkenntnisse der Sozialforschung bemühen, sich ergänzend die Frage stellen, warum e-Roller ins Wasser befördert werden, nicht aber Mopeds oder Autos.
ich vermute, da kommt folgende Punkte zusammen
- "stehen halt da rum" (direkt am Wasser)
- sind transportabel
- es steht kein "Einzelschicksal" dahinter (im Sinne von: gehört nicht Thomas Mustermann, sondern Firma XY)
- "der Markt" richtet es nicht
insbesondere der letzte Punkt wird sich meiner Meinung nach aber sehr rasch drehen.
Denn die Teile können nicht kostendeckend betrieben werden. Das ist doch alles Risikokapital-Schieberei, in der Hoffnung, dass sich das Betriebsmodell mittelfristig durchsetzt. Wenn die Betreiber real Gewinn machen wollen, werden die sich was überlegen müssen. Denn so ein im Wasser versenkter e-Roller haut ja doppelt rein:
- hat vermutlich bis zum Exitus die Anschaffungskosten nicht wieder eingefahren
- fehlt in der Flotte, was die Attraktivität gesamt verringert
Wenn dann noch die Verschmutzungskarte gezogen wird, kanns fix richtig teuer werden.
Klar kann man das versichern. Nur: abhängig von den Schadensfällen wird das nachvollziehbarerweise auch nicht günstig werden 
daher sollten betroffene Kommunen zwingend(!) anfallende Kosten für Bergung auf die Betreiber umlegen. Denn ohne Druck wird sich nichts ändern.
Und sind die erstmal weg vom Markt, bleiben die Kosten dann auch bei der Kommune hängen.