Beiträge von maradler

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    Ok, da kann man gerne drüber diskutieren ob man da das Risiko einer Impfung eingeht wenn Leute an etwas Fieber zu sterben drohen.

    Aber das größere Risiko stellen wohl die vier Fahrten von/zum Impfzentrum dar aus die Impfung selber. Und für die Risikogruppen selber steht das Risiko bei einer Corona-Erkrankung für im keinem Verhältnis zu irgendwelchen Impfproblemen.

    Das wird doch jeden Tag Millionen von Radfahrern zugemutet. Normalerweise braucht man allerdings auch keine Lasertechnik, um festzustellen, dass die "Radwege" in völlig desolatem Zustand sind, sondern da würde es ausreichen, wenn die Verantwortlichen sich selbst mal auf ein Fahrrad setzen würden.

    Ein Rennrad mit Klickschuhen gefahren mit dem eingebauten Popometer wäre effektiver, dann da merkt man dann persönlich , wie schlecht ein Weg ist....

    Und was bringen die Erkenntnisse? Die größten Wegkatastrophen sind seit Jahren bekannt und es passiert doch nur selten etwas.

    Die aktuelle Lösung finde ich für Privatleute am schlechtesten. Denn man hat diesen Torx-Schlüssel normalerweise nicht. Für Fahrradwerkstätten ist es vermutlich gleichzeitig die Praktischste.

    Torxe sind wesentlich besser als 6-Kant-Imbus oder auch etwa Kreuzschlitzschrauben, da man mit diesen dort viel stabiler einrasten kann. Es gibt wesentlich mehr Punkte, die Kraft auf die Schraube zu übertragen. Da suche ich im Zweifel einmal länger nach einem passenden Werkzeug, als mich entweder darüber zu ärgern, dass der Imbus wieder einmal rundgeschliffen ist oder die Schraube selbiges ist.

    Ich hab mich selbst oft dabei ertappt, dass ich schneller fahre, als ich es eigentlich für richtig halte. Mit 50 km/h an parkenden Autos entlang, zwischen denen jederzeit ein Kind rauslaufen kann, z.B. Weil mir der Hintermann schon länger an der Stoßstange klebt und mir zu verstehen gibt, dass ich mich "verpissen" soll. "Hier is 50, du Idiot!"

    Wenn ich in meinem Auto unterwegs bin, nutze ich innerorts meist immer den Höchstgeschwindigkeitsbegrenzer des Tempomaten 50 +maximal 5 km/h. Fahre ich schneller piept es und dem Hintermann kann ich gedanklich dann entgegenhalten, dass ich nicht schneller kann. Ansonsten habe ich sonst Blech um mich herum und nicht so wie auf dem Rad nur die Jacke und Hose, quasi Fort Knox. Und wenn mir jemand so eng hinten dran ist, passe ich gerne auch meine Geschwindigkeit dem Abstand an...

    Sicher härtet auch das Radfahren in diesem Sinn gewaltig ab

    Selbst wenn 30 hier die Norm werden würde, wird dieses nur eine gewisse Zeit bemerkbar sein, denn nach und nach kommen dann die Tempo 50 Schilder wieder.

    Bestes Beispiel die Regel, dass für Radfahrer die Ampel der Fahrbahn gilt, sofern für den Radweg kein eigenes Lichtsymbol existiert:

    Es dauerte so 1-2 Jahre, dann wurden bei den reinen Fußgängerampeln einfach die Streuscheiben getauscht, teilweise wurden sogar nur die Streuscheiben verschiedener Lichtzeichenanlagen untereinander, um kein Geld auszugeben.

    Darum würde ich auf Tempo 30 nicht bauen.

    Wie schnell fährt denn der durchschnittliche Radfahrende in Amsterdam? Ich persönlich halte 20-25 kmh für eine übliche Geschwindigkeit unter Radfahrern, auch ohne Motorunterstützung.

    Allein schon des Materials wegen, Hollandräder eher langsam. Mir kamen dort beim morgendlichen Joggen schon Radler ein Buch auf dem Lenker lesend entgegen.

    15-20 würde ich eher schätzen, zumal ja in Amsterdam eher wenig lange Strecken in der Stadt existieren, wo es sich lohnt schneller zu fahren.

    Un selbst etwa in HH ist eine effektiv hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten auf Radwegen nicht möglich. Selbst wenn man einmal kurz 30 km erreicht, hat das auf den Druchschnitt wenig Einfluss. Auf meinen 20km zu Arbeit schon mit viel Anteil von Nicht-Radwegen und schnellem Fahren liegt meine Fahrzeit so um und bei 55 Minuten. Geht es schnell, evtl. noch ein paar Minuten weniger.

    Mein Rekord mit dem Rennrad liegt meine ich so bei 45 Minuten, da da muss man schon wieder leichte Umwege fahren, um einen Rennradoptimierte Strecke zu haben.

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    Bin dort am am Sonnabend am Jungfernstieg längsgeradelt. Da ich in der Nähe war und dachte ich, fahr dort einmal längs, da "schöner kurzer Radweg":

    Dann vor Ort aber kein Unterschied zu sonst bemekrbar...

    War wohl eine lustige PR-Aktion letzte Woche - das wars dann. Da kontrollieren wir dann einmal und machen 1-2 Tage Polizei-Absperr-Show.... das wars dann bis zum Start der Baumaßnahmen.

