Und das hört niemand und ruft mal die Polizei oder merkt sich wenigstens das Kennzeichen?
Beiträge von Peter Viehrig
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Die denken mit. Die ersten Meter kann noch ausgerollt werden, dann absteigen.
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Ja, ich weiß, gehört nicht hier her. Andererseits finde ich es ein wunderbar entlarvendes Mittel, Arschlöcher für sich selbst sprechen zu lassen, was in dem Video gut umgesetzt wurde. Und daß ich diese Knallfrösche (nicht nur) aus Sachsen für welche halte, will ich auch hier mal gesagt haben. Die waren übrigens ein Hauptgrund für mich, 1999 Sachsen endgültig zu verlassen. Wenn es nicht so beschämend wäre, es wäre urkomisch:
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Aber in engen Strassen Wie in deinem Beispiel, ist ein separater Radweg einfach Unsinn.
Die Mittelinsel weg, Radfahrer auf die Fahrbahn, die Fahrbahn noch etwas verengen und dann, haben Fußgänger auch noch eine Menge Platz mehr. Dann wäre sogar noch Platz für Außengastronomie und ein paar Bäume. Und zack, hätte man eine wundervolle Strasse in der es sich zu leben lohnt.Das Beispiel war auch mir übel aufgestoßen.
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Kommen Sie mal nach Berlin, bleiben ein einige Tage und denken sich das, was Sie hier vorfinden und erleben werden, 10 Jahre weiter. Ein paar weitere freigegebene Busspuren hier, ein paar weitere Radstreifen dort sowie ein noch weitergehender Wegfall der RWBPen.
Mischverkehr ist hier häufig schon Normalität. Und der funktioniert weitgehend. Und auch der Radverkehrsanteil ist im innerdeutschen Vergleich ordentlich. Er steigt auch weiterhin. Das geht auch gar nicht anders, eine Blechkiste für jeden wird absehbar zu teuer, zu ressourcen-(Rohstoffe, Platz) und energieintensiv. Und das gilt für andere deutsche Städte gleichermaßen. Eine Kommune kann das mit ein paar Pinselstrichen erheblich begünstigen oder der Dinge harren, die zwangsläufig kommen werden, dann wird der Wandel für die jeweilige Gemeinde eruptiver und unschöner. Aber er kommt, das geht gar nicht anders. Eigene Radspuren mit eigenem Bordstein, zum Teil auf Kosten der Fußgänger, braucht es da nicht. Haben Sie sich mal die Fußwege auf Ihren verlinkten Kopenhagener Beispielen angeschaut? Straßen sollten nicht nur Verkehrs-, sondern auch Lebensräume sein. Man muß dem Auto städtischen Platz nehmen, damit in einer Straße mehr als Verkehr stattfindet. Also ganz überwiegend Mischverkehr realisieren.
Ja, ich wiederhole mich, hier und da sollte nochmal der Pinsel geschwungen werden. Aber viel nötig ist nicht. Jedenfalls im Vergleich dazu, was zur Erreichung Kopenhagener Verhältnisse erforderlich wäre.
Wie wäre es damit, das "Radverkehrsforum" in "Fahrbahnradlerforum" umzubenennen?
Quark, sorry. Meine Postion ist eine Minderheitenpostion, das weiß ich wohl. Aber einige hier haben die halt.
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Damit könnte ich leben...
...Das wäre zwar nicht meine Wunschvorstellung, aber damit leben könnte ich ebenso. Sofern die Nutzung eine freiwillige ist und bleibt. Ich halte es aber für illusorisch, solche Infrastruktur in absehbarer Zeit umsetzen zu können. Also kann dieser immense Aufwand auch gespart werden, da er ohnehin nur einer für einen Zwischenschritt wäre, und die Leute gleich auf die Fahrbahnradelei vorbereiten. Unschöne 10 Jahre wären das, dafür wären sie aber erheblich günstiger und letztlich sogar nachhaltiger.
"Warum fährste nich auf dem Radweg dafür ist er doch da?"
ZitatWarum fahren Sie nicht auf der Autobahn, dafür ist die doch da?
Da kommt dann gewöhnlich ein
ZitatHäh?
oder ähnliche Grunzlaute. Und darauf erwidert man:
ZitatRichtig.
Wenn Zeit und Muße vorhanden, kann die Frage natürlich auch mit näheren Erläuterungen beantwortet werden. Das ist aber nur selten der Fall. Zumeist hat man es ja mit einer Kombination aus mangelnder Impulskontrolle, Hormonstau, daraus folgenden Agressionen und häufig auch einfach nur Blödheit zu tun. Mir ist das zu infektiös, deshalb mache ich es gewöhnlich kurz.
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Die Fahrbahnnutzung habe ich noch gelernt, wurde damit groß. Radwege waren in Leipzig und in der DDR allgemein eine Ausnahmeerscheinung; es gab sie, aber doch recht selten, auf wenige Hauptstraßen beschränkt. Und mittlerweile habe ich die Fahrbahnnutzung wieder gelernt. Radwege nutze ich fast nur noch, wenn ich es muß (RWBP).
Mit der Erziehung fängt es an, mit der Verkehrserziehung in der Grundschule setzt es sich fort. Und Aufklärung macht den Sack zu. Die Defizite erstrecken sich über alle drei Bereiche. Hinzu kommen (zum Teil öffentlich subventionierte) Angstkampagnen (z.B. Helm).Inzwischen bin ich (von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, für die ein paar wohlüberlegte Pinselstriche genügen) gegen den weiteren Ausbau einer separaten Radverkehrsinfrastruktur. Das ist schlicht zu teuer. Und Verkehrsinfrastruktur ist doch schon da. Und die reicht ja eigentlich.
Die Aufklärung findet übrigens auch hier statt. Man könnte (und meiner Meinung nach auch sollte) sie ausbauen, z.B. mit einem Podcast.
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Ich habe kein Smartphone, finde aber das Engagement gut!
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Hm, hatte die Klage hier auf die Benutzbarkeit abgezielt?
Das frage ich mich auch, ansonsten müßte das Thema längst gegessen sein. Denn eine Gefahr für Radfahrer auf der Fahrbahn, die erheblich höher ist als die , die ohnehin mit der Teilnahme am Straßenverkehr einhergeht, kann ich nicht erkennen. Diese müßte durch die Nutzung der Radverkehrsanlagen auch noch gesenkt werden. Beim besten Willen gilt das vielleicht bei der in dem Video gezeigten Strecke für die ersten 200m - in der Langenhorner Chaussee also überhaupt nicht.
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Im letzten Frühling, als ich zuletzt dort fuhr, bestand die Benutzungspflicht in der Langenhorner Chaussee noch. Meines Wissens nach wurde sie auch noch nicht aufgehoben.
Neben den meiner Ansicht nach unvermeidlichen StVO-Verstößen bei Benutzung dieser "Radverkehrsanlagen" zeigt das Video aber eindeutig auch einige vermeidbare.Hat noch keiner gegen die RWBP dort geklagt?
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Soeben bei Radfahren in Stuttgart gesehen:
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Bevor ich hier möglicherweise mißverstanden werde: Natürlich sollte man sich an solchen Meldeportalen der Behörden beteiligen. Und zwar mit ehrlichen Meldungen! Nur Hoffnungen sollte man damit nicht verbinden. Das einzige, was man ehrlicherweise erwarten kann, ist, daß ein weiterer Nachweis über die niedrige Priorität des Radverkehrs bzw. eines nachhaltigen, zukunftsfähigen Verkehrsraumes in der Gemeinde, Stadt oder Region bei der Politik gelingt. Am Ende tun wird sie sehr wenig bis wirklich nichts.
Die Heuchelei wird als solche nachweisbar und rechtssicher öffentlich behauptbar. Nicht mehr, nicht weniger. -
Vor über einem Jahr hat man das in München ebenfalls gemacht. Passiert ist bislang quasi nichts.
Gleiches gilt für Berlin.
ZitatVorschlagsphase beendet.
Vom 12. November 2013 bis zum 10. Dezember 2013 hatten Sie die Möglichkeit, Kreuzungs- und Einmündungsbereiche in Berlin zu benennen, an denen Sie häufiger Konfliktsituationen beim Abbiegen erleben oder an denen Sie sich als Radfahrer oder Radfahrerin besonders unsicher fühlen. -
Mindestens teilweise sehe ich da die Schuld auch beim Radfahrer: Dessen Spur endet, er wechselt auf die andere, ohne auf den bevorrechtigten rückwärtigen Verkehr zu achten.
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Die Diskussion hatten wir hier schon mal. Ich halte das für ein klar rechtswidriges Urteil, da die Radwegbenutzungspflicht kein Streckenge- bzw. verbot ist. Jedenfalls fehlen dafür jegliche Belege. Also gilt gesetzlich ab der nächsten Straßeneinmündung oder -kreuzung wieder der Normalfall der StVO, also keine RWBP, es sei denn, es steht da erneut ein entsprechendes VZ.
Die rechtswidrige "Rechtsprechung" dieser Richterin ist übrigens durchaus von Belang, da sie in ihrem Urteil dem Radfahrer eine Verpflichtung für die Zukunft auferlegte, eine (gesetzlich nicht bestehende, da nicht angeordnete und nicht aus einer sonstigen Rechtsvorschrift sich eindeutig ableitende) RWBP trotzdem "einzuhalten", weil er ja nun Kenntnis von ihr habe.
Diese freidrehende "Rechtsprechung", nicht bestehende gesetzliche Tatbestände einfach per Urteil zu erfinden, fasziniert (und empört) mich immer wieder neu. Eine Seuche, von der Richter/innen bis hoch zum BGH befallen sind. Hybris. -
Bei Körperverletzung gegen einen Polizisten im Dienst reagiert man meines Wissens nach auch hierzulande recht unentspannt.
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off-topic, sorry:
Danke. Hatte den Code nicht mehr parat.
Da bedarf es keines Codes, nur des originalen YouTube-URLs ohne irgendwelche Anhängsel. Den Rest besorgt die hiesige Forensoftware.