    Ich würde sagen, mit [Zeichen 237] oder [Zeichen 241-30]. Vor allem, wenn der Weg vor dem [Zusatzzeichen 1022-10] ebenso blau beschildert war.

    Aber auf jeden Fall vermisse ich dort legale Ab- und Auffahrmöglichkeiten vom Hochbord auf die Fahrbahn und zurück.

    Das mit den Abfahrten ist aber kein Kriterium, da bei den Radwegen oft keine Logik da ist. Ein autonom fahrendes regeltreues Autos ist verglichen mit einem regeltreuen autonomen Fahrrad eine Programmieraufwärmübung....

    Da könnte dann Windschattenfahren ein teurer Spaß werden. Wobei sich aber auch die Frage stellt, ob es wirklich derzeit so sinnvoll ist, hinter jemanden herzufahren, wenn die eigene Lunge unter hoher Last arbeitet und dann Viren den Weg direkt und schnell in der eigenen Lunge ankommen. Aber die Forschung benötigt ja Testobjekte.

    Wenn sie beim Landkreis Stade solche Angst haben, dass sich die Leute zu nahe kommen, dann sollen sie endlich mal damit aufhören, an solche Kackwege in beiden Fahrtrichtungen [Zeichen 240] aufzustellen :cursing:

    Was hat eigentlich Priorität? Seuchenschutz oder StVO? 1,5m Abstand ist da wohl nicht einzuhalten.

    Ich weiche möglichst auf radwegfreie Strecken aus, bzw. auf Zeiten mit wenig Allgemeinverkehr, ansonsten hat Abstand Vorrang vor dem letzten Quäntchen Regeltreue...

    wie sich die Zeiten schnell ändern: war vor kurzem noch das eng überholende Kfz das Problem, ist es heute überspitzt gesagt der Fußgänger/andere Radfahrer...

    Vor ein paar Jahren radelte vor mir einer bei untergehender Sonne so 10-20m vor und nieste so richtig schön in Luft hinein... Man sah da so eine richtig große Tröpfenchenwolke im Gegenlicht von so sicher ca. 1,5m Durchmesser... So eine möchte ich heutzutage nicht unbedingt passieren...

    Auf dem Bild zu sehen: der Mindestabstand zu den rechts parkenden Kraftfahrzeugen markiert durch eine weiße gestrichelte Linie. Sollte die Ampel mal rot sein und einige Autos dort warten, dürfen sie die Linie nicht überfahren, da Bedarf nur bei Gegenverkehr vorkommt und hier faktisch unmöglich ist - also kann man mit dem Rad vorsichtig bei ausreichendem lichten Raum von ca. einem Meter an den Wartenden vorbeifahren und vorne an der Ampel wieder zurück auf die Mitte der Spur wechseln. Zudem keine nervigen Benutzungspflichten und keine teuren Schilder, ein Gewinn für alle außer Autofahrer.

    Sehe es genauso: Der Dooring-Bereich wird hier korrekt gekennzeichnet: Da das Befahren der Linie eben ruckelig ist, fährt man links davon. Da offenbar wenig Gegenverkehr dort herrscht, ist ein weiträumiges Überholen möglich.

    Man nehme eine beliebige Kreisstadt auf dem Lande, bspw Schleswig 25000 Einwohner, typischer Einzugsbereich 20 km.

    Jede Fahrt raus kostet 30-45 Minuten incl. Rückfahrt. Endet dort dann eine Veranstaltung, heißt es wohl oft erst einmal Warten auf das Großraumtaxi , läuft es für den Betreiber ideal bekommt der sein Fahrzeug voll, nur dann beginnt die Zickzacktour, der am Ende wohnende hat dann aber die AKarte...

    Und was hat der Betreiber? Nachts ist in der einen Richtung der Wagen voll, zurück leer.

    Und wie soll das erst im Berufsverkehr funktionieren ? Fährt jemand dort 20..30 km ist die Fahrzeit mit dem Auto recht gut vorhersehbar und kurz.

    Beim Großraumtaxi muss dieses erst einmal überhaupt vor der eigenen Haustür stehen und dann sollte kein andere Fahrgast dabei sein, der ein komisches Ziel hat.

    Und Moia funktioniert doch ehrlich gesagt nicht einmal mitten in Hamburg: wie voll sind die Fahrzeuge denn ? Mitunter sieht man sogar Passagiere drinnen, wobei es oft eben nur einer ist. Es ist derzeit ein vonVW subventioniertes Großraumtaxi, dessen Sinn evtl. auch nur darin liegt , Erfahrungen im alltäglichen Elektoantrieb zu machen.

    Ist schon interessant, wie man Fachleute mit so einer eigentlich einfachen Frage in Schwierigkeiten bringt. Wie soll dann eigentlich der der normale Radfahrer/Autofahrer die Situation unterwegs beurteilen?

    Denn der Sinn dieses nun per Vorschrift exakt definierten Abstandes kann es ja auch nicht sein, dass auf einem Straßenzug mit Schutzstreifen und Radfahrstreifen der durchgezogene Streifen als Schutzwand ohne das Abstandsgebot gilt und auf den Teilen als Radfahrstreifen die gestrichelte Linie diesen Abstand erfordert...